Die Katze auf dem heißen Blechdach putzt sich noch einmal gründlicher. Das ist u.U. Arbeit. Auch am Tag der Arbeit. Nebenan schreinert ein neuer Nachbar nun schon seit zwei Monaten am Haus, in das er kürzlich eingezogen ist. Ist viel Arbeit. Aber heute ist dieser Lärm nicht in Ordnung. Heute nicht. Jetzt ruft er über den Zaun, gestern Abend sei es recht laut gewesen. Ja, es war ein Fünfzigster, man habe diesen gefeiert. Eben nicht am 1. Mai, sondern am 30. April. Es ist ein Hexen durchs Dorf treiben. Man kann scheinbares Unrecht eben nicht gegeneinander aufrechnen.
1547/12: Awards: Die Nominierungen für das Fenster & die Homepage des Monats sind raus! Großartig!
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Manches ist einfach grausam. Grausam gut. Tut!
Großartig ist diese Zeit der Preiskürzungen, Kuren, Küren und Schnüren, Würdigungen und „all lifetime“-Awards. Auch dies hier ist hit- und preisverdächtig. Mächtig.
Ernsthafter Auswahlwettbewerber für das Fenster des Monats (siehe Foto), aber auch bei der Homepage des Monats sehr stark im vorderen Bereich aktiv: Ingo Mallow, Humannstraßenanwohner in Berlin-Reinickendorf, der preiswerte Dienstleistungen „für Alt & Jung“ anbietet, aber auch Hüpfburg und Sanitätsdienste! Yipp Yipp! Sozusagen „Humannkapital“, ja, das war ja mal das „Unwort des Jahres“, oder stand unter den ersten 10 der preisverdächtigen Wörter. Siehste, die Welt ist ein Superlativ!

- Preisverdächtige Homepage: http://dreamland-veranstaltungsservice.de
1546/12: Personen: Die Nachbarn haben sich schon beschwert, höchste Zeit, das Klavier mal wieder zu stimmen! Gerd Holsmölle kann´s….

Virtueller Einkaufsverführer
Der liegen gelassene Einkaufszettel weist alles aus, was man unterwegs aufzugabeln in der Lage ist: Spinat, Eier, Schweinefleisch…..aber eins fehlt: der Klavierstimmer. An ihn zu denken, ist Pflicht, taucht aber kaum in irgendeiner persönlichen ToDo-Liste auf, geschweige denn auf einem Einkaufszettel. Oft ist es der Besuch: „Darf ich mal?“ ♪♫♫♪ Plöng, krach, ♀♫U¢♪♫ klimper, „uhhhh…., Du, das Ding ist aber heftig vastümmt, oda?“ Die Nachbarn haben sich schon beschwert.
Ja, okay, dass die Tochter jetzt auch Adele versucht zu covern, sei nicht mit Urheberrechtsabgaben bedroht. Niemand vermutete dahinter das Original. Die Tochter als „femme fatale“: Diesen Gesang könnte man nicht als Cover dieser wort- und stimmgewaltigen Neuentdeckung und Ikone des Jahrtausends verorten. Das liegt an den rostigen Stimmbändern der pubertierenden Tochter. Aber das mit dem verstimmten Klavier: das muss nun wirklich nicht sein.
1545/12: Foto des Tages: Das war´s! – Geschichten mit der Maus
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Zu ungewöhnlicher Tageszeit auf der Terrasse einer Zehlendorfer Hochparterrewohnung: Die Sendung mit der Maus!
Am 19.04.2012 morgens um 08:00 Uhr beabsichtigte die Zehlendorfer Familie den Kindergeburtstag der jüngsten Tochter zu feiern. Die Geschenke sollten ausgereicht werden. Wie auf Bestellung trollte sich der große, mackerelfarbige Maine-Coone-Kater „Caruso“ aus dem Garten direkt vor die Terrassentür. Im Maul eine Maus.
1544/12: Korrekturhilfen: Mein Office-Korrekturprogramm bietet mir immer genügend Alternativen #entscheidungsberechtigten
Ob die Nachbarn in Berlin-Kreuzberg durch unser Treppenhaus dürfen, um ihre Fahrräder dort durch zu schieben, weil es ihnen bei sich selbst nicht möglich ist? Na klar! Warum auch nicht? Eine Vereinbarung muss her. Doch der Nachbar-Berufskollege bricht einfach immer wieder zusammen, wenn es an die konkrete Vereinbarung geht. Und wird nun auch noch frech. Zeit für Entscheidungen.
Wenn Schriftverkehr als Lösung eines Problems ausscheidet, muss man reden. Besser reden, nicht mehr schreiben. Dann muss man schreiben, dass man nichts mehr schreibt, sondern redet. Weil der Ton eines Briefverkehrs höchstens fehlgehen kann. Während im Gespräch der Ton noch korrigiert werden kann. Der Brief dazu enthält schon die richtigen Alternativen. Mein Office-Korrekturprogramm bietet mir eigentlich immer die richtigen Alternativen. Ich muss sie nur sehen! Sie stehen deutlich vor meinen Augen.
Genau. Die Damen und Herren Berufskollegen kommen jetzt auf eine Blacklist. Mit ihnen ist es unserem Büro nicht mehr gestattet zu emailen. Alles wieder „analog“, per Schneckenpost. Und wenn´s was zu reden gibt, persönlich. Gute, alte Zeit. Alles andere ist vollkommen sinnlos mit diesen Berufskollegen. Denn sie arbeiten so: wie früher. Wir jetzt auch: wieder!
1543/12: Tipps & Tricks: Wie man schwere Schränke im Wohnzimmer hin- und herschiebt, weiß Meister Freese!

Berliner Speckgürtel? Was ist denn das...
Kundin holt 4 geräucherte Schwartenstücke. Sie will damit….? (Jemand eine Idee?) – fragt Ludger Freese, Fleischermeister Visbek, direkt im Berliner Speckgürtel (im Oldenburger Münsterland) seine Mitleserschaft bei facebook
Hier sind jetzt nicht einfach nur die Dicken gemeint und die Gefräßigen. Die von nichts ´ne Ahnung haben, dumm sind wie Puderzucker und zu behäbig, um überhaupt nochmal die Welt zu retten. Wegen dener Tim Bendzko diesen Song geschrieben hat.
Nein, hier geht es jetzt ganz „geerdet“ um praktische Haushaltstricks, so wie sie die einschlägigen Websites bereithalten, Frag Mutti, Frag Papi usw.. Ohne „social media“ hätte ja jeder diese ganzen Kniffe schon verlernt, die gestern noch gang und gäbe waren. Heute gibt uns Fleischermeister Ludger Freese Auskunft. Die Eingangsfrage habt Ihr oben gelesen? Die Antwort gibt es hier im w-w-w, das ist die Abkürzung für world wide wurst.
1542/12: FotoPodcast: Erschütternde Nachrichten aus Oma Brinks Kartoffelhaus machen berlinweit die Runde!
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Ob ich Morgen leben werde
weiß ich freilich nicht –
Aber, wenn ich morgen lebe –
das ich morgen trinken werde
weiß ich ganz gewiß!
(Wandspruch in Oma Brinks Kartoffelhaus, Berlin-Lichterfelde) – Und, ja, der Spruch ist irgendwie fatalistisch, klingt aussichtslos. Meister Proper wäre der nicht passiert. Oder er klingt lebensfroh, optimistisch und himmelhochjauchzend. Genau weiß es niemand. Es kommt auf die Perspektive an. Oder?
Die Sache mit der Oma ist gewiss keine Eintagsfliege. Wir haben die Oma wegen ihrer verschiedenen Frechheiten schon länger aufm Kieker, verstehste? Nicht? Dann kiekste hier….die Sachen sind alle janz link.

- Ganz aktuell: Bei Oma Brink auf ihre Wände ist viel zu lesen….
- Achtung! Berlin vergreist! Oder: Berlin verreist? Oder: Berlin vereist?
- Qype: Gastro-Bewertungen zur Oma Brink
- Hier erschienen: Oma Brink in der Gastrokritik
(EP)
1541/12: Personen: On Green Dolphin Street – Groovin High (performed by Randy Brecker, P.-A. Goualch, Gautier Laurent & Oliver Strauch)

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On Green Dolphin Street – Groovin‘ High (via Youtube)
Groovin’High in Stuttgart 2009: Randy Brecker – Trumpet
Pierre-Alain Goualch – Piano, Gautier Laurent – Bass
Oliver Strauch – Drums
Oliver Strauch kommt aus dem Saarland, genauer Saarbrücken. Randy Brecker übrigens nicht. Doch das ist eine musikalische Geschichte. Wenn wir hier ein „Lied des Tages“ kredenzen, dann doch auch mal eins, mit dem wir über den Tellerrand der Berliner Diaspora sogar weiter hinwegschauen. Nicht mit Absynth, aber mit Absicht. Nicht Gicht.
Nur die Leser dieser Website wissen, dass der „Berliner Speckgürtel“ in Wirklichkeit weltweit besteht. Grund genug, einmal von hieraus direkt nach Saarbrücken zu schauen und die Homepage von Oliver Strauch, dem Drummer dieser „göttlichen Fügung“ namens Brecker, zu verlinken. Die Website mal genauer anschauen, interessanter Mann. Der was kann. Auch und sogar „open handed“. So ist das nämlich: Erst spielt einer wie er „open handed“ und wenn´s uns gefällt, hören wir es „open hearted“. Sehr gute Musik. Von hieraus beste Grüße nach „da unten“. Es hat gefallen.#Lied des Tages

- Ziemlich direkt: Die Homepage des Schlagzeugers und Komponisten Oliver Strauch
- Tiefenstudiosus: Was kann man hier noch über den Berliner Speckgürtel in Erfahrung bringen? (Artikelsammlung zu „Speckgürtel“)
1540/11: Report: Instandhaltung: Was aus der Decke des Treppenhausdurchgangs werden könnte

Ein Provisorium ist ein Provisorium ist ein Provisorium. #Alte deutsche Redensarten
Jeder weiß es, aber keiner beachtet diese Binsenweisheit. Auch nicht die Wohnungseigentümer und der Verwalter in der Kreuzberger Möckernstr., wo schon seit vielen Jahren die Treppenhausrenovierungen beider Treppenhäuser des Vorderhauses und des Seitenflügels erledigt sind. Sind schön geworden. Beide sehen gut aus. Genau genommen ist schon bald wieder mal dran, die Anstriche zu überholen. Die Zeit macht nur vor dem Teufel halt.
1539/12: Video: Von wegen „Sieben Sünden“ wie „Die Zöllner“, sieben Streiche Max & Moritz, hier komplett und korrekt verlesen!
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Max und Moritz – Wilhelm Busch – Eine Bubengeschichte in 7 Streichen – KOMPLETT (via Youtube)
Während die Zöllner derzeit noch in den letzten Vorbereitungen einer mehr als interessanten, neuen CD stecken, die den „7 Sünden“ nachfolgt, hat Wilhelm Busch sieben Streiche verfasst. Erstveröffentlichung: 4. April 1865
Deutsches Kulturgut, gelesen und bebildert. Dies Jahr, ein guter Jahrgang freilich, ist das Jahr derjenigen, die 1962 geboren wurden und nunmehr Silberhaut feiern: Fünfzig Jahre. So wie Dirk Zöllner, der Anfang Juni eine neue CD namens „Uferlos“ herausbringen wird. Man darf gespannt bleiben.
Wilhelm Busch aber, wie geschaffen für den Sonntagabend. Statt Jauch. 😉

- Enzyklopädisch: Max & Moritz in der deutschen Wikipedia
- Vormals sieben Sünden, jetzt übersichtlich strukturiert: Die (neue) Homepage von Dirk Zöllner
- Nähere Informationen: Die fernen Inseln des Glücks von Dirk Zöllner
- Sie hat´s obige Max & Moritz artig vorgelesen: Connys Welt
- Sie bloggt auch: Conny bloggt über ihr Leben in Hannover
- Hintergrundgericht: In Berlin-Kreuzberg in der Oranienstr. isst man bei Max & Moritz gut und wer es dort nicht mag, isst Goldbroiler am Leuschnerdamm in der Henne 🙂
(EP)





