In den Klauen digitaler Empfehlungsmaschinen: XING

Screenshot XING

Screenshot XING

Interessant, wofür ich mich angeblich alles eigne. Dann brauche ich mir keine Gedanken über mein persönliches Projekt Zukunft zu machen. Allerdings fehlt mir zum geeigneten Webdesigner noch jede Menge notwendigen Basiswissens. Und weiblich bin ich leider auch nicht, sodass der Zielgruppenfokus schon mal kleiner geworden ist. Dass ich aber Textskills habe (super Wort), davon habe ich eine ungefähre Vorstellung. Gibt es eigentlich eine Website www.aussichtsreiche-bewerbungen.de? Mit Taubenvergrämung habe ich mich nie sonderlich tief beschäftigt, deshalb taucht diese Empfehlung auf meiner Empfehlungsseite bei XING auch nicht auf. Als Stalking-Beauftragter rechne ich mir mehr Chancen aus. Allerdings ist der Gastkommentar von Petrosilius S. Hirschhornkäfer vom 22.09.09 auf dieser Website schon an fachlicher Brillanz kaum zu überbieten, so dass ich die Gedanken an einen Berufswechsel erst einmal zur Seite schiebe. Vielleicht könnte ich mit derselben Zielorientierung Henkersknecht werden und die entsprechenden Täter einfach gegen Entgelt waterboarden? Wobei: einige würde ich gern auch ohne Gegenleistung mit diesem im Trend liegenden Spaß behandeln.

Die Denic meldet auf meine Anfrage hin: „Die Domain „aussichtsreiche-bewerbungen.de“ ist nicht registriert.“

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Weiterführende Links

XING – Portal

Linktipp: Elektrischer Reporter über Zukunftstrends im weltweiten Netz

Video Elektrischer Reporter

Video Elektrischer Reporter

  Die Tage des freien Surfens im Internet könnten bald vorüber sein. Länder wie China oder Iran überwachen bereits heute schon jeden Klick ihrer Bürger und stellen Vorschriften auf, welche Seiten diese aufrufen dürfen und welche nicht. Aber auch in Europa ist die Bewegungsfreiheit im Web in Gefahr.“ (Zitat, Link siehe unten)

Gutgemachter Beitrag, deshalb ein

Weiterführender Link

Videobeitrag Elektrischer Reporter

Lied des Tages: Guten Morgen, Deutschland! – Es fährt ein Zug nach Nirgendwo – Christian Anders

Guten Morgen, Deutschland!


(via youtube)

Er war der erste deutsche Schlagersänger, der einen Rolls Royce fuhr. In den Siebzigern lebte Christian Anders auf dem Berliner Wannsee auf einem Hausboot, wie man es sonst nur von David Gilmour (g., Pink Floyd) weiß, der auf der Themse eins besitzt, das zwischenzeitlich allerdings schwerpunktmäßig nur noch als Tonstudio genutzt wird, während Gilmour längst wieder festen Boden unter den Füßen hat und in London lebt. Der Song Es fährt ein Zug nach Nirgendwo hat viele Menschen beflügelt. Beispielsweise benennen Fotografen  ihre Fotos von Eisenbahnmotiven gern so, wie der unten aufgeführte Link zur Fotocommunity beweist. Den ganzen Text findest du hier.

Christian Anders lebt heute als Nachbar von Bürgermeister Klaus Wowereit in Berlin-Wilmersdorf. Als kosmopolitischer Nachbar beweist Christian Anders es auch den vielen türkischen Fans, wenn er das Kultlied auf  Türkisch singt. Ich traf ihn mal vor ein paar Jahren in der Uhlandstr. in Berlin-Wilmersdorf und grüßte ihn herzlich, und er grüßte sehr herzlich zurück.

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Weiterführende Links

Christian Anders auf wikipedia

David Gilmour auf wikipedia

Es fährt ein Zug nach Nirgendwo (fotocommunity)

Autorisierte Biografie Christian Anders (Schwarzkopf & Schwarzkopf)

Serie Plattitüden: Ick freu mir wie ´nen Kullerkeks – Entsorgungschaos nach Schneefällen

Serie: Plattitüden: Sich wie ein Kullerkeks freuen

Serie: Plattitüden: Sich wie ein Kullerkeks freuen

Der Hauskommissar meldet aus Berlin-Wilmersdorf:

der Zustand an der Müllstelle hat sich wieder normalisiert. Sieht alles so aus wie es sein soll.“ (aus einer Email)

Da ist der Spruch gerechtfertigt und angemessen: sich wie ein Kullerkeks zu freuen, dass was passiert ist, nachdem erst längere Zeit nichts passiert ist. Der Winterdienst hat ziemlich versagt, und die Müllentsorger, gleich mehrere davon, kamen auch nicht zurecht. Das war hier in den letzten Wochen immer wieder berichtet worden zum Suchstichwort „Schnee„.

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Linktipp: Die Architektin Nina Hell (Berlin) macht derzeit ein attraktives Angebot

Diese Sache ist heiß!

Diese Sache ist heiß!

Serie: Plattitüden - Dem Ingenieur....

Serie: Plattitüden - Dem Ingenieur....

Seit etwa 30 Jahren wird die Infrarot-Thermografie als zerstörungsfreie Untersuchungs- und Prüfmethode im Bauwesen angewandt. Ausgenutzt wird die Tatsache, dass jeder Körper mit einer Temperatur über dem absoluten Nullpunkt eine Eigenstrahlung aussendet. Die im üblichen baupraktischen Bereich auftretenden Wärmestrahlungen werden hierbei dem infraroten Wellenlängenbereich zugeordnet (Wellenlängenbereich von λ = 0,78 μm bis etwa 1000 μm). Diese Strahlungen sind für das menschliche Auge nicht sichtbar, können aber mit einem im infraroten Spektrum empfindlichen Detektorsystem (Thermokamera) und dazugehöriger Auswertungssoftware visualisiert werden.“ (Quelle: CRP-Ingenieure, Thermografie, Infobroschüre hier)

Die Berliner Architekten Hell mit Sitz in der Englerallee in Berlin-Dahlem haben eine befristete Sonderaktion (bis Ende Februar 2010)  ins Leben gerufen, die uns interessant und vor allem erwähnenswert vorkommt. Die Architekten bieten das Fertigen von Thermografie-Bildern in unterschiedlichen Stückelungen zu ziemlich niedrigen Preisen an. Das dürfte als gut durchdachtes Marketing gedacht sein, um mit einer Vielzahl von Hausbesitzern ins Gespräch zu kommen. Und das ist auch okay, denn es ist erlaubt, sich ins Gespräch zu bringen, und vor allem mit guten, attraktiven Angeboten. Davon zu erzählen allerdings uns nicht zum persönlichen Vorteil gereicht, um auch das klarzustellen. Nein, es ist einfach ein saugutes Angebot, und darüber darf man ohne Gegenleistung neuerdings sogar öffentlich reden.  Hier und heute daher mal eine ganz andere Art von (positiver) Vorratsdatenspeicherung. Doch nun zu etwas Anderem und zurück zum Thema.

Nina Hell, Architektin (Privatarchiv)

Nina Hell, Architektin (Foto: Christoph Schieder)

Zu erwarten ist technischer Sachverstand mit Architekturbackground und gesamtgebäudeenergetisches Verständnis. Erwarten darf man im Nachhinein eines erforderlichen Ortstermins digitale Bilder (im Format pdf) in vereinbarter Stückzahl sowie kurze, kenntnisreiche, bzw. analysierende Kommentare der Architekten. Es geht bei Thermografie darum, Häuser insgesamt fotografisch zu erfassen und aufgrund von speziellen Einfärbungen auf Wärmebildern in unterschiedlichen Farbnuancierungen Ursachen und Gründe herauszuarbeiten, warum ein Haus Wärmeverluste hat? Die Gründe dafür sind mannigfaltig.

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Lied des Tages: Guten Morgen, Deutschland! – Er hat ein knallrotes Gummiboot – Wencke Myhre

Lied des Tages - Wencke Myhre: Knallrotes Gummiboot

Lied des Tages - Wencke Myhre: Knallrotes Gummiboot

Guten Morgen, Deutschland!


Wencke Myhre, Knallrotes Gummiboot (1970) – via youtube

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Weiterführend

Plattitüden (vom 20.01.10)

James Bond und die Punktlandung in Gibraltar (vom 09.09.09)

Mit im Boot bei der Zwangsversteigerung sitzen (vom 08.07.09)

Immobilie des Tages – Wohnen am Wasser, mit oder ohne Boot (tagesaktuell, zufällig gesichtet)

Verkauf vorstehender Immobilie des Tages durch: Heide Grundbesitz (gute, seriöse Firma)

Serie: Plattitüden, Worthülsen und Nichtssagendes

Wir sitzen alle im selben Boot.

Wir sitzen alle im selben Boot.

(Auf´s Bild klicken)

Aktion: Aushänge für die Ewigkeit – traue keinem Aushang, den du nicht selbst gern lesen würdest…

Aktion: Aushang für die Ewigkeit

Aktion: Aushang für die Ewigkeit

Mit der Aktion: „Aushänge für die Ewigkeit“ weist das Büro Gotthal in Berlin als Hausverwalterin verschiedener Kunden im gesamten Stadtgebiet und Umgebung auf eine Sorgfaltspflicht von Autoren hin, die Aushänge, Rundschreiben (ob eckig oder rund, sei dahingestellt) verfassen und geradezu bedenkenlos unters Volk streuen. Als Außendienstler sind die Mitarbeiter der Verwaltung immer wieder darüber erstaunt, in welchen teils drastischen, unterdurchschnittlichen Rundschreiben Mietern und Wohnungseigentümern Informationsangebote und Diktate von Hausverwaltungen angetan werden. Manch Hausaushang ist schlicht unverständlich, nicht wenige enthalten groben Unfug, unzulässige Verallgemeinerungen oder schlichtweg keinerlei Aussage. Man fragt sich, was nun?

Allerdings werden wir die Aktion nicht „DsdSA“ (Deutschland sucht den Super-Aushang) nennen, weil das gerade naheliegend ist. Wer aber selbst direkt an einem Treppenhaus wohnt, und das dürften einige sein, die hier gelegentlich gern lesen, mache einmal mal die Probe aufs Exempel: mit geöffneten Augen durchs Treppenhaus, sehend was uns die Verwalterin des Hauses an guten Informationen anbietet? Ein Klingeltableau, das leicht überarbeitungsbedürftig erscheint, sehen wir fotografisch nachfolgend, mit dem Hinweis, dass auch das ein Display mit einer Informationsvermutung ist: Im Mehrfamilienhaus wollen wir nicht irrlichtern und suchen, und das Tableau sollte  uns etwas darüber sagen, welche Menschen hier im Haus wohnen. In diesem Fall allerdings eher nicht: kaum ein Namensschild ist lesbar, eine Menge Namen fehlen, das Tableau scheint seine wesentliche Bedeutung eingebüßt zu haben. Hier konstatieren wir einen verwalterischen Kollaps, einen Stillstand in der Fortsetzung von notwendigem Alltagsgeschäft, Resignation, Rückzug auf Schreibtischtäterei, die die Zustände an Ort und Stelle nicht einmal mehr zur Kenntnis nimmt.

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Der Welterfolg von AVATAR bringt uns täglich neue Überraschungen – man muss mit der Zeit gehen

Bloggwart - Avatar

Bloggwart - Avatar

Jetzt haben wir den Salat: der Bloggwart dieses Weblogs als Avatar. Immer mit dem Zeitgeist gehen, so lautet das Credo, und dem konnte sich auch gesichtspunkte.de nicht gänzlich verschließen. Und da gesichtspunkte.de ein non commercial ist, privat und kostenlos betrieben, erwartet die Redaktion auch und insbesondere keine Schelte, selbst wenn sogar sämtliche Redaktionsräume unverzüglich auf Filmniveau angehoben und komplett weltraumgerecht ausgestattet wurden.

Weiterführende Links

Avatar – der Film

Weihnachten ist Potenz-Zeit, aber warum bekomme ich dann im Januar Viagra verschrieben?

Weihnachten ist Potenzzeit (Fund: Spamfilter)

Weihnachten ist Potenzzeit (Fund: Spamfilter)

Weihnachten ist Potenz-Zeit, teilt mir heute per Posteingang in meinem Spamfilter Linh Pecha mit. Ist das eine Vietnamesin? Das jedenfalls würde erklären, warum Linh Pecha zu spät kommt (ein anderes, ähnliches Problem) und jetzt für Weihnachten Linderung bei all meinen Problemen verspricht. Schon nächste Woche kann ich alles bekommen, wenn ich nur gleich bestelle. Dem Link bin ich sicherheitshalber nicht gefolgt, denn die Bundesämter für Datensicherheit geben dieser Tage prekäre Sicherheitswarnungen raus, und zufällig habe ich gerade den MS Internet Explorer offen. Nein, nein, das ist mir zu unsicher.

Und da erst zu Weihnachten wieder die Pflicht ruft, siehe oben, kann ich mich derzeit besser auf andere Dinge konzentrieren: Auf reibungslose Winterdienste, Schnee- und Eisbeseitigung, das Abarbeiten von offenen Punkten aus dem letzten Jahr (genannt: Themenüberhang). Bei einer Woche Lieferzeit muss ich die nächste Bestellung blauer Lutschbonbons bei dieser Vietnamesin auf Ende November schieben, Weihnachtsverzögerung eingerechnet. Schlau, was? Weiter arbeiten…..

Eins allerdings finde ich interessant: Die Hitparade der am meisten gelesenen Artikel auf dieser Website wird klar angeführt von meinem exklusiven Bericht über eine Dame namens Claudia Hattitten. Über 11.300 Zugriffe (Stand heute). Wie kommt’s?

Weiterführend

Wer ist Claudia Hattitten?