1207/11: FotoPodcast: Sag mir, wo die Blumen sind? Wo sind sie geblieben? #Lied des Tages

Laßt die Blumen in Ruhe! Diebstahl lohnt sich nicht.

Laßt die Blumen in Ruhe! Diebstahl lohnt sich nicht.

Sag mir, wo die Blumen sind, wo sind sie geblieben?
Sag mir, wo die Blumen sind, was ist geschehn?
Sag mir, wo die Blumen sind, Mädchen pflückten sie geschwind.
Wann wird man je verstehn? Wann wird man je verstehn?

Vorausgegangen war dem Aushang in Berlin-Neukölln der gelegentliche Blumendiebstahl. Ob auch zum Muttertag, der jetzt unmittelbar bevorsteht? Egal: aus nichtigem Anlass klauen die Bewohner das Blumenbeet leer. Das ärgert jemanden. Er behauptet „Diebstahl lohnt sich nicht.“ Für wen nicht? Für den Bestohlenen? Für denjenigen, der Blumen klaut? Warum nicht? So verständlich die Formel „Laßt die Blumen in Ruhe“ auch sein mag, der Spruch „Diebstahl lohnt sich nicht“ ist stark interpretationsfähig.

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1206/11: FotoPodcast: Einer trage des Anderen Last, aber bitte keine Brandlasten!

Brandlasten im Treppenhaus

Brandlasten im Treppenhaus

Die Welt der bunten Digitalfotos und heute eine Collage von vier Fotos aus einem Mehrfamilienhaus in Berlin-Kreuzberg.

So was kann man „Feuerfressen“ nennen, also „Brandnahrung“, die im Gegensatz zum berühmten Brandt-Zwieback hundsgefährlich für das Leben der Hausbewohner werden kann. Wer Brandt-Zwieback isst, bekommt rote Bäckchen. Wer im Mehrfamilienhaus verbrennt, weil Brandnahrung im Treppenhaus abgestellt wird, hingegen verkohlt. Nicht nur die Anderen, sondern eventuell selbst. Lieber gar nicht erst weiter nachdenken über sowas. Weg mit den Brandlasten. Zero Tolerance, Nulltoleranz.

1205/11: Report: Instandhaltung: Der Bauherr ist nicht gut zu Vögeln, wird behauptet, eine Wahl hat er nicht

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Alle Vöglein sind schon da, alle Vöglein, alle…. #Liedtext

Richtig ist: Wer baut, kann auch einen Vogel haben oder mehrere. Das wussten wir ja schon immer. Wie weit allerdings die Liebe zu den eigenen „Hausgenossen“ geht, darüber gibt es unterschiedliche Meinungen. Das focht den Gesetzgeber an, gesetzliche Grundlagen zu schaffen, eine Art „Lex ornithologicus“ oder so ähnlich. Das Naturschutzgesetz setzt die Maßstäbe für den Vogelschutz.

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1204/11: Twitter: Wochen-Zusammenfassung aller Beiträge: 2011-05-01

1203/11: Report: Instandhaltung: In der Schönberger Haustechnik werden jetzt Fensterwächter eingesetzt!

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In der Berlin-Schöneberger Bewohnerszene werden jetzt eigene Fensterwächter eingesetzt. Diese haben die Aufgabe, regelmäßig nach dem Zustand des Außenfensteranstrichs zu schauen. Zwei erste Prototypen dieser phänomenalen Verhinderungsstrategie gegen zu unachtsames Wohnen wurden jetzt von unserem „Elchtest-Paparazzi“ abgelichtet.

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1202/11: Report: Instandhaltung: Die neue deutsche Härte im Trinkwasser

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Waschmaschinen leben länger mit Calgon. Oder mit einer guten Wasserenthärtungsanlage.

Genau genommen handelt es sich nicht um Instandhaltung. Denn es erfolgt erstmals ein Einbau einer Wasserenthärtungsanlage. Der Platzhirsch soll Grünbeck sein, munkelt man. Hintergrund: Das Berliner Wasser ist recht kalkhaltig. Nach dem Einbau der Enthärtungsanlage ist das Wasser weicher. Es läuft über ein Salz und wird weich gefiltert.

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1201/11: Report: Instandhaltung: Das Türblatt nimmt ständig Schaden, eine Metallplatte verhütet Schlimmeres!

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Immer wieder machen auch Unberechtigte die Haustür in Berlin-Schöneberg auf. Z.B. mit einer Kreditkarte. Wiederum andere Handwerker „unseres Vertrauens“ renovieren eine Wohnung. Weil der Eigentümer ihnen keine Schlüssel gibt, kommen sie auf den Dreh mit dem Schraubenzieher.

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1200/11: Linktipp: Kokereien, Kläranlagen und Kinder sind Emmissionsbeispiele, deren Regelung Gesetz wurde…

Das Leben der anderen...

„Im Bundesrat ist eine Änderung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes verabschiedet worden. Es definiert mit einem neu eingefügten Absatz erstmals, dass „Geräuscheinwirkungen, die von Kindertageseinrichtungen, Kinderspielplätzen und ähnlichen Einrichtungen wie beispielsweise Ballspielplätzen durch Kinder hervorgerufen werden, […] im Regelfall keine schädliche Umwelteinwirkung [sind].“  (Zitat aus Spiegel, Link unten)

Eigentlich sollte uns dieses Gesetz zutiefst beschämen, findet Frank Pantalong im Spiegel.

Ein zeitloses Thema: Wir sehen Kinder, die sich in Anwesenheit ihrer Eltern schlecht benehmen und ihre Umgebung drangsalieren. Die Kernfrage: Dürfen wir eingreifen? Nein, behauptet Autor Frank Pantalong im SPIEGEL, das sei eine inzwischen weit verbreitete Ansicht. Kindeserziehung darf stets nur an den eigenen Kindern erfolgen. Ein afrikanisches Sprichwort hingegen sagt: „Zur Erziehung eines Kindes bedarf es eines ganzen Dorfes.“ Einiges spricht dafür, dass die Ansicht der sozial vereinsamten Kindeseltern ohne Rückgriff der Gesellschaft falsch ist. Der Artikel spricht ein Tabu an und legt offen, was viele von uns bereits denken, wenn wir im Supermarkt einzukaufen versuchen, während irgendwelche „Blagen“ uns den Einkauf bereits unmöglich machen. Und das Schlimmste: Die Eltern greifen nicht ein, lassen „kleine Terroristen“ gewähren, weil diese sich ausleben dürfen müssen. Lesenswerter Artikel.

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1199/11: Twitter: Wochen-Zusammenfassung aller Beiträge: 2011-04-24

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1198/11: Street View: Schadhafter Außenanstrich

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