654/2010: Glättegipfel: Berlin ist nicht Haiti. Klaus Dieter Tschäpe ist sexy oder jedenfalls ‚most wanted‘

screenshot RUWE Homepage

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 Wir sind nicht verpflichtet, den Schnee zu beseitigen, sondern wir bekämpfen den Schnee.‘ (Klaus Dieter Tschäpe, RUWE-Mastermind, Interview Radioeins)

Ein Anruf bei der Fa. RUWE am Hauptsitz ihrer Verwaltung verläuft freundlich, aber komplett automatisiert. Die Beschwerde betrifft ein Haus in Pankow. Die Telefonstimme verspricht rund fünf bis zehn Minuten, dass zwar alle Mitarbeiter gerade im Gespräch sind, aber das ist erstens auch nicht verwunderlich. Man spricht in Berlin dieser Tage „gern“ mit der Fa. RUWE. Wer diese Geschäftsführermacke hat, lässt sich zum Chef durchstellen. Allerdings wird das kaum noch funktionieren. Klaus Dieter Tschäpe, Chef von RUWE, ist dieser Tage sexy ein gefragter Mann. Sogar im Radio wird er interviewt, wir hatten den Radiobeitrag hier veröffentlicht. Bekanntlich gibt es kein Bier auf Hawai, in Berlin ist dafür dieser Tage Salz selbst in Supermärkten ausverkauft.

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653/2010: Linktipp: Die Berliner Stadtreinigung gibt Splitt ab, solange der Vorrat reicht!

Screenshot BSR-Homepage (12.02.2010)

Screenshot BSR-Homepage (12.02.2010)

Ohne große Worte von hieraus und der Einfachheit halber direkt verlinkt. Gutes Angebot!

Beachte: Das Verfalldatum dieser tagesaktuellen Meldung auf der Titelseite hat keinen deep link. Das bedeutet, dass der später von hieraus recherchierende Leser zu einem späteren Zeitpunkt als dem 12.02.2010 neuen, nicht mehr dementsprechenden redaktionellen Inhalt auf der Titelseite der BSR vorfindet. Alles klar?

652/2010: Eierkopf Award 01.2010: And the Award goes to …the öffentliche Verwaltung of Berlin!

Eierkopf Award

Eierkopf Award

Überholt:  Zuständig für die verwaltungstechnische Abwicklung des Förderprogramms ist das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Anträge auf einen Zuschuss können vom 1. September 2009 bis zum 15. Februar 2010 online beim BAFA unter www.pmsf.bafa.de gestellt werden. Das BAFA stellt im Internet unter www.bafa.de auch weitergehende Informationen und Erläuterungen in einem Flyer (pdf) zum Antragsverfahren zur Verfügung. Auch eine Telefon-Hotline (030-3464-65480) wurde eingerichtet.“ (Quelle: berlin.de, hier) – Stichwort: Zuschuss für Nachrüstung, Recherche 11.02.2010 (Achtung, Fristablauf! – 15.02.2010)

(Nach telefonischer Auskunft der obigen Hotline (Anruf 11.02.10) ist dort weder bekannt, dass beispielsweise Berlin sagt, es fördert auch 2010 (wer fördert? wohin muss man sich wenden? Hat Berlin denn aus eigenen Mitteln 2009 bereits gefördert? Fördern Land und Bund? Gibt das doppelt Geld?) den Einbau von Rußpartikelfiltern. Die Bundesbehörde (bafa.de) hat derzeit ein Entscheidungsvakuum und rechnet dortigen Angaben zufolge erst Ende April mit einer Entscheidung 2010 betreffend.

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Die Verleihung von wichtigen Awards gehört zu den emotional spannendsten und betörenden Augenblicken des Lebens. Die Academy of ‚the Eggheads-Awards‘ hat getagt, das Ergebnis steht nun fest und der Laudator -hübsch gekleidet und nett anzusehen- zuppelt am Briefumschlag, der den Preis enthält. Hinterher wird dem Geehrten Gelegenheit gegeben, eine Dankesrede zu halten. Wem der Geehrte für alles dankt, und so weiter. Nach langer Prüfung und genauer Überlegung hat gesichtspunkte.de den Eierkopf Award 01.2010 erstmalig heute verliehen. Verdient gewonnen hat ihn die öffentliche Verwaltung von Berlin für die praktikabel ausgestaltete Umsetzung einer europäischen Richtlinie über den erforderlichen Einbau von Rußpartikelfiltern in Autos mit Dieselmotoren (Feinstaub-Vermeidung), die Schaffung von innerstädtischen Umweltzonen und das gesamte begleitende Antrags- und Genehmigungsszenario.

Begründung der Jury im Detail:

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651/2010: Überraschende Kaufvertragsklauseln, überraschend für den Verwalter! Der Energieausweis!

Rechtliches

Rechtliches

Im Kaufvertragsentwurf für eine Eigentumswohnung in Berlin-Wedding wurde folgendes vom Notar im Entwurfstext vorgeschlagen:

 Der Verkäufer erklärt, keinen (gültigen) Energieausweis für den Kaufgegenstand zu besitzen. Der Käufer erklärt, auch keinen vom Verkäufer verlangt zu haben; er verzichtet gegenüber dem dies annehmenden Verkäufer ausdrücklich auf sein gesetzliches Vorlagerecht. Der Notar wies die Beteiligten darauf hin, dass der Energieausweis informativen Charakter habe und Ansprüche gegen den Verkäufer insoweit nur in Betracht kämen, wenn darin vorsätzlich oder fahrlässig falsche Angaben gemacht würden. Er wies im übrigen darauf hin, dass bei Wohnungseigentum Energieausweise grundsätzlich nur für das gesamte Gebäude ausgestellt würden und es in einem solchen Fall zweckmäßig sein dürfte, die Pflicht zur Erstellung eines Energieausweises in den Pflichtenkatalog für den Verwalter der Wohnanlage aufzunehmen, z. B. durch Aufnahme einer solchen Pflicht in den Verwaltervertrag oder durch entsprechenden Beschluss der Wohnungseigentümergemeinschaft.“ (Quelle: Kaufvertragstext eines Vertragsnotars in Berlin, welcher, bleibt irrelevant)

Erstaunliche Klausel, gefühlt ist sowas eine sogenannte Freizeichnungsklausel. Freizeichnung overloaded: Der Verkäufer zeichnet sich frei, obwohl er liefern muss. Der Notar zeichnet sich frei, weil er keine Lust hat, die Parteien dazu anzuhalten. Und der Erwerber? Geht der dieser Rechtsfrage dann mal nach? Das verspräche interessant zu werden. Was sich Notare so alles ausdenken. Immer wieder vermissen wir bei Notaren eine Art Handkladde, die sie Vertragsparteien an die Hand geben wie eine Art Checkliste. Willst du was zum Thema Eigentumswohnung notarisieren, dann denk doch bitte auch an folgende Punkte, liebe Vertragspartei.

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650/2010: Skurril: Strategien gegen die Katastrophen auf vier Rädern namens Winterdienst

Skurril: Schneeketten & Spikes

Skurril: Schneeketten & Spikes

Ohne Worte.

649/2010: RadioEins interviewt Klaus-Dieter Tschäpe (Fa. RUWE) zum „Alptraum auf vier Rädern“

Interview Klaus-Dieter Tschäpe (RUWE)

Interview mit Klaus-Dieter Tschäpe (Fa. RUWE) (Quelle: Radiosendung 10.02.10, 18:10 Uhr)

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Das Interview mit dem Chef von vielen Mitarbeitern, die einen Migrationshintergrund haben (…), ist ein beeindruckendes Dokument der Zeitgeschichte. ‚Etwas mehr Gelassenheit wäre besser‘, sagt Tschäpe. Richtig aber ist: die Leistungen im gesamten Stadtgebiet lassen sehr stark zu wünschen übrig. Humor hat Tschäpe trotzdem, wie man hört.

Wir haben ihn hier und da schon verloren. Angesichts der (nicht erbrachten) Leistungen.

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648/2010: Wetten dass..? 01.2010: Niemals ausgestrahlte Wettvorschläge (einer Hausverwaltung)

Wetten dass 01.2010 - Wohngeldrückstände

Wetten dass 01.2010 - Wohngeldrückstände

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Weiterführend

647/2010: Das große Sterben hat schon längst begonnen

Faxkennung

Faxkennung

Das Faxgerät der Faxserver unseres Büros meldet den Eingang des Telefaxes atomuhrgesteuert präzise und richtig am 10. Februar 2010 um 16.03 Uhr. Dieses nennt man einen korrekten Zugang via Faxzustellung. Die Schriftform der Mitteilung ist neueren Rechtsvorschriften über die Schriftlichkeit im Schriftlichkeitswesen gewahrt. Okay, die Rechtsquelle haben wir aus dem Lameng jetzt korrekt zitiert. Ist ja auch wurscht. Denn die Email, die per Fax an uns überstellt wird, ist mit einer Unterschriftenzeile versehen, die rechtsgeschäftlich die Abbildung einer Unterschrift(szeile) darstellt. Die Email trägt das heutige Datum und die Uhrzeit 16.00 Uhr, pünktlich zur vollen Stunde. Handschriftlich ist das Fax noch ergänzt, indem bemängelt wird: Kam zurück – gibt es neue e-mail-Anschriften. Ohne Punkt, Fragezeichen oder sonstigem. Von 16.00 bis 16:03 Uhr hat der Entscheidungsprozess angedauert: dann wurde, was eine Email ist, als Fax zugestellt. Also nicht Faxzustellung, sondern Emailersatzzustellung. Sachen gips, ….

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646/2010: Serie: Plattitüden: Bitte behalten Sie das im Hinterkopf!

Plattitüde Hinterkopf

Plattitüde Hinterkopf

Beispiel aus der Korrespondenz:

 Bitte behalten auch Sie, wie wir, im Hinterkopf Herrn Halmackenreuther (* Name geändert) darauf hinzuweisen, dass er –oder wer auch immer- beim Transport der Materialien das Treppenhaus unversehrt lässt.“

Ergebnis der Recherche: Der Hinterkopf eines Hausverwalters ist der am umfangreichsten beanspruchte Teil des Kopfes, ganz egal, ob Männlein oder Weiblein.

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645/2010: Emailregeln 05.2010: ohne Worte

Emailregeln 05.2010

Emailregeln 05.2010

Ohne Worte.

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