

Im Schornsteinfegerwesen tut sich was. Letztes Jahr wurde das Monopol abgeschafft, nun werden die Schornsteinfeger in Berlin frei wählbar sein. Bemerkbar ist, dass auch die neuen Medien bei den Schornis (berolinischer Ausdruck) inzwischen verstärkt bei den bisher als traditionell-konservativ auftretenden ’schwarzen Glücksbringern‘ ankommen. Zunehmend gibt es auch mal eine Homepage mit wirklich servicedienlichen Hinweisen, die sich sogar benutzen lässt. Auf den Briefbögen erscheinen seit kurzem auch mal Emailadressen, Funktelefonnummern, teils sogar unterschieden zwischen Werkstatt und Büro (Bürokram oft von zuhause aus).
Dies alles lässt uns hoffen, dass der früher schon mal anzutreffende ‚kasernenhofartige‘ Ton von so genannten Bezirksschornsteinfegern eher eine Erscheinung des Schornsteinfegermonopols war, mit der Folge, dass in Zukunft Kundennähe, Zufriedenheit, echte Partnerschaft wächst, gedeiht. Schornsteinfeger geben zunehmend ein Berufsbild als moderne Gebäudetechnik-Dienstleister und erweitern ihren beruflichen Horizont noch. Der Gebäudeenergieberater ist ein zunehmend interessantes Erweiterungsmodul für die schwarze Zunft.
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Unsere Bemühungen, einen Schornsteinfeger von der Innung Berlin als Gastautoren zu gewinnen, der uns die aktuellen rechtlichen Entwicklungen einmal nachvollziehbar auseinanderlegt, waren leider noch nicht von Erfolg gekrönt, aber was nicht ist, kann ja noch….
Bis dahin freuen wir uns über den positiven Zeitgeist, den das Schornsteinfegerwesen in Berlin derzeit ausstrahlt….
Weiterführend
Berolinismus (Berliner Schnauze) auf gesichtspunkte.de
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[…] Es mag anno Zwanzig.Zehn unserer Zeitenrechnung gewesen sein, im berolinischen Horoskop das Jahr des Schornsteinfegers. Und […]