Menschen rufen Menschen an. Der Grund: Computer legen feste Wiedervorlagen und Termine an. Diese sind von Mitarbeitern abzuarbeiten. So wie bei Kabeldeutschland: Kabeldeutschland möchte das bestehende Geschäft modernisieren. Dazu braucht es die Mitwirkung der Haus- und Grundstücksverwalter. Die sehen aber oft gar keinen Grund, bei diesem „großen Bohei“ aktiv mitzumachen. Wozu auch. Ein Erinnerungsprotokoll heute morgen.
(Erinnerungsprotokoll eines morgendlichen Anrufs von Kabeldeutschland)
Rrrring.
Büro Gotthal. Guten Tag.
Ja, guten Tag, Kabeldeutschland, Frau Schnickerdöns (* Name geändert). Ich hatte Ihnen ja diesen Veränderungsvorschlag zugeschickt. Hatten Sie schon Zeit, sich den anzusehen?
Nein.
Ja, okay. Dann rufe ich Sie nochmal in vierzehn Tagen an.
„Die, die für das Leben sterben, kann man nicht tot nennen“ und erklärte: „Ab sofort ist es verboten zu weinen.“ (Zitat Spiegel Online, hier) – Vizepräsident Nicolás Maduro
Andere Länder, andere Sitten. Man erinnert noch den letzten Abgang in Nordkorea, da war das Weinen sogar irgendwie Staatsdoktrin. Oder Räson? Egal. Und hatte skurrile Züge.
Tears In Heaven, aber auf der Weltenbühne darf nicht geweint werden. Hugo Chavez machte die Vene zu, Ela. Ist weit weg, Venezuela. Besondere Verdienste dieses Herren erinnern wir nicht. Sie hätten uns hier auch nicht sonderlich betroffen. Aus vorgenannten Gründen haben wir soeben entschieden: Wir trauern da nicht mit und im übrigen auch niemandem über den Weg, der von hieraus…. – doch jeder nach seiner Facon. Vizepräsident Maduro hat auch die Schuldigen ausgemacht: „Der hatte vor wenigen Stunden noch davon gesprochen dass seine Feinde Chávez mit Krebs infiziert haben sollen.“ Schreibt der Spiegel (Link oben). Aha. Im bewohnten Berlin-Brandenburger Mehrfamilienhaus kommt eine Solidarisierung in wehmütiger Erinnerung an glanzvolle Lebensleistungen nicht in Betracht.