1235/11: FotoPodcast: Es ist leichter geworden, in einer WEG eine „Bauliche Veränderung“ zu beantragen!

§ 22 WoEigG - Bauliche Veränderungen

§ 22 WoEigG - Bauliche Veränderungen

Ich liebte ein Mädchen in Griechenland, die die Liebe am schönsten im Kriechen fand. Ich liebte ein Mädchen auf dem Laubengang, die das Liebesspiel schönstens beim Entstauben fand. #Mashup „Ich liebte ein Mädchen“, Insterburg & Co.

Die ganze Sache mit der wunderbaren Welt der Laubengänge diente in einem bestimmten Zeitalter der Architektur den damaligen Vorlieben. Laubengänge, das waren irgendwie billigere Treppenhäuser, nämlich außenliegende Gänge, an denen man entlang lustwandeln sollte, bei Wind und Wetter, Sommer und Sonnenschein. Einige haben sich so Plastikstühle auf den Gang gestellt, andere auch Tischchen. Man kann sich, mit Blick nach hinten in den Garten hinaus, dort aufhalten, Kaffee trinken, oder man raucht eine! Damit die „Dame des Hauses“ sich nicht beschwert, weil in der Wohnung…, das geht gar nicht. Der Laubengang ist ein architektonisches Element der Sechziger Jahre. Vereinzelt findet man auch welche in Siebziger-Jahre-Bauten, aber aktuell baut in unseren Breitengraden niemand mehr Laubengänge. Sie sind irgendwie aus der Mode gekommen. Auf einem Laubengang ist man stark wetterfühlig.

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1234/11: FotoPodcast: Ein Grenzstein, ein Maschendrahtzaun und eine ganze Tüte Vergangenheit!

Ein Grenzstein (Berlin-Lankwitz)

Ein Grenzstein (Berlin-Lankwitz)

Ein Grenzstein (mitunter auch Markstein) ist ein Eckpunkt, Knickpunkt oder Knotenpunkt einer Flurstücksgrenze. Grenzsteine sind die so genannte Abmarkung von im offenen Gelände liegenden Grenzpunkten, die in der Regel mit einer mittleren Lagegenauigkeit von einigen Zentimetern gesetzt werden. Sie sollen sich frostsicher – das heißt mindestens 60 cm tief – im Boden befinden. (Aus Wikipedia)

Am Grenzstein in Berlin-Lankwitz, direkt an der Kante des eingefriedeten Grundstücks. Wir erfahren, dass Herr Rusch (* Name geändert) seit 1961 hier wohnte. 1971 hat der Eigentümer des Hauses ihn gefragt, ob er das Haus übernehmen wolle? Ein Kauf auf Rentenbasis. Es hat praktisch zwanzig Jahre weiter gezahlt, so lang lebte die Frau des Eigentümers noch. Und dann starb sie und Herr Rusch war redlicher, ehrlicher Eigentümer geworden. Er war Richter in Berlin, kein Job mit reichlich Apanage, sagt er, man muss rechnen. Heute sei das anders geworden. Er ist jetzt über 80 Jahre alt. Die Gegend hier war früher ein Villenviertel, sagt er.

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1233/11: FotoPodcast: Bio ist gut! #Trends

Müllabfuhr in Berlin-Lankwitz - BioMüll

Müllabfuhr in Berlin-Lankwitz - BioMüll

In Berlin-Lankwitz entsorgt die BSR (Berliner Stadtreinigung) heute die Biomülltonnen. Bio = gut! Ha ha, der Zeitgeist….

Infolge der immer weiter voranschreitenden Mülltonnen-Diversifizierung splittert die Anzahl der bislang aufgestellten Exemplare immer weiter auf. Es gibt Mülltonnen für jeden denkbaren Entsorgungsgrund. Vor einigen Jahren führte die Berliner Stadtreinigung die Biomülltonne ein. Und nun steht sie da. Hinzu gesellt sich seit neuestem die Orangebox, wir berichteten. Ob das auch gesamtökonomisch gut ist, weiß vermutlich die BSR als städtischer Entsorger. Sie wird die Rechnung geführt haben, ob die vergleichsweise große Vervielfältigung von Müllentsorgungstouren mit nahezu täglich wechselnden Müllentsorgern dem Stadtklima immer noch besser tut, als eine zusammengefasste, allerdings bewohner- und umweltverträgliche Entsorgung, bspw. einmal die Woche, so wie früher.

1232/11: Essen für Eigentümer, Mieter & Verwalter: Der Lachs auf dem Grill #Grillsaison

Banner Essen für Eigentümer, Mieter & Verwalter

Essen für den Hausfrieden!

Grill mal wieder! Mit guten, netten Nachbarn: doch doch, das gibt es!

Der halbe Lachs, der auf den Grill kommt, ist ein gravitätisches Tier, allerdings nicht zu verwechseln mit „graved lachs“. Er unterliegt der Schwerkraft. Das ist dann unproblematisch, wenn man direkt drunter einen Grillrost einhängt, um den Gesetzen der Schwerkraft zu trotzen. In den allermeisten Fällen geht das gut. Allerdings ist er puristisch (genießbar) und der Lachsliebhaber eher puritanisch (beim Genuss). Man handelt sich relativ wenig Ärger ein, wenn man was von professioneller Anmache versteht.

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1231/11: FotoPodcast: Kostenlose Fettmessung und ansonsten nur Bahnhof verstanden!

Fitness muss wehtun. Aber doch nicht auch im Geldbeutel! Fitness first, Fitness last, my everything. McFit statt McDoof! #Splatter

Ein Bekenntnis zur persönlichen Fitness: jawoll, ist cool, nee, ist klar, oder?

Allerhand zu unternehmen, um fit zu bleiben, geht klar. Die Jahre rennen dahin, und der Körper ist nicht mehr gut geölt wie einst. Es geht jetzt darum, die persönliche Fitness zu überwachen, sich ein Bewusstsein drauf zu schaffen, wonach es besser geht, wenn man sich abplackert. An Fitnessgeräten der Zukunft und die sind immer amerikanisch. Was aber gar nicht geht: Fettmessung.

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1230/11: Video: Walter Kohl, Sohn von Helmut, schrieb ein eigenes Buch. Vom Sohn sein und Emanzipation!

Gefangenschaftsflüchtling

Leben und leben lassen. Leben und Sterben lassen. Leben oder gelebt werden. (#Maxime des Lebens, James Bond-Filmtitel, Titel des im Jan. 2011 erschienen Buchs mit dem Untertitel Schritte auf dem Weg zur Versöhnung von Walter Kohl)

Walter Kohl sieht seinem Vater eigentlich ähnlich, nur ist er viel jünger. Einen Schuß Hannelore hat er ebenfalls abbekommen, na ja, man kann Helmut und Hannelore Kohl zunächst einmal nicht mit Arnold Schwarzenegger vergleichen, der es vieles anders machte. Jedenfalls ist auch nichts Vergleichbares bekannt. Durch das Leben eines Helmut Kohl zieht sich jedenfalls eine gehörige Portion Diskretion über all das, was wir für gewöhnlich als „private Sache“ betrachten. Darüber zu spekulieren, ist müßig. Nun schaut Walter Kohl, Sohn Kohl´s, nicht aus Mann-, sondern aus Oggersheim, zurück: seine Mutter nahm sich das Leben und sein Vater ist wieder in neuen, jüngeren Händen, ein elder statesman, und rückblickend betrachtet hatte Kohl das erreicht, woran ihm am meisten lag: Er wollte als Person unbedingt in die Geschichte eingehen. Geschafft.

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1229/11: Twitter: Wochen-Zusammenfassung aller Beiträge: 2011-05-22

1228/11: Video: Dieter Krebs – Currywurst #Lied des Tages – Tipp: Sa, 28.05.2011 @Curry36 #Curry-Wurstical

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Dieter Krebs – Currywurst – via Youtube

Profis statt Praktikanten. #Credo von Roman Kaupert

Veranstaltungstipp via facebook: Am Samstag, den 28. Mai 2011 in der Zeit von 12 bis 18 Uhr veransstaltet Kaupert bei Curry36 (Mehringdamm 36) ein „Grosses Wurstical“, alle relevanten Veranstaltungsinformationen sind mit facebook-Konto zugänglich hier.

Dieter Krebs ist schon seit einiger Zeit tot. An der Currywurst lag es nicht. Roman Kaupert lebt noch, ist quietschfidel und trägt einen großen Berliner Namen. Kaupert, das ist der Führer durch die Straßen von Berlin. Wim Wenders hat den Himmel über Berlin abgeleuchtet, Ralph McTell fand die „Streets of London“ interessanter. Roman Kaupert findet das alles Wurst und veranstaltet ein Curry-Wurstical, ihm geht es (nicht allein) um die Wurst. Gute Idee!

Weblotse

1227/11: Suchmaschinen: Wer über das Wesen des Faschismus recherchiert, erhält passende Antworten

…und zwar bei Wikipedia, schaut:

Aber nein! Eigentlich meinte ich „eitriges Krebsgeschwür“ #Denkbare Antworten

Merke: Bild dir eine Meinung! Aber sei nie vorgefasst! Dann fließen Überraschungen aus dem Internet, mit denen du vielleicht gar nicht gerechnet hättest, weil sie in deiner Vorstellungswelt bislang nicht vorkamen. Diese hier war „erfrischend“ und man konnte ihr im Ergebnis zustimmen.

1226/11: Historie: Granini-Säfte gehören dazu und Onkel Dittmeyer´s Valensina #Erinnerungen ans Jetzt

Tamla Motown Sampler - Tamla Motown is Hot Hot Hot Vol. 4 (LP)

Tamla Motown Sampler - Tamla Motown is Hot Hot Hot Vol. 4 (LP)

Ich lebte als Kind der Sechsziger-Jahre in Berlin(West) mit Blick auf die „einzige funktionierende Stadtmauer Deutschlands weltweit“, drüben war schon Kleinmachnow, Teltow und Stahnsdorf. Was dort genau war, wussten wir nicht, denn uns trennte eine innerdeutsche Staatsgrenze und am von Stubenrauch gebauten Teltowkanal (Zehlendorf Süd) waren wir die spielenden Kinder an der Uferböschung, während genau gegenüber betonringene Wachtürme mit funktionierendem Schießbefehl standen, wodrauf Soldaten der Grenztruppen der DDR saßen, die durch Ferngläser lugten. Erst gegen Ende der Sechsziger-Jahre wurde das Fernsehen plötzlich farbig, Willy Brandt drückte einen Knopf und -schwupps- änderte sich die gesamte Fernsehwelt. Einige Zeit noch schauten wir schwarz-weiß, aber dann ging auch durch unser Wohnzimmer eine Welle der farbigen Erneuerung. Die Haare der Menschen wurden immer länger, und als ich eine meiner ersten Langspielplatten geschenkt bekam, war das Plattencover orange-braun gehalten, drauf stand: „Tamla Motown – Vol. 4“. Mir wurde der 14-jährige Michael Jackson bekannt, er sang: „Ain´t no sunshine“.

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