Die Menschen sind neugierig. Sie wollen wissen, was verbirgt sich hinter einer mausgrauen Website wie gesichtspunkte.de? Um diese häufig gestellten Fragen ein für allemal zu beantworten, ist die Redaktion zusammen getreten und plaudert nun ein bisschen aus dem Nähkästchen.
Schon 1960 habe ich als amerikanischer Wirtschaftswissenschaften-Student gedient. Das Foto zeigt mich als jungen Mann, damals noch mit Brille und streng nach hinten gekämmter Kurzhaarfrisur. Allerdings haben mich die Wirtschaftswissenschaften nicht lange interessiert und schon bald schaute ich mich nach anderen Studienfächern um.
Es war nur eine Frage der Zeit, und als ich 1962 Psychologie belegte, forderte der Professor von mir eine strikte Überarbeitung meines Aussehens. Der symbolischen Strahlkraft meines neuen Studienfachs folgend, lockerte ich daher den Haarschnitt etwas auf, und ließ mir eine leicht melierte Fönwelle drapieren. Die Welle sollte meine Dynamik symbolisieren und der Wunsch nach umfassender Veränderung erwachte in mir. Ich hatte zu lernen, wie Menschen sich lieben, wie Menschen sich streiten und schließlich auch, wie Menschen sich wieder vertragen würden, wenn es ihnen nur gelänge, direkt aufeinander zuzugehen. Der Professor lobte meine verbindliche Freundlichkeit, meinen Habitus als aufrechter Recke, der sich stets nur folgerichtig bemühte, den Dingen eine feste, Sicherheit vermittelnde Struktur zu geben.







