1145/11: Kleines Verwalter-Latinum: Jetzt schnell die Unterschriften und zack, ist der Vertrag rechtsunwirksam

Rechtliches

In Berlin-Neukölln wird auf dem Grundstück die freistehende Altbau-Giebelwand zum Innenhof hin wärmegedämmt. 14 cm Wärmedämmverbundsystem werden „draufgeschraubt“, mit Wärmedämmplatten und Dübeln (8 Stück pro m²). Ob 12, 14 oder 18 cm entscheidet der Zeitgeist: momentan dürfen 14 cm als „befriedigend“ oder besser als „state of the art“ bezeichnet werden. Die Verhandlungen hangelten sich an einer Leistungsbeschreibung eines Architekten entlang.

Eine berufliche Kernerfahrung des Verwalters: Du kannst für alles Textbausteine entwerfen, doch die können auch zur Globalisierungsfalle werden. Sie treffen den Einzelfall dann nicht. Eher sind sie so eine Art Strickmuster, eine Art To-Do-Liste, was man in einem Vertrag besser regeln sollte. Auch wenn es fehlerhaft geregelt wird, wie falsch verwendete Textbausteine gerne bezeugen. Zu den Skurrilen gehört folgender Textbaustein (ein Textfragment).

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1141/11: FotoPodcast: In Neukölln steht weiterhin Sperrmüll in den Kellergängen, trotz Brandstiftungen in Serie!

Brandlasten im Kellergang, Berlin-Neukölln

Guten Morgen, Herr …., die im Vorderhauskeller abgestellten Gegenstände bitte heute noch wegräumen! Brandgefahr. Gruß, … #SMS an Verursacher eines Brandlastdebakels

Die Zeitungen texten heute vergleichsweise gepfeffert hinsichtlich der Wahlen in Deutschland. Der Pfeffer ist grün und krempelt die Verhältnisse in Deutschland ab. Besonders eloquent beim Texte finden: die Bildzeitung.

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1138/11: Kampagnen: Die Hamburger Stadtreinigungsbetriebe sind recht erfolgreich in Sachen Werbung!

Red keinen Müll, wirf ihn hier rein!

Red keinen Müll, wirf ihn hier rein!

Okay, den Spruch da oben, der stammt jetzt aus Berlin, und zwar von uns. Einfach nur aus Respekt über positive Erfolgsmeldungen. Wir Berliner kennen ja die orange Orange, unsere liebe BSR, die Berliner Stadtreinigung. Noch besser kennen wir seit geraumer Zeit die Idee davon, es wäre witzig, mit der BSR zu tun zu haben. Kaum eine andere Imagekamapgne öffentlicher Betriebe ging so positiv nach vorn los, wie die Berliner Werbekampagne, Stichwort „We kehr for You“ (und vieles mehr). Aber auch die Hamburger haben in gleicher Sache vorzeigbare Erfolge vorzuweisen.

Hier kann man das nachlesen. Wir sind nicht Mario Barth, beanspruchen kein Copyright auf unsere Sprüche, wie Mario Barth und wenn T-Shirts bedruckt werden sollen mit „Nichts reimt sich auf Uschi!“ Stattdessen werden wir einen wechselseitigen Fördervertrag nach Hamburg schicken: Alle geschriebenen Gesichtspunkte werden künftig abgehakt und die erledigten Gesichtspunkte in den Müll verbracht, in die roten Körbe. Natürlich muss die links und rechts angebrachte Beschriftung aus Gründen der political correctness aufgeführt werden. Die bitte nicht in den Müll.

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1137/11: Hoffnung: Stirbt sie zuletzt? Oder keimt neue auf? #Erkenntnisse #Keimzeit

…das sagte heute Martin in einem anderen Zusammenhang in der Schweiz oder wo auch immer er gerade unterwegs ist! Guter Spruch: Herkunft bislang unbekannt. Muss man sich merken: gilt für alle Lebenssituationen, in denen etwas keimt. Man kann nur hoffen, das Leben ist nicht insgesamt verkeimt. So lange uns noch was blüht…., Hoffnung hier und heute zumindest in die Richtung, dass die Japaner ihre Katastrophe weiterhin mindestens so erfolgreich wie bisher „managen“, obwohl auch schon das Wort allein: kalter Graus.

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1133/11: Handwerker: Der alte Mann und das Meer, die Tagelohnzettel und die Zeitarbeitsnachweise

Es war einmal... (Moderne Märchen)

Der moderne Zeitpirat ist Handwerker und schreibt Stunden, und zwar mehr, als langfristig gesehen gut ist für essentielle Geschäftsbeziehungen.

…., da gab die Verwalterin dem Handwerksbetrieb in Berlin-Charlottenburg einen Auftrag. Der Handwerker hatte ein Angebot abgegeben, einen Torantrieb für ein Doppelschwingtor einzubauen. Da war vorher schon ein Torantrieb für das Schwingtor, doch der war in die Jahre gekommen. Die Zeit hatte an ihm gefressen seit 1984/5, als die Doppelgarage gebaut worden war. Der neue Torantrieb, den einzubauen, schätzte der Handwerker und erbot sich, gegen ordentliche Bezahlung einen neuen der Firma Hörmann einzubauen. Mit Handsendern für die Berechtigten, alles hübsch neu und modern, mit Sicherheitssteuerung, wenn mal einer dagegen… und so weiter.

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1131/11: Kampagnen: PETA Deutschland kann Cosma Shiva Hagen für Zirkustiere gewinnen! #Video

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Cosma Shiva Hagen via Peta e.V. – Über Wildtiere im Zirkus

Es ist das Zeitalter der Kampagnen, der Agitation. Menschen lassen sich via facebook, Twitter & Co. erreichen. Großen Zulauf verzeichnen mehrere in die Herzen der Menschen zielende Kampagnen der Tierschutzorganisation PETA e.V.. Jetzt hat (ein weiteres Mal) Cosma Shiva Hagen etwas per Video-Grußbotschaft gesagt, das zu Herzen geht. Wir erinnern hier an folgende Berichterstattungen auf dieser Website .

  • Eisbär Knut stirbt mit nur vier Jahren.
  • Löwen brechen aus Zirkus aus und müssen erschossen werden.
  • Eine Kameldame büchst in Teltow aus und beißt Passanten.

In dieses Raster passt die Kampagne von PETA und deshalb bilden wir den Clip hier ab. Danke, Cosma Shiva Hagen, gut gemacht! Respekt.

Weblotse

1127/11: Prognosen: Wie man den zu schreibwütigen Emails Einhalt gebietet, weiß Sascha Lobo #Linktipp

 Zurück in den Januar 2010, als ich mehr als 800 Mails am Tag bekam und keine Chance auf Bewältigung hatte. Die vielen Mails stahlen mir im Schnitt sagenhafte zwei Stunden am Tag, zwei verlorene Stunden, in denen ich nicht aktiv herumliegen konnte. Deshalb erprobe ich seit einem Jahr Strategien der Mailminimierung, an denen ich Euch hier teilhaben lassen möchte. Denn sie haben mein durchschnittliches Mailaufkommen an Werktagen von 800 auf 40 Mails gedrückt, dabei sind sogar die zahlreichen (5 bis 10 täglich) unverlangt eingesendeten Pressemitteilungen zu neuen Wasserkochern mit WLAN eingerechnet. – Sascha Lobo in „Die Kunst der Emailminimierung. – Hermetisches Schreiben (Link unten)

Ich weiß gern zu erzählen, ich könne niemals so viel Viagra im Internet bestellen, als ich angeboten bekomme. Hinter diesem Treppenwitz der Internetgeschichte steckt viel Wahres: Sascha Lobo weiß von 800 Emails pro Tag zu berichten und angesichts dieses Umstandes der Mühe Anerkennung zu zollen, etwas gegen diese Art moderner Umweltverschmutzung zu unternehmen. Das allein, das Vorhaben, die Zahl der täglichen Emails einzuschränken, ist eine Verlinkung als Lesetipp schon wert.

Denn ich kenne kaum jemanden, der heute noch so begeistert darauf hofft, weitere Emails zu erhalten. Sie werden in der Regel als unnütz, überflüssig und oft irrelevante Dinge beinhaltend angesehen. Und doch ist die Benützung von Emailprogrammen so verlockend wie nächstliegend, so bezaubernd wie unsinnig bzw. überflüssig.

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1121/11: Positionen: Currywurst ist hart umkämpft in ganz Berlin, nicht nur in Kreuzberg!

Um die Wurst ranken Rankünen und Possenspielchen, ein bisschen ist Majoran dran, manchmal, oder immer? Und Pelle drumrum! Wenigstens zuzeln die Berliner nicht an der Pellerine herum, laut schmatzend. Wir wissen, sie hat zwei Enden und doch ist der Heißhunger auf „Wurscht“ schier unendlich. Spricht man in Bayern vom Weißwurstäquator, hat allerdings der Berliner noch nichts von äquatorialer Curryfärbung, orangelb, gehört. Eine Art Berliner Sachverständiger in Currywurstfragen ist offenbar Lutz Michael Stenschke. Und jetzt ist er auch vor Gericht, genauer beim Landgericht Berlin, und zwar in Sachen Wurst-Namedropping.

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1120/11: News: Globalwarnung an Berliner Südbezirke bleibt berechtigt: Gefahr droht (wieder mal) aus Brandenburg

Gesichtspunkte eines Kamels!

Wer kennt es nicht: Wir fahren automobil aus den Berliner Stadtgrenzen raus und unvermittelt stoßen wir auf das Schild „Straßenschäden im gesamten Gemeindegebiet“. Ja, der Aufbau Ost ist noch längst nicht komplett vollendet und aus Haftungsgründen lehnt manche Gemeinde auch heute noch jegliche Haftung für Schäden am PKW-Lenkgestänge ab. Würden wir stattdessen die Augen schließen und uns einfach mal gedanklich auf die Radnarben unseres Fahrzeugs konzentrieren, ja, dann fühlte sich das alles an, wie vom größten Wildwestschwindler aller Zeiten aus Radebeul, Karl May, eingehend beschrieben. Oder von Heinz Erhardt. Durch das wilde Hamudistan, reitend wähnte man sich auf dem Rücken eines Wüstentaxis, eines Kamels, eines Dromedars, mitnichten auf dem Lama. In Teltow hat die Sache nun gemeingefährliche Züge angenommen.

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1119/11: Positionen: Vom Alter, psychologischen Tricks, dem Versuch, Männlein, Weiblein + Nachbarn zu sortieren!

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Der Mensch um die 50 seiner Lebensjahre ist in einem permanenten Zwist mit sich selbst. Es geht um die Frage, ob was routiniert als Leben Revue passiert, ausreicht um alt zu werden oder ob das überhaupt erstrebenswert ist. Der Mensch um die 20 seiner Lebensjahre wäre niemals auf die Idee gekommen, älter als 40 zu werden. 40 sein, das hat schon was von scheintot sein, meinen zumindest nicht wenige 20-jährige. Mich seinerzeit eingeschlossen.

Inzwischen bin ich fast 50 Jahre alt und habe gelebt. Ich lebte Höhen und Tiefen, ich konnte weinen und lachen, manches davon erst nach einem gewissen Bemühen, derartige Ecken, Kanten, Leuchtkandelaber der Lebenslust zuzulassen. Die Jahre gingen dahin und da steh bzw. sitz ich nun herum und schaue auf dies Leben zurück.

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