1180-12 – FotoPodcast: Alles Esel? Die Berliner Stadtreinigung fragt am 09.03. nach, was mit dem Auftrag vom 03.01. geschehen soll?

Das Internet ist auch nicht mehr, was es mal war. Auf www.schwarzgeld.de geguckt, aber keins gefunden.

Alles Esel, oder was?  Wenn die Stadtreinigung heute Morgen zum Auftrag vom 03.01. des Jahres nachfragt, ist zu viel Zeit ins Land gegangen, um noch von Mülloptimierung zu sprechen! Das Foto zeigt keinen jamaikanischen Rastafarian, sondern einen Langhaaresel aus Frankreich namens „Baudet du Poitou“ @Grüne Woche, 2012

Cooles Tier. Raucht das Gras nicht, frisst es aber. Die Mitarbeiter der Berliner Stadtreinigung aber ….nun, so genau wissen wir das nicht!

 (EP)

1179-12 – Video: Was bedeutet es arm oder reich zu sein? – Apropos: Weggehtipp in Berlin-Schöneberg am Donnerstag, den 08.03.2012

Veranstaltungstrompeter
Veranstaltungstrompeter

Weißte Bescheid, hör ma, der Blues, das ist diese alte Geschichte vom klappernden Eisenbahnzug und dem Groove der Bahngleise, von Sklaverei, amerikanischem Süden und der Sehnsucht, der eigenen Verarmung segnungsreich zu entfliehen. So wie in Texas da drüben, wo nicht nur so komische Dinge herkommen wie der vormalige Präsident George Bush. Gott sei Dank. In Texas haben sie den begnadeten Blues, so scharf und so soulig ist der wie die feurigste Jalapeño.

Andreas Hommelsheim ist ein Berliner Musikunternehmer mit internationalen Kontakten und hat seit dem Januar 2012 eine eigene Veranstaltungsserie an den Start gebracht, die nun munter-fröhlich stattfindet. Am Donnerstag, den 08.03. um 20:30 Uhr kommt Besuch aus USA: Der Herr ist ein Blueser namens Lucky Peterson. Er hat eine Frau mit dabei und eine richtige, gutgehende Band aus Begleitmusikern und ist durchaus sowas wie eine „coole Sau“, das bitte aber nicht zu wörtlich nehmen. Der Mann gibt uns den begnadeten Blues.

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1178-12 – Lied des Tages: „It don´t mean a thing“ – performed von Pascal von Wroblewsky

Pascal von Wroblewsky - Seventies Songbook
Pascal von Wroblewsky - Seventies Songbook

Jazzig geht’s darüber hinaus im Kleist Forum zu: Das halbrunde Glasfoyer bietet am 9. März den Rahmen für ein Jazzkonzert mit der Sängerin Pascal von Wroblewsky. Die Big Band des Brandenburgischen Staatsorchesters unter der Leitung von Jazz- „Fachmann“ Rolf von Nordenskjöld begleitet die Sängerin. (sagt diese Website hier) 

Pascal von Wroblewsky am 9.März 2012 mit der BigBand des Brandenburgischen Staatsorchesters bei den Musikfesttagen an der Oder.

Pascal von Wroblewkys neues Album „Seventies Songbook“ mit großartigen Songs der Siebziger in neuem Gewand. It don´t mean a thing.

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1177-12 – International: Die österreichische Sprache ist im Juristischen anders, als die Deutsche #Sprachforschung

icon Internationale

Bevollmächtigter, "Mein Machthaber"
Bevollmächtigter, "Mein Machthaber"

Im Berliner Speckgürtel sollen Realitäten die Besitzer wechseln. Zu diesem Zwecke werden internationale Vollmachten verschickt. Internationales Wissen ist Macht, die vom Machthaber ausgeübt wird. Werden kann. #Realitäten

Muammar Gaddafi war einer und Mubarak ein anderer: Beide waren „Machthaber“. So wie ich „den Machthaber“ verstehe. In Kärnten, Österreich, wurde dieser Tage eine Verkaufsvollmacht gefertigt, die in Deutschland zur Anwendung gelangen sollte. Die Verkäuferin sagte, für sie gelte österreichisches Recht.

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1176-12 – Prognosen: Wie die Sache mit dem Immobilienmarkt derzeit abgeht

Antibiotiokum: Nur die Ruhe!
Antibiotiokum: Nur die Ruhe!
„Herr Ärger (*) weist mich darauf hin, dass im VH Treppenhaus, 1. Treppe zum 1. Podest hoch, zwei Messingstangen „wie eine Stange Wasser“ in die Ecke gestellt wurden. Der Sisal ist nun locker vom Hocker. Es besteht massive Unfallgefahr, wenn Herr Ärger wie üblich täglich abends stark betrunken aus dem Immobilienmakler-Büro „Hicksdorf Immobilien“ zurückwankt, wo er die Tage erinnert, als Immobilien noch echte Courtagen zeitigten.“ – Aus dem Telefonat mit einem lieben Kollegen, eine scherzhafte Mängelmeldung an den Haustechnikdienst, der Hintergrund stimmt

 

Es wird derzeit unglaublich viel verkauft. Jede Hütte, die du noch unter dem Fingernagel hast, wird rücksichtslos verscherbelt. Das Zwanzigfache für ein Miethaus ist nichts. Es ist unglaublich, was derzeit für Immobilien gezahlt werden. #Nachhall aus einem Kollegentelefonat

 

1174-12 – Personen: Die Kanzlei von Uwe Wanderer ist inzwischen international aufgestellt!

Creditreform Berlin in der Schöneberger Einemstr.
Creditreform Berlin in der Schöneberger Einemstr.

Wenn man vom Nollendorfplatz kommt, biegt man nach links in die Einemstr. ein, um gleich an der Ecke die großen, blassblauen Buchstaben der „CREDITREFORM“ zu erblicken. Allen Gerüchten zum Trotz werden Kredite dort gar nicht „reformiert“. Vor gefährlichem Kredit wird dort gewarnt und zweitens stellen sie Kredit dort fällig und verwerten ihn. Des einen Leid ist des anderen….Creditreform!

Lassen wir das. Die Einemstr. fährt man weiter hoch und auch noch über die Kurfürstenstraße weg auf den Lützowplatz zu, dann ziemlich am Ende liegt da rechts das sechsstöckige Gewerbegebäude, indem sich seit kurzem die Kanzlei „W.I.R.“ – Wanderer & Partner als erste der dreistufig, bundesweit agierenden Gesamtdependancen -Berlin/Brandenburg- breit macht. Das bundesdeutsche „Unternehmenskonzept namens W.I.R.“ mag auf der dortigen Website nachlesen, wen es interessiert. Auf mich macht es keinen Eindruck.

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1173-12 – Zeit der Zärtlichkeit: Drücken Sie hier, drücken Sie da!

Ich selbst – 1984 – bei Einführung des Apple MacIntosh

 „Schüttel Deine Apps, denn du bist kein Pad!“ #iPad-Anmache, ursprünglich „Schüttel was Du hast, denn du bist kein Brett.“ (Spliff – „Das Blech“, 1982, Album 85555)

Ja, damals in meiner Garage in San Cupertinando, oder wie hieß das da unten in good ol´ Southern California, wo es never rained, wie der Erfinder der weltberühmten Orgel Albert Hammond einst besang? Eigentlich ist bis hierhin alles falsch. Ist auch egal, ist lange her und „our bro´ Steve“ lebt nun schon seit einiger Zeit nicht mehr. Aber hinterlassen hat er uns eine bessere Welt. Wo früher noch Recht und Ordnung, Sitte und Anstand herrschte, heißt es heute kuscheln, drücken, stupsen undsoweiter. Selbst der SPIEGEL ist jetzt in meinem Posteingang und ist sich nicht zu schade, mir folgendes zu schreiben:

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1172-12 – Alltag: Wenn sowas in einem Kaufvertrag steht, ist es ein Vordruck, oh Gott! #Notariate

Rechtliches

Es sollte ein ganz besonderer Tag werden, dieser Kaufvertrag, das war etwas ganz besonderes für sie.

Und dann verlas der Notar, obwohl der deutschen Sprache mächtig, diese Klausel:

Zur Wirksamkeit des Vertrages ist die Zustimmung des mit der Verwaltung des Gemeinschaftseigentums beauftragten Verwalters in notariell beglaubigter Form nicht erforderlich.

Eine Klausel, die besagt, dass sie selbst nicht erforderlich sei. „Zur Wirksamkeit dieses Vertrages ist mein Wortlaut nicht erforderlich“, sagte die Vertragsklausel und vergaß sich zu löschen. Ach, wäre es doch „mission impossible“, mit Selbstvernichtungsmecha…….

Marie-Antoinette aus Paris wusste in diesem Moment: Es ist doch nichts besonderes, diesen Kaufvertrag abzuschließen. Es ist nur ein ganz gewöhnlicher Vordruck mit Klauseln zum Ausfüllen oder zum Umformulieren. So wie Millionen andere Traktate, mit denen Menschen etwas notariell ausmachen. Auch wenn es manchmal hübscher verpackt ist, besser kaschiert oder individueller aussieht. Also anders als hier.

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(EP)

1171-12 – Rechtsprechung: Der BGH hat sich in V ZR 56/11 vom 14.10.2011 mit Stimmrechtsverboten und baulichen Veränderungen befasst.

Bundesgerichtshof

Baut ein Wohnungseigentümer von mehreren im Bereich seiner Einheiten Gemeinschaftseigentum um, ohne die dafür erforderliche Genehmigung der übrigen Eigentümer zu besitzen, so hat dies in der Regel mannigfaltige Gründe. Die spannungsgeladene Frage aber ist, wie gehen Menschen mit solchen (üblichen) häufig auftretenden Konflikten (konstruktiv) um? Hiervon erzählt der nachfolgende Artikel und berichtet über Spannungsfelder, die im Rahmen eines BGH-Beschlusses zur Abhandlung kamen.

Ohne allzu sehr in die Details eines Rechtsstreits vor dem Amtsgericht Dresden einsteigen zu wollen, bildet der hier unter Berichterstattung gestellte Fall doch Parallelen zu „üblichen Zwistigkeiten“ im Rahmen der Verwaltung von Wohnungseigentümern. Denn es geht oft in solchen Streitigkeiten nur noch wenig um die Sache selbst, sondern um Emotionen, Machtfragen und den Kampf um ein Obsiegen oder Unterliegen im gemeinsamen Hahnenkampf vor Gerichten. Insofern der dargestellte Fall weiteren Fällen nicht unähnlich, die hier in Berlin derzeit auf Durchführung drängen.  Deswegen wird die Bedeutung des Bundesgerichtshofs-Beschlusses als „grundlegend“ anerkannt und Züge von „kluger Vernunft“ lassen sich sehen.

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