1358-13 – Linktipp: Von der Schwierigkeit, ein Dienstleistungsunternehmen angemessen zu beurteilen!

 

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Etwas kritisch beäugen! Mit passenden Augengläsern...
Etwas kritisch beäugen! Mit passenden Augengläsern…

Wir alle sind permanent Kritik ausgesetzt. Und müssen selbstkritisch bleiben. Denn nur beides zusammen passt wie die Faust aufs Auge. Davon handelt angemessene Kritik, wenn sie gerecht vorgebracht wird: Vom einerseits und andererseits eigener Erfahrungen. Wer nur sich selbst sieht, wird niemals ein Großer, sondern bleibt klein. Angemessen Kritik zu üben, ist ein Liebesdienst am Kritisierten: Er hat jetzt die einmalige Chance, an der Kritik persönlich zu wachsen.  Wenn der Kunde „Knurr“ macht, hilft manchmal eine Tütensuppe von Knorr oder eine zutreffend geschriebene Erfahrungsgeschichte….

Ja, das ist schwierig. Jemanden zu beurteilen, ohne ihn nur billig zu verurteilen. Weil man nicht einverstanden ist. Vor kurzem fotografierte ich den Spruch: Tadele nicht den Fluss, wenn du ins Wasser fällst. Da ist was dran. In Schöneberg liegt der gutbürgerliche Teil dessen in Friedenau. Der Friedenauer Frieden! Manchmal ist da die Stimmung siedend. Für einfache Wahrheiten ist das alles viel zu kompliziert. Gute Kritik macht Mühe.

Man versucht es von Zeit zu Zeit, in der Hoffnung, die Welt würde dadurch besser. Wir würden ein Stück mündiger. Überlassen wir dem Leser, die Sachen richtig einzuordnen. Es war mir wichtig. Und deswegen empfehle ich es auch. Zur freundlichen Lektüre.

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 (EP)

 

1357-13 – Positionen: Der „käufliche“ Hausverwalter, dessen Kopfhaut und das sinnlose Leben als billiger Edelmann!

Lehrer Lämpel: Die neuen Leiden des jungen W.

Positionen

Lehrer Lämpel: Die neuen Leiden des jungen W.
Lehrer Lämpel: Die neuen Leiden des jungen W.

Ein Mensch, der um anderer willen, ohne dass es seine eigene Leidenschaft, sein eigenes Bedürfnis ist, sich um Geld oder Ehre oder sonst etwas abarbeitet, ist immer ein Tor. (aus: Die Leiden des jungen Werther) – Johann Wolfgang von Goethe

Sei doch endlich mal du selbst. Trau dich, Edelmann. Im allgemeinen, so sagt man, ist Brot Brot und sind Spiele Spiele. Die Inder mögen sagen: „Habemus papadam!“ – In Rom wird bald weißer Rauch aufsteigen. Hannibal zog elefantös über die Alpen, down to the village und die Engel sangen: „La Montanara“ und grüßten dich. Die Erde dreht sich weiter. Warten, bis der Arzt kommt? Mitnichten. Lad gleich die Ärzte ein, komplett.

Was das Brot angeht, handelt es sich um Kernbedürfnisse. Aufs Spielen kann man verzichten, zumindest eine Zeit lang. Wer sich aber mit Leidenschaft für gute Dinge engagiert, ist ein Engagierter. Oder ein Fleißiger. Entscheidend ist, dass Engagement auf fruchtbaren Boden fällt. Fehlt es daran, ist auch der dümmste Bauer irgendwann nicht mehr Herr seiner Aussaat.

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1356-13 – Positionen: Zu der Frage, wie viel Angebote man für eine Handwerkerleistung benötigt, eine Meinung

Positionen

Wutbürger: Ich hasse es #Handwerkerangebote

Zielfinder: Offene Punkte auf der eigenen todo-Liste weg arbeiten. Drei Mal beim Handwerker anzurufen kann so nervig sein, wie drei vergleichbare Kostenangebote einzuholen. In diesem Zusammenhang schrub der Berichterstatter aus dem Vorhof der Verwalterpraxis dem Verwaltungsbeirat in Berlin-Kreuzberg:

Von mir aus gern. Die Sache ist übersichtlich. Der Mann, den ich habe, bescheiden und Nachvollziehbarkeit in seiner Preisbildung gewohnt. Ich bin aber in Sachen Handwerker durchaus auch Polygamist. – Mehrere Angebote anzufordern, hat seinen Charme, wenn unsere konkreten, abgesprochenen Vorgaben von vornherein präzise und festzuklopfen sind.

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1355-13 – News: Handwerkerlohn bei Schwarzarbeit – Und wie sieht es mit der Gewährleistung aus? #Linktipp

Rechtliches

Kommentierung anderswo, ist verlinkt, aber hier interessant:

Ist vereinbart, das Handwerkerleistungen ohne Rechnung erbracht werden, damit die Steuer umgangen werden kann, ist der Vertrag insgesamt nichtig und der Auftraggeber kann keine Gewährleistungsrechte vor Gericht geltend machen, so das Urteil des OLG Schleswig. Die Parteien haben gegen die Vorschriften des Gesetzes zur Bekämpfung der Schwarzarbeit und illegalen Beschäftigung verstoßen (SchwarzArbG), indem sie vereinbart haben, dass die Werkleistung ohne Rechnung erbracht wird, damit der entsprechende Umsatz den Steuerbehörden verheimlicht werden kann. Der Verstoß gegen das Verbotsgesetz des § 1 Abs. 2 SchwarzArbG führt zur Nichtigkeit des gesamten Werkvertrags (§ 134 BGB). Die Nichtigkeit des Vertrages führt dazu, dass der klagenden Auftraggeberin keine vertraglichen Gewährleistungsansprüche zustehen, auch nicht aus Treu und Glauben (§ 242 BGB).

Der Urheber dieser Mitteilung ist unten verlinkt. gesichtspunkte.de bedankt sich beim Herausgeber für die Berichterstattung.

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(EP)

1354-13 – Historie: Was Dipl.-Ing. Bunn vom TÜV-Bezirk 1 machte, ist bekannt: Aktenbekannt!

Der Sachverständige Dipl. Ing. Bunn am 27.07.1962
Der Sachverständige Dipl. Ing. Bunn am 27.07.1962

Dass sich Verwalter zuweilen auch in älteren Aktenarchiven herumtreiben, ist fast ein bisschen „Nudistentum“. Sie suchen hart, aber herzlich nach „nackten Fakten“. Über die Baugeschichte, die Historie, wie sie war und was sich noch so zugetragen hat. Dipl. Ing Bunn kann ganz sicher nicht mehr befragt werden: Aber seine Unterschrift hat heute noch Gültigkeit. Verjährt wäre nur der Abnahmeirrtum.

„Ach, Marlene, lass doch das Geweene!“ – Aus Datenschutzgründen geht es aber niemanden etwas an. Fest steht nur so viel: Mit seinem „Federstrich“ besiegelte der Prüfingenieur für den TÜV Berlin, dass die Aufzugsanlage in Berlin-Schöneberg nach Beseitigung erheblicher Schäden wieder in Betrieb genommen werden dürfe. Die Anlage fährt übrigens heute noch: Oft rauf und genau so oft wieder hinunter. Bzw. herunter.  Nach dem Weltkrieg Nr. II hatte es gedauert, bis der alte Aufzug mit Holzkabine, Baujahr 1909, wieder fahren durfte. Es ist ein modernes Märchen, eine Art Wiederinbetriebnahmegeschichte. So wie die Sache mit dem abdankenden Papst: Der schrieb bekanntlich die Erschöpfungsgeschichte ganz neu. Doch das ist eine andere Geschichte. Sie hat wohlweislich nichts zu tun mit dem bewohnten Mehrfamilienhaus in Berlin. Obwohl: Vielleicht zieht ja Benedetto, der Sechszehnte in Kudamm-Nähe: Einfach mal schwoofen jehn! Großartiger Gedanke. Habemus Benetton! Oder so ähnlich.

Marlene jedenfalls liegt wieder ganztags in Berlin-Schöneberg, mit Nachtzeitklausel und garantierter Liegefrist.

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(EP)

1353-13 – Foto: Der Briefumschlag des Jahres 2012

Der Briefumschlag des Jahres 2012
Der Briefumschlag des Jahres 2012

Ganz vergessen, hierüber zu berichten. Der Briefumschlag des Jahres wurde am 20.12.2012 abgestempelt im „Briefzentrum 10“ und umgehend zugestellt. Er enthielt Weihnachtsgrüße. Und kurz gesagt: Ist das nicht großartig?

Post, die man gern aufmacht, allerdings mit einem kleinen Phantomschmerz: Es tut weh, ihn aufzureißen. Man spürt es körperlich. Toller Briefumschlag. Zur Sicherheit digitalisiert.

1351-13 – Foto: „Tadele nicht den Fluss, wenn du ins Wasser fällst.“

Tadele nicht den Fluss, wenn du ins Wasser fällst.
Tadele nicht den Fluss, wenn du ins Wasser fällst.

Und mach der Hausverwaltung nicht ein Schuldversprechen, weil du dich selbst nicht klar ausgedrückt hast. Wenn du etwas willst, musst du es sagen. Trau dich, dann wird dir vertraut.- Gesehen in einer Grundschule. Stimmt.

#Eso-Ecke

 

1350-13 – News: Das Büro Gotthal investiert in die grundsätzliche Modernisierung des Maschinenparks

Continental-Schreibmaschine
Continental-Schreibmaschine

In die Jahre gekommen: Die Schreibmaschine, hier eine mit dreifarbigem Band. Niemand benützt noch Schreibmaschinen. Ein willkommener Anlass, mal über Sinn und Unsinn des deutschen Formularwesens nachzudenken. Back to the roots: Weil niemand noch Schreibmaschinen benutzt, müssen manche Formulare heute wieder „per Hand“ ausgefüllt werden. Eingespannt wird nur der Bürger. Das Formular bleibt weiterhin unentspannt.

Jetzt erst recht. Der Papst tritt zurück aus Altersgründen. So schleicht man sich aus der Affäre. Es ist ihm zuzugestehen. Es ist einzusehen. Er hat ein „biblisches Alter“ erreicht. So wie manche Büromaschinen, veraltete Software, Rechner, kurz: Hier und da ist auf jedem Fleckchen der Welt Modernisierung angesagt, wenn man mithalten will.

Was für die Katholische Kirche gilt, können sich Hausverwalter ebenso aufs Tablett (neudeutsch tablet PC) schreiben. Das erste Mal volldigital.

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1349-13 – Bild des Tages: Lehrer Lämpel spricht dankbar dem Tankwart sein Vertrauen aus!

...dankbart, Herr Tankwart!
…dankbart, Herr Tankwart!

Das Bild ist gemeinfrei und darf kopiert & verteilt werden. Bezahlt wurde nach Zählerstand an der Messuhr des Tanklastzuges in Liter. Vom Dieter.

Er fährt den Wagen, braucht niemand was zu fragen.  Aber im Ernst: Selbst wenn die weißen Flocken fallen, sind die Tanklastzüge unterwegs in Wohnanlagen, die am Tropf hängen und Energie benötigen. Damit es lauschig wird.