1979/14: Video: Zu laut für Berlin #Lied des Tages

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Frizz Feick – Zu laut für Berlin (official video)

ZU LAUT FÜR BERLIN | Frizz Feick | Musik: Frizz Feick & George Kochbeck | Text: Frizz Feick | Label: Monopalast | Video: Hannes Lambert – „Der Titel des Songs ist einem Mess-Mikrophon geschuldet. Während des Soundchecks eines Konzerts in Berlin gab es die Auflage, die Regler des Mischpultes ab 100 Dezibel zu versiegeln. Feick scherzte, „George, wir sind zu laut für Berlin“.“ Sic! Typisch Berlin, schöne Grüße an den Gewerbeaußendienst: Geht´s noch?

Der Mann spielt gegen Ende des Videos Luftgitarre. Die Art und Weise, Berlin anzugehen und zu singen: „Ich bin zu laut für Berlin“, kommt gut an. Aktuell steht der Song gut platziert in den Charts. – Und dann die Berliner Behörden, wie sie keine Dienstsiegel an Mischpulte von Musikern machen wollen! Weltstadt Berlin.

Wir stellen ihn frank und frei vor: Frizz „the Fizz“ Feick. An den Keyboards der George Kochbeck. Wir kennen ihn. Er war der (äußerst talentierte) Tasteur von Ulla Meinecke. Die besaß u.a. den „Stolz italienischer Frauen“, hatte mit Edo Zanki „Die Tänzerin“ zum Evergreen gemacht. Gemeinsam mit Kochbeck hat Feick das gesamte Studioalbum gemischt. Die Liveband von Feick heißt übrigens „Charmante Begleitung“. Schnurr….

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1978/13: Meditation: Von Ruhe und Kraft getrieben, von Schönheit, Metaphorik und Metaphysik #Foto des Tages

Mann Fotograf Lava

„Hans“
„Jetzt nicht. Ich fotografier´“
„Hans“
„Jetzt nicht“
„Hans“
„Wassss?“
„Du stehst direkt auf der Lava“

So ein Foto. Ein „burner“. Genieße diesen Augenblick. Lässt sich das aufs Leben im Allgemeinen übertragen, metaphorisch? Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmer mehr. Die Szene, der Kurzdialog, ich gebe zu ist eine Metapher, hinzu gesetzt zum vorhandenen Foto. Hans ist mit Leib & Seele bei seiner Sache.

Ein metaphysischer Augenblick: Foto machen, in Szene setzen, szenieren, um genau zu sezieren. Ganz still halten. Ruhig sein, sich konzentrieren, auf das eine. Auf das Unwiederbringliche: Ein Foto, das es so noch nie gegeben hat.

Wo? Im Berliner Speckgürtel, natürlich. Auf Island. In Italien nahe Pompeji, wo auch immer Vulkane Asche und Schutt schloten, klettern die Pioniere der Fotografie herum, um für uns das eine Foto auszuloten. Einige von denen sind schon bei den Toten.

Via G+ Ali Utlu, metaphorisch szeniert mit Peter Glaser

1977/13: Positionen: Emails sind tot. Über kurz oder lang braucht kein Mensch Emails mehr…

Internet & Email

Internet und Email

Internet und Email

Wir haben uns allein auf dieser Website redlich abgemüht, der Menschheit zu erklären, wie man auf eine gute Art und Weise Emails schreibt. Fazit nach vielen Jahren: Es war zwecklos. Noch immer beherrschen viele Leute dass Emailen nicht. Weil sie sich in Wahrheit selbst nicht einmal ansatzweise beherrschen (können). Emailen ist wie Parapsychologie: Es legt die Macken der Menschen offen und breitet sie vor den Betroffenen aus, den Lesern solcher Nachrichten.

Das Jahr 1977 liegt schon etwas zurück und war in einer undefinierbaren Zeit begriffen. Die wilden Sechziger waren vorbei, auch Glamrock war tot. So was wie Bachmann Turner Overdrive war „in“: You ain´t seen nothing yet. – Na ja.

2014 ist schon ein etwas vorgerücktes, älteres Jahr, wenn man schon so lange lebt, als das man weiß: Wir hatten eine Vergangenheit, da gab es noch nicht einmal Internet. So in der Art von „Isch habbe gar keine Auto“.  1997/8 fing ich selbst an, das Internet zu nutzen. Als erstes richtete ich mir eine Domain ein, ließ in html eine Website für teures Geld bauen und verschaffte mir gleich als erstes die Möglichkeit, via Email zu kommunizieren. Ich gewann das emailen lieb und suchte nach Möglichkeiten, das Faxgerät abzuschaffen.

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