Wir hatten darüber berichtet, dass die Markthalle am Gleisdreieck ihre Scherengitter über das letzte Wochenende das erste Mal hochklappt (Ankündigung hier)
Reinhard Schubert war da und hat folgenden repräsentativen Eindruck fototechnisch festgehalten, den wir hiermit unserer werten Leserschaft gern präsentieren.
Die Headline (Überschrift) dieses Artikels entstammt einem Lied von Ingo Insterburg namens „Ich liebte ein Mädchen…“ und wurde hier schon des Öfteren -wenigstens- teilweise zitiert. Leider reimt sich nichts auf Tempelhof, was sich auf Wannsee reimt: ….die konnt kein nackten Mann sehen!
Allerdings: Bei der Verleihung des Deutschen Fernsehpreises gestern Abend gab es ja genug davon, sodass wir heute auf Entzug gehen und Nudisten außen vor bleiben! Unvergessen und erneut erinnert: Kurt Krömer als Moderator und mit der Aussage, er sei Illusionskünstler, er könne Körperteile in anderen Menschen verschwinden lassen! weiterführend hier…
Aber Tempelhof, das ist ein neues Projekt von Reinhard Schubert und hier gibt es mal einen eindrucksvollen Preview (einen Vorausblick) auf das Projekt, Tempelhof in 360° Panoramen abzubilden.
Wir sind so fett und satt, aber so mancher hat zum Überleben nur ne Schale Reis! (Textauszug „Grüner Punkt“)
Allerdings hat die Feststellung von Timon Hoffmann, Berliner mit Wohnsitz in Lichterfelde, einen Haken: Sie stimmt nicht ganz. Denn wir haben das Video gesehen, und wo, spielt keine Rolle. Es ist jedenfalls ein Song, der nachdenklich macht. Und da er textbasiert ist, wird es kaum Sinn machen, wenn wir noch viel neuen Text hinzufügen. Viel Spaß bei diesem Song oder sollten wir besser einfach nur sagen: Hörenswert?
Und auch dies hat er gesagt: „Es gibt nicht nur Schwarz und Weiß. Das menschliche Leben besteht nicht nur aus solchen Gegensätzen. Es gibt auch Blau, Grün, Gelb. Die Schlichtung hat noch nicht mal begonnen und ich soll schon sagen, wie die Sache ausgeht. Dann braucht man keine Schlichtung machen.“ (Interview mit Heiner Geißler, Link am Ende des Artikels)
Ja, Heiner Geißler, den kennt man ja noch von früher. Und ab und zu sitzt er auch in Talkrunden. Dann zeichnet er sich stets durch eine etwas abseitige, dafür aber klar umrissene und -vor allem- erkennbare Meinung aus. Seine Meinung kann man sich merken. Ob er in der Rolle des Schlichters mitten im Baustaub von Stuttgart21 eine glückliche Hand führt, bleibt abzuwarten. Heiner Geißler ist doch eigentlich immer jemand gewesen, der es vermochte zu polarisieren.
Hätte Hanns-Martin Schleyer aus dem Gefängnis der RAF befreit werden können? Was ist schief gelaufen? Die TAZ schrieb 2007 dazu ein Dossier!
1977 ruft ein Polizeibeamter beim Hausverwalter einer Groß-Wohnanlage in Erftstadt-Liblar, Adresse: Am Renngraben 8, an. Darüber wird später wie folgt berichtet:
Berlins neue Attraktion! Ab Sa+So, den 9./10. Oktober 2010, bieten wir Ihnen alle 14 Tage ein völlig neues Marktkonzept: Wochenmarkt (inkl. Bio) & Foodmarkt, Antik-, Kunst-, Design- & Fashion- und Flohmarkt verteilt auf 4 wunderschöne historische Hallen und einem Open Air Bereich im Zentrum von Berlin! Nach Vorbild anderer weltweiter Metropolen jetzt endlich auch in Berlin, der neuer Treffpunkt für alle Berliner zum brunchen, shoppen, schlendern, alles unter einem wetterfesten Dach. Hier können Köstlichkeiten aus der Region eingekauft und/oder an gemütlichen Tischreihen verzehrt werden. 20 Gastronomen präsentieren sich neben den Betreibern von Blumen-/Gemüse-/Fleisch- & Fischständen. Flanieren Sie über unseren Antik-, Kunst- und Flohmarkt. Live Jazz, Karaoke, Auktionen, DJs und vieles mehr – Marktschreierei auf der noch übersichtlichen Website des künftigen Shopping-Paradieses (Link am Ende des Artikels)
Was hier oben fassadenmäßig als Kaskade im Foto verbaut ist, erfüllt eben doch nicht die Träume Andersdenkender. Coolness war gestern. Wie von gewöhnlich gut unterrichteten Kreuzberger Greisen zu erfahren war, eröffnet am Wochenende ein ganz neues Shopping-Refugium „im gehobenen Kreuzberger Standard“ die Scherengitter: die Markthallen am Gleisdreieck. Was sollen wir lange reden, der Tagesspiegel hat darüber berichtet, und eine etwas leer wirkende Website ist auch im Netz. Auch wenn einige das „voll link“ finden, wir verweisen dorthin!
Kurz und schmerzlos, gut gesehen! Gut gemacht! Und daher hier empfohlen: #Flurbereinigung, Berliner Künstler aus Charlottenburg! Isst gern Kuchen! Notfalls lässt er ihn verpixeln, darüber berichteten wir! Google Street View, Google Cake View oder -das gibt es aber schon- Google Book View (kurz: google books)
Der Globus quietscht und eiert, der Rost sitzt überall, Bald is er ausgeleiert, der alte Erdenball! Doch wir, wir wollen ihn schmieren, wer wäre nicht dafür? Und’s dann nochmal probieren! Ja singt eins, zwei, drei, vier…
Was Reinhard Schubert macht, lässt sich ganz einfach geschichtlich erklären. Reinhard Schubert war früher mal professioneller Musiker. In seiner heutigen Arbeit ist ebenfalls eine stark musikalische Komponente, die Laien nicht wahrnehmen. Er fängt Schwingungen ein, wenn sie entstehen – „flyin´through the air“…., wie in dem alten Song gleichen Namens der Oliver Onions (Oliver´s Zwiebeln) aus Italien. Das Video dazu ist hier, hat aber mit unserer Geschichte nichts zu tun.
Nach alledem aber fragte sich der ordentliche Bürger: „Was ist die Lehre all dieser Jahre? Wohin führt nun der Weg, wenn nicht nach Rom? Was ist die Lehre des Schaufelns?“ (Kulturbeflissener Hinweis auf „Die Lehre des Schaufelns“ – Filmarbeit z.Zt. ungenannt)
Ich muss es zugeben: Ich möchte wahrlich nicht Lompscher heißen in diesen Tagen, ganz zu schweigen davon, Senatorin sein „zu müssen“. Oh Gott! Senatorin Kathrin Lompscher hat es wirklich nicht leicht. In der Schneebranche wird derzeit oft metaphernhaft gesagt:
Dann soll sich Frau Lompscher mal warm anziehen!
Womit wir beim Branchen-Wortwitz der Schnee- und Eisbeseitigungsbranche, von manchen -mafia genannt, sind. Hohoho! Haben wir gelacht! Aber mal im Ernst: Die Branche hat noch nicht verstanden, was die Senatorin da für ein schönes Geschenk macht, man kann jetzt viel mehr Geld verdienen. Mal sehen, wann die Branche das einsieht und ob sie es wirklich irgendwann einmal sagt, z.B. rückblickend betrachtet? Weiter beobachten….