880/2010: Kampagnen: Die Berlin-Zehlendorfer Waltraudstr. bekam jetzt -endlich!- ihren ersten Stolperstein

Verlegebeispiel (Quelle: stolpersteine)

Am Samstag, den 03. Juli 2010: Es ist richtig heiß in Berlin-Zehlendorf, 33,5 ° Celsius zeigt das Thermometer um 14:05 Uhr an. Michael Rohrmann, Projektbeauftragter für den Kirchenkreis Teltow-Zehlendorf, ruft bei Thomas Gotthal an: „Wir sind jetzt am Wilden Eber, gerade fertig, in fünfzehn Minuten sind wir da!“. Um 14:25 Uhr trifft Rohrmann zuerst ein, wenig später folgt ihm ein metallicroter, kleiner Kastenwagen, an Bord Günter Demnig, Projektinitiator des Projekts Stolpersteine. Um 16 Uhr wird in Südafrika das Fußballspiel Deutschland:Argentinien beginnen. „Say No To Racism“ werden die Spieler eingangs auf einem großen, blauen Transparent vor sich hochhalten, sie werden es alle hoch halten, um damit ein klares Nein zu jeder Form von Rassismus zu bekennen! Wer das vor Fußballpublikum auf der ganzen Welt sagt, der wird wahrgenommen!

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Twitter Wochenschau: 2010-07-04

879/2010: FotoPodcast: Neuer Stolperstein in Berlin-Zehlendorf verlegt

Heute hat der Kölner Künstler Günter Demnig vor dem Haus Waltraudstr. 27, 14169 Berlin einen neuen Stolperstein verlegt. Der Stein wurde vom Büro Gotthal finanziert. Er erinnert an Edith Müller geb. Wertheim, die in Auschwitz umgekommen ist! Das Büro Gotthal hat bereits mehrere solcher Verlegungen gezielt vermittelt. Ein genauerer Bericht folgt nach.
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878/2010: Alltag: Rettet den Alltag – Alltag in Berlin-Zehlendorf, warm ist’s geworden, aber gute Musik gibt’s….

Julia Oschewsky, B-Flat Berlin - 31.05.10

Julia Oschewsky, B-Flat Berlin - 31.05.10

Als wir kürzlich über bevorstehende Konzerte der in Amsterdam lebenden Jazzsängerin Julia Oschewsky berichteten, war das Konzert im Berliner B-Flat recht gut besucht. Das hat uns gefreut. Bei diesem Konzert schnitten wir mit dem iPhone auch mal spaßeshalber ein Stück mit dem Namen „Angel Eyes“ mit, dass auf der Debüt-CD „Inner Game“ drauf ist und das live gespielt noch ein bisschen fulminanter daherkommt. Es ist ein Stück zum sich weg träumen. Wie geschaffen als musikalische Unterlegung für einen täglichen Königsweg: Den zur Schule, um ein Kind zu bringen oder es abzuholen.

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877/2010: Video des Tages: Ich bin absolut anderer Meinung und protestiere entschieden, sehr entschieden!

Das Leben der anderen...

Netzfundstück Internetgebühren


Netzfundstück: Schwarz wie Milch – Via Youtube

Ohne Worte. Selbsterklärend! Gute Arbeit.

Gleichwohl: Nachdem ich den Film gesehen habe, kann ich schon aus Selbsterhaltungstrieb nicht mit ihm konform gehen! Man gönnt sich ja sonst nichts…

876/2010: Lied des Tages: Smile When You Say Goodbye – Babes on Orgel (aus Berlin) #Kulturtipp

 Baby, do you understand me now? Sometimes I feel a little mad (Don´t le be misunderstood, Santa Esmeralda)

Der Song gehört wohl wenigstens vom Intro her zu den jahrhundertrelevanten Schmachtfetzen, die uns die Wässerchen in die Iris (!) treiben. Oder knapp daran vorbei bzw. besser gleich ganz in den Augapfel. Die Tore fluten! Die Babes on Orgel gaben den Song auf die hier vorgestellte Weise und schön war’s – dem Publikum hört man an, dass es schon in der balladesken Vorstufe des treibenden, anschließenden Discogrooves skandiert: Hip, hip, hoorrray! Oder so ähnlich.

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875/2010: FotoPodcast: Süpermenü Türkisch Zehlendorf – Der Zehlendorfer Grill hat „Süper Döner Menü“ mit Ü

Beim türkischen Imbiss Zehlendorfer Grill, Machnower Straße in Berlin Zehlendorf: Süper Menü! Am Abend fragt der Berichterstatter nach Currywurst: Korrekt als Rindfleischausführung, kein Schwein drin. Er sagt „Ist alle, heute ausverkauft.“ War ein guter Tag. Rindscurrywurst auf türkisch, das ist sonst nie ausverkauft, es ist das erste Mal ausverkauft. Dafür gibt es heute Köfte, auch kein Rind drin, sehr lecker mit Knoblauchsauce auf abgefedertem Salatbett. Die Türken habens drauf, speziell die vom Zehlendorfer Grill an der Machnower Str.. Ist zu jeder Uhrzeit was los. Selbst wenn ich es nicht bestellt habe, sondern was anderes: auch meins war ein Süper-Menü…. mit zwei Ü aber ohne Ö…, denn bekanntlich macht jeder Döner einen schöner, also wozu?

In Zehlendorf hat der Werbespruch und das beworbene Produkt ausgedient: „Hanuta – für den kleinen Hunger zwischendurch“. Hier gilt inzwischen: „Zehlendorfer Grill“ und ebenso weiter ausformuliert wie einst für den braunen Knusperriegel. Alder, krass korrekt …guckst du?
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873/2010: FotoPodcast: Gut zu wissen: In Zehlendorf-Mitte kam bislang noch kein Koch in die Küche

Viele Köche waren hier schon glücklos und wo bleibt der begnadete Zampano, der als Gastronom am Ort auf Dauer überzeugen kann?  Gut zu wissen, vor allem für Nachfolgemietbewerber!

Warum Mobypicture die Fotos nach dem Update vom iPhone einfach nach links legt, ist noch ungeklärt. Die Redaktion „Grundsatzfragen zum iPhone-Update“, Sonderreferat Berlin-Zehlendorf, arbeitet noch an diesem Bug. Bis dahin „einfach mal den Kopf aufs linke Schulterblatt legen“.
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874/2010: FotoPodcast: Die Gurkentruppe vom Spreewald

Sie gehören zu den besten Gurken der wiedervereinigten Gurkenrepublik Deutschland und wurden heute auf Bitten der Hausverwalterin direktimportiert: Spreewälder Gurken mit Pfeffer, Knoblauch, als Senf- bzw. Nacktgurken! Einfuhrzollfrei, die Wiedervereinigung erfolgte praktisch aus gurken Gründen! Die Spreewälder Gurkentruppe ist ein bisschen das Gegenteil der Zuckerpuppe aus der Bauchtanztruppe, nicht wahr?

Am besten aber ist: der Spreewald liegt gewissermassen im Berliner Speckgürtel, erreichbar für unsere Gurkenträume, wenn auch sauer im Abgang und zuweilen glibschich, oder wie schreibt man das?
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872/2010: Wahl des Bundespräsidenten: Bitte mehr Respekt, Herr Gysi!

Herr Gysi wird im Liveblog zur Präsidentenwahl zitiert von spiegel online:

[11.50] Gysi genießt

Die Stimmung ist ausgelassen, Gregor Gysi genießt den Komfort. Der Linken-Fraktionschef steht am Stand des TV-Senders Phoenix. Er soll gleich ein Interview geben, wird aber zunächst von einer Mitarbeiterin abgetupft, geschminkt und gesäubert. Gysi flötet in Richtung Moderator: „Sie haben ja eine so tolle Maskenbildnerin. Wenn die einen massiert – herrlich!“ Die Mitarbeiterin schaut leicht irritiert. (vme) (Quelle: hier)