578-10 – Stadtbild: Lt. Mitteilung der Stadtplanung: Kreuzberg Oase der Beschaulichkeit, aber in zentraler Lage!

Kreuzberg - eine Oase der Beschaulichkeit!

 Komisch, und ick hätt immer jedacht, dass die da keen Jeld rinstecken konnten inne Verjangenheit, dass dit heute immer noch ärmlich aussieht da….Quartiersmanagement, dit machen se nur an anderen Ecken. (O-Ton eines Bewohners aus der Gegend)

Die Wohnanlage in Berlin-Kreuzberg ist Ende der fünfziger Jahre im Aufbauprogramm mit Mitteln des sozialen Wohnungsbaues gebaut worden: Sie ist praktisch, quadratisch, gut. Nur schön ist sie nun wirklich nicht. Es gab diese Zeiten, in denen war nichts schön, aber vieles war praktisch. „Breite Schichten der Bevölkerung“ mussten nach dem Weltkrieg Zwo mit angemessenem, d.h. viel zu kleinem Wohnraum versorgt werden. Die Bäder in den Wohnungen: würg! Nicht einmal für Fliesen einfachster „Kajüte“ (berolinisch für Güte) reichte die öffentliche Penunse (berolinisch für öffentliche Mittel).

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574-10 – Report: Instandhaltung: Die Roste vom Sickerschacht ist kaputt… Unfallgefahr #Foto des Tages

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In Berlin-Wilmersdorf ist eine Metallroste, eingelassen in den Fußboden am Kellerabgang kaputt. Durchgebrochen, durchgerostet und ein Loch. Es besteht Unfallgefahr.

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573-10 – Schädlingsbekämpfung: In Berlin-Wedding ist der Hof vollkommen von Rattengängen durchzogen!

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Anfang der 80iger Jahre: David Bowie tritt in der Berliner Waldbühne auf. Am Zaun drängeln sich etliche Punks, die gern rein würden, aber den Eintritt nicht bezahlen können. Die Ordner, die den Eingang überwachen, müssen sich dran gewöhnen: die Punks haben ihre Liebsten mitgebracht. Etliche tragen zahme Ratten auf der Schulter. Die ertragen den Lärm die Musik von David Bowie ohne sichtbare Beeindruckung. Unter den Gästen auch Nena: sie findet das Klo nicht. Die Ratten stören sie nicht… (Erinnerungen)

Im aus vier Aufgängen bestehenden Mehrfamilienhaus in Berlin-Wedding, unweit Rehberge, haben sich die Ratten eingenistet. Schon seit einiger Zeit laufen sie, krabbeln sie in den Strangkästen im Haus direkt in den Wohnungen immer wieder hoch und runter. Ein Mieter wohnt im 1. Obergeschoss, Vorderhaus. Unter seiner Wohnung ist direkt der Durchgang für diejenigen, die in den Innenhof wollen und von da aus zu zwei Seitenflügeln oder das hinten gelegene Gartenhaus. Jetzt hat ein Hausbetreuer zwei Fotos geschickt. Der Durchgang ist abgesackt. Kommissar Verdächtig orakelt, warum.

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572-10 – Report: Instandhaltung: Das Außenfenster ist sowas von durch, es ist total hin #Tischler #Maler

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Die Außenfenster der Wohnanlage in Berlin-Wilmersdorf sind in Anstrichplanung begriffen. Der Maler ist überall herum gerannt und hat das ganze Haus „so gut wie fertig“. Bei dem Wohnungseigentümer Dr. Sacher (* Name geändert) allerdings gab es eine Behinderungsanzeige. Der „Pigmentverteilungstechniker“ forderte Hilfe vom Leistenträger („Tischler“) an, dass das Fenster noch zu streichen sei, ohne tischlerische Hilfe in Anspruch zu nehmen. Wohl kaum.

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568-10 – Foto des Tages: Im schattigen Neukölln steht der hässlichste Couchtisch der Welt mit Sonderbotschaft

Neukölln: ganz neu, mitneyim! (Foto: Tayfun Schulzke)
Neukölln: ganz neu, mitneyim! (Foto: Tayfun Schulzke)

Ohne Worte!

Weblotse

(Danke, Tayfun)

565-10 – Video: Jemand hat es bei Youtube reingestellt: Klassiker aus der Hausverwaltung #Tucker & Raufuss

Nichts ist öder ... rettet den Alltag

Es ist gut….

Es ist gut, wenn du weißt, was du willst, wenn du nicht weißt, was du willst, ist das nicht so gut! (Extrakt aus einem Lied der Band Ganz schön feist)

Zuallererst: Was wir hier heute einmal in Kurzform vorführen, ist ein echter Internetklassiker und schon seit Jahren bekannt. Ein irgendwie verwirrend schönes Pärchen, vermutlich schon etwas höheren Alters, ruft auf einem Anrufbeantworter an. Diese Art Anrufe sind gelebter Alltag für jene Menschen, die ihren Arbeitsplatz in der Haus- und Grundstücksverwaltung haben. Es ist die Natur der Sache an sich -!!!-: Hausverwalter können sollten lieber auch gar nicht rund um die Uhr erreichbar sein. In einem harten Arbeitsleben wie diesem muss man sich auch mal verstecken dürfen.

Z.B. vor vollkommen verwirrten Anrufern, die es tatsächlich öfter gibt, aus ganz unterschiedlichen Gründen:

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562-10 – Foto des Tages: Nero Brandenburg, der Profi-DJ

Nero Brandenburg, der Profi DJ (Quelle: Nero Brandenburg)
Nero Brandenburg, der Profi DJ (Quelle: Nero Brandenburg)

Nero Brandenburg ist vielen Berlinern ein fester Begriff. Der Radio-, Live- und Unterhaltungsmann („Dingeling“) ist inzwischen im hochverdienten Ruhestand, allerdings noch aktiv. Nero Brandenburg, mit Herz & Schnauze Berliner, liebenswert, ein „Berliner Urgestein“ und Mitglied einer aussterbenden Spezies: Die Berliner Radioleute vom Schlage eines Nero Brandenburg, eines Lord Knud (Schlager der Woche) und vieler anderer mehr. Früher waren Radiomoderatoren fast Popstars. Heute gibt es „zu viele“ Sender. Auch Moderatoren werden verwechselbarer. Einige fliegen raus, wenn sie nicht genug mainstreamartig sind. Von wenigen Ausnahmen abgesehen.

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560-10 – Video: Berlin…Berlin… – eine gelungene filmische Umsetzung dessen, wie Berlin aussieht

Zuweilen benötigt man nicht mehr als fast neun Minuten, um den Lärm der Welt im Übrigen zu vergessen!

Wie sieht eigentlich Berlin aus, wenn wir mal die Augen zu machen und „unsere Stadt“ vor dem geistigen Auge Revue passieren lassen? Und was würde wohl Franz Liszt dazu für eine Musik inszenieren in unserem musikalischen Vorstellungsvermögen?

Den Versuch einer (recht gelungenen) Antwort darauf gibt es heute hier als fast neunminütiges Video. Sehenswert.

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556-10 – Moderne Märchen: Es war einmal in Wohnungseigentümerland: Der Wohngeldschuldner

Es war einmal... (Moderne Märchen)

…., da lebte ein türkischer Wohnungseigentümer in beengten Wohnverhältnissen. Ja, liebe Kinder, er hatte die Wohnung, die er demnächst beziehen wollte, auf einer Zwangsversteigerung erworben. Und dann war er bei der alten Frau, die in seiner neuen Wohnung wohnte, unangemeldet aufgetaucht und forderte unter Zuhilfenahme seiner ganzen, vielköpfigen Familie an der Wohnungstür in dem alten Berliner Bezirk Schöneberg, dass die alte Mieterin nun jetzt erst einmal ausziehen müsse. Die alte Frau war schon über 80 und ihr Gang war müde vom vielen Leben und einem gerüttelt Maß an lebenslanger Arbeit. Und auch wenn sie krumm und schlurfend ging, eine Hexe war sie nicht! Wenn sie auch rauchte….

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