1526-13 – Positionen: Der Buhmann im Blickwinkel der Selbstkasteiung

Lehrer Lämpel: Keine Atempause....
Lehrer Lämpel: Keine Atempause....
Lehrer Lämpel: Keine Atempause….

Alle schauen auf dieses Haus, nur nicht Klaus, der schaut raus! (Kinderreim)

Die Redewendung „Ich lass mich nicht zum Buhmann machen“ kann das Gegenteil des Gesagten heißen: Dass man es bereits ist. Sehr ichbezogen, fällt auf als „floskolöse Ausflucht mit Nullinhalt“. Eher: Ich wünsche nicht, dazu gemacht zu werden. Ich bin es schon. Oder mit Gewalt: Wer mich zum Buhmann macht, bekommt es mit mir zu tun. Hui Buh, das Schlossgespenst, weiß: sich zum Buhmann zu machen, ist ganz einfach. Sich als Buhmann zu fühlen, ist die erste Form von Kasteiung.

Buhmann sein, ein Ich-Gefühl, nicht ein Du-machst-mich-zum-… Etwas ganz persönliches, das einem niemand angedeihen lässt, außer man sich selbst. In Amerika hieße er „booman“ vielleicht, und Quasimodo fühlt sich so in Paris. Kants kategorischer Aperativ, vorm Essen: „Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde.“

Sich als Buhmann zu fühlen, ist eine Art irreversible Umschreibung dafür, „ein schlechtes Gewissen“ zu haben, mit sich nicht im Reinen zu sein, etwas ausgefressen zu haben und dafür bei Anderen „um Schonung zu bitten“, um bitte nicht allzu harte, gar vernichtende Kritik einstecken zu wollen. Erst wenn es ausgesprochen, das Pulver verraucht ist und man einen Moment inne hält, merkt man: Ich bin nicht perfekt. Ich kann noch besser werden. Tröstlich, wer dieses von sich selbst empfinden kann. Er hat alle Chancen, zu ganz anderen Ufern aufzubrechen. Und wenn man von was mal gar keine Ahnung hat, einfach mal die Klappe halten…

(EP) 

1524-13 – Dokumentenmanagement: Ob Peer Steinbrück (SPD) bekennender Marxist war? Antworten in der Trivia-Akte seines Lebens

zur.Schadenakte

In einem gutgemachten Dokumentenmanagement findet dessen Bediener Aktenstücke jeglicher Couleur und von unterschiedlicher Tragweite wieder. Mit etwas Glück sogar mit Volltextsuche. Peer Steinbrück hat sein Dokumentenmanagement ins Netz verlagert, zum daunlohd…

Peer Steinbrück, soviel steht fest, bewohnte schon mal ein bewohntes Mehrfamilienhaus und damit herzlich willkommen auf der Website fürs betreute Wohnen im Mehrfamilienhaus gesichtspunkte.de. Die Außenstelle Suhl und Hauptmann Küchler betreuen 1979 das Einreiseersuchen. Suhl, nicht Köpenik. Eine Suada, keine Köpenikiade, nicht Spartakiade, sondern allenfalls Limonade.

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1520-13 – Positionen: Das Wasser sucht sich seinen Weg. Und Frau Schmitt redet von Verschwörung! #Psychowelt

Positionen

Foto des Tages: Wasserleitung, Eckventil
Foto des Tages: Wasserleitung, Eckventil

Irgendwo läuft Wasser. In Berlin-Wilmersdorf ist gerade der Wurm drin.

Vor einigen Wochen war das Klo von Herrn Piepenbrink (* Name geändert) im Gartenhaus verstopft. Das Wasser ergoss sich über drei drunterliegende Etagen, der Schaden ist fünfstellig. Die Versicherung blecht.

Und jetzt läuft Wasser im Vorderhaus. Nennt man so ein Haus schadenträchtig? Dabei war die Versicherung erst kürzlich gewechselt worden. Kein guter Einstand. Was noch schlimmer ist: Eigentümer spielen nicht mit.

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1519-13 – Alltag: Wer alles so anruft…

Gute Kommunikation? Telefon
Gute Kommunikation? Telefon

„Dietrich Schneider, liebe Frau Fritzsche, es wäre nett, wenn Sie mich mal zurückrufen würden. Es betrifft das morgige Grillfest.“

(Anrufbeantworter-Nachricht, 05.08.13) #unbeantwortet

Frau Fritsche gibt es hier nicht. Dietrich Schneider ist unbekannt. Wenigstens hat er seine Nummer hinterlassen. Falls wir doch grillen möchten? Als Hausverwaltung sind wir allerdings eher weniger auf Grillfesten Dritter zu Gast. Nur auf persönliche Einladung, zum Haus- und Hoffest beispielsweise.

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1517-13 – Korrekturhilfe: Zu „Wohnungseigentümer“ gibt es interessante Alternativen in der Korrekturhilfe

Korrekturhilfe zu "Wohnungseigentümer"
Korrekturhilfe zu „Wohnungseigentümer“

Meine Office-Anwendungen lassen mir immer wieder neue Ausdeutungen meiner beruflichen Wirklichkeit zuteil werden. Hier das Wort #Wohnungseigentümer

Nicht alle kann man ganz ernst nehmen. Wohnungseigentümer sind keine „Wohnungseigentumore“. Mitnichten.

Manche von ihnen vielleicht „Wohnungseigentuner“. Das sind diejenigen, die nur ihre Meinung gelten lassen. Menschen mit einem eigenen Radio im Kopf. Dem Tuner. Stay tuned. Immer hübsch ordentlich eingetuned. Die größten Probleme von Wohnungseigentümern sind ihre „Wohnungseigenturme“, Denkgebilde, die wie Komplexe ausgebaut sind zu hohen Problemgebirgen. Elfenbeintürme im Trüben.

Die Unzufriedenen unter ihnen sind „Wohnungssuchende“. Weil sie weg wollen.

Weblotse

1516-13 – Positionen: Alle hundert Jahre modernisiert eine Hausverwaltung ihre Software #Marktrecherchen #In eigener Sache

Positionen

Software [ˈsɒf(t)wɛː] (dt. = weiche Ware [von] soft = leicht veränderbare Komponenten […], Komplement zu ‚Hardware‘ für die physischen Komponenten) ist ein Sammelbegriff für ausführbare Programme und die zugehörigen Daten. Sie dient dazu, Aufgaben zu erledigen, indem sie von einem Prozessor ausgewertet wird und so softwaregesteuerte Geräte in ihrer Arbeit beeinflusst. In diesem Sinne wurde der Begriff erstmals 1958 von John W. Tukey benutzt. Durch das softwaregesteuerte Arbeitsprinzip kann eine starre Hardware individuell arbeiten. Es wird heutzutage nicht nur in klassischen Computern angewendet, sondern auch in vielen anderen Systemen, wie beispielsweise in Waschmaschinen, Mobiltelefonen, Navigationssystemen und modernen Fernsehgeräten. (Aus Wikipedia: „Software“)

Hausfrauen kaufen weiße Ware. Heavy Metal-Fans schwarze. Hausverwalter kaufen Hardware und Software. Software für Hausverwaltungen anschaffen, das ist eine ziemliche große Investition in eine ziemlich verbindlich werdende Zukunft. Die Fragen, die sich bei der Anschaffung von Hausverwaltungssoftware stellen, sind mannigfaltig, aber im „Auge des Betrachters“. Wir beschäftigen uns dieses Jahr intensiv mit dieser Frage.

Eine Art Marktrecherche ist fertig. ausgeguckt sind „Softwehren“, deren Bedienung gute Arbeitsergebnisse versprechen. Aber halten diese Weichwaren ihre vollmundigen Versprechungen? Ein paar Kritikpunkte stehen deutlich als „Fog“, Nebel des Grauens, über der Kaufentscheidung. Willkürlich einige Gesichtspunkte.

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1515-13 – Positionen: Wenn der Elektriker einen Kurzen hat… #Eigenmacht

Positionen

Handwerkerkasten von Bob, dem Baumeister
Handwerkerkasten von Bob, dem Baumeister

Schon sein ganzer Anfangston eingangs des Anrufs ist spöttisch, in Zweifel ziehend. Ob ich denn jetzt „der Sohn“ wäre? Ja, manchmal bin ich Sohn, zuweilen sogar Vater. Komm zur Sache, grrrr…. – Die Sache selbst ist schnell geklärt: Elektriker läuft im Hause rum und repariert mal schnell noch Sachen, für die er keinen Auftrag besitzt. Er ist „das Gute an sich“, das wird schnell deutlich. Es geht um unerlaubte #Eigenmacht.

Über diesen Anruf muss man nochmal reflektieren. Ist das Gute das Schlechte? Der Ton macht die Musik. Irgendein Irrer ruft an und sagt, er ist Elektriker und war in Berlin-Kreuzberg. Hat was repariert. Und dann noch das hier:

„Ich habe im Auftrag von (Name eines Gewerbetreibenden dort) in der Soundsostr. 72 (* geändert) Elektroarbeiten verrichtet. Bei der Gelegenheit hat mich ein anderer Mieter des Hauses angesprochen und auf einen Fehler der Sprechanlage hingewiesen.

Ich habe den Fehler gefunden und ihn beseitigt. Ich möchte nun dafür eine kleine Rechnung stellen.“

Dazu erwidere ich: „Nein. Da müssen Sie sich an den Auftraggeber wenden.“

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1513-13 – Fotowelt: Stellenanzeige des Tages: Yin, gesucht von Yang! #Foto des Tages

Stellenanzeige des Tages: Yin, gesucht von Yang!

Icon fotowelt

Stellenanzeige des Tages: Yin, gesucht von Yang!
Stellenanzeige des Tages: Yin, gesucht von Yang!

Als ich Herrn Yang am Kassiertresen frage, gibt er mir bereitwillig Auskunft. Drei Stück gibt es in Berlin, sagt er. Und beeilt sich hinzuzufügen: „Aber der hier ist der Beste.“ Nun ja. Fest steht eins: Der einstige Vorzeigemulti Vinh Loi mit ebenfalls drei Filialen in Berlin bekommt Konkurrenz. Ja, das kann man schon so sehen.

Go Asia, das ist eine relativ neue Supermarktkette in Berlin. Drei Filialen gibt es. Eine in der Kantstr., Ecke Stuttgarter Platz, eine in der Turmstr. in Berlin-Moabit und diese hier, in der Hauptstr. 132 in Berlin-Schöneberg. Während noch vor kurzem ein namentlich ungenannter Anrainer (gegenüberliegend) beklagte, der alte kleine Tante Asia-Laden habe schließen müssen und bei den Großen kaufe er nicht ein, boomt der Verkauf von asiatischem Food in Berlin. Herr Yang sucht Mitarbeiter: Yin, gesucht von Yang. Mit unvergleichlich schönen Suchanzeigen.

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1511-13 – Positionen: Dieser Weg wird kein leichter sein. Ich weiß, was diesen Sommer zu tun ist. Sag´s mit Popmusik und Filmtiteln.

Die Berliner Orangen! BSR
Red keinen Müll, wirf ihn hier rein!
Red keinen Müll, wirf ihn hier rein!

Zeig mir deine Tonne und ich sage dir, was du frisst! #Lebensweisheiten

Dass ich gerne schreibe, ist vermutlich bekannt da draußen. Nicht alle finden das gut. Manchmal wird mir vorgeworfen, mein Stil sei – besonders im beruflichen Leben – zu stilblütenartig. Ich weiß, dass das stimmt.

Ich mag es nur nicht ändern. Ich nenne es „ätherisches Schreiben„. Die Formulierungen meinerseits müssen/sollen assoziativ würgen wirken. So sind in der Rock- und Popmusik übrigens auch die besten Texte. Dass sich der Hörer in was hineindenken kann und es mit eigener „Imagination“ ausfüllen kann. So beteilige ich gerade heute Morgen bis zu elf verschiedene Firmen, Nachbarn, Hausverwalter, Verwaltungsbeiräte, an den kleinen Planungen allen gedeihlichen Zusammenlebens. Bestimmt bekomme ich dafür keinen Ritterschlag. Und hoffentlich keinen Nackenschlag.

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1507-13 – Positionen: Was bei Abschluss Vollwartungsvertrag mit integrierter Rufbereitschaft der Aufzugsfirma beachtet werden sollte

Positionen

Aufzug
Aufzug

Schluck, Angst. Eingeschlossen sein. Gefangen sein. Im Aufzug. Oder in verhedderten Vertragskonstellationen. Wie auch immer.

Das ist alles gar nicht so leicht in Berlin-Schöneberg. Jedes Jahr mehr Kosten für die zwei nachträglich von uns angebauten Fassadengleiter (Aufzüge Haushahn-Aufzüge). Sie sind schon in die Jahre gekommen, der Reparaturkostenanteil geht zuletzt immer höher.

Damit soll jetzt Schluss sein. Die wirtschaftliche Abwägung hat ergeben: Sonst Feind, bin ich hier ein Freund gesamtwirtschaftlicher Erwägungen und ziehe in Betracht, das Kostenrisiko ständiger Aufzugsreparaturen erfolgreich zu minimieren. Das wird zwar auch nicht billiger, aber vorhersehbarer. Insofern also „preiswerter“. Nach oben hin erfolgt eine „Deckelung“, es ist alles inklusive. Das ist der Charme einer solchen Lösung.

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