1318/11: Haar in der Suppe: Ich finde es, garantiert!

Vom Nörgeln, Unzufriedenheit, beißender Kritik und dem ….Haar in jeder Lebenssuppe….!

Okay, das war nett. Ich hatte keine Zeit, musste arbeiten. Sie hat mir einen Teller hingestellt, drauf: geschnittene Tomaten, Zwiebeln, Salzfische aus Kroatien (die von Franjo, die er mir immer mitgibt) und vier Eier. Ersatz für ein ausgebliebendes Mittagessen. Das Ganze ins Büro, an den Schreibtisch. Shit, ich habe weder Pfeffer noch Salz hier. Blöd. Okay, erst die Tomaten mit Zwiebeln wegessen. Als Salzersatz die Salzfische, gut. Sie kann nicht an alles denken. Zum Schluss die Eier: kein Eierbecher. Die Eier sind ölig. Alles voll mit Salzfisch-Öl. Sie hat es nicht abtropfen lassen, genug. Die Eier sind schmierig-schleimig. Ich muss sie abwaschen, herrjeh! Warmes Wasser. Ich habe nur eine Hand frei, muss arbeiten. Nicht einmal einen Eierbecher, Mensch! Suppe habe ich nicht, aber das Haar in der Suppe fand ich.

Ich finde immer das Haar in der Suppe. Wenn wie uns zu viert zusammensetzen: Ich finde das Haar. Garantiert.

(Ich danke dem Fotografen Sabu aus Ernst, Mitglied der Fotocommunity, ohne jeden kritischen Beigeschmack, für sein Foto zur Illustration. Erwähnenswert ist vielleicht, dass das „Haar in der Suppe“ bildmäßig zu finden, kaum gute Ergebnisse zeitigt. Das Foto von Sabu allerdings hier mein unangefochtener Favorit!)

1317/11: FotoPodcast: Großes Unterstützungslager für Schläferzellen entdeckt & sauber dokumentiert #IKEA Tempelhof

Definition bzw. Begriffsklärung: Was ist ein Schläfer? Anderer Definitionsversuch! „Ich liebte ein Mädchen in Tempelhof, die war sehr lieb, doch bisschen doof!“ (Ingo Insterburg) – Tempelhof ist kreuzberg-unverdächtig und Mariannenplatz-am-01.Mai-alike! #Credo des Berliner Normalbürgers

Als ich das Lager entdecke und mich darüber „beäumele“ (Fachausdruck von Fahndern für „belustigen“), sagt mir meine Einkaufsbegleiterin: „Ach was, das ist doch normal!“ Ob ich das nicht wüsste?

Nein, ich wüsste es nicht und auch heute weiß ich es noch nicht.

Dass es „Schläfer“ gibt, manche davon bäuchlings, seitlich oder in Rückenlage. Aber nicht, damit sie nicht so auffallen, denn ihr Pläsir sei ihre Tarnung. Damit man sie nicht bemerke.

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1316/11: Zitat des Tages: Es geht um den Handwerker, italienischen Schaumwein und ungarisches Rotgemüse in Büchsen

Letzscho gibt´s im www.ossiladen.de

Letzscho gibt´s im www.ossiladen.de

Er ist oft in Italien, dort hat er ein Haus. Um abseits von Berlin-Schöneberg, wo er sonst wohnt, die Sonne zu putzen. Sind auch viele andere Deutsche da in der Gegend, sagt er. Peinlich ist das, sagt er. Stellen sie sich vor, ich bin im Supermarkt da unten in Italien und da brüllt der Mann durch die Lebensmittelregal-Reihen:

Schatz! Denk bitte unbedingt an den Pro Setscho!

Ich stutze. Pro Secco, ach so. Mir fällt spontan Mario Barth ein, durch die Presse ging: „Nichts reimt sich auf Uschi!“ Wobei: Wir hatten hier den Gegenbeweis schon angetreten. Das Wort „Sushi“ eben. Und dabei an einen Gin Frizz gedacht. Frizz Feick gehuldigt, einem bemerkenswerten Sänger aus Bückeburg. Nichts reimt sich auf Bückeburg.

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1315/11: Linktipp: Ein Arbeitstag im Callcenter, eine Satire

Die Quadratur des Kreises macht der Mitarbeiter im Callcenter mehrerer Firmen durch. Als er fertig ist, fängt die Sache wieder von vorn an.

Die Sache lehrt uns: Suche dir deine Geschäftspartner möglichst auch danach aus, wie sie arbeitsmäßig gestrickt sind. Und hinterfrage, wie der Telefonsupport später erfolgt. Rechtzeitiges Fragen kann Gold wert sein. Auch wir sind „callcentergeprüft“, nein leidgeprüft, was derartige „Outsource-Techniken“ angeht. Deshalb ist das „Wasser auf unsere Mühlen“ und wir verlinken es gern. Danke an rp-online.

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1314/11: Polizeiticker: Antisemitische Beleidigungen, Ruhigstellungsregeln und pupsende Würstchen im Berliner Alltag

Polizeiticker auf gesichtspunkte.de

Verhalte dich ruhig: das ist eine bekannte Aufforderung zum Gehorsam, die den Lagerinsassen in Auschwitz auf der Sammeltoilette unter abscheulichen Bedingungen aufoktroyiert wurde.

Verhalte dich ruhig, sonst wirst du erschlagen! Verhalte dich ruhig ist 2011 eine ins Leere gehende Beschwichtigungsformel. Menschen zu sagen, dass das was sie tun, nicht akzeptiert werden wird. Unter gar keinen Umständen. Auch in einer Wohnungseigentumsanlage nicht und sowieso nicht in Berlin-Westend. Ob dies zu den geschäftlichen Obliegenheiten eines Verwalters für Wohnungseigentum gehört? Als nämlich heute folgende Nachricht aus dem Polizeiticker quoll, da kam uns der Gedanke:

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1313/11: Lied des Tages: Es ist ein alter Schuh, aber hochaktuell: Johann Sebastian Bach – BWV147 „Jesu, bleibet meine Freude“.

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Japanologisch: Der Name dieses Videos ist „森の木琴“ – bitte diesen, nicht rückwärts zu lesen! (via Youtube)  

Der Name dieses Videos ist: 森の木琴 – Bitte achtet auf die korrekte Installation des entsprechenden Sprachpakets. Denn: „Dem Ingenieur ist nichts zu schwör!“ #Berufscredo des Technikaffinen

„The Touch Wood“ ist ein japanisches Unterfangen mit Biss, Biz, bzw. Buisiness-Charakter, denn dahinter steckt das Vorhaben, Werbung für eine Sache zu machen, die Japaner interessieren soll. Und nun passiert etwas ganz anderes: In Deutschland wird das Video davon „Lied des Tages“ auf einer „bedeutsamen“ 😉 Website namens gesichtspunkte. de. Wilhelm Ruprecht Frieling führte früher die sehr erfolgreiche Werbeverlagsgesellschaft „Frieling & Partner“ in Berlin-Steglitz, später in Berlin-Südende. Sein Credo lautete: „Werbung muss zünden“. Zum Beweis legte er den Briefen an seine täglichen Korrespondenzpartner gern „Pfennigschwärmer“ bei, wie es sie zum Jahreswechsel in Ketten von zweitausend Stück gibt, hübsch aufgezirbelt und einer davon je Brief. Wie dieses Video: Sehr gut gemacht, außergewöhnlich, meditativ und wie geschaffen, um uns den (zu) harten Montagmorgen zu versüßen. Wir danken den vom edlen Blute stammenden Spender „Prinz Rupi“ für die Einmischung in unsere morgendlichen Angelegenheiten und wünschen ergriffen, beeindruckt und nicht ohne „Freude wie von Jesus“ (this never sunged song!) einen schönen Wochenstart.

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(Ruprecht Frieling via Facebook, mit Dank)

1312/11: Preview: Deutschland gespannt wie Flitzebogen: Emma P. aus Berlin veröffentlicht Insiderwissen, for a better understanding!

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Emma P. – Buchankündigung: ARTGERECHTE HALTUNG EINES MÄNNCHENS – Erwerb, Erziehung, Entsorgung (via Youtube)  

Mehr als zwanzig Jahre lang habe ich die Männerwelt erforscht. Damit Ihnen, meine lieben Damen nicht die gleichen Fehler unterlaufen wie mir, habe ich einen Ratgeber geschrieben. Der wird ihr Leben verändern…, sagt Emma P. über ihr neues Buch!

Buchtitel Emma P. (klick)

Buchtitel Emma P. (klick)

Deutschlands Frauen und Männer können aufatmen: Emma P. aus Berlin veröffentlicht jetzt ihr Insiderwissen. Es handelt sich um eine Art „HowTo“, also

– wie angele ich mir einen Millionär, oder

ist das am Ende viel zu schwer? Visionär gibt sie im Ankündigungsvideo bereits Auskunft (siehe oben!) und einen kurzen, andeutungsweisen Ausblick auf „rosige Zeiten“. Ganz im Stil der „Toten Hosen“ (CD Reich & Sexy, Promofoto hier) kommt sie daher, nur umgekehrt. Dieser Rollentausch ist mehr als geglückt. Emma P. veröffentlicht ihr Buch „Die artgerechte Haltung eines Männchens“. Die Vorbestellung zu Deutschlands erstem Entlarvungsbuch 2011 seit Erfindung des Enthüllungsjournalismus ist angelaufen! Vormerken bzw. besser gleich vorbestellen!

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1311/11: Nachruf: Das Leben von Stan Laurel hatte tragikomische Seiten, wie auch sein Begräbnis!

Grab von Stan Laurel (Foto: Alan Light, mit Dank)

Grab von Stan Laurel (Foto: Alan Light, mit Dank)

Stan Laurel war mit seinem Partner Oliver Hardy sozusagen „Master of Comedy“, wie der Grabstein zutreffend ausweist. In der deutschen Wikipedia sind zwei Absätze Text enthalten, die in diesem Zusammenhang zumindest der hervorgehobenen Erwähnung würdig sind. Dort heißt es -wie gesagt auszugweise!- wie folgt:

Stan Laurel war fünfmal verheiratet. Von 1926 bis 1935 lebte er mit Lois Neilson zusammen. Sie bekamen zwei Kinder, Lois jr. (* 1927) und Robert Stanley, der kurz nach seiner Geburt 1930 starb. Daraufhin wurde Laurel Alkoholiker. Wenig später starb Laurels Bruder Edward nach einer Zahnbehandlung an einer Überdosis Lachgas.“

Ferner heißt es:

Stan Laurel starb 1965 nach einem Herzinfarkt im Alter von 74 Jahren. Sein Grab befindet sich in den Gardens of Heritage auf dem Forest-Lawn-Friedhof in den Hollywood Hills. An der Trauerfeier am 26. Februar 1965 nahmen viele Komiker teil.

Womit wir -hoffentlich- das Tragikomische aus dem Eintrag zutreffend herausgearbeitet haben.

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1310/11: Aktueller Wetterbericht: Rain & Tears #Lied des Tages

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Demis Roussos – Rain And Tears (Live In Bratislava) (via Youtube) 

Wer heute die Griechen besucht, um ordentlich Urlaub zu nehmen, interessiert sich wie für kulturelle Fragen der Identität des griechischen Volkes. Ich aber würde inzwischen Akropolis, Marathon und das Orakel von Delphi links liegen lassen und rechts abbiegen: mal einen trinken mit Demis Roussos und Vangelis Papathanassiou erschiene mir interessant! Tja, die griechischen Legenden sind inzwischen hübsch modernisiert. Ich würde Ouzo, Retsina und dergleichen goutieren, ohne zum schrecklich süßen „Wein von Samos“ zu irrlichtern. Wir sängen gemeinsam in der Taverna „Rain & Tears“,  sollte uns je Udo Jürgens am Klavier begleiten, gern „Griechischer Wein“.

Er ist ohne Zweifel der gefühlvollste aller Griechen und singt der Finanz-, aber auch und insbesondere der Regenwetterkrise zum Trotz seinen alten Smash-Hit aus der Zeit mit Vangelis und der griechischen „Hippieband“ Aphrodite´s Child.

Drauf zu kommen, seine Darbietung als „Lied des Tages“ zu präsentieren, war einfach. Erst schaute ich in einen Kellerlichtschacht. Dort saßen drei Frösche unter meinem Fenster: einer groß, die beiden anderen klein. Sie fühlten sich dort wohl und planschten entspannt herum. Richtig: Frösche können sich pudelwohl fühlen! Dann schaute ich aus einem anderen Fenster und ließ etwas Luft herein. Kein Sachse raunte mir zu: „Es pladdert und pladdert, nu kugge!“ – Da fiel mir Demis ein, den ich bereits seit meiner Kindheit mag. Und wie um dem Tod von Bernd Clüver etwas trotzig entgegen zu setzen, verfiel ich auf die Idee! Der Gedanke legt den Weg für die Tat.

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1309/11: Gut zu wissen: Mehr als 300 Millionen Fingerabdrücke beim FBI beweisen „Fingerspitzengefühl“ der Amis! #Medienecho

Mehr als 300 Millionen Fingerabdrücke lagert die US-amerikanische Bundespolizei FBI auf Magnetplatten in sechs solcher Räume. „Integrated Automated Fingerprint Identification System“ nennt das FBI die gigantische Datensammlung, aus der Strafverfolgungsbehörden im ganzen Land zu jeder Zeit zugreifen können. Blitzschnell holen Roboterarmedie entsprechenden Datenplatten aus den Regalen. Der größte Teil der Fingerabdrücke stammt aus 66 Millionen Kriminalakten, aber auch die Abdrücke mutmaßlicher Terroristen oder ehemaliger Soldaten sind gespeichert. Und natürlich die beiden Abdrücke, die Touristen bei der Einreise abgeben müssen. Das System verarbeitet bis 162.000 Anfragen jeden Tag.

 (Quelle: DREI SECHS NULL – 360° Vernetztes Leben und Arbeiten, Magazin für Geschäftskunden der TELEKOM Deutschland, Ausgabe Mai 2011, Seiten 6/7 (mit Abbildung))

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