1817-15 – Tipps: Das hat mein Herz berührt. Abschied von den Fröschen. Es geschah in seinem Garten!

Das hat mein Herz berührt. #Tipps

Das hat mein Herz berührt. #Tipps

Für mich war Ulrich Schamoni in erster Linie Medienunternehmer. Sein menschliches Ende war mir bis dato unbekannt. Jetzt weiß ich: Er starb 1998 an Leukämie und wohnte früher im Haus ohne See mit Garten im Grunewald, am Froschteich, quak! Quak quak. Gestern Nacht schloss ich Freundschaft, u.a. mit seinen Kaulquappen.

Meine Wahrnehmung von Schamoni hat was zu tun mit speziellen Generationen-Blickwinkeln und Erinnerungsclustern. Ich war zu jung, um ihn auch als etwas anderes wahrzunehmen. Beispielsweise als Schauspieler oder Regisseur erfolgreicher Filme. Irgendwie in der Art des Wahlberliners Atze Brauner: Atze B. – nicht genannt: Keule – machte Karriere mit der CCC-Film, lange bevor ich über so tiefsinniges wie die Herkunft von Filmen genau nachdenken wollte.

Jetzt weiß ich viel mehr über Ulrich Schamoni. Was ich erfuhr, geschah zu nachtschlafender Zeit. Ich war nicht ans Bett gefesselt, das wäre wohl vernünftig gewesen. Mich fesselte ein Film, dessen Ausstrahlung in eine so späte Stunde der Nacht sich im Grunde genommen nicht gehört. Was hat sich das ZDF dabei bloß gedacht? Nachts allein vorm Fernseher stirbt sich´s besser. Denn nachts sind alle Katzen grau.

Gott sei Dank, es gibt jetzt Internet. Und Blogs. Und übrigens keine Mediathek zum angesprochenen Film. Mönsch, ey.

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1816-15 – Unnützes Wissen: Aus der Luther-Bibel, gut eingeführt im deutschen Sprachgebrauch #Redensarten

UW 01.15: Der.Mensch.lebt.nicht.vom.Brot

Der Mensch lebt nicht vom Brot allein.

Der Spruch wurde während meiner Ausbildung zu einem wichtigen Satz.

Der Grund: Ich besuchte einen Kursus an der Volkshochschule. Thema: Maschine schreiben. 10-Finger-System, tippen bei Dunkelheit und jetzt alle: „Der Mensch lebt nicht vom Brot allein“.

Noch viele Jahre habe ich stets jede Schreibmaschine auf ihre Gängigkeit hin überprüft. Konnte ich den Satz ohne hinzusehen in die Tastatur hacken, war die Maschine in Ordnung. Schreibfehler ließen Mutmaßungen über die mindere Qualität der Maschine erlauben. Heute ist die Schreibmaschine tot. Den Satz kann ich noch immer. Mehr genützt hat er mir nie. Und auch nie mehr gesagt. Das Nachlesen in der Bibel ist da auch nicht hilfreich: Es ist eine Plattitüde. Übrigens auch nicht falsch. Aha.

1815-15 – Positionen: Wo sind wir? – Grüne + rosa Elefanten, Weiße Ritter, exOssis + exWessis, und die Verkommenkeit der Begriffe

Positionen

Bundesrepublik.Deutschland

Manchmal ist sie ungeheuerlich interessant, meine Arbeit. Und nun zeigt sie mir auch noch ein wenig auf, wohin dieses Land gerade abdriften könnte. Eine Band diskutiert die Gefahr einer eventuellen Indizierung eines Titels wegen zweier Textzeilen von mir. Das Thema Zweifassungstext kommt auf (einmal als Produktion, einmal als Livefassung) und eine sachte Überlegung in Richtung „grüner Elefant“ kam gar bei mir auf. (Andreas Hähle auf facebook, 03.03.15)

In der Bunten Republik Deutschland, im Speckgürtel Berlins, werden Gedanken wach an Begrifflichkeiten. Der exOssi findet den Begriff an sich schon blöd. Der exWessi (ich) denkt darüber nach. Für „Nicht-Bewohner“ der DDR erklärt Andreas Hähle, Songtexter, Autor und Kundiger in Sachen deutscher Sprache das System des „grünen Elefanten“. Der Begriff ist fest geregelt und verankert im ostdeutschen Sprach- und Wertesystem,  hier gibt es eine plausible Erläuterung.

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1814-15 – Positionen: St. Pauli pinkelt zurück #Research

Zielscheibe - Zielschreibe

Positionen

Zielscheibe - Zielschreibe


St. Pauli pinkelt zurück

Veröffentlicht am 02.03.2015 -Hamburgs Partyviertel St. Pauli pinkelt ab sofort zurück: Die Interessengemeinschaft St. Pauli e.V. hat eine Aktion gestartet, bei der im ganzen Viertel oft heimgesuchte Wände mit superhydrophobem Lack beschichtet wurden. Dieser ist so wasserabweisend, dass er Urin zurückspritzt. So sollen Wildpinkler gestoppt werden.

Not to be too proud for a golden shower: Der Verein zur Förderung der Sitzpinkelei ist im vorliegenden Fall nicht aktiv. Im obigen Video geht es um Stehpinkler, in klammheimlich aufgesuchten Ecken auf St.Pauli, direkt im Berliner Speckgürtel, in Hamburg. Das Thema ist eklig. Ob die Sache erfolgreich ist?

Abwarten.

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1813-15 – Positionen: Wenn die öffentliche Verwaltung etwas tut… – Das Natur- + Grünflächenamt

Positionen

Grün, grün ist die Hoffnung...

Die Natur- und Grünflächenämter von Berlin sind keine einfache Nuss. Und wer wollte sie auch knacken? Dort geht es ums Stadtgrün, die Kartographierung von Bäumen, den Erhalt derselben und die lieben Verwaltungsvorschriften.

Dies ist reichlich kompliziert.

Inzwischen geriert sich die öffentliche als Dienstleistungsverwaltung, das sieht gerecht aus. Eine feine Tabelle mit erbrachter Leistung in Zeit und mit Stundensatz (um die 38,- €/Stunde Bescheid ausfertigen, ja!) ist beigefügt. Denn das kostet.

Die zwei Pappeln in Kreuzberg stehen auf dem Grundstück so nahe am Haus vom Nachbarn, dass dessen Fundament nach mehr als vierzig/fünfzig Jahren Schaden nimmt. Die Wurzeln breiten sich aus.

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1812-15 – Positionen: Was den Wutbürger anficht ist die Verletzung menschlichen Gehörs

Das wird man ja wohl noch mal sagen dürfen!

Positionen

Das wird man ja wohl noch mal sagen dürfen!

Der.Kommentarmob

Was die sich wieder rausnehmen! – Das wird man ja wohl noch mal sagen dürfen. Genau: Die Ansätze für Empörung sind unterschiedlich tief. Manche auch von unterschiedlicher Schöpfungshöhe bzw. -kraft. Das zugrunde liegende Grundmuster ist Empörung. Wogegen auch immer. Und ein Gefühl von persönlicher Minderwertigkeit: „Das wird man ja wohl noch mal sagen dürfen.“ – Ja, selbstverständlich: Warum denn nicht?

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1811-15 – Alltag: Das Telefonat mit dem Büromöbelergonomiespezialisten

Gute Kommunikation? Telefon

Icon Virales Marketing

Gute Kommunikation? Telefon
Gute Kommunikation? Telefon

„Guten Tag, ich heiße Müller von der Fa. Scharlatan in Düsseldorf. Wir bieten ergonomische Bürostühle an.“ – „Hust, kein Interesse.“ – „Sie wissen doch gar nicht, was….“ Krrrrkkkkssss, aufgelegt. ‪#‎Spamcall‬

Seit langem beabsichtige ich, ein kluges Szenario für den Fall solcher Anrufe zu entwickeln. Meine Lösung heißt: „Moment! Ich verbinde.“ Dann verbinde ich zu meiner speziellen Spam-Durchwahl, einer Hotline für aggressive Telefonmarketingfritzen. Dort wird ihnen etwas vorgelesen aus Charlotte Roches „Feuchtgebiete“, eine besonders eklige, ausschmückende Version ihrer Texte über Analfissuren. Das käme meinem Hass besonders entgegen. Ja, ich hasse diese Nervtöter. Ich würde sie gern an ihrem verwundbarsten Punkt treffen, dem G-Punkt – dem Gesichtspunkt.

Heute kam via Facebook noch dieser schöne Fragebogen als Lösungsansatz herein. Ja, auch nicht schlecht. Allerdings, was mich betrifft, zu zeitraubend. Danke, Jens.

Weblotse

1810-15 – Zielfinder: Von Räuberbraut Jenny und Ferrero´s Nüsschen. Mit Frizz Feick woanders und hier. Woanders und Bier! #LiedDesTages

Unity 'unique' - Verschmelzung, Adaption

_icon Tageslied/Lied des Tages

Frizz.Feick_Frittenbude

Michele Ferrero, italienischer Firmenpatriarch, ist 89jährig gestorben. Was bleibt? Nutella. Ganz sicher!

In Berlin-Reinickendorf gibt es Ärger mit der Gasthermenwartung, regelmäßig.

Bzw. findet diese so nicht statt. Also verabredungsgemäß. Die Mieterstruktur im Hause ist halbwegs heterogen: Sie verstehen sich ganz überwiegend miteinander, aber teils ist es auch ein Durcheinander.

Der Verwalter hat sich vorgenommen, die Gasthermenwartung im Hause erfolgreich als Mieterpflicht durchzusetzen. Aus Sicherheitsgründen. Einer im Haus hat eine stillgelegte Therme, weil er der Gasag was schuldig blieb. Jetzt soll er heimlich mit Ofen heizen. Heimlich, an der Hausverwaltung vorbei. Heimlich, still und leise. Er bekommt Hartz IV schon seit Jahren. Die Nachbarn im Hause sagen, er betreibt Hundesitting, heimlich, still und leise, an Hartz IV knapp vorbei. Im Haus ist es nicht heimlich, still und leise. Alle wissen Bescheid.

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1809-15 – Positionen: Wie beurteilt man ein Angebot, das ca. 50% über den „anständigen, ortsüblichen Preisen“ liegt?

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Jeden Morgen steht ein Doofer auf.

Die Baubranche hat Ecken und Kanten, das ist bekannt. Überflüssig darüber noch ausführlich zu reden. Vieles ist bereits gesagt.

Doch wie geht man mit der Baufirma um, wenn sie ein Angebot erstellt hat und das Angebot ist -sagen wir mal- extrem teuer? Richtig: Man sucht sich eine andere Firma, die einen vernünftigen Preis anbietet.

Nach einem Brandschaden vor längerem in Berlin-Lichtenberg hat sich die Verwalterin dazu durchgerungen, den Versicherungsschaden „an sich zu ziehen“. Die Eigentümerin ist finanziell durch und hat keine Lust (oder keine Kraft) sich noch zu kümmern.

Die Verwalterin ist an sich nicht zuständig: Das Sondereigentum hat gebrannt. Da die Eigentümerin nichts unternimmt, drohen die Ansprüche an die Gebäudeversicherung verlustig zu gehen. Das kann nicht sein: Das ist Geldvernichtung mit System.

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