1933/14: Kampagnen: Was heißt Frieren? – Berliner zeigen sich für den #Kältebus Berlin unter der Rufnummer (0178) 5235838

Kampagnen

Während es bislang dies Jahr nur kurz kalt war, also richtig kalt, kommt die Frage wie alle Jahre wieder: „Was mit den Obdachlosen?“ – Richtig: Die frieren.

Weil das so ist, hat die „hektikproductions“ eine magentafarbene Kampagne gezimmert und vor dem Brandenburger Tor in Berlin-Mitte nicht gerade wenige Berliner abgelichtert. Mit allem, was sie zu zeigen in der Lage sind. Eins ist klar: Die Menschen tragen teils auch zu viele Tatoos. Mit großem Tata! Nicht jedes kleidet einen, aber es sind auch gut angezogene „Ungezogene“ unter den Abgelichterten, nicht nur Abhalfterte…. 😉

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1932/14: Prognosen: Was kommt nach facebook? Peter Glaser hat sich Gedanken gemacht. #Lesezeichen

Prognosen

Alfredo_Peter.Glaser

Meint Alfrede Hitchhike, heute in Gestalt von Peter Glaser: „Facebook ist eher ein Erwachsenenkindergarten unter algorithmischer Aufsicht oder eine globale Nutzerabwimmelanlage, als eine soziale Organisationsstruktur. Wer schon einmal versucht hat, einen Facebook-Mitarbeiter auch nur per E-Mail zu erreichen – etwa um zu verhindern, dass einem die digitale Identität abgedreht wird -, der weiß, was gemeint ist.“ (Peter Glaser, auf heise.de, verlinkt)

Peter Glaser, IT-Ikone aus der digitalen Welt, Insinuator, seit kurzem für die Neue Zürcher Zeitung bloggender Journalist (Die „Glaserei“), hat viele Schalks im eigenen Nacken und bringt uns gar manche Bedeutungskapriole der westlichen Welt bedeutungsschwanger an den Busen. Der Mann verbringt einen Großteil seiner Zeit damit, rätselhafte Worte zu insinuieren und schlüpfrig zu machen für Körper, Seele, Geist. Darin ist er einer der Besten im Westen.

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1931/14: Alltag: Der untalentierte Herr Fuchsley, Fuchs auf der Flucht und nie enden wollende Anrufschleifen im #Alltag

Fuchsteufelswild_Banner

http://www.youtube.com/watch?v=7dhZ2VjbxQQ
The Sweet – Fox On The Run

„I don’t wanna know your name cause you don’t look the same
the way you did before, ok, you think you got a pretty face
but the rest of you is out of place“ (aus „Fox On The Run“)

Herr Fuchsley (* Name gegendert) ruft das zweite Mal von seinem Handy aus an. Beim ersten Mal gab ich ihm die Festnetznummer desjenigen, den er zu sprechen wünschte.

Dass er jetzt wieder auf der Ursprungsnummer anruft, war nicht anders zu erwarten. Für so was ist Herr Fuchsley aus Neukölln bekannt. Er gilt als wahnsinnig talentiert, auch in solchen Dingen. „Können Sie sich die Nummer bitte notieren und fest einspeichern?“

Er behauptet jetzt schon das zweite Mal, die Nummer habe er angerufen, die ich ihm zuvor gegeben habe, aber sie sei „nicht vergeben“. Auch wenn´s mir schwer fällt:  „Herr Fuchs, diese Nummer ist vergeben. So wie ich.“ Ich auch. Ich existiere. Also existiert sie auch, die Nummer. „Haben Sie denn die Vorwahl 030 benützt?“ – Da fällt es ihm wie Schuppen aus den Haaren: „Nö, ach,“ und „Ach so!“ – „Na ja, gut, dann werde ich es nochmal versuchen!“ – „Gestern Abend wieder spät geworden, Herr Fuchsley?“  „Tschüs!“ „Tschüs!“ Naja. Fuchsteufelswild bin ich: Runterkochen. In drei Wochen ruft Herr Fuchsley wieder an. Er hat die Nummer wieder verlegt, bei der er anrufen sollte. Und alles fängt wieder von vorn an. Das Fuchs´sche Gesetz! Als „The Sweet“ diesen Song brachten, war Fuchsley noch jünger. Merken konnte er sich diese Zeile oben auch nicht…. wo wir schon dabei sind: Who The F+c* Is Alice?