Plus Minus (ARD) meint: Viele Hauptwasseruhren sind überdimensioniert

Ratgeber

Wasser (Quelle: BWB)

Wasser (Quelle: BWB)

Wie das Fernsehmagazin PlusMinus (ARD) in einer Sendung vom 21.07.09 mitteilt, sind in einer Vielzahl von Mehrfamilienhäusern bundesweit unnötig groß dimensionierte Wasserzähler eingebaut, mit der Folge, dass hierfür zu hohe Gebühren seitens der Wasserlieferanten erhoben werden. gesichtspunkte.de hat den Textbeitrag zum erschienenen Fernsehbeitrag von PlusMinus kostenlos zum nichtkommerziellen download bereitgestellt.

Praxistipp

Verwalter wie Hauseigentümer sollten die Größe der verwendeten Zähler nachprüfen und sensibilisiert sein. Erscheint der Wasserzähler für die Versorgung des konkreten Hauses zu groß, empfiehlt sich, Kontakt mit dem Wasserlieferanten aufzunehmen. Entsprechende Schreiben kündigte die Hausverwaltung Büro Gotthal auf ihrer Website an.

Weiterführende Links

Pdf-Fassung des Textbeitrages zur Fernsehsendung

Link zum Büro Gotthal – Newsbeitrag

Ein Kollege aus Viersen meint: Hausverwaltung für 10 EURO – wie geht das?

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10 Euro

10 Euro

Ein Kollege aus Viersen, Klaus P. Lewohn, schreibt auf seinem Hausverwalter-Blog eine nachdenkliche Betrachtung zur Frage eines angemessenen Verwalterhonorars. Diese kann gesichtspunkte.de im Grundsatz nur als richtig und nachvollziehbar begründet anerkennen und erlaubt sich daher, den Beitrag zur Lektüre zu empfehlen.

Der Artikel stellt die Mentalität „Geiz ist geil“ bzw. „Billig will ich“ in Frage.

Nachruf zu Lebzeiten eines Beirats durch den Verwalter: Für Klaus W. aus N. und eine gute Zusammenarbeit

Viele sagen, dass Gefühle nicht in ein Weblog hineingehören. Sich zu sehr zu äußern, menschlich nachvollziehbar, sei angesichts elektronischer Nachvollziehbarkeit etwas Schlechtes. Das wird hier nur zum Teil so gesehen. Wer seinen Alltag mehr oder minder tagesaktuell beschreibt, der hat gute und schlechte Momente. Menschen, die finden, dass man derartiges nicht erzählen dürfe, sollen das mit sich selbst ausmachen. Wer damit kein Problem hat, äußert sich auch weiterhin tagesaktuell.

Ein Verwaltungsbeirat macht „die Fliege“. Er verkauft seine Wohnungen. Wir schauen zurück auf eine Zusammenarbeit mit Klaus W. aus N., nicht aus B. (Berlin). Klaus W. aus N. hat als „westdeutscher Eigentümer“ im Verlaufe der 80iger und 90iger mehrere Wohnungen in Berlin erworben. Der Vertriebskanal, über den er Wohnungen erworben hat, ist mittlerweile nicht mehr existent. Der Vertriebskanal ist pleite, insolvent. Unsere Wege trafen sich erstmals 1997. Ein (anderer) Wohnungseigentümer hatte den Wohnungseigentümern einer Wohnanlage in Berlin-N. (* Bezirk) empfohlen, die dramatischen Zustände ihrer derzeitigen WEG-Verwalterin mit Hilfe eines beherzten (neuen) Verwalters zu ordnen. Eine erfolgreiche Zusammenarbeit begann. Die Wohnanlage wurde verwaltungsmäßig übernommen, eine Vielzahl von ungelösten Problemen aus Missmanagement, unsauberer Geschäftsführung und dergleichen trat zutage. Eine „zupackende Art“ versprach sich die Wohnungseigentümergemeinschaft.

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Konfliktschlichtung und Mediation – eine schwierige Aufgabe

Zitat Besonders gefährlich sind diejenigen Konflikte, die nicht wahrgenommen oder verdrängt werden. Sie können derart eskalieren, dass die Beteiligten darunter leiden und keinen Ausweg mehr finden oder sogar zu gewalttätigen Lösungen greifen.“ (Quelle: Religionspädagogisches Zentrum Loccum)

Wenn zwei sich streiten, schlichtet der Dritte. So lautet in etwa die Formel, um die Aufgabe einer Mediation richtig zu verstehen. Denn die Frage ist, ob zwei sich verstehen würden, wenn nicht ein Dritter beide sachkundig anleitet. Menschen geraten in Streit und manchmal ufert dieser so aus, dass sämtliche Kontaktaufnahmemöglichkeiten wechselseitig komplett blockiert sind. Jeder weitere Versuch, den Streit in sachliche Bahnen zurückzuführen, endet dann stets immer wieder sofort auf folgender Einbahnstraße: ‚Du bist schuld.‘ oder ‚Du hast angefangen.‘ Weit gediehene Streitigkeiten lassen sich auf diese Weise überhaupt nicht lösen.

Das Religionspädagogische Institut Loccum -kurz RPI-: „Geht man aber davon aus, dass ein Konflikt selbst ein Signal ist, bietet er eine Chance zur Veränderung und Weiterentwicklung von Beziehungen und Strukturen.“ Mediation bietet in Konfliktfällen Vermittlung durch unparteiische Dritte, die von beiden Seiten akzeptiert werden. Streithähnen wird geholfen, eine für beide Seiten einvernehmliche Lösung zu finden.

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Vom richtigen Umgang mit Emails und Regeln, die die Welt verändern (könnten)

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Internet und Email
Internet und Email

Zitat Du hast ein Recht auf gute Korrespondenz, wir aber auch!‘

Das Kommunizieren per Email gehört zwischenzeitlich zu den vorrangigen Anwendungen moderner und unmoderner Menschen. gesichtspunkte.de ist überhaupt nur eine einzige Rechtsanwaltskanzlei in Berlin bekannt, die es sich regelrecht verbittet, Emails mit der Mandantschaft auszutauschen, es sei denn, in einer vorher für einen ganz besonderen Einzelfall getroffenen Individualvereinbarung wäre dies -und nur für diesen einen Fall- vereinbart worden. Nein, überwiegend gehen Leute aller Altersjahrgänge dazu über, sich per Email auszutauschen.

Zu Emailen ist furchtbar formlos, geht schnell und schwupps hat der andere ‚den Salat‘. Oder aber auch eine stilsichere, in ästhetischer Form hervorragende Textmitteilung. Der Siegeszug der SMS beim Handytelefonieren hat mit der Schlichtheit dessen zu tun. Einfach bis zu 160 Zeichen eintippen und los. Der andere bekommt es ebenso einfach, wie bestechend. Die Aussage muss deutlich formuliert sein. Sonst: Hä? Was für Emails viel weniger gilt, denn Emails haben keine Text- und Formvorschriften.

Das bringt uns inzwischen auf den Trichter, dass Emails, die wir versenden, und einfach wieder zurückgesendet werden, rücksichtslos ist. Je nach Einstellung des persönlichen Emailprogramms auf dem eigenen PC werden beim Rücksenden Einstellungen vorgenommen, die den zuvor eingetroffenen Text hinter eine persönliche, eigene Signatur stellen, wahlweise einen „Kamm“ -das Zeichen >– voranstellen, oder wenn wir mehrmals miteinander gespielt haben, sogar mehrere Kämme – also beispielsweise >>

Hallo Horst,

alles super bei Dir?

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Nachruf: Senator Edward Kennedy (77) ist tot

Trauerkerze

Senator Edward „Teddy“ Kennedy (*22.02.1932, + 25.08.2009) ist tot. Er starb im Alter von 77 Jahren an einem Gehirntumor und war der letzte Überlebende der zweiten Generation der Kennedys. Wir erhalten einen Anruf aus New York von jemand, der ihn persönlich kannte, und reden ausführlich über das Leben dieses großen, westlichen Politikers. Kennedy hat viel durchgemacht in seinem Leben, und gehörte zweifelsohne zu den wichtigsten, einflussreichen Amerikanern. Jemand, der ihn kannte und den mit ihm eine Freundschaft verband, sagt uns sinngemäß: Teddy war eine Seele von Mensch. – Seine Liebe zu den Menschen, seine Aufopferung für sein Land und seine kontinuierliche Neugier, die Menschen betreffend, sein stetiges, aufmerksames Nachfragen bei Menschen, um ihre individuellen Gedanken zu erfahren, und auch nächtelange Gespräche gehörten zu freundschaftlichen Empfindungen, die Menschen aus seinem Umfeld schätzten und liebten. Sehr intensive Gespräche, Nähe, Anwesenheit.

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Linktipp: Ist unser Parlament ein „Kessel Buntes“? Und was ist ein Kollateralerfolg?

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Das Leben der anderen...

Screenshot parlamentsferien.de

Screenshot parlamentsfernsehen.de

Sind unsere Volksvertreter „die Anderen“? Wissen wir überhaupt, was die treiben? Ist der Bundestag am Ende „ein Kessel Buntes“? Was ist ein „Kollateralerfolg“, wie Jerzy Montag (Bündnis 90/Gründe) soeben behauptet, was ist ein „14-Punkte-Papier“ und welcher von diesen 14 Punkten war falsch? Wichtige Fragen, Antwort darauf können nur die Abgeordneten erteilen, wenn sie in spritzigen Dialogen die deutsche Wirklichkeit versuchen, angemessen zu regeln.

Wen das bunte Treiben unserer Bundestagsabgeordneten interessiert, der kann es via Internet live mit verfolgen. Ganz einfach: Man tippt in seinen Browser lediglich „parlamentsfernsehen.de“ ein und schwupps ist man mitten in einer gerade laufenden Bundestagsdebatte. Die Qualität ist hervorragend, sehr gutes Angebot der Bundesregierung. Glasnost.

Weiterführende Links

Link zum parlamentsfernsehen.de

Glosse: Die Baubranche soll sich mal paar Dinge merken: Wie man Aufträge bekommt

biggest bohei

Die Baubranche soll sich einmal hinter die Ohren schreiben, wie man Aufträge und lang andauernde, zufriedene Geschäftskontakte generiert. gesichtspunkte.de hat zwar nicht die Weisheit „mit Löffeln gefressen“, aber heute mal ein paar überdenkenswerte Anregungen dazu. Gut sind immer wieder Beispiele aus dem konkreten Alltag.

Die Malerfirma ist wirklich lieb und nett am Telefon. Der erste Kontakt kam zustande auf Vermittlung einer Architektin in Kreuzberg, die gute Erfahrungen mit dieser „Malerbude“ gemacht habe. Solche „guten Referenzen“ von „guten, langjährigen Kontakten“ übernimmt ein Verwalter gern und er versucht daher, im Namen und im Auftrag seiner Mandantschaft gute, preiswerte Firmen zu finden. Andere jedoch lieber nicht, denn oft genug versuchen Menschen im Kontakt mit einer Verwalterin, Firmenvorschläge zu unterbreiten, die nicht au f guter Leistung beruhen, sondern auf dem persönlichen Kennen (des Sohns mit wenig Aufträgen, des Schwagers mit guten Kontakten, des unschlagbar guten Onkels). Menschen, die allein aufgrund sozialer Kontakte beauftragt werden, sind mit Vorsicht zu genießen, denn sie berufen sich bei Qualitätsmängeln sehr schnell auf eine Art nicht verabredete, scheinbare „soziale Komponente“ ihrer Geschäftsbeziehung, die sich in Wahrheit als nichts anderes als Vorteilsnahme darstellt. Gute Verwalter bemühen sich daher zu wohldosierter Distanz zu Firmen, die Auftragsleistungen zu erbringen haben. Erst wenn jemand viele Jahre und im andauernden Vergleich mit anderen zweifellos gute Leistungen

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Im Umgang miteinander schätzen sich Menschen oft falsch ein…

Gut zu wissen, Wissen ist Macht

Im täglichen Umgang miteinander schätzen sich Menschen häufig falsch ein. Sie glauben aufgrund „jahrelanger Erfahrungen“, den anderen zuverlässig, richtig und treffsicher einschätzen zu können. Hier und da kommt es vor, dass Menschen dadurch in missliche Lagen geraten, weil sie sich im zwischenmenschlichen Kontakt stark irren. Indem ein Mensch die Verhaltensweisen eines anderen meint vorhersehen zu können, gerät der andere schnell in Irritationen und fühlt sich missverstanden. Wenn ein anderer aber überraschende Wechsel und Veränderungen zeigt, ist man selbst manchmal baff. Nicht schlecht ist in dieser von Meinungen vorgefassten Welt ein Weg, der aus einem energiegeladenen in einen Energie ablassenden Zustand überwechselt, ohne dass dies jemand erwartet hätte. Dies nimmt Druck aus Zuständen, die uns als unerfreulich erschienen. Wer solche Veränderungen herbeiführen oder auch zulassen kann, ist dem persönlichen Glück ein Stück näher gekommen.

Das Problem ist, dass die Situation wahrscheinlich falsch eingeschätzt wird, von allen Seiten, sagt jemand. Wichtig ist, sich gegenseitig besser zuzuhören und in seinen Entscheidungen mehr bei sich zu bleiben. Autarke, selbstbewusste Entscheidungen sind zu treffen, die nicht fremdbestimmt sein sollten. Lob, Anerkennung, aber auch Tadel und Anklage sind Gesichtspunkte menschlichen Umgangs miteinander, die erst einmal warten müssen, bevor man sie wirklich äußert. Nur ein langfristiger Erfolg der Verbesserung im Verhältnis zwischenmenschlicher Beziehungen ist überhaupt der Rede wert. Öl ins Feuer, Wasser auf die Mühlen, jede Energie-Zugabe erhöht die Verarbeitung gesellschaftlicher Ressourcen und die Beschäftigung bzw. den Umgang, die Befassung von Menschen mit Dingen, die wesentlich, unwesentlicher oder vollkommen unwichtig sind.

Der Dissens von Menschen, die auf engem Raum Tür an Tür miteinander wohnen, ist von der Konstruktion her gemeinschaftlich angelegt, als eine Art Zwangsgemeinschaft, möglicherweise wider Willen. Gerade deshalb muss diese Art notwendigen Umgangs miteinander besonders behutsam werden, bzw. bleiben. Wenn sich jemand selbst bezichtigt, in den Augen eines anderen einer zu sein, der ein schlechtes Leben geführt hat, hat er das Problem, sagt ein anderer. Wir haben keine andere Wahl, als auf diese Art von Selbstbezichtigung wissend zu schweigen. Und zu verstehen.

Jürgen Rüttgers (CDU) hatte nur eine kleine Tüte…

Awards

Wie der Kölner Stadtanzeiger heute meldet, bekommt Jürgen Rüttgers (CDU) den ‚Orden wider den tierischen Ernst‘, verliehen vom Aachener Karnevalsverein, die Zeitung schreibt:

Zitat Rüttgers sei zudem Anwalt des kleinen Mannes und habe einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn, dessen Wurzeln in der Kindheit lägen. Zur Einschulung habe er von seiner Mutter nur eine sehr kleine Schultüte bekommen, damit die Kinder aus dem örtlichen Kinderheim nicht neidisch werden konnten.“

Jürgen Rüttgers gibt uns mit der kleinen Schultüte ein gutes Beispiel dafür, wie man ‚mit bescheideneren Verhältnissen‘ als den eigenen vorbildlich umgehen kann. Ganz im Gegenteil zur regelmäßigen Präsentation eigenen Wohlstands. Fanden wir interessant. Haben und Sein. Sympathisch.