1215/11: Report: Instandhaltung: Frauen zu beschäftigen wäre hier ein so genanntes „Putzfrauenprivileg“, …

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Mal schnell nachjekiekt uff alle meene Baustellens! Wat da los war die Tage? Across the mountains (Kreuzberg) and New Cologne (Neukölln) #Sinnstiftung für einen arbeitsreichen Tag

Es ist Zeit auszugehen. Denn wir „Kinder vom Bahnhof Soul“ haben es dieser Tage nicht leicht. Wir wohnen in Kreuzberg, das Wetter ist gut, wie geschaffen, um endlich loszulegen. Lange hat die Wohnungseigentümergemeinschaft genau überlegt, was sie anstellen will. Herausgekommen ist viel. Die Straßenfassade wird jetzt gemacht. Das wurde auch Zeit. Das Haus wurde round about 1870 errichtet und hatte durch den Krieg einige, nicht wenige Schäden erlitten. In der Straße, in der es steht, ist es nicht das Hübscheste aller Häuser. Alle anderen haben gut aufgemotzte Stuckfassaden, doch unser Haus hat eine Glattputzfassade. Zu glatt, zu gerade, zu Kriegsschäden bedingt und glattgebügelt.

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1214/11: Lied des Tages: Ralph VALENTEANO ist verrückt nach ihr, und das ist voller Andeutungen

Ich sah dich tanzen auf dem Dach der Welt. Deine Stirn berührte den Himmel mit derselben Leichtigkeit, mit der deine Füsse die Balance zur Erde hielten. Als dein sanfter Blick sich in meine Seele senkte und du die Luft würztest, mit diesem einzigartigen Duft, der Dämonen zähmt und Engel zu Fall bringt, wusste ich, dass Unendlichkeit ein Gesicht trägt, das die sanften Farben der Abendröte bis tief in die Seele eines jeden Menschen fließen lässt. Und ich wusste, dass mein Herz nie aufhören würde, dich zu suchen, … #Ich sah dich tanzen….

Wir haben hier schon was von Ralph VALENTEANO veröffentlicht und tun es heute gern wieder.

Seine Musik hat etwas seltsam Ätherisches, die Musik hat einen „olfaktorischen Faktor“, oder so ähnlich. Das zu dem Lied des Tages „Verrückt nach Dir“ zur Verfügung stehende Video- bzw. Bildmaterial ist „erdfarben“, terra nostra. Mit spanischer Anmutung (Gitarre), schleppenden Grooves (Schlagzeug), rappelnden Congas und „sofistischen sufistischen Bögen“ und krachenden Chimes besteigt er das Schiff seiner Gedanken, beladen mit Schätzen für die Ewigkeit.

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1213/11: Schlüsselfragen: Der Mann ist ein Schlüssel- und Problemmessi…

screenshot BILDZEITUNG Messi

screenshot BILDZEITUNG Messi

Von dem an, wenn der Hauswirt aufgestanden ist und die Tür verschlossen hat, da werdet ihr dann anfangen draußen zu stehen und an die Tür klopfen und sagen: HERR, HERR, tu uns auf! Und er wird antworten und zu euch sagen: Ich kenne euch nicht, wo ihr her seid? So werdet ihr dann anfangen zu sagen: Wir haben vor dir gegessen und getrunken, und auf den Gassen hast du uns gelehrt. Und er wird sagen: Ich sage euch: Ich kenne euch nicht, wo ihr her seid; weichet alle von mir, ihr Übeltäter. (Quelle: hier)

Dr. Dings (* = geändert) aus Berlin-Dongs (*) ist ein Schlüssel- und Problemmessi und besitzt eine Eigentumswohnung in Berlin-Wilmersdorf (nicht geändert). Vor Jahren wohnte eine alte Dame in seiner Wohnung, da war die Welt noch in Ordnung. Aber ansonsten ist das Besitzen einer Eigentumswohnung im Wesentlichen lästig, findet Dr. Dongs. Inzwischen lässt er die Wohnung seit Jahren leer stehen und kommuniziert darüber auch mit niemandem. Indem er allerdings voraussetzt, dass andere das schon wissen werden, kommt es an den typischen Nahtstellen zur lfd. Verwaltung immer wieder zu Problemen, die dann allerdings nicht er löst, sondern andere für ihn. Er ist ein „Dirigator“ via Telefax. Für Rückfragen ist Dr. Dongs grundsätzlich telefonisch nicht erreichbar.

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1212/11: Twitter: Wochen-Zusammenfassung aller Beiträge: 2011-05-08

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1211/11: Lied des Tages: Auf meinem Konto steht das Komma zu weit links #Paul Kuhn

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Paulchen am Klavier und seine Musikmixer (1956) – via Youtube

Haste was, biste was! Haste nüscht, biste ooch nüscht! #Credo des Liedes #Weltencredo

Großartiger Jazzmusiker, lebende Legende, dem wir noch viele gesunde Jahre wünschen: Paul „Paulchen“ Kuhn. Der Song passt in die Zeit, stammt aus dem Jahre 1956 (damals noch „DEM“) und auch nach Einführung des T-EURO ist die Bedeutung des Liedtextes wohlfeil zu verstehen. An der Schreibrichtung hat sich ja bekanntlich nichts geändert.

Allerdings bekommen wir nun auch eine Vorstellung, wie schnell Rufmord geht. Denn alle Mädchen rings rufen herum: „Auf seinem Konto steht das Komma zu weit links“.  Was Paulchen Kuhn infolgedessen von Sophia Loren abhält, wie er beklagt. Tja, die Finanzwirtschaft hat es dieser Tage nicht leicht, allerdings: Ist die Krise nicht schon vorbei? Wie schiebt man eigentlich ein Komma mehr nach rechts, also auf ehrliche Weise? [Update] Aber jetzt ist Rettung in Sicht!

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1210/11: Report Instandhaltung: Willi will´s wissen und wer zu sehr auf der Oberfläche surft…

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DAS ERSTE strahlt regelmäßig eine Fernsehsendung namens „Willi will´s wissen“ aus, der Titel ist Programm. Denn Willi ist der Moderator der Sendung und lässt sich gern von den Anderen die Welt erklären. Es gibt eine Menge Fragen und ein jeder schaue bitte über seinen eigenen Tellerrand, was sich mit der Anzahl der Lebensjahre mit Sicherheit verändert, das ist zumindest die Erkenntnis, wie wenig man wirklich aus anderen Bereichen des Lebens weiß. So auch, was ein keramisches Handwaschbecken als Küchenspüle betrifft. Es kam, wie man selbst, in die Jahre und im Unterschied zur menschlichen Hautoberfläche hat Keramik die Eigenschaft bei auftretenden thermischen oder feuchtigkeitsbedingten Spannungen zu bersten. Manchmal entstehen auf diese Weise auf dem Fußboden des Spülbeckens so starke Risse, dass eine Art Abdichtung nichts mehr bringt. Wir leben in der Wegwerfgesellschaft, also weg damit und ein neues bestellt. Damit fängt das Problem schon an.

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1209/11: Berolinismen, einfach erklärt: Was ist der Unterschied zwischen einer Tulpen- und einer Gurkentruppe?

Berolinisch für Anfänger: Heinz Buschkowsky

Berolinisch für Anfänger: Heinz Buschkowsky

Das Berolinismus-Magazin gesichtspunkte.de hat sich gestern Abend und heute mit zwei weiteren wichtigen sprachlichen Unterscheidungen befasst. Wie die Überschrift verrät, ist zu unterscheiden:

  • Wenn sich in Berlin-Wilmersdorf eine Dame gereiften Alters davon zurückziehen möchte, die drei Blumenrabatten (Vorgärten) vor den drei Hauszugängen der Wohnanlage wie ein „eigen Gartenland“ gärtnerisch zu unterhalten, es regelmäßig zu gießen und zu hegen und zu pflegen, muss man eine „Tulpentruppe“ installieren. Hierbei handelt es sich um ein neu zu wählendes Gremium von Wohnungseigentümern, die mit der Absicht gewählt werden, fortan drei Rabatten gärtnerisch zu unterhalten. In der Regel ist diese Tätigkeit ehrenamtlich, allerdings dürfen die freiwillig Agierenden bei gewissenhafter Ausübung ihres Mandats eine gewisse Dankbarkeit der Übrigen erwarten. Ihrer Tätigkeit steht insbesondere nicht im Weg, dass andere Eigentümer derselben Anlage von Gartenarbeit wenig halten, auch wenn sie bspw. zugeben, inzwischen das Wässern mittels eines Gartenschlauchs erlernt zu haben. Von Bedeutung ist der Identifikationsfaktor der ehrenamtlich Tätigen dabei fürs Gemeinwohl aller übrigen Wohnungseigentümer.  #Nachgedanken einer Eigentümerversammlung
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    1208/11: FotoPodcast: Ferienwohnungen zu vermieten allerorten, man sieht das alles viel lockerer

    Ferienwohnungen zu vermieten!

    Ferienwohnungen zu vermieten!

    Jeder noch so harmlose Hinweis auf öffentlich sichtbar aufgehängten Schildern weckt bei Betrachtern Denkweisen und die Frage, inwieweit sich hieraus Denkverbote ergeben? Und für wen?

    Von bestimmten Fotos sagen die Betroffenen, sie hätten ein „Recht auf das eigene Bild“. Dazu gehören nach den Gefühlen der Menschen inzwischen auch die Außenansichten ihrer Häuser. Google Street View hat eine Debatte über die „Vertraulichkeit des öffentlichen Raums“ entfacht. Im vorliegenden Fall hat gesichtspunkte.de-StreetView allerdings ein kleines Werbeschild ausgemacht, dass in Berlin-Neukölln an der Straßenecke Heidelberger Str./Elsenstr., Berlin-Neukölln (google Streetview hier) angebracht ist.

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    1207/11: FotoPodcast: Sag mir, wo die Blumen sind? Wo sind sie geblieben? #Lied des Tages

    Laßt die Blumen in Ruhe! Diebstahl lohnt sich nicht.

    Laßt die Blumen in Ruhe! Diebstahl lohnt sich nicht.

    Sag mir, wo die Blumen sind, wo sind sie geblieben?
    Sag mir, wo die Blumen sind, was ist geschehn?
    Sag mir, wo die Blumen sind, Mädchen pflückten sie geschwind.
    Wann wird man je verstehn? Wann wird man je verstehn?

    Vorausgegangen war dem Aushang in Berlin-Neukölln der gelegentliche Blumendiebstahl. Ob auch zum Muttertag, der jetzt unmittelbar bevorsteht? Egal: aus nichtigem Anlass klauen die Bewohner das Blumenbeet leer. Das ärgert jemanden. Er behauptet „Diebstahl lohnt sich nicht.“ Für wen nicht? Für den Bestohlenen? Für denjenigen, der Blumen klaut? Warum nicht? So verständlich die Formel „Laßt die Blumen in Ruhe“ auch sein mag, der Spruch „Diebstahl lohnt sich nicht“ ist stark interpretationsfähig.

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    1206/11: FotoPodcast: Einer trage des Anderen Last, aber bitte keine Brandlasten!

    Brandlasten im Treppenhaus

    Brandlasten im Treppenhaus

    Die Welt der bunten Digitalfotos und heute eine Collage von vier Fotos aus einem Mehrfamilienhaus in Berlin-Kreuzberg.

    So was kann man „Feuerfressen“ nennen, also „Brandnahrung“, die im Gegensatz zum berühmten Brandt-Zwieback hundsgefährlich für das Leben der Hausbewohner werden kann. Wer Brandt-Zwieback isst, bekommt rote Bäckchen. Wer im Mehrfamilienhaus verbrennt, weil Brandnahrung im Treppenhaus abgestellt wird, hingegen verkohlt. Nicht nur die Anderen, sondern eventuell selbst. Lieber gar nicht erst weiter nachdenken über sowas. Weg mit den Brandlasten. Zero Tolerance, Nulltoleranz.