1589-13 – Positionen: Die Menschen machen sich jetzt Gedanken, wie es mit dem Internet weiter geht…

Menage_a_trois

Während wir gerade etwas lernen vom neuen „Superministern“ (Siegmar Gabriel), ist das Gebiet von „Verkehr und Digitalem“ als neue Zweifaltigkeit im Entstehen. Diesem neuen Themenzusammenschluss steht vermutlich Alexander Dobrindt (CSU) künftig vor.

Die so genannte biblische Dreifaltigkeit lässt sich nur, was uns als Hausverwalter betrifft, leicht bestätigen. Wir haben sie als Tätigkeitssprengel definiert, wie man beispielsweise hier nachliest. Drei.

Drei: Im ursprünglichen Wortsinne ist die „menage á trois“ jedoch eine erotomanische Walküre der Lustbesessenen. Deswegen ist dies Thema schlüpfrig. Am besten blenden wir diese Aspekte lustbürgerlichen Lebens aus und verweisen der Einfachheit halber Weihnachts gans ins Internet. Gleichwohl: Aus Augsburg kommt nicht nur ‚wetten dass‘, wie man hört, sondern auch Anwaltsabmahnungen für allzu lüsterne ‚Puppenspiele‘ auf dem heimischen flat screenen jener, die auf roten Tuben im Netz Pornos geguckt hatten. Ey, was guckst du? – PorNo.  Der Abmahner ein „bad ass“. Rettung naht nun aus München, im Zusammenhang mit der Neubildung der Bundesregierung.

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1588-13 – Linktipp: Auschwitz vor Gericht

Redensarten Hölle

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Redensarten Hölle
Redensarten Hölle

Das ist das Schwerste: sich verschenken
und wissen, dass man überflüssig ist,
sich ganz zu geben und zu denken,
dass man wie Rauch ins Nichts verfließt.
Selma Meerbaum-Eisinger (* 1924  + 1942)

In der ARD-mediathek ist derzeit die filmische Dokumentation „Auschwitz vor Gericht“ zu sehen. Das Thema ist der Frankfurter Auschwitz-Prozess.

Weblotse

 

1587-13 – Fotowelt: Vom Unterschied zwischen Mängelmeldung und Mängelhinweis

"Klingel defekt"
„Klingel defekt“

Das ist der „kleine Unterschied“: Die Mängelmeldung erfolgt aus dem Recht, einem beauftragten Mehrfamilienhausverwalter den Zustand zu schildern, dessen umgehende Abänderung man damit verbindet. Hier heißt „Klingel defekt“ nonverbal: „Schicke Elektriker, der die Klingel wieder in Ordnung bringt.“

Geht der Hauswart in die Offensive, hängt er einen Mangelhinweis aus. Der bedeutet nonverbal vieles. Entweder „Hier repariert sowieso niemand etwas“ oder „Wir wissen Bescheid, da kommt bald einer.“ Oder irgendetwas ganz anderes. Nonverbal ist damit nämlich eigentlich gar nichts kommuniziert. Entgegen aller Beschriftungswünsche könnte man ja auch denken: Das wird man schon merken, sobald man nur klingelt. Deswegen sind solche Hinweise so gefahrenvoll: Man weiß nie, was sie eigentlich sollen?

1586-13 – Fotowelt: Vom „Anschreiben lassen“, dem Kreditgewerbe, von Glaube, Liebe und Hoffnung und dem garantierten Datenschutz

Anschreiben lassen, im "Glaube Liebe Hoffnung"

Icon fotowelt

Anschreiben lassen, im "Glaube Liebe Hoffnung"
Anschreiben lassen, im „Glaube Liebe Hoffnung“

Er schlürft eine nasskalte Ceviche, ein Sommergericht, und das mitten im November 2013 in Berlin-Charlottenburg. Aus den Lautsprechern quillt „Tatoo You“, ein Album von den Rolling Stones. Anfang Dezember gibt es hier die ersten Weihnachtsgerichte: Entenkeule mit Rotkraut. Am Tresen hängt ein Pinboard mit Kreditverträgen.

Wenn du mit einem am Tresen darnieder sitzt, um über den Sinn des Lebens im allgemeinen zu reüssieren und dein Gegenüber hinterm Tresen auf die Frage „Was arbeitest eigentlich du so?“ mit dem kurzen Satz antwortet: „Ich arbeite im Kreditgewerbe.“, dann fragst du dich vielleicht: Wieso denn das? Droht hier ein ungestümer Zinsfuß? Oder am Ende gar paar Hühneraugen? Weit gefehlt.

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1585-13 – Positionen: Das homoerotische Studio

Einladung zur Eigentümerversammlung
Einladung zur Eigentümerversammlung

Eigentümerversammlung in Berlin-Schöneberg: Und die Frage, was ein Wohnungseigentümer unter einem „Laden“ zu verstehen hat, bzw. wie man einen Laden zu nutzen berechtigt ist als Eigentümer im Verbund mit den übrigen, dort wohnenden Miteigentümern. Oder gegen „den Rest der Welt“. Ein paar Plädoyerversuche für oder gegen Milchglas.

Für alles gibt es eine Erklärung.

Auch für dies? Das ebenerdige Gewerbe an der Hauptstr. in Berlin-Schöneberg ist ein Laden mit Schaufenster. Vor eineinhalb Jahren wurde das Gewerbe zwangsversteigert. Dann stand es eine Weile leer. Der neue Eigentümer ist ein Arzt. Er hat die Einheit als Kapitalanlage gekauft und entwickelt, einen neuen Mieter gefunden. Von außen sieht das Gewerbe jetzt gut aus. Es wurden neue Schaufenster eingebaut. Bzw. das Gegenteil von Schaufenstern. Also Fenster, durch die man nicht (mehr) schauen kann soll.

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1584-13 – Sinnfragen: Die Benutzung von OUTLOOK 2013, die Farbe LILA, Redtube und die Erschöpfungstiefe!

Sinnsuche

Klara-Kopp-Weg (Quelle: Christoph Sinnen)
Klara-Kopp-Weg (Quelle: Christoph Sinnen)

Ist jegliches Private eine „rosa Cloud“, auf der man sitzt, bzw. pinkfarben? Wer Computerprogramme für private Sachen einsetzt, hat schon mal weniger Zeit fürs Privatleben. Denn Verwaltung stiehlt einem Zeit, Lebenszeit.

Alltagsfragen: „Warum nur ist in meinem neuen OUTLOOK 2013 die Kategorie „PRIVAT“ auf lila eingefärbt? – Und -hach-, sie wurde am 10.12.1965 geboren, das war ein Montag, AHA! Jedenfalls ist sie kein SONNTAGSKIND. Was wäre mir entgangen, hätte ich eine andere Adressverwaltung in Benutzung genommen? #Sinnfragen

Die andere Sache ist: Macht es Sinn, Outlook 2013 zu benützen? Darauf bislang noch keine Antwort, erster Eindruck: Ist viel besser geworden. Früher war nicht alles besser. Manches ist erst mit der Zeit besser geworden. Die Zusammenarbeit mit dem Team „Smart Phone“, Tablett-PC jedenfalls funktioniert viel besser, als es die früher benützte Software DAVID von tobit bewerkstelligte. Der pure Wahnsinn: Menschen schauen sich auf redtube Pornos an. Andere, wie hier auf heise.de, fragen sich: „inwieweit Pornofilme überhaupt eine für den Urheberrechtsschutz erforderliche Schöpfungshöhe genießen?“ – Die Sache ist doch klar: Wenn schon, dann, zumindest nach einer Weile redtube,  Schöpfungstiefe! Bzw. Erschöpfungstiefe. Klara Fall.

Normal ist das alles nicht.

1583-13 – Positionen: Kartoffelsalat #Redensarten-Index

Redensarten_Kartoffelsalat

Wo bitte liegt eigentlich Coesfeld? Na klar, im Berliner Speckgürtel, einfach zu finden. Wo auch sonst? „Alles was ich weiß ist, dass kein Mensch als Arschloch geboren wird und es nur ca. 2% Psychopathen gibt. Ich weiß, dass die Menschen nicht gut miteinander umgehen und kein Gemeinschaftsgefühl verspüren. Vielleicht suchen sie dieses Gefühl im Fußballstadion, oder bei Mario Barth im Olympiastadion, aber nicht beim Nächsten.“ (Emma P., Blogbeitrag, verlinkt unten)

Hardy Krüger gilt noch als charmanter Kenner in „old school-Manier“. Der Berichterstatter selbst (das bin ich) experimentiert gern mit der mehligen Erdfrucht herum, Erdäpfel, „Pommes de Terre“, nicht zu verwechseln mit „Pommes“. Weil die „dümmsten Bauern die dicksten Kartoffeln“ einfahren, nehmen wir schon aus Gründen eines vorsorglichen Selbstwertgefühls von Anfang an kleinere. Sicherheitshalber.

Was Emma P. wiederum veranlasste, Hardys Kartoffelsalat zu posten? Wir wissen es nicht genau. Er wusste nichts davon. Wir haben aufmerksam gelesen und klammheimlich mitgeschrieben.

Emma P.? Ist verlinkt.

Weblotse

1582-13 – Nachruf: Karl Ranseier ist tot

Karl Ranseier (© Jacky Dreksler, mit Dank)

Kerze

Karl Ranseier ist tot.

Der wohl erfolgloseste Minijob-Hausverwalter Deutschlands starb letzte Woche unter seinem Büroschreibtisch in Bergisch Gladbach, direkt im Berliner Speckgürtel, beim Zuschneiden von Postwurfsendungen Weihnachtssternen für seine Mieter. Über die genauen Umstände ist nichts bekannt.

Ranseier hatte rechtzeitig vor Weihnachten für die 65 Mietparteien von drei von ihm verwalteten Mehrfamilienhäusern Weihnachtgrüße geschrieben. Mit Umsicht, Raffinesse und persönlicher Note hatte er zeitlebens in Köln-Chorweiler, Düsseldorf-Carlstadt und Münster-Kinderhaus umsichtig verwaltet, engagiert gewaltet und präzise mitgedacht bei der Schöpfung des Mehrwerts. War das vielleicht ein Leben?

Und scheiterte letzten Endes mit diesem Vorhaben.

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1581-13 – News: Jörg Kachelmann und seine persönliche Nachlese zu #Xaver (aktuell vom 06.12.13) #Video

Sturmschaden Tief "Xaver" 06.12.13

news


Kachelmann-Wetter: Eine, seine kleine Nachlese zu #Xaver

Eine regelrechte eigendynamische, sich ständig weiter dramatisierende Wetterberichterstattung, verstärkt noch flimmernd flunkernde Internet-Newsdienste (wie z.B. yahoo) machen die Erlangung von guten, essenziellen Wetterlage-Nachrichten immer schwieriger. Dabei ist alles halb so schlimm. Sagt Kachelmann.

Vorübergehend könne jetzt alles werden wie Ententeich, meint heute Jörg Kachelmann, schwyzerischer Wetterfrosch im obigen Video. Quak!

Seinen einleitenden Bemerkungen möchten wir uns sehr gern anschließen: In unerträglichen Übertreibungen und Superlativen schaukeln sich bereits seit einigen Jahren immer mehr die Medien auf und verbreiten Angst und Panikmache. Es wirkt teils wie Desinformation, was die Medien übers Wetter reden. Und alle reden übers Wetter.  Es muss sich aber auch lohnen. „Skandal im Kehrbezirk. Die Schornsteinfegerinnung ist ratlos.“ – Aha.

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1580-13 – Nachruf: Nelson Mandela ist tot

Kerze

Nelson.Mandela

Als reißt einem der Schmerz ein tiefes Loch in die Brust, hat er es dennoch geschafft: Nelson Mandela, der mit Abstand wichtigste Mann Afrikas, ist tot. Friede sei mit ihm und den Menschen ein Wohlgefallen.

Denn es war Zeit für Nelson Mandela zu gehen. Großer, altehrwürdiger Mann, ausgestattet mit dem Nimbus eines Heiligen vom schwarzen Kontinent. Wie viel hat sich die Welt gedreht, um ihn loszueisen aus den Fängen eines afrikanischen Regimes. „Free Nelson Mandela“, so lautete die Losung der Befreiungschanten und -chanteusen. Es hat geklappt.

Die Welt wusste, sie nimmt diesen Zustand nicht hin. Mandela wuchs aus dem Gefängnis als grüner Zweig der gesamtafrikanischen Hoffnung hinaus in die verdiente Freiheit. Dort wurde er der südafrikanische Präsident, er war von 1994 bis 1999 der erste schwarze Präsident seines Landes.. Die Welt hatte sich ein Stück zum Guten gewendet. Bis „nine eleven“ sie wieder auseinander riss.

Nelson Mandela hat den Menschen so viel gutes beschert und in diesem Moment mögen die Menschen auf allen Kontinenten wieder all das Gute in sich verspüren, das aus diesem charismatischen Menschen einst erwuchs. Ruhe in Frieden. Wir sehen uns. Später.