70-09 – gesichtspunkte.de vergibt neue Creative Commons Lizenz für Stalking-Schilder

Stop Stalking Schild (Beachte Creative Commons)
Stop Stalking Schild (Beachte Creative Commons)

Zitat Lügen haben kurze Beine.“ (Volksmund)

Die Redaktion von gesichtspunkte.de hat in diesen Tagen wieder viel zu tun. Es sind Zeiten hochproduktiven Schaffens, schöpferischen Schöngeists und voller Neuerungen. Als ein weiteres konkretes Arbeitsergebnis einer einzelfallbezogenen Rundumarbeit legt die Redaktion heute folgende Arbeit als beta release 1.0 vor, unter heutigem Datum nach den Vorgaben der Creative Commons lizensiert. Damit ist die Arbeit urheberrechtlich geschützt und sie darf  von anderen erst nach Genehmigung durch uns verwendet werden. Die Lizenz ist nachstehend abgebildet und im Interesse der Vermeidung von handfesten rechtlichen Nachteilen unbedingt gewissenhaft zu beachten.

Da der Entwurf selbsterklärend ist, muss viel erläuternder Begleittext nicht hinzugefügt werden. Er war erforderlich, da er konkret benötigt wird.

Creative Commons License
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Beiträge Thema Stalking

Beiträge mit Creative Commons Lizenz

69-09 – Briefe aus dem Untergrund: Ein Stalker berichtet seinem Auftraggeber

Briefe aus dem Untergrund
Briefe aus dem Untergrund

Lieber Auftraggeber,

vereinbarungsgemäß berichte ich weiter bezgl. meines Auftrags auf Stalking und fortgesetzte Beobachtung unseres Zielobjekts und dessen gesamter Familie.

Unser Versuch, vermittels einer Videokameraeinrichtung das gesamte öffentliche Straßenland rund um die Uhr aufzuzeichnen und so ein gezieltes Bewegungsprofil unseres Zielobjekts zu erarbeiten, das lückenlos ist, kann als ‚zunehmend verwässert‘ und in Frage gestellt angesehen werden. Mit der Kamera bekomme ich oben aus dem Dachgeschoss leider nicht den richtigen Winkel eingestellt. Schon der Bürgersteig vor dem Haus lässt sich nicht aufzeichnen. Ich habe sicherheitshalber und wegen der vereinbarten Diskretion der gesamten Maßnahme keine Warnschilder vor dem Haus aufgestellt, mit dem vorbeilaufende Passanten auf eine ständige Videoüberwachung des Straßenlandes hingewiesen werden. Ich kann noch berichten, dass die Polizei schon mehrmals da war, weil ich das erfolgreich ausgelöst habe. Allerdings hat die Polizei, das haben meine Recherchen ergeben, eine Art dienstlichen Datenschutz zu beachten, den ich als positiv in unserem Auftragssinn an Sie weitergeben kann. Ohne richterliche Anordnung läuft da nichts. Gut für uns.

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68-09 – Feedback zu einer Vielzahl von Nachfragen zu ‚Die Nachbarin‘

Update

Aufgrund einer Vielzahl von  Nachfragen aus Kreisen der Leserschaft nehmen wir noch einmal kurz wie folgt Stellung:

Die Redaktion von gesichtspunkte.de hatte sich kürzlich nach reiflicher Überlegung dazu entschlossen, die bis dahin laufende, sehr erfolgreiche Serie ‚Die Nachbarin‘ aus den Textbeiträgen zu nehmen. Dies wurde hier auch vernünftig und nachvollziehbar begründet.

Selbst wenn die Geschichten mokant, haarsträubend, aber zutreffend aufbereitet wurden, so sieht doch die Redaktion von gesichtspunkte.de bis dato keinen Sinn darin, die Geschichten wieder zu veröffentlichen. Das hat auch was mit Rücksichtnahme auf die Gefühle anderer zu tun und wird daher weiterhin als richtige Entscheidung verteidigt.

Wir bitten um Verständnis, dass wir die Serie derzeit nicht wiederbeleben möchten. Es gibt genügend andere, haarsträubende Geschichten, die sich unter anderen Oberbegriffen zusammenfassen lassen, als unter ‚Die Nachbarin‘. Den Wunsch, Horst Schlämmer und Gisela noch einmal hier zu sehen, der dürfte kein Problem darstellen. Das war ja ein echter Knüller. Viel Spaß.

67-09 – Internationalität ist gefragt: Wie wir den Dänen helfen…

Website gotthal.eu
Website gotthal.eu

Zunehmend globalisiert sich auch der Markt von Eigentumswohnungen. Zunehmend bekommen wir Kunden aus dem internationalen Umland von Deutschland. Die Erwerber kommen aus aller Herren Länder. Heute ruft einer aus Hillerod in Dänemark an. Er spricht einigermaßen englisch. Wir auch. Aber was wir besprechen, ist nicht ganz leicht zu händeln und mit Schulenglisch kommen wir hier und da nicht richtig weiter. Wir reden nicht übers Wetter, über den leckeren dänischen, sauren Hering und die Prinzessin von Dänemark. Das ginge ja noch. Das Telefonat hat einen festen wirtschaftlichen Grund.

Der Wohnungseigentümer will seine Wohnung jetzt wieder neu vermieten, die in Berlin-Wilmersdorf am Kudamm liegt. Die Frage ist aber, ob die Kalkulation der Betriebskostenvorauszahlungen richtig sei? Speziell die Höhe der richtigen Heizkosten interessiert den Mann. Was aber ist eine Wohngeldabrechnung? Und welche Bedeutung ist im englischen für das Wort Wirtschaftsplan niedergelegt?  Wohnungseigentümer aus ganz Europa finden das Büro Gotthal übrigens hier.

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66-09 – Der Stalking-Beauftragte meldet das Comeback der Kultband Ton, Steine, Scherben in Zehlendorf

Das Leben der anderen...
Das Leben der anderen...
Petrosilius S. Hirschhornkäfer, Stalking-Beauftragter
Petrosilius S. Hirschhornkäfer, Stalking-Beauftragter

Nein, es war alles andere als ein ’schwarzer Montag‘ im Leben der von Stalking betroffenen Familie in Berlin-Zehlendorf. Es war ein kulturelles Highlight. Seit Wochen schon lungert ein kleiner Gnom aus Berlin-Kreuzberg um das Haus herum. Das war die Familie nun schon irgendwie gewohnt. Die ausladenden Dachterrassen-Partys sind vorbei. Schilder hatten die Gäste des Gnoms gewarnt. Wer hierher kommt, der möge sich bitte vom Gastgeber, Herrn Stalking, ausführlich sagen lassen, warum er denn hier so laut feiern dürfe? Aber nicht zu früh freuen, vielleicht ist die nächste Party nicht mehr weit? Abwarten. – Die Formularabteilung von gesichtspunkte.de denkt aktuell über ein neues Formular nach. Mit einem so genannten Stalking-Attest könnte sich der Besucher einer jeden, merkwürdig anmutenden Dachterrassen-Party vom Gastgeber bescheinigen lassen, dass die Party garantiert stalkingfrei bliebe. Später.

Gestern jedenfalls ein kulturell wertvoller Montag mit tiefen Rückblicken in die Berliner Rockszene der frühen Siebziger. Im Georg-von-Rauch-Haus intonierte seinerzeit die politische Kultband Ton, Steine, Scherben ihren Gassenhauser ‚Das ist unser Haus, schmeißt doch einfach Müller, Meier, Lehmann, Schulze raus….‘, Rio Reiser, der später selbst ernannte König von Deutschland führte die Band an, die auch in Hausbesetzerkreisen sehr beliebt war. Und der Song war nicht mal schlecht, eignete sich zum Mitgrölen.

Doch die Geschichte soll von Anfang an berichtet werden. Der Stalking-Beauftragte des Büro Gotthal, Petrosilius ‚Siegmund‘ Hirschhornkäfer, Abbildung oben links, Psychologe, berichtete uns folgendes:

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65-09 – Yahoo gibt uns Anschauungsunterricht über gutes Emailen

Ein übersichtlicher Email-Knigge, den wir als passend für diese Website empfinden.

Immer wieder gut, ebenfalls zu lesen: Dirk Nimmichs Website über Benimmregeln im Usenet, hier

Auch für alte Hasen im eVerkehr immer mal gut, derartiges zu vergegenwärtigen. Denn Marotten schleifen sich auch beim Geübtesten ein. Drauf zurückkommen, nachdenken und dann handeln. gesichtspunkte.de hat des Öfteren über die bunte Welt des Emailens berichtet, u.a. hier

64-09 – Zitat des Tages: Über die Apathie und ihre Überflüssigkeit

icon_Kluge.Worte

Zitat Es ist absolut überflüssig, apathisch zu sein. (Hermann van Veen, Liedermacher, Holland) – Quelle: NDR-Talkshow vom 18.09.09

Van Veen ist ein holländischer Liedermacher, der seit mehr als vierzig Jahren sehr gut im Geschäft ist. Van Veen wohnt zwar nicht (in) Konstanz, aber seine internationalen Erfolge weisen auf eine solche hin. Und andererseits: Gibt es eine schönere Idee, als konsequent nicht-apathisch zu sein, weil es überflüssig ist? Nicht starker Tobak, sondern starke Worte.

Das hier nachgewiesene Zitat ist ein Ergebnis von Fremdsprachigkeit und sprachlicher Klarheit zugleich. Hätte ein Muttersprachler dies so ausgedrückt?

63-09 – Die Welt, die dreht sich: Kündigung wegen Verzehr von Brotbelag

Prognosen

Die Welt meldet in ihrer heutigen Online-Ausgabe, Zitat

Zitat Ein Bäcker (26) kostete Brötchenbelag im Wert von weniger als zehn Cent – und flog aus seiner Firma. Nun muss die Großbäckerei den Mitarbeiter laut dem Urteil zweiter Instanz weiterbeschäftigen. Der junge Mann bereitet sich auf den nächsten Streit mit dem Arbeitgeber vor.“

Der ganze Artikel ist hier nachzulesen. Gott sei Dank: diese Sache ist nicht im Großraum Berlin-Brandenburg geschehen, also erst einmal Entwarnung. Die Preußen gelten ja gemeinhin als ‚konservativ, links und liberal‘ (Zitat Horst Schlämmer).

Hausbewohner aller Stadtteile aufgepasst. Wenn das Beispiel, verhandelt vor dem Landesarbeitsgericht Hamm, auch anderswo Schule macht, ist mit einer starken Erhöhung von Rechtsstreitigkeiten zu rechnen. Und Parallelfälle deuten sich an:

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62-09 – Herzen haben keine Fenster, aber Fenster haben eventuell ein Anti-Dröhn…

Kunststofffenster
Kunststofffenster

Aus einem Angebot eines Fensterbauers, der Holzfenster, nicht Kunststofffenster anbietet, Zitat:

Zitat * AFB Alu EV1, Ausladung 210 mm

inkl. Alu-Endstücke, Halterung und Antidröhn

Merke: Fortbildung vonnöten, der Verwalter muss sich fortbilden, was ein Antidröhn ist? Eventuell etwas ähnliches wie ein Antistöhn (Schlafmittel) oder ein Antistink (Deodorant), vielleicht ein Antibell (Maulkorb für kläffende Hunde). Oder ein Antirutsch (Fußmatte), ein Antigraffityanstrich, ein Antikeuch (langsamer Fußmarsch). Oder ein Anti-Stalk (Pfefferspray), ein Anti-Watch (die berühmte Gottschalk Wetten dass-Brille, mit zugeklebten Sichtfenstern, geeignet für zu neugierige Nachbarn)? Wenn wir es wissen, berichten wir darüber, falls es relevant ist. Hier, in diesem Absatz waren jetzt nur interne Links auf Geschichten, die auf gesichtspunkte.de zu den jeweiligen Themen erschienen sind. Eine (externe) Google-Suche nach „antidröhn“ ergibt folgendes… und Thomas Gottschalks berühmte Brille haben wir hier gefunden.

 

61-09 – Der Filoso-Fisch spricht: Arbeitsqualität lässt sich nicht beliebig vervielfältigen

Positionen

Klara-Kopp-Weg (Quelle: Christoph Sinnen)
Klara-Kopp-Weg (Quelle: Christoph Sinnen)

Wer in unternehmerischen Zusammenhängen denkt, macht sich manchmal ‚filoso-fische‘ Gedanken. Der Gedanke legt den Weg zu Tat. Die Frage ist, ob man lieber ganz viele Häuser verwaltet, oder ob es besser ist, nur wenige -aber gute- ‚Kabachen aufzumüpfen‚?  Aufmüpfen? Richtig, mit einem Verwalterwechsel bezweckt jemand doch im Wesentlichen eine Verbesserung von bislang unbefriedigenden Zuständen. Niemand wechselt im Übrigen grundlos seinen Verwalter aus. Es muss etwas im Argen liegen, und das tut es auch, zumeist.

Mal ist der Verwalter mit der Instandhaltungsrücklage abgehauen, z.B. nach Malaysia, von wo er jetzt einen illustren Immobilienladen betreibt, der Ferienhäuser an Singapurs Traumstränden offeriert, sehr gern auch an ehemalige Nachbarn, die sich in Asien einen Wohnsitz erwerben. In einem solchen Fall teilte uns mal die Staatsanwaltschaft mit, ein internationaler Haftbefehl werde nur dann erwogen, wenn sich die Gesamtsumme einer begangenen Untreuehandlung auf insgesamt mehr als eine Million Deutsche Mark belaufe. Ob das jetzt anders geworden ist, damit haben wir uns nicht (mehr) beschäftigt, denn der Untreueakt dieses Verwalters liegt schon entsprechend lange zurück. Ein anderer ‚Kollege‘ wurde in Berlin von allen nur der ‚einarmige Bandit‘ genannt. Der ist auch in dieser Branche nicht mehr tätig. Namensgebend war zweierlei: eine Behinderung an einem Arm, und die Spielautomaten gleichen Namens in Las Vegas. Tommy Schmidthuisen (* Name geändert) hat eine beträchtliche Anzahl von Wohnungseigentümern in Berlin um die Rücklagen gebracht.

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