628-10 – Lied des Tages: The Shevettes, die wissen, was du versteckt hast! #Record Release Party? Was ist das?

Geheimtipp: Bitte nicht weitersagen!

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Denen jetzt Mantren zu singen und Chakrahs, oder wie das heißt, würde deren Musik ja nicht gerecht. Denn es ist erd- und nicht dem Himmel verbundene, unschnörkelige Musik mit Verve, Pfiff und feinem Klangparfait! (Aus der bislang noch nicht erschienenen Verkostungskarte des Musiksommeliers Olaf Dähmlow, Yorckschlösschen, Kreuzberg)

Wencke Myhre besang, sie hätte ein „knallrotes Gummiboot„. In Wahrheit aber hat ihr nie jemand ihre Latexaffinität abgenommen. Sie galt als bieder. Galt! Irgendjemand anderes wollte einen Cowboy als Mann. Zeiten waren das! Nicht wenige Menschen haben Leichen im Keller: Aber sie wollen partout nicht verraten, wo sie versteckt sind! Ganzheitlich musikalisch-kulturell betrachtet könnte man sagen: Die Dinge sind jetzt in Wallung gekommen! Na ja, wem es gefällt!

Diese Zeiten sind jetzt vorbei und das lässt sich auch beweisen. Der Herbst ist da. Weizen, Roggen, Hafer und -last but not least- reife Gerste wird eingefahren.

Man verarbeitet sich selbst ein Stück weiter für den bevorstehenden Winter! Oder schlicht, um die Welt zu genießen! Das dachte sich auch die Berliner Band The Shevettes und ging beherzt ins Studio. Noch nicht ganz herausgekommen ist dabei ein CD-Silberling namens „Seize You“, holla di hiti!, und ein sehr, sehr anhörenswertes Stück Musik. Echtes Berliner Weltkulturerbe! Das ist der Anlass, The Shevettes das Lied des Tages „I know what You hide!“ singen zu lassen! Und wie…. 

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623-10 – Rücksicht, Vorsicht, Nachsicht: Endlich zieht die türkische Familie aus! Eine neue Epoche wird anbrechen!

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Warnhinweis Eichenprozessionsspinner

 …der Eichenprozessionsspinner, an den jetzt keiner mehr denkt….und der Echte Hausschwamm, der jetzt gern besonders aktiv ist….und…

…die türkische Familie, die seit mehr als zwanzig Jahren in dem Haus in Berlin-Kreuzberg wohnte und jetzt aufgrund eines gerichtlich abgeschlossenen Räumungsvergleichs auszieht zum 31.10.2010. 

Die Sache werde ich nur kurz erzählen:

Der türkische Mieter hat immer, auch schon dem Voreigentümer gegenüber, stets nur JA gesagt. Gemeint hat er immer NEIN. Die Haltung des Mieters ist historisch so belegt, aktenkundig und genau so spinnwebern, wie der Mietvertrag von „anno zwirn“, sagen wir 1983. Der alte Eigentümer der Wohnung hat irgendwann vollkommen entnervt aufgegeben, mit dem Mann auch nur zu reden. Zeitverschwendung. Möglichst immer über Rechtsanwälte.

Hat die Wohnung wegverkauft! Dass dieser Mieter da drin ist, hat den Kaufpreis sehr gesenkt: umfassende Informationspflicht! Die ganze Wohnung hatte bei über 100 m² in guter, begehrter Kreuzberglage immer noch einen Mietzins von warm 450,- €. Man kann sagen, das ist schön für den Mieter. Auskömmlich ist das nicht, Vermieter müssen Wohnungen auch irgendwie bewirtschaften. Also, wer wirtschaftlich denken kann…., na ja, dieser Mieter jedenfalls nicht, zumindest nicht für andere als sich selbst.

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620-10 – Kommunikation: Von guten und schlechten Anrufern, alten Menschen und Gewitterziegen!

 Als behindert gelten solche Mieter, deren Bewegungsfreiheit erheblichen oder dauerhaften Einschränkungen unterliegt. Gemeint sind damit nicht nur Einschränkungen aufgrund einer anerkannten Schwerbehinderung, sondern auch solche, die auf altersbedingten Behinderungen beruhen. (Internetratgeber Recht, Link am Ende des Artikels)

Es ist ein Vormittag. Montagvormittag. Herr Lemke (* geändert) aus Lichtenrade ruft an. Er ist 93 Jahre alt. Vor Wochen bat er telefonisch um eine Einbauerlaubnis als Mieter. Er möchte anstatt der Badewanne eine Dusche einbauen, zu ebener Erde, weil er in die Wanne nicht mehr reinkommt. Seine Frau ist auch schon 90. Ich hatte gesagt, dagegen hätte ich nichts einzuwenden. Ich dürfte es aber nicht entscheiden, das sei eine Frage, die müsse er seinem Vermieter (dem Wohnungseigentümer) stellen. Das hat er schon, sagt er, der hätte ihn an mich verwiesen. Problematisch sei, da müsse ein Deckendurchbruch gemacht werden in den Keller.

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616-10 – Sinnfragen: Die Entscheidung „von Amts wegen nach Aktenlage“ und ihre Bedeutung #Bürokratie

Ich heisse Ingo und werde gemobbt....
Ich heisse Ingo und werde gemobbt....

Banner FotocreditsThomas Gotthal www.mugshooting.de, Foto: Kreuzberger Badezimmer, Motiv Ralph Ruthe, hier: www.ruthe.de

 Aber: Die Beschwerden der Anwohner einfach vom Tisch zu wischen wäre unfair. Sie sollten gehört und ernst genommen werden. Die Admiralbrücke bewusst unattraktiv zu machen kann aber nicht die Lösung sein. Eine bessere Lösung muss her… (Christian Weninger, Webmaster www.admiralbruecke.de) – zur derzeitigen Diskussion über die Admiralbrücke, Kreuzberg

Wir sagten es hier schon. Es macht Sinn, den Sinn einer Sache von Zeit zu Zeit zu hinterfragen. Ein Bürger Berlins, der hinterm Berg lebt (von hier aus gesehen), hat seinen Personalausweis erneuert. Er war abgelaufen. Schon ein Jahr lang. Es hat niemanden gestört. Er durfte unbeanstandet hier leben. Das ist hervorhebenswert! Das nennt sich „be Berlin“ und wird vom Regierenden unterstützt gemacht. Besser als die Aktenlage in Berlins Amtsstuben sieht allerdings die Wirklichkeit auf den Straßen, in den Häusern und Außenanlagen der Stadt aus. Man sollte in die Akten besser nicht schauen. Das ist die Erkenntnis dieses langen Arbeitstages. „Und sind die Akten noch so gräuslich, am besten lebt sich’s richtig häuslich.“

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614-10 – News: Die Neuigkeiten des Tages sind schon alt, uralt. Wir wissen es seit längerem!

– good news, bad news!

Walter R. aus Berlin-Neukölln
Walter R. aus Berlin-Neukölln

1920 wurde Walter R. hier geboren, in dieser Wohnanlage, ach nein, in einem Altbau, der nur noch einzeln hinten im Hof steht, während zur Straße hin ein Neubau 1960 errichtet wurde und im Hof ein zweites Gartenhaus als Neubau. Eben die für diese Zeit so typischen Laubengänge, und manche der Bewohner machen es sich auch gern mal ein bisschen bequem dort, auf dem Laubengang. Die Zeit hat die Gegend sehr geschliffen. Nur Walter R. nicht, der ist fidel, agil, omnipräsent, bei ganz, ganz klarem Bewusstsein. Er hat sein Herz auf dem rechten Fleck und war lange Jahre Taxifahrer (seit 1959). Heute ist er Rentner. (Geschichtlicher Augenblick – Berliner Lebenslinien, auf mugshooting.de – Fotoblog hier)

Das Walter R. aus Neukölln einmal -und zwar heute- insgesamt neunzig Jahre seines Lebens im selben Haus wohnt, war seinerzeit noch nicht auszudenken. Vor längerem hat der Berichterstatter einen ausführlichen Lebensbericht über das Leben des Walter R. aus N. aufgeschrieben. Heute nun gratuliert gesichtspunkte.de Walter R. recht herzlich zum 90.tigsten Geburtstag. Dem damaligen Bericht kann man wenig hinzufügen, er ist Referenz einer gewissen Art von Ehrerbietung, die wir Walter R. entgegen bringen. Bis heute und gerade deswegen. China ….

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610-10 – Linktipp: Die Kreuzberger Chronik zeichnet die Momente des dortigen Lebens nach! #Lesetipp

Banner Linktipp

 Die Oranienstraße im Herzen Kreuzbergs: „O wie Orient und Olive, O wie Opium, Osmane und Ouzo. In der O-Straße gewinnt jeder Oberwasser, der offensiv obrigkeitsfeindlich eingestellt ist“ – so schwärmt das Septemberheft der Kreuzberger Chronik. (Ulrich Stock, Die Zeit, 40/2000 – Artikel „Wieder ´ne Vereinigung‘) Oder -wie es IDEAL in „Berlin“ besang: “ „Im Affenzahn die Rolltreppe rauf, zwei Türken halten die Beamten auf. Oranienstraße, hier lebt der Koran, dahinten fängt die Mauer an.“

Dass die Linkhaftung in Deutschland auf dem vermutlich inzwischen gerade abgearbeiteten Prüfstand des Bundesgerichtshofs stünde, hatten wir neulich berichtet. In Kreuzberg allerdings schreibt dagegen schon seit 1998 die Kreuzberger Chronik an und die Website ist hier unten verlinkt.

Weblotse

609-10 – Linktipp: Hedonistische Befreiungsarmee auf Wohnungssuche in Berlin – zu teuer! Knackich, aber nackich!


Hedonistische Wohnungsbesichtigungsrallye – Uservideo von anonymen Youtube-Nutzer (via Youtube) – Soundtrack von Synapsenkitzler

Ne, klasse, unser Beruf bietet so ziemlich alles, was sich ein Mensch von seinem Beruf wünscht. Der Spiegel hat am 18.10.2010 unter der Überschrift „Nackte Subjekte in begehrten Objekten“ folgendes -auszugsweise- gemeldet:

Münchner Preise für Berliner Apartments – das wollen sich empörte Hauptstädter nicht gefallen lassen. Polit-Aktivisten haben die Form des Wohnungs-Flashmobs bis auf ihren Kern entblößt. Sie tanzen nackt durch teure Mietobjekte, um Makler und Eigentümer zu erschrecken. (Quelle: DER SPIEGEL, online)

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608-10 – Linktipp: Es gibt jetzt nicht nur den Time Warp, sondern auch eine Time Map, von Berlin – Baby Love

Screenshot shoothill.com (Quelle: Homepage)
Screenshot shoothill.com (Quelle: Homepage)

Die Streusplitter dieses Tages sind mannigfaltig: Eine Website bietet eine TimeMap Berlin zum Anschauen an, das ist lecker und zukunftsträchtig, selbst wenn sich das Betrachten ausschl. in den früheren Zuständen längst verflossener Zeiten abspielt. Man kann die gute alte Zeit noch einmal Revue passieren lassen. Die amerikanische Ausnahmesängerin Jocelyn B. Smith gab am Samstag ihr 25-jährigen Bühnenjubiläum an einem einzigen Abend zutreffend wieder! Das Quasimodo war proppenvoll!

Okay, bislang gab es keinen Anlass für den gewöhnlicher User, das Microsoft-Produkt SilverLight zu installieren. Seit heute ist das anders. Denn schon seit längerem geistert in den Berliner Köpfen von Format die Idee herum, durch Berlins Straßen zu lustwandeln, und das nicht nur am Lustgarten. Gerüchteweise hörten wir davon, dass an der TFH Berlin solche Projekte am Start sind, aber weder wissen wir, welchen Fortschritt diese über die letzten Jahre genommen haben und ob sie überhaupt über den studentischen Vorhaben-Status hinaus gelangt sind. Insgesamt gesehen ist das Projekt noch recht einfach und keine große Innovation. Hier wünscht sich der Lustwandler Ergänzungen, PlugIns und 3d-Brillen aus Pappe oder Plastik zum Aufsetzen, um endlich einmal ganz wie früher zu promenieren an Berlins wichtigsten Plätzen und zu jener Zeit, als Berlin noch „knorke“ war. Multimedia: Stell dir vor, es ist Cyberzeit und alle gehen hin. Ins Berlin von 1869, 1893, 1926 oder 1957.

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604-10 – Schornsteinfeger: Von der hohen Kunst guter Kommunikation, der Dumpfbacke und böse sein!

„Wer verbreitet Angst und Schrecken, wer vernichtet, was er will? Jeder versucht sich zu verstecken vor dem Hund von Baskerville.“ („Der Hund von Baskerville“, 1971, als Synonym für den Berliner Schornsteinfeger?) – Hinzuzufügen ist: Dass ein Chef seinen Mitarbeitern nicht richtig Aufträge erteilt, ist gar nicht mal so selten. Dagegen zu sagen ist lediglich nur, dass es dann nicht die Aufgabe Dritter ist, Arbeitsaufträge erst mit Sinn zu erfüllen, sozusagen vom Hörensagen und nach dem Motto: „Er könnte wohl das gemeint haben!“ Auch Hausverwalter sind da manchmal ganz gern „Endkunden“, für die ein gewisser Verbraucherschutz programmiert ist!

Nein, nein, kein Problem, Herr Müller (* Name geändert)! Herr Müller ist Mitarbeiter des Schornsteinfegermeisters Herrn Piepenbrink (* Name geändert) in Berlin Wedding (* Bezirk nicht geändert) und ruft mich heute Morgen an. Er steht entweder irgendwo auf einem Dach oder in einem Keller, jedenfalls ruft er nicht vom Festnetz an. Viele Menschen rufen lediglich nur per Mobiltelefon an, von irgendwo, manchmal auch aus dem Nirgendwo.  Man merkt das an mehreren Dingen:

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603-10 – Personen: Gerald Angerer ist Berlins einziger Lokalreporter ohne Grenzen! #Zum heutigen Geburtstag

Geburtstagsglückwunsch von Bloggwart
Geburtstagsglückwunsch von Bloggwart

Herzlichen Glückwunsch, Gerald Angerer, du schillernde Persönlichkeit im Web 2.0! Ein langes Leben, Gesundheit und noch viele Texte, die zur Aufklärung der diffusen Weltlage entscheidend beitragen!

Im Web 2.0 treiben sich allerhand illustre Personen herum. Vielschichtige Pygmäen, eindrucksvolle Platzhirsche, wohlformulierende Stümper, aber auch „skurrile Sympathen“ wie Gerald Angerer aka LOKALREPORTER, wohnhaft Berlin-Mitte, wie der SPIEGEL in seiner neuesten Ausgabe schreibt. Heute hat Gerald Angerer Geburtstag und so wird heute seiner Mutter zur Geburt ihres Sohns herzlich gratuliert.

Am  12. Oktober 1958 erblickte Klein-Gerald in Steyr, Österreich, das Licht der Welt. Wer es noch nicht wusste: Steyr ist eine „Statutarstadt“ und darüber hinaus der Sitz der Bezirkshauptmannschaft des Bezirks Stey-Land. Statu …. was? Niemand kannte das Wort zuvor. Bis Gerald Angerer Berliner wurde und das Internet zu 2.0 mutierte. Eine Erklärung gibt es hier.

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