874/2010: FotoPodcast: Die Gurkentruppe vom Spreewald

Sie gehören zu den besten Gurken der wiedervereinigten Gurkenrepublik Deutschland und wurden heute auf Bitten der Hausverwalterin direktimportiert: Spreewälder Gurken mit Pfeffer, Knoblauch, als Senf- bzw. Nacktgurken! Einfuhrzollfrei, die Wiedervereinigung erfolgte praktisch aus gurken Gründen! Die Spreewälder Gurkentruppe ist ein bisschen das Gegenteil der Zuckerpuppe aus der Bauchtanztruppe, nicht wahr?

Am besten aber ist: der Spreewald liegt gewissermassen im Berliner Speckgürtel, erreichbar für unsere Gurkenträume, wenn auch sauer im Abgang und zuweilen glibschich, oder wie schreibt man das?
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866/2010: FotoPodcast: Impressionen eines sonnigen Samstagnachmittags in Kleinmachnow bei Berlin

Collage: Gartenimpressionen in Kleinmachnow
Collage: Gartenimpressionen in Kleinmachnow

Kleinmachnow, 26.06.2010, Samstag – von links oben nach rechts unten:

  1. Grillzeit, Barbecue, Nachbarn, die sich nicht beschweren, aber Rasen mähen, obwohl Besuch da ist
  2. Geschwister, sonst getrennt lebend, wieder vereint, zwei Schwestern, braun, lieb, zutraulich
  3. Catering, Hammelfleisch, Bruschetta, Pestocreme, Kräuter, Sahne satt, Vorräte für den Weltfrieden
  4. Füße vom Garten, dreckig
  5. Radieschen von vorn beschnuppern, nicht von unten, Wandmalerei an Hausfassade
  6. Füße vom Garten, ebenfalls dreckig
  7. Hollandhaus

728/2010: Grundwissen: Berliner Speckgürtel? Was ist denn das? Einfache Klarstellung…

Berliner Speckgürtel? Was ist denn das...

Berliner Speckgürtel? Was ist denn das...

„Legendär sind ja die Bilder von Lebensmitteln aller Art aus „Marion`s Kochbuch“ – egal ob man „Brötchen“, „Paprika“ oder „Banane“ eingibt – Google spuckt immer Bilder aus diesem Kochbuch aus – wehe , man verwendet diese andernweitig im Internet- die Abmahnung vom Anwalt aus Hamburg (mind. 700 €) folgt wie das Amen in der Kirche. Da Google es nicht schafft, diesem Abkassieren Einhalt zu gebieten, kann die Bildersuche gern eingestellt werden – dann hört das endlich auf.“ (Privatmeinung eines Internetuser vom 14.10.2008 –hier– Wahrheitsgehalt nicht überprüft) 

Wissen macht Ahhh! Die Welt kann so einfach sein….wir: Berlin! Hauptstadt. Die Anderen: Der Rest der Welt. Aber nicht: Wir gegen den Rest der Welt! Ahhh….

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727/2010: Webschnipsel: Norbert Orgel ist Bürgermeister von Crimla – Liebesgrüße aus Lederhose

Liebesgrüsse aus Lederhose (Quelle: wikipedia)

Liebesgrüsse aus Lederhose (Quelle: wikipedia)

Screenshot Crimla - Schneemann

Screenshot Crimla - Schneemann

Nun sind wir mal nicht päpstlicher als der Papst. Die Geschichte spielt sich im -sagen wir erheblich– erweiterten Berliner Speckgürtel, im Bundesland Thüringen, ab. Was Norbert Orgel so treibt? Norbert Orgel ist nicht der Bediener der Gleichnamigen in der Kirchkapelle von Crimla (ca. 315 Einwohner, eigene Homepage, eigenen Schneemann, !Amtliche Bekanntmachungen! derzeit keine), sondern der Mann mit dem Vorstehersyndrom: er ist der Bürgermeister. Zu sagen hat er derzeit nichts. Unter ! Bekanntmachungen ! (mit roter Schrift) wird ordentlich vermeldet:

  • Zur Zeit liegen keine Bekanntmachungen vor. (Hinweis: Die Geschichte wurde sauber recherchiert am 10.03.10: Für etwaige Änderungen infolge Zeitablaufs sind allein deren Verursacher verantwortlich. – Die Redaktion)

Woran „Noppi“ (berolinisch für Norbert) noch erinnert: ans Räumen und Streuen, beides sei Pflicht. Allerdings ist der hier abgebildete Schneemann bereits längst geschmolzen. Eine Art überregionale Amtshilfe hier und heute: Noppi, der Schneemann kann weg! Vielleicht unter ! Bekanntmachungen! noch schnell was dazu sagen, warum? Wo Crimma liegt? Keine Ahnung. Allerdings ist Crimla mannigfaltig: Von 800 Jahren Weida bis Maibaum setzen, von Krötenwanderung bis Sportfest reichen die örtlichen Aktivitäten. In Crimla scheint ist die Hölle los.

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609/2010: Firmenbewerbungen: Kompetenz und Realität, Anspruch und Erfüllung

Ach, ist der Rasen schön grün.

Häufig bekommen wir Anrufe von Firmen, die bei uns anfragen, ob sie sich bewerben dürfen. Meist sind diese Telefonate eigentlich schnell beendet. Denn die Grundaussage ist: Wir haben gute Firmen, wir wollen neue nur ausnahmsweise überprüfen und uns nicht täglich aufs Neue fragen, ob neue Besen besser kehren als alte. Denn bekanntlich liegt im stetigen Wechsel der Handwerksfirmen nicht nur das Glück selbst, sondern auch die Gefahr, auf unangenehme Geschäftsverbindungen zuzugreifen. Natürlich machen wir im Zeitpunkt der Initiativbewerbung des Handwerkers nur beste, gute Erfahrungen.

Dieser Tage bewirbt sich auch die Firma Reichelt aus Kleinmachnow (Berliner Umland, berolinisch: Berliner Speckgürtel), ein Garten- und Landschaftsbauer, der ‚die grüne Kompetenz‘ (Eigenwerbung) darstellt. Die Bewerbung erfolgt papieren per Post und man bedankt sich für das freundliche Telefonat. Gab es das? Ich hab es nicht geführt, siehe oben. Das macht nichts. Denn weil es so ein nettes Gespräch gewesen sei, so haben wieder andere die Post beachtet und man vermutet eine Art Verabredung zum Glück. Ah, das Angebot, tätig werden zu wollen, ist verabredet und wird erwartet.

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602/2010: Plädoyer: Königs-Wusterhausen darf definitiv nicht wegfallen (Lied des Tages)

Skurril: Königs Wusterhausen

Skurril: Königs Wusterhausen


Udo Lindenberg, 1990, in Ostberlin – Bunte Republik Deutschland und Mädchen aus Ost-Berlin (via Youtube)

Die ganze Wahrheit aber ist: Königs-Wusterhausen darf nicht wegfallen, denn das wäre fatal. Bis 1718 nannte es sich Wendisch Wusterhausen und hätte daher das Akronym ‚WW‘ -will wegfallen- unfreiwillig assoziiert. Die Assoziation ‚kann wegfallen‘ als Synonym für den Ort Königs-Wusterhausen ist in der Tat unter vielen, vornehmlich westlichen Ureinwohnern Deutschlands weit verbreitet und löste daher Lächeln beim Emailempfänger aus.

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