862/10: FotoPodcast: Das Außendienstfahrzeug eines Berliner Dachdeckermeisters überzeugt #Stadtverkehr

Aussendienstfahrzeug eines Berliner Dachdeckers

Aussendienstfahrzeug eines Berliner Dachdeckers

Gute Organisation verlangt nach ungewöhnlichen Lösungen. Ein Funfaktor ist stets dabei. Wird das Wetter besser, schwingt sich der Dachdeckermeister auf ein Ersatzgefährt zum tumben Dachdecker-Rollator (Kleinbus mit Blech und Werkzeug auf dem Wagen). Dann fährt er seine Baustellen mit diesem Höllenrider ab. Und ist pünktlicher als sonst. Genau: Während sich alltäglich die Blechlawine durch die Stadt quält, kommt er pünktlich. Das ist das Wesentliche und nicht die Frage, ob so was Luxus sei? Ist es nämlich nicht, auch wenn es schick aussieht. Motorradfahrer wissen, was gemeint ist. Immer wieder Sorgen allerdings machen Motorradfahrern im Außendienst die Autofahrer. Sie gucken oft nicht so richtig und würgen einen ab. Unter den Motorradfahrern gibt es natürlich auch so ne und solche. Wer allerdings in Verantwortung steht, im Leben mittendrin, und auch schon ein paar Lebensjahre auf dem Buckel, der fährt vorsichtig, umsichtig und vernünftig. Und denkt immer an die möglichen Fehler der um ihn rum wuselnden Autofahrer. Jeder Fehler kann schnell tödlich sein.

861/10: Historie: Bürgerliches Gesetzbuch ist nun schon mehr als ein Jahrhundertwerk, rückschauend betrachtet!

Meyer´s Konversationslexikon 1897 (Foto)

Meyer´s Konversationslexikon 1897 (Foto)

Für uns Pastorensöhne bzw. -töchter stellt ein unverstellter Blick auf Meyers Konversationslexikon, Ausgabe 1897, eines klar: Das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB) kann man nicht anders bezeichnen als ein Jahrhundertwerk. Vorläufer wie das allgemeine preußische Landrecht von 1794, das österreichische Allgemeine bürgerlich Gesetzbuch von 1811 oder der Code Napoléon von 1804 wurden ergänzt, ersetzt und „überführt“ als veraltet. Richtig so: einfach zu merken, es galt ab dem 01.01.1900.

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860/10: Psychologie des Vertrauens: Wie Handwerker große Aufträge an sich selbst regelrecht vereiteln! #EDV

Banner Report: Instandhaltung

Titelthema: Von Protektoraten in den Traktaten von Handwerkern.

 Wer ein Handwerkerangebot abgibt, und das geschieht heutzutage bevorzugt elektronisch, der muss „klar funktionierende eStrukturen“ wie Website und Email besitzen, diese zutreffend anwenden und bei den Angeboten bedenken, dass diese -wie im eigenen Büro- von Dritten in möglicherweise unbekannter Art und Weise weiter verarbeitet werden müssen. Wer das unterbindet, ist aus dem Rennen und sollte sich selbstkritisch fragen, warum er möglichen Auftraggebern gegenüber ein solches Maß an Misstrauen entgegenbringt? (Leitsatz – die Grundsatzredaktion von gesichtspunkte.de)

Handwerker werden gebeten, unentgeltlich Schreibkram zu erledigen. Es sollen Angebote eingereicht werden. Angebote schreiben ist eine aufwändige Sache. Heute bearbeitet die Hausverwaltung die Angebote des Malermeister Peter Pinsel (* Name geändert) aus Berlin-Lichterfelde. Pinsel hat zwei Angebote eingereicht. Wunschgemäß per Email. Das auf den Weg zu bringen, war schon eine schwierige Sache. Also eine Frage, bitte gib uns Angebote. Die vor zwei Jahren hinterlegte Emailadresse funktioniert nicht mehr. Kam zurück.

Also auf die Website des Malers gehen, dort steht die neue Emailadresse. Schicken wir die Anfrage dorthin. Kommt das wieder zurück. Grrrr…..ist nicht aktuell. Ein Anruf löst das Problem. Jetzt gibt es eine funktionierende Emailadresse. Nein, eigentlich waren es dann sogar mehrere Anrufe. Aufgeregtheit. Ob alle erforderlich waren, beantworte ich nicht.  Die neue Emailadresse wird neu eingetragen und ist nun zulässig. Eine bekannte, feste Emailadresse, das ist Bedingung, wenn das Büro Gotthal Emailverkehr legalisiert.

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859/2010: Ornithologie des Zutrauens: Der Nationalgimpel ist ein Gimpel mit Wimpel #Fußball WM

Alle Vöglein sind schon da, alle Vöglein, alle! Amsel, Drossel, Fink und Star, die nationale Gimpelschar! (Neuentwurf eines alten Volksliedes)

Der Berlin-Wilmersdorfer Hobbyornithologe Herr Kaiser hat’s mit Vögeln. Wer „gut zu Vögeln ist“, so das Credo des Vögelkundigen, der ist auch gut zu seinen Nachbarn. Pünktlich zum bevorstehenden, weiteren Fußballspiel der bundesdeutschen Nationalelf in Südafrika hat Kaiser, nicht zu verwechseln mit einem TV-Kaiser ähnlichen Namens, noch einmal einen fotografischen Streifzug durch die „brandenburgische Streusandbörde“ unternommen. Mit ganz erstaunlichen Rechercheergebnissen.

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