550-10 – Lied des Tages: U-Bahn hin, U-Bahn her (in Neukölln) von Rupert’s Kitchen Orchestra #Bandtipp

Die Berliner Combo „Rupert’s Kitchen Orchestra“ (kurz: RKO) kann man weder als Küchenorchester noch als reines Spaßprojekt begreifen. Humor hat, wer es trotzdem tut. Die Band hat sich weitgehend der leicht brennbaren Unterhaltungsmusik verschrieben, zu Deutsch: dem Funk. Dabei fallen hier und da auch andere stilistische Reminiszenzen an, so wie beispielsweise und aus aktuellem Anlass die Umschrift eines bekannten Songs namens „Bata Bata“ (Original: Miriam Makeba). Das kennen wir auch von Otto Waalkes schon, der diesen Song als „Dumma Sack, Dumma Sack“ (verzieh dich) coverte. Sehr zu Freude aller Otto-Fans.

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548-10 – FotoPodcast: Ganz im Trend oder schon abgelaufen? Kaffeetassen mit Aufdruck…

 Nochmals nöh! Ich bin nicht der Bloggwart von Hogwarth, Ihr #Harry-Potter-Fans. (Kraftausdruck und Kraftmeierei vom Bloggwart, dem Autor von gesichtspunkte.de)

Man kann auf Tassen alles Mögliche schreiben. „Du Pißnelke“ oder „Thomas, der Herrscher“ oder was auch immer. Ob das noch „modern“ ist oder längst lau wie vormals warmes Wasser in einer durchgelegenen Badewanne, darüber ist die Redaktion noch uneins. Beispieltasse: Stinkebär. Geschenktipp: nicht dem Verwalter schenken. Der mag diesen Aufdruck nicht. Dem Nachbar oben im vierten schon eher, vor allem, wenn er sich nicht wäscht. Aber das ist eine andere Geschichte, die hier nicht her gehört.

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539-10 – Alt wie ein Baum: Sie wirft Spaghetti aus dem Fenster, Bananen ins Klo, und der Maler macht nichts!

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Alt wie ein Baum möchte ich werden, genau wie der Dichter es beschreibt! (Puhdys, Songtext)

Die Dame ist 87 Jahre alt und wohnt seit 50 Jahren in der Wohnung. Sie ist dement, Pflegestufe hoch, drei- bis viermal am Tag kommt die Sozialstation. Sie macht Fenster zu, Jalousie rauf und runter. Ansonsten wirft sie Spaghetti aus dem Fenster und Bananen ins Klo.

Please don’t throw with noodles: Wurfnudeln im Rohzustand, bspw. Tagliatelle Verde oder Rohmakkaroni können bei ungeschicktem Wurf Verletzungen hervorrufen, im gekochten Zustand gelten sie als Wurfgeschosse eher als unbedenklich, allerdings verursachen sie dann, entsprechende Saucenverbindung vorausgesetzt, hässliche Flecken, die schwer herausgehen – Pesto, Tomatina und dergleichen. (Denkbarer Sicherheitshinweis der Hausverwaltung im begleitenden Hausaushang)

Das Problem ist nur, dass der Maler jetzt den Auftrag hat, den Fensteraußenanstrich im gesamten Haus zu machen. Das wird da nicht klappen. Eine Miteigentümerin, die dies schilderte, sagt zu uns, wir „warten auf die biologische Lösung“. Das bedeutet: Wir streichen diese Fenster jetzt nicht. Denn bei der Gesamtgemengelage ist ein vernünftiges Arbeiten in dieser Wohnung schwierig und für die alte Dame kaum „händelbar“. Der Vorschlag findet unsere Zustimmung: So machen wir das. Bzw.: So machen wir also nichts. Später.

Beim nächsten Hausfest ganz oben auf der Beliebtheitsskala: Nudelweitwurf, Buchstabensuppenbuchstaben verstecken und Sack hüpfen, genau in dieser Reihenfolge, sowie gegen Ende des Festes: gemeinsames Topfschlagen.

538-10 – Kampagnen: Stolperstein in Waltraudstr. 27, 14169 Berlin gibt Edith Müller in unsere Erinnerungen!

Stolperstein, verlegt in Waltraudstr. 27, 14169 Berlin
Stolperstein, verlegt in Waltraudstr. 27, 14169 Berlin

Edith Müller, geborene Wertheim, Jahrgang 1898, war eine freundlich lächelnde Frau mit einer grundsympathischen Ausstrahlung. Ihre grundfreundliche Ausstrahlung hat ihr nicht genützt. Heinrich Himmler gab den Befehl, Adolf Eichmann führte ihn „mit Verve“ aus und Lagerkommandant Rudolf Höß sorgte an Ort und Stelle mit Pflichtbeflissenheit für die gewissenhafte Umsetzung des Massengenozids, in diesem Falle der Juden Europas. In der Waltraudstr. 27, 14169 Berlin hatte Edith Müller zuletzt gewohnt. Ein Foto aus dem Archiv von Yad Vashem zeigt sie als Frau mit einem sonnigen Gemüt in besseren Tagen.

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536-10 – Kampagnen: Die Berlin-Zehlendorfer Waltraudstr. bekam jetzt -endlich!- ihren ersten Stolperstein

Verlegebeispiel (Quelle: stolpersteine)

Am Samstag, den 03. Juli 2010: Es ist richtig heiß in Berlin-Zehlendorf, 33,5 ° Celsius zeigt das Thermometer um 14:05 Uhr an. Michael Rohrmann, Projektbeauftragter für den Kirchenkreis Teltow-Zehlendorf, ruft bei Thomas Gotthal an: „Wir sind jetzt am Wilden Eber, gerade fertig, in fünfzehn Minuten sind wir da!“. Um 14:25 Uhr trifft Rohrmann zuerst ein, wenig später folgt ihm ein metallicroter, kleiner Kastenwagen, an Bord Günter Demnig, Projektinitiator des Projekts Stolpersteine. Um 16 Uhr wird in Südafrika das Fußballspiel Deutschland:Argentinien beginnen. „Say No To Racism“ werden die Spieler eingangs auf einem großen, blauen Transparent vor sich hochhalten, sie werden es alle hoch halten, um damit ein klares Nein zu jeder Form von Rassismus zu bekennen! Wer das vor Fußballpublikum auf der ganzen Welt sagt, der wird wahrgenommen!

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534-10 – FotoPodcast: Neuer Stolperstein in Berlin-Zehlendorf verlegt

Heute hat der Kölner Künstler Günter Demnig vor dem Haus Waltraudstr. 27, 14169 Berlin einen neuen Stolperstein verlegt. Der Stein wurde vom Büro Gotthal finanziert. Er erinnert an Edith Müller geb. Wertheim, die in Auschwitz umgekommen ist! Das Büro Gotthal hat bereits mehrere solcher Verlegungen gezielt vermittelt. Ein genauerer Bericht folgt nach.
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533-10 – Alltag: Rettet den Alltag – Alltag in Berlin-Zehlendorf, warm ist’s geworden, aber gute Musik gibt’s….

Julia Oschewsky, B-Flat Berlin - 31.05.10
Julia Oschewsky, B-Flat Berlin - 31.05.10

Als wir kürzlich über bevorstehende Konzerte der in Amsterdam lebenden Jazzsängerin Julia Oschewsky berichteten, war das Konzert im Berliner B-Flat recht gut besucht. Das hat uns gefreut. Bei diesem Konzert schnitten wir mit dem iPhone auch mal spaßeshalber ein Stück mit dem Namen „Angel Eyes“ mit, dass auf der Debüt-CD „Inner Game“ drauf ist und das live gespielt noch ein bisschen fulminanter daherkommt. Es ist ein Stück zum sich weg träumen. Wie geschaffen als musikalische Unterlegung für einen täglichen Königsweg: Den zur Schule, um ein Kind zu bringen oder es abzuholen.

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530-10 – FotoPodcast: Süpermenü Türkisch Zehlendorf – Der Zehlendorfer Grill hat „Süper Döner Menü“ mit Ü

Beim türkischen Imbiss Zehlendorfer Grill, Machnower Straße in Berlin Zehlendorf: Süper Menü! Am Abend fragt der Berichterstatter nach Currywurst: Korrekt als Rindfleischausführung, kein Schwein drin. Er sagt „Ist alle, heute ausverkauft.“ War ein guter Tag. Rindscurrywurst auf türkisch, das ist sonst nie ausverkauft, es ist das erste Mal ausverkauft. Dafür gibt es heute Köfte, auch kein Rind drin, sehr lecker mit Knoblauchsauce auf abgefedertem Salatbett. Die Türken habens drauf, speziell die vom Zehlendorfer Grill an der Machnower Str.. Ist zu jeder Uhrzeit was los. Selbst wenn ich es nicht bestellt habe, sondern was anderes: auch meins war ein Süper-Menü…. mit zwei Ü aber ohne Ö…, denn bekanntlich macht jeder Döner einen schöner, also wozu?

In Zehlendorf hat der Werbespruch und das beworbene Produkt ausgedient: „Hanuta – für den kleinen Hunger zwischendurch“. Hier gilt inzwischen: „Zehlendorfer Grill“ und ebenso weiter ausformuliert wie einst für den braunen Knusperriegel. Alder, krass korrekt …guckst du?
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529-10 – FotoPodcast: Gut zu wissen: In Zehlendorf-Mitte kam bislang noch kein Koch in die Küche

Viele Köche waren hier schon glücklos und wo bleibt der begnadete Zampano, der als Gastronom am Ort auf Dauer überzeugen kann?  Gut zu wissen, vor allem für Nachfolgemietbewerber!

Warum Mobypicture die Fotos nach dem Update vom iPhone einfach nach links legt, ist noch ungeklärt. Die Redaktion „Grundsatzfragen zum iPhone-Update“, Sonderreferat Berlin-Zehlendorf, arbeitet noch an diesem Bug. Bis dahin „einfach mal den Kopf aufs linke Schulterblatt legen“.
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528-10 – FotoPodcast: Die Gurkentruppe vom Spreewald

Sie gehören zu den besten Gurken der wiedervereinigten Gurkenrepublik Deutschland und wurden heute auf Bitten der Hausverwalterin direktimportiert: Spreewälder Gurken mit Pfeffer, Knoblauch, als Senf- bzw. Nacktgurken! Einfuhrzollfrei, die Wiedervereinigung erfolgte praktisch aus gurken Gründen! Die Spreewälder Gurkentruppe ist ein bisschen das Gegenteil der Zuckerpuppe aus der Bauchtanztruppe, nicht wahr?

Am besten aber ist: der Spreewald liegt gewissermassen im Berliner Speckgürtel, erreichbar für unsere Gurkenträume, wenn auch sauer im Abgang und zuweilen glibschich, oder wie schreibt man das?
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