Interessantes Telefonat: Der Medienberater

Unseren Websites alles gute...

Unseren Websites alles gute...

Das Telefon klingelt. Er sagt, er betreibt eine PR-Agentur für gute Nachrichten: good news. Und außerdem ist er ein Neukunde von uns. Was ist denn das? Jetzt zieht er teils nach Berlin um und hat hier auch eine Wohnung erworben. Wir sind die Verwalterin des Hauses. Er ist sozusagen ein Reisender über Land. ‚Ja‘, sagt er, als wir die verwalterischen Details unseres Telefonats durchgeackert haben, ‚Sie haben eine interessante Website!‘ – ‚Ach‘, denke ich, ’so‘? Na ja, er ist ein Medienprofi, lebt sogar davon. Wir leben von was anderem. Unsere Websites ringen wir uns ab, um ein bisschen Licht hinter unsere durchaus interessanten Kulissen strahlen zu lassen. Von wegen Transparenz. Ehrlichkeit. ‚Na gut, unter professionellen Gesichtspunkten‘, sagt er, ‚da reden wir noch mal drüber.‘ Hmmmmhhh, okay. ‚Aber Sie sagen dann bitte nicht auf der Eigentümerversammlung, was wir an unseren Websites alles falsch machen?‘ – Ich sage das sicherheitshalber, ein bisschen mit humorigem Unterton. ‚Das ist klar‘, meint er, ‚die Hälfte unseres Honorars ist immer Schweigegeld.‘ ‚Ich weiß,‘ entgegne ich, ‚und der Rest ist Leidenspauschale.‘ Da haben sich zwei gefunden.

Wir freuen uns auf ein Kennenlernen. Und ich freu mich über neue „gesichtspunkte„, die eines Medienprofis. Man lernt nie aus.

Haushaltstipp: Die Benutzung einer Mikrowelle

Haushaltstipp

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Gefunden auf facebook

In eigener Sache: Blogs liegen häufig brach

Diese Sache ist heiss!

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Einen sehr interessanten Artikel zum Thema Blogs im Internet fand der Twitter-User externer hyperlinkPrinz_Rupi, er zwitscherte uns folgendes:

95 Prozent aller Blogs liegen brach. externer hyperlinkhttp://bit.ly/UY1Ey

Festgehalten werden kann: auf dem Weblog gesichtspunkte.de ist eine derartige Totenstille auch nach längerem nicht zu vermelden. Es wächst und gedeiht. Und die Zugriffszahlen werden immer besser: bereits rund 14.000 unique visits (einzelne Besucher) wurden im Monat Mai 2009 gemessen. Danke an die werte Leserschaft für diese Bestätigung unserer ambitionierten Arbeit.

Italienische Sprachprobleme

Flagge von Italien (Quelle: Wikipedia)

Flagge von Italien (Quelle: Wikipedia)

Aus einer Email an den Eigentümer einer Eigentumswohnung in Berlin, der in Rom lebt, spricht & arbeitet:

Zitat We don´t have to meet @ your appartement to solve tech problemes like that. I am not in a duty to do that, I am only fixing problems in the area of the communityproperty. Your special property (inside flat) is not ours. But -please- give me a phone call, in order to solute key problems and Your accessibility.‘

Deutsch übersetzt etwa: ‚Wir müssen uns nicht in Ihrem Appartement treffen, technische Probleme wie dieses zu lösen. Ich bin nicht der Pflicht (nicht zuständig), das zu tun. Wir lösen Probleme im Bereich des Gemeinschaftseigentums (der Wohnanlage). Ihr Sondereigentum (innerhalb der Wohnung) ist nicht unsers. Aber -bitte- geben Sie mir einen Anruf, in erster Linie um Schlüsselprobleme zu lösen und Ihre Erreichbarkeit (Kontaktdaten).

Hintergrund: Der italienische Eigentümer hatte der Verwalterin nichts davon gesagt, wer die (leerstehende) Wohnung nutzt. Ein Schlüsselinhaber in Berlin wurde nicht benannt. Durch langwierige Recherchen mit einem deutsch-italienischen Rechtsanwaltsbüro wurde dann geklärt, dass es tatsächlich jemanden in Berlin gibt, der einen Schlüssel hat. Der musste überredet werden, wegen dieses Wasserschadens, der gerade auftrat, tatsächlich hinzufahren und aufzuschließen. Sonst hätte die Wohnung aufgebrochen werden müssen. Der Schaden wurde auf Veranlassung der Verwalterin sofort beseitigt, aber zur Kostenlast des betreffenden Eigentümers. Er wird nun als Rohrbruchschaden bei der Versicherung eingereicht. Die Verwalterin hat einfach gehandelt, ganz einfach, um größeren Schaden abzuwenden. Auf diese Weise ziehen nun Eigentümer und Verwalterin die Probleme klar und lösen sie, allerdings unter großen Schwierigkeiten. Und die immer mehr vorhandenen ausländischen Eigentümer bringen auch das eine oder andere neue Problem mit sich, mit Fragen wie einer guten sprachlichen Verständigung. Kaum ein Verwalter spricht gleichzeitig englisch, russisch, dänisch, schwedisch und spanisch. Die Amtssprache gewöhnlicher Verwalter ist überwiegend deutsch. Für viele Wörter im deutschen gibt es keine Schulbuch-Entsprechung bspw. in Englisch. Was bedeutet ‚Wohngeldabrechnung‘, wie übersetzt man ‚Wirtschaftsplan‘? Auch das Wort ‚Gemeinschaftseigentum‘ kommt in Übersetzungsdiensten nicht vor.  Also behelfen wir uns mit Umschreibungen, denn selbst ein Mehrsprachenseminar ‚face to face‘ zu unserem Beruf wäre mindestens zwei bis drei Jahre tieferer Beschäftigung wert. Für sowas keine Zeit.