1538/12: Berliner Luft: Von der Berliner Traufhöhe…

Berliner Kodderschnauze "Kräuter der Provinz"

Berliner Kodderschnauze "Kräuter der Provinz"

„In den Baugebieten wird die Höhe der baulichen Anlagen in der Regel mit sieben Vollgeschossen festgesetzt. Dabei lehnt sich die Höhenentwicklung an die traditionelle „Berliner Bauweise“ an, die in der Altbebauung 5 Vollgeschosse zuließ, deren Traufhöhe bei 21,0 m bis 22,0 m liegt und heute die Errichtung von sieben Vollgeschosse ermöglicht.“

…sagt -nur mal so beispielsweise- der Berliner Bebauungsplan IX-990 für den Bezirk Berlin-Wilmersdorf in seiner Begründung. Und wir lernen daraus: Wo früher noch, zu Kaiser´s Zeiten, fünf herrliche Vollgeschosse prangten, wird heute uns die Luft zum Atmen zunehmend abnehmend, bzw. knapper. Fünf gleich sieben, so lautet die Berliner Gleichung zur „klassischen Traufhöhe“.

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1534/11: Fotowelt: Vom Graffiti in Kreuzberg, Lankwitz, dem LKA 713 und dem Spießbürgertum

Graffiti in Berlin-Kreuzberg

Graffiti in Berlin-Kreuzberg

Richtiger Künstler am Werke da in Berlin-Kreuzberg

Ja. Sieht nett aus. War allerdings zuvor nicht angefragt worden. Nun gibt es eine Strafanzeige wg. Sachbeschädigung. Das Kunstwerk ist wieder weg. Kurze Zeit später schon. Das Foto dient jetzt der Polizei, wo es ein Sonderdezernat gibt. Mehr als jedes zweite Graffiti wird aufgeklärt, sagt die Polizei. Mal sehen.

Hatten wir ja auch schon mal: so eine Aufklärungsquote. Der Künstler war dann in der freiwilligen, gemeinnützigen Arbeit tätig. So hatte das ein gutes Ende. Damals in Spandau.

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(EP)

1532/12: Berlin: 5.382 individuelle Bilder, 6 Monate, 1 Stadt & „Perpetuum Mobile“ vom Penguin Café Orchestra


Berlin by PW Coles (via Vimeo)

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1529/12: FotoPodcast: In der Länderallee 40 (am Fürstenplatz) gibt´s was zu knautschen, beim Delikat * Essen + Partyservice

Delikat * Essen * Partyservice: Länderallee 40 (am Fürstenplatz), Berlin-Westend
Delikat * Essen * Partyservice: Länderallee 40 (am Fürstenplatz), Berlin-Westend

Siehste: Wer versucht sich auszusuchen, ob er drin sein will oder draußen aus´m Netz…hat keine Chance! Die Wege des Herrn sind unerfindlich! So wie für diesen Partyservice mit Bedürftigenspeisung, wer bedürftig ist, bekommt zu essen, Delikat * Essen * Partyservice: Länderallee 40 (am Fürstenplatz), Berlin-Westend

Ist schon komisch in so internetaffinen Zeiten, wenn es Plätze gibt, die im Internet nicht mehr zu recherchieren sind. So wie dieser „Saftladen“, von dem ich weder gutes noch schlechtes zu berichten weiß. Aber warum? Gehört es sich denn heutzutage nicht gerade für solche Leute, im Internet ordentlich Bambule zu machen? Damit alle drauf klicken und wissen: „Aha, da gibt’s was zu essen.“ Wie diese Tafel über dem Schubsycar ja beweist. Kein schlechtes Angebot.

Siehste: Jetzt ist Schluss mit der Informationsverweigerung. Das Ding ist jetzt im Internet. Herzlich willkommen hier. Und auf qype und kaupert werde ich den Platz auch noch existent machen. Harharhar….

(EP)

1528/12: Video: 50 Menschen und eine Frage: Was ist Berlin für dich?

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 50 Menschen, eine Frage: Was ist Berlin für dich? (via Youtube)  

Berliner Schnauze, Köfte und viele Menschen, die nur hier funktionieren können. Wir sind in die Kieze der Hauptstadt gegangen und haben die Menschen gefragt, was für sie Berlin ausmacht. Und dabei kam dieser Liebesfilm heraus: Berlin, ick liebe dir! In Anlehnung an fiftypeopleonequestion.com – sagt Herausgeber Morgenpost.tv auf youtube

Meditativ und für jeden was dabei.

 

1527/12: Lied des Tages: Hanno Bruhn Gang „Über den Dächern (mitten in Berlin)“

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Hanno Bruhn Gang – Über den Dächern – offizielles Video (via Youtube) 

Liebe Kinder! Was der Onkel Hanno da macht in dem Video, wird Euch nicht zur Nachahmung, ja nicht einmal zur Nachtatmung empfohlen. Denn es kann sehr gefährlich sein, auf einer Dachpappe herumzuliegen. Denkt nur an die Gefahr der Windumspülung.  Nein, die Austrittstür zur Dachfläche muss leider geschlossen bleiben wegen der #Verkehrssicherungspflicht

Dieser Song spielt im Wesentlichen auch im Berlin-Kreuzberger Yorckschlösschen, es sind Livesequenzen zu sehen aus Auftritten dort an der Yorckstr., unweit der Kreuzung Großbeerenstr., also dahinten „anne Ecke“. Teils liegt er auch rum dort oben auf der Dachpappe, Hanno Bruhn, ein Berliner Original und Musiker seit ziemlich vielen Jahren.

Wer das Yorckschlösschen kennt, weiß es geht dort schon lange ziemlich „extrem diskret“ zu und Verschwiegenheit ist eine Zier. Deswegen wird auch nicht verraten, was Hanno Bruhn in seinem Leben schon so alles gemacht hat. Fragt doch selbst Tante Gugelhubel, ob sie mehr weiß? Wenn Websites schon nichts kosten, kann man ja auch mal selbst Hand anlegen, um am Ende schlauer zu sterben. Viel Spaß, Freunde.

 (EP)

1526/12: Lied des Tages: Olaf Maske & Elke Querbeet: „Dit is mein Berlin!“ (composed by Olaf Maske)

Fotocollage "Olaf Maske & Elke Querbeet" (mit Genehmigung von http://blackbirds.tv)

Fotocollage "Olaf Maske & Elke Querbeet" (mit Genehmigung von http://blackbirds.tv)

 Sagt Olaf Maske: „Sagen se, Frollein, ick krich ´nen Strammen Max!“ Sagt Elke Querbeet: „Denn kieken ´se doch woanders hin!“

In dieser Art Zotigkeit sind die derben Ranken und Rankünen von Elke Querbeet und Olaf Maske angelegt, wenn sie einen ihrer „ab und zu“-Abende geben, die sie da draußen im Charlottenburger Kleinkunstkiez so herzlich lieben. „Liederliches aus Berlin“ nennt sich das Programm der beiden Kleinkunstbrettelaspiranten. Kurz gesagt singen beide den ganzen Abend darüber, dass „dit ihr Berlin ist“, so lautet das Credo.

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1525/12: Jahreszeiten: Wie kam es überhaupt seinerzeit zu Ostern als einem Fest des fröhlichen Eier bemalens? Querbeet gedacht….

Lars oder "Ein Liebesbrief mit Folgen"

Lars oder "Ein Liebesbrief mit Folgen"

Der hier als Welturaufführung erfolgten literarischen Veröffentlichung der ganzen Wahrheit über die Ostergeschichte kommt nur näher, wer das Collagierte mausklickt und damit vergrößert.  Wir hätten nie gedacht, wie es wirklich gewesen war, bis Elke Querbeet es uns erzählte. Köstlich. #Aus dem Programm von Olaf Maske & Elke Querbeet „Liederliches aus Berlin“, eine besondere, schräge Groß-Berliner Zeitreise

Um es noch einmal ganz klar zu sagen: Diese Geschichte ist uns im Vorgriff auf das jährliche Osterfest erst neulich, am Freitag, den 09. März 2012 um ca. 20 Uhr abends passiert, bzw. erzählt worden. Damit die Leser dieser Website nicht dämlich sterben, haben wir die komplette Geschichte mit Wissen und Duldung der Autorin Elke Querbeet hier abgebüldet. Niemals wären wir sonst auf diese Idee gekommen. Wirklich nicht.

Da hält die Frau einmal Hof mit ihrem Bühnenpartner Olaf Maske und schon hagelt es Einladungen: „Kannste ooch mal zu uns kommen?“ lautet eine oft gehörte Redewendung an diesem Abend. Wohin die beiden demnächst kommen, wird eventuell hier verraten. Denn das sind wir: Verräter. S´macht Spaß.

Weblotse

1524/12: FotoPodcast: Alles Esel? Die Berliner Stadtreinigung fragt am 09.03. nach, was mit dem Auftrag vom 03.01. geschehen soll?

Das Internet ist auch nicht mehr, was es mal war. Auf www.schwarzgeld.de geguckt, aber keins gefunden.

Alles Esel, oder was?  Wenn die Stadtreinigung heute Morgen zum Auftrag vom 03.01. des Jahres nachfragt, ist zu viel Zeit ins Land gegangen, um noch von Mülloptimierung zu sprechen! Das Foto zeigt keinen jamaikanischen Rastafarian, sondern einen Langhaaresel aus Frankreich namens „Baudet du Poitou“ @Grüne Woche, 2012

Cooles Tier. Raucht das Gras nicht, frisst es aber. Die Mitarbeiter der Berliner Stadtreinigung aber ….nun, so genau wissen wir das nicht!

 (EP)

1523/12: Video: Was bedeutet es arm oder reich zu sein? – Apropos: Weggehtipp in Berlin-Schöneberg am Donnerstag, den 08.03.2012

Veranstaltungstrompeter

Veranstaltungstrompeter

Weißte Bescheid, hör ma, der Blues, das ist diese alte Geschichte vom klappernden Eisenbahnzug und dem Groove der Bahngleise, von Sklaverei, amerikanischem Süden und der Sehnsucht, der eigenen Verarmung segnungsreich zu entfliehen. So wie in Texas da drüben, wo nicht nur so komische Dinge herkommen wie der vormalige Präsident George Bush. Gott sei Dank. In Texas haben sie den begnadeten Blues, so scharf und so soulig ist der wie die feurigste Jalapeño.

Andreas Hommelsheim ist ein Berliner Musikunternehmer mit internationalen Kontakten und hat seit dem Januar 2012 eine eigene Veranstaltungsserie an den Start gebracht, die nun munter-fröhlich stattfindet. Am Donnerstag, den 08.03. um 20:30 Uhr kommt Besuch aus USA: Der Herr ist ein Blueser namens Lucky Peterson. Er hat eine Frau mit dabei und eine richtige, gutgehende Band aus Begleitmusikern und ist durchaus sowas wie eine „coole Sau“, das bitte aber nicht zu wörtlich nehmen. Der Mann gibt uns den begnadeten Blues.

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