1209-12 – Positionen: Einige Garten- & Landschaftsbauer stellen Zäune auf, andere sind Vollpfosten! Vom Terminator, Terminieren & vom Warten

Dies ist ein kurzer Nachruf auf eine niemals angebahnte Geschäftsbeziehung zu einem Garten- und Landschaftsbauer, der seine Termine nicht im Griff behielt und dann auch noch fragte, ob man das fortsetzen wolle gemeinsam? Never ever.

Der Garten- und Landschaftsbauer aus dem erweiterten Berliner Speckgürtel wurde via Internetrecherche herausgesucht. Am Donnerstag, den 19. April 2012 um 12:54 Uhr mittags erfolgte eine elektronische Benachrichtigung an ihn. Zuvor hatte man telefoniert und sich darauf verständigt: Ja, wir treffen uns dort, das ist eine Anreise von ca. 100 km, man käme daher für diesen Termin extra raus gefahren.

Eine innere Stimme sagte dem Bauherrn noch, das lasse ich mir bestätigen. Deswegen diese Email. So wie übrigens abgesprochen: Termin am Freitag, den 27. April 2012 von 12 bis 13 Uhr an Ort und Stelle. Zaunbesichtigung: 300 m Zaun rund ums Grundstück herum. Und noch „dies & das“, ach, es könnte ein großer Auftrag werden.

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1207-12 – Emailregeln: Massenpost-Phänomene, Rohrbrüche, Katastrophen

Emails dürfen keine überflüssigen, missverständlichen Hinzufügungen enthalten, die der Leser nicht präzise versteht. Er kann weder Ironie erahnen, noch Untermengung von Kenntnisständen, wie z.B. „der ja bekannte Rohrbruch“, der nicht bekannt ist.

Dass die Leute immer mehr menschliche Kontakte auf die virtuelle Schiene verlagern, ist bekannt. Auf diese Weise werden die unüberwindlich erforderlichen Kontaktversuche erst einmal gar nicht erst noch versucht. Stattdessen schreibt der Absender eine Email und das war´s. Die Folge: Die Posteingänge der Menschen werden voller. Dabei entsteht auch jede Menge „Nullkommunikation“. So wie die mit dem Hauskommissar einer Hausreinigungs- und Betreuungsfirma, die heute Berichtsgegenstand ist, er schreibt am 20.04. des Jahres:

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1205-12 – Feiertag: Der 1. Mai gilt als Tag der Arbeit, weil diese abwesend ist, bleibt!

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Die Katze auf dem heißen Blechdach putzt sich noch einmal gründlicher. Das ist u.U. Arbeit. Auch am Tag der Arbeit. Nebenan schreinert ein neuer Nachbar nun schon seit zwei Monaten am Haus, in das er kürzlich eingezogen ist. Ist viel Arbeit. Aber heute ist dieser Lärm nicht in Ordnung. Heute nicht. Jetzt ruft er über den Zaun, gestern Abend sei es recht laut gewesen. Ja, es war ein Fünfzigster, man habe diesen gefeiert. Eben nicht am 1. Mai, sondern am 30. April. Es ist ein Hexen durchs Dorf treiben. Man kann scheinbares Unrecht eben nicht gegeneinander aufrechnen.

1201-12 – Korrekturhilfen: Mein Office-Korrekturprogramm bietet mir immer genügend Alternativen #entscheidungsberechtigten

Ob die Nachbarn in Berlin-Kreuzberg durch unser Treppenhaus dürfen, um ihre Fahrräder dort durch zu schieben, weil es ihnen bei sich selbst nicht möglich ist? Na klar! Warum auch nicht? Eine Vereinbarung muss her. Doch der Nachbar-Berufskollege bricht einfach immer wieder zusammen, wenn es an die konkrete Vereinbarung geht. Und wird nun auch noch frech. Zeit für Entscheidungen.

Wenn Schriftverkehr als Lösung eines Problems ausscheidet, muss man reden. Besser reden, nicht mehr schreiben. Dann muss man schreiben, dass man nichts mehr schreibt, sondern redet. Weil der Ton eines Briefverkehrs höchstens fehlgehen kann. Während im Gespräch der Ton noch korrigiert werden kann. Der Brief dazu enthält schon die richtigen Alternativen. Mein Office-Korrekturprogramm bietet mir eigentlich immer die richtigen Alternativen. Ich muss sie nur sehen! Sie stehen deutlich vor meinen Augen.

Genau. Die Damen und Herren Berufskollegen kommen jetzt auf eine Blacklist. Mit ihnen ist es unserem Büro nicht mehr gestattet zu emailen. Alles wieder „analog“, per Schneckenpost. Und wenn´s was zu reden gibt, persönlich. Gute, alte Zeit.  Alles andere ist vollkommen sinnlos mit diesen Berufskollegen. Denn sie arbeiten so: wie früher. Wir jetzt auch: wieder!

1190-12 – News: Die BSR hat jetzt für iPhone & iPad-Besitzer erstmals eine Abfallberatungs-App herausgebracht

BSR-App für iPhone und iPad, Screenshot
BSR-App für iPhone und iPad, Screenshot

Die Werbe- und Vertriebskanäle der städtischen Entsorgungsbetriebe ändern sich. In Zeiten des Web 2.0 hat sich jetzt die Berliner Stadtreinigung entschieden, nicht mehr wie früher in „Die Sendung mit der Maus“ für die städtischen Mülldienste zu werben (Link unten), sondern jedem Apple-iPhone und -iPad-Benutzer eine so genannte App kostenfrei zur Verfügung zu stellen. Praktisch: Es wurden Kartendaten des Berliner Straßen- und Verkehrswegekenners kaupert media gmbh integriert.

Praktisch, praktisch: Man blättert das Abfall-Abc auf und sucht nach einem eigenen Suchbegriff, in unserem Beispiel: Kondome. Aha! Kondome sind Hausmüll und an den meisten Stationen abzugeben. Klasse, endlich eine fundierte und hochoffizielle Beratung darüber, wo ich welchen Müll entsorge. Was sollen wir lange herumreden, einfach sich so einen runterholen, installieren, fertig ist die Laube. Letzteres alte Berliner Redensart.

Weblotse

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1187-12 – Positionen: Wie es ist, mit einer Lüge groß zu werden, von Tabaluga, den Zeichen der Zeit und dem Nesin Howhannesijan Trio!

Der Kritiker – MRR

♪♫♫ Irgendwo tief in mir bin ich ein Hörer geblieben…..♪♫♫♪

Bei Radio 88,8 sollen morgens welche anrufen und die erste Strophe von Peter Maffays Smashhit „Ich wollte nie erwachsen sein“ aus dem Tabaluga-Zyklop Cyclon via Telefon zum Besten geben. So weit, so gut.

Wir kennen das aus einer Vielzahl von anderen Mitmachspielchen. Ich selbst hätte damit ein Problem. Eventuell bin ich ein Miesepeter, auf jeden Fall aber bin ich ein Spielverderber, was diese Art Spielchen betrifft. Ich würde solche Spiele niemals mitmachen. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass ich eine gesunde Eigenliebe besitze und mich nicht für andere der Lächerlichkeit preis geben will. Genauer habe ich mir darüber noch nie Gedanken gemacht. Dazu bestandbesteht kein Anlass.

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1183-12 – Lied des Tages: Hanno Bruhn Gang „Über den Dächern (mitten in Berlin)“

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Hanno Bruhn Gang – Über den Dächern – offizielles Video (via Youtube) 

Liebe Kinder! Was der Onkel Hanno da macht in dem Video, wird Euch nicht zur Nachahmung, ja nicht einmal zur Nachtatmung empfohlen. Denn es kann sehr gefährlich sein, auf einer Dachpappe herumzuliegen. Denkt nur an die Gefahr der Windumspülung.  Nein, die Austrittstür zur Dachfläche muss leider geschlossen bleiben wegen der #Verkehrssicherungspflicht

Dieser Song spielt im Wesentlichen auch im Berlin-Kreuzberger Yorckschlösschen, es sind Livesequenzen zu sehen aus Auftritten dort an der Yorckstr., unweit der Kreuzung Großbeerenstr., also dahinten „anne Ecke“. Teils liegt er auch rum dort oben auf der Dachpappe, Hanno Bruhn, ein Berliner Original und Musiker seit ziemlich vielen Jahren.

Wer das Yorckschlösschen kennt, weiß es geht dort schon lange ziemlich „extrem diskret“ zu und Verschwiegenheit ist eine Zier. Deswegen wird auch nicht verraten, was Hanno Bruhn in seinem Leben schon so alles gemacht hat. Fragt doch selbst Tante Gugelhubel, ob sie mehr weiß? Wenn Websites schon nichts kosten, kann man ja auch mal selbst Hand anlegen, um am Ende schlauer zu sterben. Viel Spaß, Freunde.

 (EP)

1180-12 – FotoPodcast: Alles Esel? Die Berliner Stadtreinigung fragt am 09.03. nach, was mit dem Auftrag vom 03.01. geschehen soll?

Das Internet ist auch nicht mehr, was es mal war. Auf www.schwarzgeld.de geguckt, aber keins gefunden.

Alles Esel, oder was?  Wenn die Stadtreinigung heute Morgen zum Auftrag vom 03.01. des Jahres nachfragt, ist zu viel Zeit ins Land gegangen, um noch von Mülloptimierung zu sprechen! Das Foto zeigt keinen jamaikanischen Rastafarian, sondern einen Langhaaresel aus Frankreich namens „Baudet du Poitou“ @Grüne Woche, 2012

Cooles Tier. Raucht das Gras nicht, frisst es aber. Die Mitarbeiter der Berliner Stadtreinigung aber ….nun, so genau wissen wir das nicht!

 (EP)