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Focus online berichtete 2007 bereits sehr ausführlich über modernes Mietnomadentum. Wir verlinken und empfehlen den Artikel, den
Du hier finden kannst.
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Focus online berichtete 2007 bereits sehr ausführlich über modernes Mietnomadentum. Wir verlinken und empfehlen den Artikel, den
Du hier finden kannst.
Eine (werdende) Wohnungseigentümerin kennt die Wohnanlage schon ganz lange. Neulich war sie schon auf einer Versammlung, hat gesehen, wie es dort abläuft. Nun kommt ihr die Idee, sie möchte eine solche Versammlung einmal videotechnisch insgesamt aufzeichnen. Das dürfte zwar rechtlich unzulässig sein, wenn nicht sämtliche Wohnungseigentümer, und zwar ohne eine Ausnahme, dem auch zustimmen. Aber es dient einem interessanten Ziel
Das Video davon kann man sich später ansehen. Man kann es auswerten. Gruppendynamische Prozesse sichtbar machen. Wir kennen derartiges bereits aufgrund unserer Mobilfunkverträge. Eingangs unseres Anrufs erfolgt eine computerbasierte Aufklärung: ‚Wir zeichnen unsere Telefonate zu Übungs- bzw. Trainingszwecken audiotechnisch auf. Sollten Sie etwas dagegen haben, sagen Sie das bitte am Anfang Ihres Telefonats mit uns.‘ Diesem Vorhaben haben wir als Mobilfunkkunde stets zugestimmt. Wir hoffen nämlich, dass die nachträgliche Auswertung von derlei Telefonaten, die beschwerdeführend erfolgten, dem Ziel dient, die Qualität der angebotenen Dienstleistungen selbstkritisch zu reflektieren und ergo auch zu verbessern. Dass aber eine Wohnungseigentümerin nun den Antrag stellen möchte, ‚videotische‘ Aufzeichnungen herzustellen, hat folgenden Hintergrund.
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Interessante Forschungsergebnisse stellt der SPIEGEL dieser Tage vor. Danach benutzen arme Menschen das Handy eher noch, als normale Einkommensbezieher. Im Alltag von Haus- und Grundstücksverwaltern fällt das ‚zumindest ähnlich‘ gelagert auf. Es sind diejenigen Mieter, denen man einen opulenten Lebensstil eher nicht zutraut, die normalerweise über Handy mit der Verwalterin kommunizieren. Über die Regeln richtiger Kommunikation muss sich diese Handybenutzer-Gruppe weniger Gedanken machen, sagt der Spiegel. U.a. sagt er:
Arme verlagern die Kosten für die Telefonie auf die Menschen, die bei ihnen anrufen. Und sie ziehen Preismodelle vor, bei denen sie absolute Kostenkontrolle bis hinunter zum Einzelgespräch haben. Das Handy stellt darüber hinaus sicher, dass sie auch dann noch erreichbar sind, wenn sie selbst die Kosten für die nächste Prepaid-Karte nicht mehr tragen können.“
Das ist eine konkrete Erfahrung aus unserem Berufsalltag. Angerufen wird beispielsweise grundsätzlich den ganzen Tag lang, und insbesondere dann, wenn es gerade einfällt. Der Anruf landet außerhalb der Bürozeiten einer Hausverwaltung auf Anrufbeantwortern, fällt unkonzentriert aus und schildert grundsätzlich den Anlass des Anrufs nur rudimentär, bruchstückhaft. OK, die Nachricht ist abgelassen, und nun reagier. Wer nicht reagiert, ist nicht ordentlich arbeitend. Das Prinzip wird ins Gegenteil verkehrt, dass wer gut erreichbar ist, auch gute Arbeit, gute Kommunikation, anbietet. Es obliegt nun ausschließlich dem Angerufenen, auf -sei es auch- unklare Anrufe zu reagieren. Mehrere Monate später beruft sich der Anrufer dann darauf, nicht zurückgerufen worden zu sein. Verkehrte Welt. Gute Kommunikation sieht vermutlich anders aus.
Der ganze Artikel ist bei
spiegel-online hier erschienen. Prädikat: interessant, und lesenswert….
Der Beitrag ist 7:50 Minuten lang, auf Englisch und erklärt verständlich, wie das Internet entstand. Finden wir interessant und geben es daher hier auch wieder. Viel Spaß.
History of the Internet from PICOL on Vimeo.
Spiegel TV berichtete am 14.04.09 über das Phänomen von Mietnomaden. Auch uns sind derartige, bizarre Erscheinungen nicht unbekannt. Hier geht es
zum dem Beitrag auf spiegel-online. Viel Spaß können wir nicht wünschen, das Thema macht einfach keinen.
Ein Beitrag der ‚Akte 09‘ zeigte am 24.03.09 einen derartigen Fall in Karlsruhe.
(Videobeitrag 1/2 – Akte 09 vom 24.03.09)
(Videobeitrag 2/2 – Akte 09 vom 24.03.09)
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Der in Köln lebende Künstler Günter Demnig schuf das Projekt ‚Stolpersteine‘ und erinnert damit an die Verfolgten, Vertriebenen, Vergasten des Hitler-Regimes (1933-1945) auf eine emotional und persönlich ansprechende Weise. Der erste Stolperstein datiert auf den 16.12.1992. Dabei handelt es sich um einen Steinkubus (Pflasterstein) mit einer Kopfplatte aus Messing. Auf dem ersten Stolperstein waren die ersten Zeilen eines Erlasses des SS-Reichsführers Heinrich Himmler zur bevorstehenden Deportation von ‚Zigeunern‘ (vor dem Kölner Rathaus) zu lesen. Inzwischen sind (Stand Dezember 2008) rund 17.000 Steine in 430 Städten in Deutschland, den Niederlanden, Polen, Österreich, Tschechien, der Ukraine und Ungarn gesetzt (Quelle: wikipedia.de).
Es sind nicht wirklich Stolpersteine, der Künstler sagt dazu: „Nein, nein man stolpert nicht und fällt hin, man stolpert mit dem Kopf und mit dem Herzen“. Die Website gotthal.de hatte früher bereits zu diesem Projekt verlinkt. Beim Relaunch der Website (2007/8) sei das Projekt dann herausgefallen. Aktuell gebe es aber keinen Grund, das Projekt nicht wieder erneut in die Liste nennenswerter Projekte erneut aufzunehmen, teilt die Website heute mit.

Immer mehr ältere Menschen verschwinden spurlos im Internet, weil sie gleichzeitig „alt“ und „entfernen“ drücken.“
Wilhelm-Ruprecht Frieling
auf twitter.com, 22.04.09
Nachsatz: Ob die Ursprungsquelle auch so ist, war bis zum Redaktionsschluss nicht in Erfahrung zu bringen. twitter ist ein Kurznachrichtendienst zur Versendung von kurzen Nachrichten mit maximal 140 Zeichen. gesichtspunkte.de kann man bei
twitter hier abonnieren. Der Wahrheitsgehalt der Aussage wurde nicht überprüft.

Quelle: nahrungsmittel-blog.de
Gut zu wissen: Es wird bald eröffnet. Genauer gesagt am 16.08.09. Diesen Termin müssen wir uns vormerken und dann ins
Currywurstmuseum eilen. Guten Hunger. gesichtspunkte.de vermutet, dass diese Meldung im Wesentlichen unsere Berliner Leser interessiert. Macht nichts. Es muss auch Lokalpatriotismus-Tendenzen geben, oder? In der Schützenstr. 70, unweit vom Checkpoint Charlie, wird das Museum seine Pforten öffnen.
Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr“ – Franz Gröning, Ernährungsberater
Auf der Website von
Randori Pro, Berlin-Spandau, werden auch Ernährungsberatungen angeboten.
Übergewicht ist ein Schlüssel zu einer negativen Lebensweise, ergo spielt die aktive Beobachtung und Kontrolle des eigenen Körpergewichts eine Schlüsselrolle für ein glückliches, erfülltes Leben.
Der Hinweis durch gesichtspunkte.de hat nichts damit zu tun, dass Vermieter um die zunehmende Über-Belastung von Altbau-Stockwerksdecken aus Gründen des Übergewichts fürchten, sondern ausschließlich mit dem Wunsch, lohnenswerte Lebensziele zu fördern und zu unterstützen. Übergewicht ist in Deutschland kein Einzelproblem, sondern eine gesellschaftliche Gesamtkonsequenz aus industriellem Fertig-Food und falscher Ernährung.