1088/11: Twitter Wochenschau: 2011-01-30

follow me

1087/11: Positionen: Das ist doch nicht normal, diese Nachrichtenlage um den ermordeten Mirco

Stimme der Kritik - bleibt kritisch!

„Ach so, Ärger im Job gehabt? Ja, nee, is klar, ne? Kein Wunder, dass er Mirco missbraucht und anschließend umgebracht hat. Das ist eben das unmenschliche Wesen des Manchesterkapitalismus.“ (Vollkommen abstruser Erklärungsversuch über den Mord eines 10-jährigen, ausgelöst von einer zu dünnen Faktenlage)

In dieser kurz gefassten Stellungnahme „Positionen“ wird es keine Links zu anderen Artikeln geben. Stattdessen ist zu fragen, was diese Nachrichtenlage über die erfolgreiche Stellung des Mörders von Mirco namens Olaf H. eigentlich soll? Sie erscheint mir wie das Ausleben einer totalitär wirkenden „Mediakratie“, und zwar in folgender Hinsicht.

Es ist vom „Mord aus Frust“ die Rede und es gibt allerhand Erklärungsversuche, darunter auch vollkommen abwegige. Wie z.B. der Erklärungsversuch, der Mörder habe am Tage der Tat als TELEKOM-Mitarbeiter Ärger und Krach mit seinem Vorgesetzten gehabt und dann „aus Frust“ diese Tat begangen.

Weiterlesen

1086/11: FotoPodcast: Berliner Morgenpost vom 18.01.11

Da kann man nur hoffen, dass die Idee aus Jurassic Park nicht ebenso aufgegriffen wird: mit Wellensittichen, denn Vögel sind deren nächste ….
Image posted by MobyPicture.com
– Posted using MobyPicture.com

1085/11: Veranstaltungstipp: Mi, 23.02. um 20 Uhr „Emanzipation“ – Emma P. in Berlin

Veranstaltungstipp: Mittwoch 23.02.11 – Berlin-Wilmersdorf (weiter Seite 2)


Emma E. – Elite Kontakt Hotline – via Youtube (Fremdeinbindung)

„Da fällt mir diese Kampagne von Ursula von der Leyen ein, dass Akademikerinnen wieder Kinder kriegen sollen. Von der Leyen kommt als konservative Feministin daher, als siebenfache Mutter, als Eltern-Pflegerin, als Politikerin, als Ärztin und sonst noch was. Diese Frau kann ja wohl kein Vorbild sein. Diese Frau ist eine Comic-Figur.“ (Roswitha Schulz, im Interview mit Der Standard, Österreich, komplettes Interview hier (Das Interview komplett zu lesen, ist wirklich empfehlenswert)

Sie ist eine  Männer-fressende Meuchelmaschine ungeahnten Zuschnitts, großer Gefährlichkeit und ein Schockerlebnis im gesamtdeutschen Geschlechterkampf. Nein, die Rede ist nicht von Roswitha Schulz (:-)), hier oben zitiert.

Die Rede ist von Emma P., über die wir kürzlich hier im Sinne einer Empfehlung berichterstatteten. Und weil gesichtspunkte.de das „eigene Geschwätz von gestern“ durchaus im Sinne einer allumfassenden Nachsorge auch jetzt noch interessiert, heute und daher bei passender Gelegenheit ein echter Veranstaltungstipp. Tja, ihr männlichen Nerds, es hat sich ausgechattet, der Mailaccount kann jetzt geschlossen bleiben und was Internet angeht, so Ägypten. Aus die Kiste. Aber erst noch schnell die wesentlichen Angaben rausschreiben auf einen Zettel!

Weiterlesen

1084/11: FotoPodcast: Die Graffityseuche geht um in Berlin-Wedding! #Report: Instandhaltung

Banner Report: Instandhaltung

„vielen Dank für den Auftrag. Wolln wa mal kieken das wa dit zusammen erledicht kriejen,“ meint der Antigraffitypapst von Berlin, Holm Draber, dazu, Link unten

Tja, es gibt im Leben eines Immobilien- und Grundstücksverwalters diese Dinge, die zuerst einmal kurze Zeit liegen bleiben und dann durchs Liegen nicht unbedingt schlechter werden, sondern eventuell sogar besser. Soll man in derartigen Zusammenhängen von „besser werden“ sprechen? Als das erste Foto am 07.01.11 gefertigt wurde, ließ die Witterungslage die Bearbeitung dieser Graffitysachen wirklich noch nicht zu. Es war wirklich kalt, viel zu kalt, um Pigmente ohne augenblickliche Schockgefrierung nach draußen zu verschleudern. Von wegen Handarbeit und spritz, spritz. Nein, das ging noch gar nicht.

Weiterlesen

1083/11: Rückblick: Rainer Langhans ließ es in der TAZ an Klarheit von vornherein nicht mangeln!

„Und genau das Gleiche gilt für das Dschungelcamp: Es sind erfolglose, kaputte, abgehalfterte Leute, die beruflich nicht mehr genügend in der Gesellschaft vorkommen. Die müssen dringend etwas ändern, damit sie wieder ins Geschäft kommen. Nach den Maßstäben der unterhaltungsbedürftigen Gesellschaft bin ich das auch. Ich war einmal berühmt, und dann bin ich abgestürzt. Ich kam nicht mehr vor, es gab mich nicht mehr. Ich hoffe, wie die anderen Dschungelbewohner auch, mich durch das Camp zu resozialisieren. Ich lebe seit Langem ja in einem Harem, habe fast nur Frauen gesehen. Jetzt komme ich wieder in die Mitte der Gesellschaft.“ (Rainer Langhans im Gespräch mit der TAZ, Onlineausgabe vom 10.01.11)

Es gibt nicht wenige, die ihn nicht mögen und ihn für verlogen hielten, als Verräter an „seinen Idealen“, von denen die Kritiker allerdings wenig wissen. Nach dem Motto „Mehr Information hat noch kaum jemand geschadet“ verlangt dieser Linktipp ein bisschen Lesen und schon ist man bei ein, zwei Erklärungsversuchen ein ganzes Stück weiter. Im Übrigen ist das gesamte Interview hochinteressant. Kernaussagen, die wir hervorhebenswert finden, haben wir diesem Linktipp vorangestellt.

Weblotse

1082/11: Video: Um fliegen zu lernen, bedarf es einiger Voraussetzungen, welche, erklärt das Video! #Istanbul

Hezarfen from Hezarfen on Vimeo.

Hezarfen – Animation von Tolga Ari, Romain Blanchet, Chung -Yu Huang und Rémy Hurlin. Musik und Sounddesign: Yannis Dumontiers und Ozan Kurtulus (via vimeo.com)

Liebe Kinder! Nachahmung wird nicht empfohlen! Nein, auch nicht aus dem 4. Stock im Mehrfamilienhaus in Berlin-Pankow! Den Turm hier gibt es allerdings wirklich. Über den osmanischen Flugpionier und seine Geschichte, die um 1640 spielt, mehr hier!

(Peter Glaser, Stuttgarter Zeitung, danke!)

1081/11: Wartungsüberlegungen: Die Wartung der Rauch- und Wärmeabzugsanlage (RWA) wird billiger! Ganz erheblich!

Petersilie - Geschäftsmodell: Langfristigkeit

Petersilie - Geschäftsmodell: Langfristigkeit

Alle schauen auf die großen Beträge, die jährlich verausgabt werden. Mit Recht. Oft geht die Rede davon, dass aber in „x Wohnanlagen“ anderer Verwaltungen das Wohngeld „nicht halb so teuer“ ist. Das ist eigentlich fast immer offensichtlicher Unsinn. Ein halb so teures Wohngeld muss einen konkreten Grund haben. Kein seriöser Verwalter setzt Wirtschaftsplanzahlen fest, die pur überquellende Guthaben nach sich ziehen. Harte Kostendeckung, wirtschaftlich vertretbare und begründbare Erhöhungen: Und das nachhaltige Arbeiten im Kleinen, am Kleinstbetrag, dessen Höhe manchmal doppelt so hoch als üblich ist. Wie nachfolgendes Beispiel zeigt.

Und wieder killt die Verwaltung einen Langfristvertrag. In Berlin-Wilmersdorf ist der Vertrag von 1998 (Erstbezug des Neubaus) in die Jahre gekommen, hat Spaken angesetzt, Schimmel, es schimmern blassblaue Ödeme auf der Vertragsdermatologie. Gerade noch teilte die Firma, die zu einer großen Tankstellengruppe ungenannten Namens mit einem Flugzeug im Namen (sic!) mit, ab 2011 seien die Wartungspreise zu erhöhen. Summa summarum kostet die Wartung inklusive Mehrwertsteuer künftig jährlich 212,00 €. Die Verwalterin hatte wie Bernd Eichinger, der zu früh verstarb, einen richtigen Riecher, in diesem Fall nicht für Stoffe, sondern für Auslaufmodelle. „Das Parfüm“ könnte nun zwar noch auslaufen, aber die schick gewartete RWA-Anlage würde es schon ätherisch verflüchtigen: Klappe uff und Gestank raus. Nein, im Ernst: Das neue Wartungsangebot einer Wartungsfirma mit einem „Vogel“ im Namen (sic!), einem Spatz, einer Drossel, einem Sperling oder einem Kleiber, fällt wie folgt aus: Anstatt bislang eine RWA-Anlage (Neubau) werden nun drei RWA-Anlagen (1 im Neubau, 2 im dazugehörigen Altbau) gewartet. Der Preis pro Jahr für alle drei Anlagen: summa summarum 228,- €.

Weiterlesen

1080/11: Nachgedacht: Ich habe über das #Dschungelcamp nachgedacht, mit gutem Ergebnis! #Linktipps

Im Rahmen gewissenhaften Nachdenkens ist mir u.a. aufgefallen:

Ich bin für den australischen Dschungel nicht geeignet, so wenig wie Sarah Knappik, die blonde Zicke, Rainer Langhans, der grauhaarige Alt-Kommunarde oder alle die vorherigen „Verlierer“ des langen, gewissenhaften Brütens in der australischen Einöde. Sind am Ende die Verlierer eigentlich die Gewinner? Die Sache ist mir zu telegen, TV-affin und überhaupt, Mann: Ich schaff mir solchen Quatsch nicht an! Australiens Dschungel oder Großstadtdschungel Berlin? Die Antwort ist klar, eindeutig. Wichtig ist nicht, ob es eine weitere Staffel geben wird. Wichtig ist, dass Deutschland gerade den größten Filmemacher Nachkriegsdeutschlands verloren hat, zu früh: Bernd Eichinger! R.I.P.!

Aber kein Problem, es ist eine Sache der Toleranz: Sollen bitte weiterhin B-Promis (2. Güteklasse) dorthin entschwinden, das gibt ja auch ca. 50.000,- € auf die Hand. Viel Spaß, Jungens und Mädels. Ich bleib lieber hier und lass diesbezüglich auch den Fernseher ausgeschaltet. Mit mir lass ich das nicht machen! Soll das internationale Terrortum der „Radikalen Terror Liga“ (RTL) doch Menschen gefangen nehmen und brüten lassen. Der große Mann des deutschen Nachkriegsfilms Bernd Eichinger starb jetzt mit 61 Jahren in Los Angeles. Es wird seinen Grund gehabt haben, dass Eichinger zeitlebens das Dschungelcamp nicht verfilmte. Er erwog es nicht einmal. Und niemand hatte einen besseren Riecher als er, sagt Til Schweiger. Ach, stürbe doch das Dschungelcamp endlich! Mir würde es nicht bangen. Was für Bernd Eichinger nicht gilt: Ein herber Verlust und der Satz „Es wird eine Lücke reißen“ liegt mir wieder auf der Zunge. Mit mir macht RTL nichts in Richtung Australien. Australien säuft bald ab, wenn das so weiter geht, darum sollen die sich kümmern.

Weblotse

1079/11: Linktipp: Die farbenfrohe, weibliche Welt der Emma P. verdient Erwähnung, mindestens Beachtung!

Emma Pe. (Foto: Homepage Emma Pe.)

Emma Pe. (Foto: Homepage Emma Pe.)

Sie haben es geschafft. Sie sind stolze Besitzerin eines Männchens. Neben der Erziehung ist auch die Pflege des Männchens von äußerster Wichtigkeit. Regelmäßiges Waschen, Zahnpflege und das Wechseln der Unterwäsche lernt das Männchen unter ihrer Anleitung schnell. Es hat nach zwei Jahren in der Regel auch gelernt, den Müll zu entsorgen und Regale zu bauen. Das Männchen kann sich inzwischen sehen lassen, doch Vorsicht, ein Zweijahresmännchen ist sehr begehrt! (Emma Pe. „Füttern durch fremde Frauen verboten“, Link unten)

Ihr Jagdrevier ist das einer gut orientierten, modernen Frau, die als Jägerin ein Männchen jagt. Es dann erlegt, ausweidet und alles andere wichtige erledigt, damit er nun künftig domestiziert an der kurz gehaltenen Leine läuft. Wuff. Zuviel Fleisch zugefüttert und viel zu cholesterinreichhaltig? Emanzipation – Rette sich wer kann! Und vor allem: Sie tritt auch auf. Regelmäßig. Wer sie mal live anschauen mag, dem kann man das ausdrücklich empfehlen! No problem, Ladies & Gentlemen!

Weiterlesen