3090/15: Berlin: Rauchwarnmelderverpflichtung soll kommen! #news

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Rauchen verboten

Zweimal geisterte es äußerst unpräzise durch die Berliner Medien. Wir haben das Thema nochmal recherchiert, weil es von hohem Interesse für die immobilienverwaltende Wohnungswirtschaft ist. Hier der aktuelle Stand, der aus Kontakten ins Berliner Abgeordnetenhaus resultiert: Aus gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen.

Die Beratungen zum Thema Rauchmelder sind noch nicht abgeschlossen. Unter den Fachpolitikern gibt es bereits seit Jahren intensive Gespräche, da sie zwar den Sicherheitsvorteil sehen, aber die unterschiedlichen Regelungen in anderen Bundesländern und die mitunter erheblichen (auf die Mieter abwälzbaren) Kosten sehr kritisch sehen. Mit anderen Worten: Wie immer, wenn der Gesetzgeber Maßnahmen ergreift, fährt ein wie ein Wärmebus zu verstehender Rundumversorgungsaspekt in Sachen Kostentreiberei und Gewissenlosigkeit los.

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3089/15: Audio: Freie Radikale, Leberwerte, Körperwelten, Innenwelten, der ausgefuchste Jazz und ein großartiger Musiker #Tipps

Audioknopf

Jahreswechsel_Banner_2015

Freie Radikale: Noch sind die Radikalen frei, das ist das Ergebnis des Jahres 2015, in dem sie gewütet haben, mehr als in den paar Vorjahren, seit wir sie erfassen, nachrichtendienstlich, allumfassend und mit digitaler Genauigkeit. Beschlossen betulich: Das Büro der obigen Hausverwaltung wird wie jedes Jahr geschlossen, ein Wechsellink zur Hausverwaltung hier, um mehr zu erfahren.

Aber es tritt auch eine Art Schreibfrieden ein. Wie jedes Jahr: Das Blog nutzt die Zeit bis zum neuen Jahr, um zu schweigen. Sollen freie Radikale doch kraweelen, das Büro macht zu. An dieser Stelle nehmen wir einen Menschen aus dem Berliner Speckgürtel auf Kimme und Korn. Der in Karlsruhe ansässige Musiker und Komponist Thomas Bierling wird uns zwei Körperinnenwelten-Ausstellungsstücke präsentieren und wenn wir mögen, hören wir uns in seine luftigen, klassisch-jazzig geprägten Kompositionen hinein. Denn wir haben ja Zeit, in uns hineinzuhören, in diesen Tagen. Und das geht so.

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3088/15: Video: Markus Fetter singt den Stalker-Song, eine bittere Pille, klasse dargeboten

_icon Tageslied/Lied des Tages

Was man nicht kann, das kann man auch nicht verlernen. (Dieter Bohlen, Jurymitglied)

Markus Fetter – Bundeswettbewerb Gesang 2015, Konzert der Preisträger from Bundeswettbewerb Gesang Berlin on Vimeo.

Was man nicht kann, kann man auch nicht verlernen?

Nun ja, beispielsweise Empathie mit einem Opfer. Der fiese Stalker, die lächelnde Fratze des Permanentterrors. Das Thema Stalking ist hier verschiedentlich Thema gewesen, eine Artikelsammlung kannst du über diesen Suchlink aufrufen.

Wir wissen, es gibt bereits gesetzliche Grundlagen, um sich gegen Stalking zur Wehr zu setzen, häufiger aber bleiben Stalkingopfer allein und werden gar nicht erst richtig ernstgenommen. Richtig: Von Polizeibeamten, die über fehlende Empathie nicht recht klagen können. Ihnen ist der Begriff an sich schon fremd. Nun haben Sie sich mal nicht so. Oder so ähnlich.

Was Markus Fetter (auf facebook hier) sehr gekonnt beim Bundeswettbewerb Gesang 2015 vorgetragen hat, trifft insofern den Nagel auf den Kopf.

(Danke, Rubini Zöllner)

3087/15: Nachruf: Harald Karas ist tot. (* 9. April 1927 in Ottendorf; † 3. Dezember 2015 in Berlin)

Kerze


Harald Karas (SFB) – Kennedy-Besuch Berlin 1963 – Einleitung Übertragung

Seine journalistische Tätigkeit nahm er 1952 beim Nordwestdeutschen Rundfunk (NWDR) in West-Berlin auf. Er gehörte zudem zu den ersten Fernsehnachrichtensprechern und Reportern (Rund um die Berolina) des Senders Freies Berlin (SFB). Karas war darüber hinaus seit dem 1. September 1958 der erste Moderator der Berliner Abendschau und wurde 1960 auch Leiter dieser vorabendlichen regionalen Nachrichtensendung. Er blieb dies bis 1984 und moderierte anschließend noch einige Jahre weitere SFB-Formate (unter anderem Stadtgespräche), bevor er 1991 in den Ruhestand wechselte.
Harald Karas lebte im Berliner Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf. (Quelle: Wikipedia deutsch, über Harald Karas)

88 Jahre alt ist er geworden, der Mister Abendschau Berlins. In Erinnerung blieb er vielen als „Karras“ mit doppeltem, rollenden „r“, aber Karas lautete sein richtiger Name.

Nun ist er gegangen. Wir aber erinnern uns einen kleinen, schönen Moment an diesen Mann, der nicht wenigen die Kindheit prägte und uns oft eine Vorstellung davon gab, dass Westberlin seinerzeit nicht nur eine Insel des alliierten Friedens gewesen ist. Wir erfuhren in schönster chinesischer Tradition, dass Berlin(West) eine der ganz wenigen Weltprovinzstädte sei, die durch und durch mit einer funktionsfähigen Stadtmauer vor Angriffen aus dem Umland geschützt war. Es war eine der funktionsfähigsten überhaupt.

Auch wenn sie teils Panzern gegenüber standen, wie am Checkpoint Charlie und manch Bürgermeister übertrieb: „Schaut auf diese Stadt.“ Karas hat uns diesen politischen Wahnsinn immer verständlich erklärt, so wie der Kennedy-Besuch genau abgebildet, eingezeichnet und genau vermaßt wurde für die Berliner. Mit Relaisstationen, die man so nannte, um zu begründen, dass es für die Alliierten einen Einsatz eines immer mitfliegenden Nachrichtenhelikopters aus Sicherheitsgründen in einer dichtbesiedelten Stadt wie dieser nicht geben konnte, weil es nicht akzeptabel gewesen wäre. So jedenfalls die offizielle Begründung.

Wir danken Harald Karas, dem integren.

Chapeau! Demnächst!

3086/15: Video: Ein kleiner Beitrag über einen Berliner syrischen Flüchtling namens Alex Assali, einem denkbaren Berliner des Jahres!

Chapeau! Demnächst!

Chapeau! Demnächst!


Ein syrischer Flüchtling kocht für Obdachlose in Berlin – heuteplus | ZDF

Veröffentlicht am 01.12.2015
Alex Assali will Danke sagen und selbst helfen. Weil die Menschen in Berlin ihn so freundlich aufgenommen hätten, kocht er dort für Obdachlose – bezahlt von seinem Asylgeld. Die sind begeistert und die Berliner sprachlos. (Heute +-Beitrag)

Das vielfach zu hörende Dummgeschwätz von besorgten Wutbürgern über die Flüchtlingssituation in Deutschland wird einmal gehörig auf den Kopf gestellt: Mit einem Vorzeigesyrier, der uns in Sachen Herzensbildung die Schamesröte ins Gesicht treiben kann. Der Mann tut was.

Allerdings ist in dem Beitrag von 450,- EUR pro Monat die Rede. Dies hat die Redaktion nachträglich richtiggestellt: Es sind gerade 350,- EUR, die ein solcher Flüchtling erhält.

Gut, wenn man rechnen kann, und auch damit zurecht kommt. Der Mann ist für mich der Berliner des Jahres. Von hieraus das Chapeau!

3085/15: Positionen: Die mit dem Ost-West-Überblick #Standortbestimmungen

Positionen

Mauergraffito Büro Gotthal

Mauergraffito Büro Gotthal


IDEAL-Berlin

Graue Häuser, ein Junkie im Tran,
es riecht nach Oliven und Majoran.
Zum Kanal an Ruinen vorbei,
dahinten das Büro der Partei.
Auf dem Gehweg Hundekot,
ich trink Kaffee im Morgenrot.
Später dann in die alte Fabrik,
die mit dem Ost-West-Überblick.

Aber wer hat ihn denn noch? – Im Sinne von persönlicher Authentizität ist zu verstehen, dass eine persönliche Wertschöpfungskette existieren muss. Ich wurde als Ossi geboren ist ein Statement, das vieles erklärbar macht summa summarum. So haben wir Wessis das nie gehalten. Das ostisch gewesen zu sein, erklärte einem größeren Publikum von Fragenden, man bezöge sich auf besondere, hervorhebenswerte und nun beiseite gefegte Grundwerte, deren Aufzählung mir allerdings mit Sicherheit nicht vollständig gelänge. Es wäre abgezapftes Fremdwissen, über etwas zu sprechen, das ich als Wessi nie verstehen werde. Eine Ahnung davon habe ich wohl schon. – Es bleibt die Frage, ob sich das mit den Jahren abschließend auflöst in Wohlgefallen und weniger wichtig wird, noch zu erinnern? ‪#‎Ossi‬ ‪#‎Wessi‬ ‪#‎Überblick‬

Im Verdacht: Haupt-Hauszähler-Wasseruhr! "QN 10"

3084/15: Positionen: Von der Entzweigung des vernetzten Denkens

Drehstrom-Wohnungszähler

Drehstrom-Wohnungszähler

Es ist ein ganz einfacher Fall: Der Netzbetreiber verwaltet die Stromzähleranlagen und Stände, die Nutzer zu verabredeten Stichtagen ablesen müssen. Die Nutzer sind Stromkunden, die ihre Zählerstände dem Netzbetreiber übermitteln müssen. Dieser macht in großem Stil „Filesharing“ und stellt die Zählerstände auch den jeweiligen Stromunternehmen zur Verfügung. Denn der Strommarkt sei nun frei und einzigartig, es heißt, Konkurrenz belebt das Geschäft. Allerdings: Den Netzbetreiber kann man sich nicht aussuchen.

Den auszuwechseln wäre auch nicht mal so schlecht. Denn im Webauftritt des hier gemeinten Stromnetzbetreibers im Bundesland Brandenburg geht es auch drunter, wenn es nicht gerade drüber geht. Beispiele:

Weil ein Stromunternehmen unfähig bleibt, zutreffend mit einem Kunden abzurechnen und auch mehrfach Gegenabrechnungsentwürfe nichts fruchten, kommt es zur Androhung von Stromzählersperrungen. Der Kunde wehrt sich mit einer fristlosen Kündigung im November 2014 hiergegen und bestellt zwei alternierende Stromanbieter zu Stromlieferanten für Tag- und Nachtstrom, gemessen an zwei Stromzählern. Alles wird schriftlich ordentlich abgewickelt.

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