1505-13 – Vergnüglich und diskret: Holz vor der Hütte #Redensarten

Wir sehen „rechts“ und „links“ abgebildet und befassen uns nur am Rande mit dem Spruch, jemand habe „reichlich Holz vor der Hütte“. Was das genau bedeutet, wissen wir indessen nicht exakt. Mit der Folge, dass wir darüber tiefsinnig sinnieren. Was?

Man sagt auf dem Lande zu solchen großen Stapeln aufgetürmtem Holz, das ist eine „Holzmiete“. Was ganz überwiegend nicht stimmt: Gekauft ist gekauft. Verheizt werden hier nicht die Menschen, sondern die Holzmieten. Stück um Stück.

Das Thema wird als kontrovers aufgefasst von der breiten Weltöffentlichkeit. Niemand findet gern Fotos davon im Internet, nur weil er bzw. sie „reichlich Holz vor der Hütte“ besitzt. Es ist ein Frage, die eher mit Diskretion belegt ist. Zu recht.

Pamela Anderson allerdings beißt bei vielen inzwischen „auf Granit“. Oh Gott. Mit Google-Tiefenrecherche zu „Holz vor der Hütte“ lässt sich die Begriffsklärung vermutlich vorantreiben…

1504-13 – Positionen: 20% auf alles, sogar auf Tiernahrung? Baumarkt „PRAKTIKER“ steht vor der Insolvenz?

Positionen

Orientierung

Der bloggende Maler Werner Deck schreibt: „Der Volksmund sagt:  “Rabatt und Skonto lass Dir sagen, wird vorher immer draufgeschlagen!” Bei Praktiker war das offensichtlich nicht so. Denn mit der Strategie “20% auf alles” ging es sicher in die Pleite.“ (Quelle: hier, nachträglich eingefügt)

Die Baumarktkette „Praktiker“, so meldet die Süddeutsche Zeitung, steht praktisch vor dem Aus. 20% auf alles, am Ende sogar auch auf Tiernahrung? Räumungsschlussverkäufe? Hamsterrad Unternehmensertrag. Aus und vorbei.

Der werbestarke, blaue Baumarktriese hat den Anschluss verloren, ist zu lesen. Und hat sich nicht schnell genug umorientiert, Geld verdient. Tja.

Bleiben noch „die Grünen“ (TOOM) und die „Orangen“ (nicht die BSR in Berlin, sondern OBI).

Weblotse

1501-13 – Positionen: Das Qualitätsmanagement beim Wasserschadensanierer

Positionen

VH_Keller-Abflussleitung

Das Qualitätsmanagement sei zertifiziert, sagt der Mitarbeiter der Firma am Telefon. Deswegen müsse der Auftrag nochmals auf den Vordrucken der Firma erteilt werden. Wir widersprechen. Ein Auftrag ist nicht nach den Regeln eines unbekannten Qualitätsmanagements zu „zertifizieren“, sondern nach den Regeln des Bürgerlichen Gesetzbuchs zu erteilen. Das ist der Fall. Mehr muss nicht….

Aber was soll ich machen, fragt der Mitarbeiter. Das sagt der Chef. Schöne Grüße ausrichten, sage ich. Dem Chef. Qualitätsmanagement muss auch dem Kriterium „Kundenfreundlichkeit“ standhalten. Der Kunde kann den Auftrag nach freiem Auftragsrecht auch formlos erteilen. Er muss nicht, wozu ihn keiner zwingen kann, bestimmte Vordrucke verwenden, die letztlich nichts anderes beinhalten, als eine Positionierung der eigenen rechtlichen Gestaltungsvorteile des Auftragnehmers. Der ist partout nicht immer schlauer, als der Auftraggeber. Sagt der Mitarbeiter der Hausverwalter. Wer recht hat bzw. Recht? Who knows….

 

1498-13 – Positionen: Klare Korrespondenz, einfachstes Auftragsrecht und die Folgen von Globalisierung der Sprache

Positionen

Indem sich die Menschen organisieren, um ihre eigenen Probleme zu lösen, legen sie Standardtexte an, die die Arbeit erledigen sollen, die ihnen zu viel geworden ist. Das Ergebnis sind von den Einzelfällen losgelöste Texte. Diese erschlagen gleich alle Fliegen, die zutreffen könnten. Aber nicht mehr den konkreten Einzelfall. Das ist das Problem. Man will sich derartiges nicht mehr durchlesen.

Klar kennst du das, Leser dieses Artikels.

Du willst einen einfachen Lebenssachverhalt bewerkstelligen und gerätst in eine Mühle gefährlicher Missverständnisse und Verstrickungen in tiefsten Abgründen von Sachbearbeitung.

Diejenigen, die Aufträge entgegen nehmen oder welche absenden, sind gemeint. Sie möchten Gestaltungsvorteile herausschlagen, eine Sache auf eine vermeintliche einzig richtige, federführende Art und Weise auf den Weg bringen.

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1496-13 – Psychowelt: Menschlicher Anstand im Ausnahmezustand, #Fremdscham, Patriarchatsstrukturen und rote Fäden!

Psycho-Logik

„Menschlicher Anstand“ ist wie eine Mistkrake mit Tentakeln und Saugnäpfen, wenn es im menschlichen Kontakt darum geht zu eruieren, was vom Benehmen eines Anderen Freundlichkeit darstellt? Was die „geschuldete Leistung“ des dienstbeflissenen Verwalters angeht und dessen Gutwilligkeit oder Missliebigkeit, einem verwalterischen Vorgang gegenüber, den man durch Auslegung objektivieren muss, ist eine Frage persönlicher Perspektiven vom Wollen, Streben und sich durchsetzen wollen.

Im konkreten Fall geht es um die Sanierung eines Teilwasserstrangs in Berlin-Schönberg und um auftretende Zwistigkeiten, die man bei objektiver Auslegung als „Da liegen die Nerven der Betroffenen blank“ versuchen kann ab zu tun zu begreifen.

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1495-13 – Positionen: Der Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar nimmt in seinem Wort zum Sonntag die internationale Abhöre auf!

_icon.Data.Error (Datenschutz)

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Vollständig zitiert, aus gegebenem Anlass, schreibt Peter Schaar, Link am Ende des Artikels/Zitats (das vollständig erfolgt):

„Die Aufregung über die zunehmende Überwachung internationaler (und innerstaatlicher) Kommunikationsbeziehungen reißt nicht ab. Das US-Programm PRISM und das britische System Tempora stehen für einen Ansatz, der letztlich alles wissen will, nach einem DDR-Staatssicherheitsminister Erich Mielke zugeschriebenen Motto: „Um sicher zu sein, muss man alles wissen“. Dabei hat doch der reuige Ex-Geheimdienstler Snowdon das Tuch nur etwas gelüftet – das wahre Ausmaß der Überwachung ist dabei bis heute gar nicht sichtbar geworden.

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1492-13 – Positionen: Nicht jedes Problem kann mit Emails wirkungsvoll erschlagen werden #HowTo kill a Ameisenhaufen

Ameise

Dass wer viel schreibt bleibt, ist unbewiesen. Dass wer viel schreibt, nicht immer Antwort bekommt, auch. Dass einen das Schreiben von elektronischen Nachrichten vom Leben abhalten kann, wiederum….let´s talk about that, Baby! Let´s talk about You and me, let´s talk about all the good and bad things, that maybe….

Es ist schon was los. Ein Wimmeln, ein Wieseln. Wie ein Ameisenhaufen sieht der Mailverkehr inzwischen aus. Die Tendenz ist deutlich: Einzelne Emails werden immer unwichtiger. Stattdessen schaut man sich nur noch Betreffzeilen an und wertet aus: Wichtig, weniger wichtig, unwichtig. Das Problem ist auch, dass Probleme heute oft den Umweg über die verstandgesteuerte Tatstatur laufen. Mit der Tastatur die Dinge des Lebens zu regeln…, also nicht mehr zupacken.

Wie die Frage aus Berlin-Friedenau. Wie beschrifte ich mein Namensschild? Die Antwort ist einfach: Selbst. Aber ordentlich. Was macht die WEG gegen Ameisen? Antwort: Gar nichts, selbst etwas tun.

Das stellt nicht zufrieden, ist kurz angebunden. Schlechter Dienstleister, wer da nicht den passenden Textbaustein hat, der in aller Ausführlichkeit …..rhabarbert. Und verschleiert, was wirklich ist: Nämlich dass nicht jeder Mist per Email zu lösen ist. Früher sprachen die Menschen miteinander. Heute schicken sie sich fünf Emails hin und her, stattdessen. Ist auch wirklich warm heute. Stimmt.

Weblotse

1491-13 – Positionen: Vom Unsinn zu aufgeblähter Stromrechnungen #Vattenfall

Positionen

Durchschnitts-Stromverbrauch
Durchschnitts-Stromverbrauch

Schickt dir jemand zu lange, zu aussagekräftige Abrechnungen über verbrauchsabhängige Kosten, fällt als nächstes gleich ein Generalverdacht auf den Emittenten. Dass wer zuviel sagt, am Ende etwas verschweigt, sagt einem die Lebenserfahrung.

Was ist denn das Wesentliche? Du willst eine Stromabrechnung haben, die vielleicht maximal doppelseitig bedruckt ist und aus einer nachvollziehbaren transparenten Abrechnung besteht. Dazu gehört die Angabe der Zählernummer, der Anfangs- und der Endbestand, der errechnete Verbrauch und die Bepreisung des Verbrauchs mit einem Strompreis pro kwH. Das war´s dann aber auch schon.

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1490-13 – Positionen: Im Nachrichtenwust über die Flut, Markus Lanz und Erdogans Parforceritt gegens eigene Volk kommt eines zu kurz

Nelson Mandela #prayers

Positionen

Nelson Mandela #prayers
Nelson Mandela #prayers

Hoffnung, Glaube, Zuversicht und spüren, dass etwas anders wird, weil sich so viel verändert. Alles ändert sich. Nichts wird mehr so sein, wie es früher einmal war. Die Welt im Orga-Krieg mit sich selbst.

Viel los derzeit auf der Welt. Überall Katastrophen. Wir mogeln uns durch. Das ist auch irgendwie unwürdig. Genug zu tun andererseits, kaum Zeit zum bloggen. Dafür ‚whistleblower‘, Trillerpfeifen, sehr gescheit, 29 Jahr alt, sie berichten, was wirklich los ist und wie viel die Geheimdienste schon wissen. Der demokratische Schutzanstrich am amerikanischen Präsidenten blättert. „Niemand hat was zu verbergen,“ sagt irgendjemand. Sollen sie doch alles lesen. Peter Glaser von der Stuttgarter Zeitung kommentiert die amerikanische Glaserei: „Der Staat soll seine Bürger nicht abhören. Er soll ihnen zuhören.“ Scharfer Chili mit viel Capsaicin. Feuerrot. Oder Kristallkugel?

Eins aber fällt unangenehm auf. Wir sollten uns für und auf Nelson Mandela konzentrieren. ‚…sending him some prayers…‘, wie die Amis sagen. Nutzen wir die Zeit, die wir nicht haben, an ihn zu denken. Für ihn in Gedanken da zu sein. Das hilft. Ihm. Uns. Nelson Mandela wird sein wichtigstes Projekt abschließen. Wir wissen: Es war ein äußerst erfolgreiches Projekt. Mensch sein. Was für einer. Ein Gigant. Er wollte auch nie abgehört werden. Am Ende hat der Wunsch schon geholfen.

Für ihn mit allen guten Gedanken. Schreibblockade. Eine Rose für Nelson Mandela. Viele gute Wünsche nach Südafrika, großer afrikanischer Mann.

(EP)

1484-13 – Report: Instandhaltung: Sag´s bloß nicht durch die Blume, verquer formuliert, sondern deutlich

Banner Report: Instandhaltung

Aus meiner Email mit dem Auftrag:

Wenn die Gummilippe vom Rolltorpanzer zu sehr aufsetzt und infolge zunehmender Regenwasserfälle (Klimawandel) das Wasser im Durchgang nicht mehr abfließt, hat auch ein Hausverwalter die „Zeichen der Zeit“ telefonisch erklärt bekommen, so dass er sie verstehen kann. #Anrufe -Können Sie das anders einstellen? Also mit „Driftweg“ drunter, Distanzhaltung zum Boden, dass das Wasser wieder ….Sie wissen schon….?

wird das:

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