979/10: Science Fiction: Teil 1 von 3 einer Fernsehsendung aus 1972: Wie lebt man 2000?


Richtung 2000 – Vorschau auf die Welt von morgen (ZDF 1972) 1/3 (via Youtube)

„Man muss missbilligend vermerken, dass Herr N. beim Essen liest….“

Das gefällt uns. Wie sich das ZDF 1972 das Jahr 2000 vorstellte, lässt sich diesem Video, hier Teil 1 von dreien, entnehmen. Viel Spaß dabei. Die weiteren zwei Teile bitte selbst via Youtube ansteuern. Ist auch viel Wahres drin in dieser nicht ganz kompletten Fiktion von 1972.

Und heute Abend:

Lesung in Berlins neuer, alter Mitte: Der Berliner Musiker LÜÜL berichtet über die letzten vierzig Jahre Kulturversuche in Berlin.

(Danke, Miriam)

Weblotse

978/10: Tagestipp: Psst…, bitte nicht weitersagen: Lutz „LÜÜL“ Ulbrich veranstaltet die Verlesung seines Lebens!

Wie hatten wir vorgestern erfolgreich geunkt? Es gelte, das Niveau insgesamt anzuheben, sagten wir. Heute schon folgen der puren Hoffnung erste fotorealistische Schritte. Wir kündigen eine schriftstellerische Lesung des Berliner „Althippies“ Lutz „LÜÜL“ Ulbrich an und empfehlen einen Gang direkt zum Brandenburger Tor, an den Pariser Platz. Viel Spaß!

Lutz „LÜÜL“ Ulbrich ist Musiker, Baujahr 1952, aktuell einer von insgesamt siebzehn Hippies, einer Formation aus Berlin, die auf der ganzen Welt sehr gefragt ist. Schon mit fünfzehn Jahren übt er fleißig Gitarre. Später kreuzen sich seine Wege mit anderen „Frühchen“ einer ernstlich aufkeimenden und schließlich sehr stark wachsenden Berliner Musikszene, wie z.B. Chris Francke (später: Tangerine Dream), seine Band Ash Ra hat heute -rückblickend betrachtet, Kultstatus. Er verbringt eine längere Zeit mit NICO, der Sängerin einer nicht ganz unbekannten Band (also: keine BAND OHNE NAMEN) namens Velvet Underground, es gibt auch Tonträger von LÜÜL feat. NICO, lange bevor „feat.“ modern wurde, die man aktuell via Ebay ersteigern kann, sie besitzen heute Sammlerwert.

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977/10: Niveauveränderungen: …hatte sich stets bemüht, das Niveau im Diskurs zu heben!

Wie aber das schaffen? Trotz Wagenheber? Es ist Herbst.

976/10: Werbung: Werbung, die nach hinten los geht…. #grauer Kranich anstatt rosaroter Flamingo?

Falsifikat/Meshup einer Likörwerbung

Ne, ne, Werbung muss zünden! Werbung, in der sich Fehler verstecken, kann peinlich sein, oder entlarvend oder sinnlos. Schön aber ist Werbung, über die man spontan lachen kann. Die Hausverwaltung „FLAMINGO“ (* Name lautmalerisch geändert) hat folgenden Quelltext in ihrer Website -Startseite- versteckt, damit man bei google und Konsorten gleich folgende reißerische Zeile als anklickbaren Schwellkörper findet:

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975/10: Trauer: Deutschland trägt heute Trauer, titelt Bild und hat sogar Recht damit #Loki Schmidt

Eine Kerze für Loki Schmidt und die Gedanken bei Helmut Schmidt. Die BILD-Zeitung überträgt einen Livestream der gerade laufenden Beerdigung.  Wir schweigen!

Kondolenz auf gesichtspunkte.de

974/10: Twitter Wochenschau: 2010-10-31

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973/10: Lied des Tages: Werner Lämmerhirt zupft uns einen auf der Gitarre! Aber Hallo! Al di und LIDL lohnt sich!

Unglaublich, aber wahr: AL DI und Lidl in einem Artikel, und das friedlich koexistierend? Zunächst: Der Warensortimenter LIDL begreift sich als Kulturmäzen in Sachen Hausmusik und haut Instrumente, Notenständer und Kleingedöns rund ums häusliche Musizieren zu Billigstpreisen raus, dass dir schwindlig wird. Die Sachen müssen in China produziert worden sein, wo sich derzeit die Menschen wundern, dass in diesem Jahr kein Friedensnobelpreis vergeben wurde. Also fahren wir zu LIDL, erlernen das Protestlieder nachspielen, dann lernen wir welche zu komponieren und so entsteht eine neue, globale Protesthymne: China in Your Head! – Keine schlechte Idee! – Diese Welt, die kann nicht von schlechten Eltern sein, oder? (Kreativoutput eines Heim- und Hobbymusikers, ungenannt)

Nein, es ist längst kein Geheimnis mehr: Es gibt Ecken, die können eine runde Sache sein. So wie das Gitarrenspiel des deutschen Gitarrenspielers, Spielpapstes bzw. Kurienkardinals (!?) Werner Lämmerhirt, ja, man ist fast geneigt zu sagen, des Herrn „Prof. Dr. Dr. git. Werner A. Lämmerhirt“, wobei das Initial für „Acoustic stände“ im leider nicht vorhandenen tropischen Regenwald der real existierenden Gitarrengriffbrettholzarten. Werner Lämmerhirt ist auch eine Person des öffentlichen Lebens Interesses in der Bundesrepublik seit 40 Jahren.

Ganze Generationen von Gitarrenanfängern hat Lämmerhirts „Gespiele“ motiviert, es ihm zumindest ähnlich zu tun. Was Peter Bursch, der Macher der Bröselmaschine, Nachwuchs-Hausmusikenthusiasten („house“ gab es noch nicht) „leichter und lockerer“ abverlangte, Blowin´in The Wind und Sag mir, wo die Blumen sind, nimmt sich bei Lämmerhirt schon -neudeutsch- eher „XXL“ aus. Man fängt mit Bursch an, auch heute noch ein eher guter Berater und arbeitet sich langsam an den Lämmerhirt ran. Hat man das „Zupfen des Lämmerhirts“ erst einmal von der Pieke aus „ergriffen“ mit über Kreuz verknoteten Fingern, ist es von da gar nicht mal so weit zu den ewigen Epigonen der akustischen Gitarre, zu Al di Meola, der mit ALDI nichts zu tun, und zu Paco de Lucia, der uns auf der spananischen Gitarre das Feurio herbeispielt.

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972/10: Positionen: Er würde es tun, sagt er, und er äußert seinen Unmut mit der HartzIV-Situation!

Ich bin mit der Gesamtsituation unzufrieden – T-Shirt-Aufdruck – Fazit von gesichtspunkte.de: Um die Nebenkosten in Form der Wohn-Aufwärmkosten (Heizkosten) wird in Zukunft ein noch erbitterter Streit geführt werden, nicht wahr? Denn HartzIV-Empfänger werden in Zukunft mit den zulässigen Mitteln versuchen, ihre Nebenkosten zu drücken, und wenn nicht durch Verbrauchssenkung (Sarrazin´scher Wollpullover), dann durch Widerspruch, Einspruch und Zahlungsverweigerung! Für den sozialen Frieden ist das wenigstens suboptimal.

Niels passt die Situation nicht in den Kram, wie sie jetzt ist. Er spricht über die Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel, und das im öffentlichen Raum einer Gemeinde von derzeit geschätzt 500 Millionen Menschen. Die Form ist verletzend, der Inhalt aber weiterführend und stimmt nachdenklich. Wer wohnt, wie Nils Kram wohnt, muss scharf rechnen! Sagt er deutlich! Mit Interesse gelesen! Die Form schließlich verworfen und den Inhalt bevorzugt! Das ist seine Meinung! Wir wissen, es gibt viele Gegenmeinungen. Diskutieren würde ich darüber nur ungern. Das Thema ist alles andere als ersprießlich!

Ist die Blogsphäre auch Presse? Oder eher Sphärenreservat? Zumindest Öffentlichkeit ist sie. Steigende Leserzahlen indizieren ein breites Interesse der Öffentlichkeit an einer Art Gegenpresse. Die von der professionellen Presse grenzen sich ja immer gern ab. Sollen sie doch. Lesen kann man das jetzt jedenfalls auch ohne das berühmt-berüchtigte „Schlecken am Zuckerberg“. Es gibt facebooks, und es gibt gesichtspunkte.de, Ähnlichkeiten heute rein zufällig.

971/10: Lied des Tages: The Shevettes, die wissen, was du versteckt hast! #Record Release Party? Was ist das?

Geheimtipp: Bitte nicht weitersagen!

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Denen jetzt Mantren zu singen und Chakrahs, oder wie das heißt, würde deren Musik ja nicht gerecht. Denn es ist erd- und nicht dem Himmel verbundene, unschnörkelige Musik mit Verve, Pfiff und feinem Klangparfait! (Aus der bislang noch nicht erschienenen Verkostungskarte des Musiksommeliers Olaf Dähmlow, Yorckschlösschen, Kreuzberg)

Wencke Myhre besang, sie hätte ein „knallrotes Gummiboot„. In Wahrheit aber hat ihr nie jemand ihre Latexaffinität abgenommen. Sie galt als bieder. Galt! Irgendjemand anderes wollte einen Cowboy als Mann. Zeiten waren das! Nicht wenige Menschen haben Leichen im Keller: Aber sie wollen partout nicht verraten, wo sie versteckt sind! Ganzheitlich musikalisch-kulturell betrachtet könnte man sagen: Die Dinge sind jetzt in Wallung gekommen! Na ja, wem es gefällt!

Diese Zeiten sind jetzt vorbei und das lässt sich auch beweisen. Der Herbst ist da. Weizen, Roggen, Hafer und -last but not least- reife Gerste wird eingefahren.

Man verarbeitet sich selbst ein Stück weiter für den bevorstehenden Winter! Oder schlicht, um die Welt zu genießen! Das dachte sich auch die Berliner Band The Shevettes und ging beherzt ins Studio. Noch nicht ganz herausgekommen ist dabei ein CD-Silberling namens „Seize You“, holla di hiti!, und ein sehr, sehr anhörenswertes Stück Musik. Echtes Berliner Weltkulturerbe! Das ist der Anlass, The Shevettes das Lied des Tages „I know what You hide!“ singen zu lassen! Und wie…. 

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970/10: Video: Sometimes ist es Zeit, etwas zu tun, was, erklärt das Video! Es spricht aus sich selbst!

Sometimes to do nothing is the most violent thing to do!

Das Video erklären wir nicht. Es spricht „aus sich selbst“, „für sich“ und „to whom it may concern“. Virales Marketing, und es findet seinen Weg von selbst!