1232-12 – Positionen: Toilettenregeln, Tod, Deutschland und youtube-Sendungen über die Herkunft von Adolf Hitler #yelp

Auschwitz-Birkenau (Historienfoto)

Auschwitz-Birkenau (Historienfoto)
Auschwitz-Birkenau (Historienfoto)

Der Tod ist ein Meister aus Deutschland
sein Auge ist blau
er trifft dich mit bleierner Kugel
er trifft dich genau.
Paul Celan (* 1920 – + 1970)

Fünf Sterne deluxe für ein Vernichtungslager, aber es müssten Judensterne sein. Alles andere ist nicht angemessen. Als ich mal dort war, in Auschwitz-Birkenau, hat es mir nicht gut geschmeckt. Es blieb mehr als ein im Vergleich zu banaler, bitterer Nachgeschmack. Überrascht war ich nicht. Ich hatte damit gerechnet.

Zu gut hatte ich jedes Detail des deutschen Nationalsozialismus von vielen, verschiedenen, nie ausgewogenen Seiten beleuchtet. Mit den Leugnern, Zweiflern und mit Menschen, die sich wie ich nichts Vergleichbares hätten vorstellen können. Ich hatte immer verstehen wollen: Wie hatte es so kommen können? Das Deutsche Reich in Perfektion: Eine arische Tötungsmaschine, deutsche Perfektion, made in Germany, im Reich der Wurm des Unerträglichen. Und Hannah Ahrendt hat den Hauptbuchhalter der Reichsgasverwesung Adolf Eichmann im Prozess beobachtet und die von ihm ausgehende Banalität des Bösen.

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1229-12 – Telefon: Der Anruf des Tages – Von einem, der auszog, vergessen zu lernen hinsichtlich GASAG, Vermieter & sich selbst

Gute Kommunikation? Telefon
Gute Kommunikation? Telefon

„Weeßte, wo ick jewohnt han,“ sagt er auf der Fete neulich, „das war vielleicht ´ne dumpfbackige Hausverwaltung!“ „Wieso?“ „Na, ick so am anrufen, und die faulen Socken wollen ma keene Bescheinigung jebn.“ „Wofür denn?“ „Na, das ick ausjezogn´bin.“ „Ach was!“ – #Partydialog zwischen Altmieter und Berufskollege, zufällig

Rrrinngg….“Guten Tag.“
„Ja, mein Name ist Müller, ich bin vor einem Jahr aus der Residenzstr. ausgezogen und habe vergessen, mich bei der GASAG abzumelden.“
„Und?“
„Können Sie mir nochmal das Übergabeprotokoll…..?“
„Was?“
„Das Übergabeprotokoll….“
„Ach, das haben Sie auch nicht mehr?“
*Nein.“
„Ich sag ihnen was, Sie haben vergessen, sich bei der GASAG abzumelden, das ist ihr Problem. Lassen sie sich was einfallen. Ich habe nämlich vor allem keine Zeit dafür.“
Krrrkkkksss….er hat aufgelegt. Nicht ich.

Das Telefonat ist beendet. Leicht aggressiver Unterton meinerseits. Kann sich nicht ordentlich abmelden. Kann ja mal passieren. Aber dann noch den alten Vermieter einspannen und Bescheinigungen geben lassen. Unverschämt. Schmarotzke.

Update: Jetzt ruft ein Bekannter von ihm an, der augenscheinlich geschickter ist. Fazit: „Ich werde sie nicht weiterempfehlen als Vermieter!“ – Sagt er. Jetzt ist es raus, öffentlich.

1228-12 – Kritik: Totgesagte melden sich …per Email…. und empfehlen #Mystica TV

Es sind indigene Krisen. Verluste, menschliche Erosionen. Der Lack ist ab.

Ich habe von ihr wirklich lange nichts gehört. Wirklich länger. Wie lange genau, weiß ich gar nicht mehr so genau. Heute habe ich plötzlich eine Email von ihr in meinem Posteingang. Ich bin Empfänger einer Email mit insgesamt 27 Empfängern. Sie hat ihr gesamtes Adressbuch durchforstet und all denjenigen diese Email „weitergeleitet“, die sie bekommen sollten. Der Betreff der Email verrät es: „WG: Gleichgewichtskultur , Mitweltbewusstsein u. Mitgefühlkultur“.

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1227-12 – Positionen: Das Foto des Tages betrifft Gewichtsprobleme bei der Altbausanierung

Sieh mal, so ´nen Silo wiegt schnell 1.000 Kilo!
Sieh mal, so ´nen Silo wiegt schnell 1.000 Kilo!

Sieh mal, so ´nen Silo wiegt schnell mal 1.000 Kilo! Dieser hier immer noch vor einem Grundstück in Berlin-Zehlendorf, Waltraudstr./Ecke Irmgardstr.. Hinterher wird alles wegverkauft. Eigentumswohnungen de luxe! Hoffentlich finden sie einen guten, seriösen Verwalter.

Weblotse

1220-12 – Datenschutz: Das Phantom des Vermieters aus Trier

Als Vermieter kann man sich was rausnehmen, finden wir heraus. Als Vermieter kann man einerseits den Außenkontakt zur Welt komplett verweigern und auf das Schriftsätzliche beschränken. Gleichzeitig kann man „Daten schleudern“, um seinen eigenen Interessen auf Vermietung von Wohnraum förderlich nachzukommen. Auf die Idee, seine eigene Person in den Mittelpunkt der Vermietungstätigkeit zu stellen, ist dieser Beispielvermieter allerdings nicht gekommen. Er lanciert solche Kontakte bei Bedarf auch über Mittelsmänner, genannt Vertrauensmann.

Die nachfolgende Geschichte ist komplett fiktiv, vermuten wir.

Es geht um Dr. Claus Schmiz aus Trier, dem in Berlin-Kreuzberg ein Haus in der Blümchengasse (* geändert) 16 (nicht geändert) gehört.  Die Architektin und Wohnungseigentümerin Corinna Spaß (* Name geändert) wohnt im Nachbarhaus ganz oben „unterm Dachjuché“ und meldet folgendes an die Verwalterin, das sind wir:

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1219-12 – Lied des Tages: Wovon die Leute hohen Blutdruck bekommen, ist unterschiedlich. Behandelt wird´s mit Räucherfisch aus Kunsterspring!

Fakir - der großartigste Berliner Dönerimbissmitarbeiter!
Fakir - der großartigste Berliner Dönerimbissmitarbeiter!

Überall ist Wegstrecke bzw. Wegesrand. Während hungrige Wandersleut´rumlungern vor Dönerimbissbuden in Zehlendorfer Seitenstraßen oder auf Neuruppiner Landstraßen am Tiergehege, fertigen Mitarbeiter tagaus und tagein Sättigungsbeilagen und Haupt- bzw. Nebengerichte der Saison. Leicht bekömmlich, erschöpfend, satt machend und berechnet auf zutreffendem Niveau. Die Ernährungsarten sind dabei unterschiedlich.

Gut, eine gewisse „Lakonie“ liegt allein in der Überschrift wie im Hund begraben. Fakir aber ist der großartigste Berlin-Zehlendorfer Dönerimbissmitarbeiter aller Zeiten oder zumindest jener, die´s nie bereuten. Er ist mein persönlicher Lieblingstürke.  Ob ich jemals seine persönlicher Lieblings“boulette“ werde? Denn draußen auf dem Lande haben alle ihre persönlichen Kosenamen, Kosaken!

Das macht aber nichts, denn schließlich ist heute Sonntag und ich bin nicht erkältet. So oder ähnlich hätten Monty Python erklärt, warum der Vogel tot ist oder ne Runde pieft. Jedenfalls regt sich der Zuhörer nicht länger noch auf, sondern fasst zusammen: Ich bekomme hohen Blutdruck, wenn du in meiner Nähe bist. Z.B. als Nachbar. Oder als „Zimtzicke von derselben Etage“. Oder aber auch, wenn ich dich begehre. Also, wir fassen zusammen:

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1215-12 – Video: Heimlich mitgefilmt, sind die Mitarbeiter unserer Hausverwaltung im Grunde entlarvt! #Positionen

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4156 | Das musikalische Visualisierungs-Sonntagsrätsel! (via Youtube)

Noch ungelöst ist das Sonntagsrätsel vom 15. April 2012, das auf diesem Video zu sehen ist, der Veröffentlicher schrieb dazu folgendes: „Bitte ratet noch schnell, welchen berühmten Song ich hier auf cinematoskopische Art und Weise glanzverfilmt habe? Wer den Titel errät, bitte gleich in den Kommentaren! Super, danke.“ Also, immer ran, es gibt nichts zu gewinnen.

Very british: Wenn wir mal im Büro sind, heißt es arbeiten. Und Tee trinken. Aber wehe jemand stört unsere „teatime“, z.B. durch einen unerbetenen Anruf. Dann klingelt das Telefon unverhofft und schwupps, schon müssen wir „arbeiten“.

Ja, das große „A-Wort“ ist auch das Unwort des Jahres 2012. Das ist bekannt. Leider vergaß das Redaktionsteam neulich, die betriebsinternen Überwachungskameras auszuschalten. So wurde das Malheur gefilmt, dass neulich geschah, als jemand den Betriebsfrieden unserer Hausverwaltung empfindlich störte. Mit einem Anruf. Das enervierende, nachdrückliche Klingeln des Nervis haben wir rausgeschnitten, sicherheitshalber.

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1212-12 – Beschriftung 2.0: Auf dem Multikultihinterhof wohnt ein Filosof oder mehrere, und jeder versteht jeden! Kannste ruhig reden!

Restmüll auf deutsch - türkisch - arabisch: Artakalan Cöp u.a.
Restmüll auf deutsch - türkisch - arabisch: Artakalan Cöp u.a.

Es ist 12:30 Uhr. Von irgendwo her ertönt ein Ferngebet: ♪♫♪ Artakalan ♪♪♫♫♪ Das bedeutet: Rest!! Ihr, der Rest! Nein, nicht ihr, der Rest. Artakalan Cöp, es ist Euer Restmüll, und den sollt´Ihr ordentlich entsorgen. Spricht der orangefarbene Müllentsorger und überall in Berlin richten ordentliche Multikultiberliner ihre Mülltüten Richtung Ringbahnstr. aus. Dort ist die BSR nicht mal online, sondern zuhause. ♪♫ Artakalan….

Wer kennt das nicht? Auf dem Innenhof labert einer Müll. Um diesen korrekt zu entsorgen, sind hier auf diesem Hof alle Müllboxen dreisprachig beschriftet, deutsch, türkisch und arabisch. Weissu, Alder? Is voll toll korrekt, oder? Laberst Du Blech, ist Restmüll. Ey? Is Artakalan Cöp, ey?

Nein, im Ernst: Da hat sich jemand ein Bundesverdienstkreuz verdient. Im kleinen gesehen, verstanden, da sind verschiedene Ethnien, wohnen zusammen und die Beschriftung ist hilfreich: Schließlich ist Mülltrennung gesamtgesellschaftlich gewünscht. Auch die Araber dürfen ruhig…. – Von wegen Vorurteile und Beharren auf festen, gesamtdeutschen Rudimenten von Grundsätzen, pfeif drauf: Eine mehrsprachige Beschriftung, wie hier in der Maxstr./Ecke Schererstr. in Berlin-Wedding, das wäre doch vielleicht schon des Pudels Lösung. Bzw. des Drudels Kern.

1210-12 – Positionen: Wie eine psychische Krankheit! Von einem Mieter, der die Arbeitsmaterialien von Fassadenhandwerkern vom Balkon wirft.

Der Querulant
Der Querulant

Dass ein Mieter Handwerksarbeiten zu dulden hat, die der Eigentümer veranlasst, ist bekannt. Heute wird der Verwaltung gemeldet, dass ein Mieter im Hause Stunk macht, als hätte er eine Störung. Bemerkenswert. Jemand outet sich selbst.

Der Nachbar hat eine Scheibe, sagt der Handwerker. Er hat herumgebrüllt. Die Handwerker sind beauftragt, die Fassade zu streichen. Dazu klettern sie auf der Fassade herum. Der Mieter im ersten Stock will das nicht dulden. Er hat das Klettergeschirr des Handwerkers heruntergeworfen. Normalerweise löst man sowas mit zarten Klappsen auf den Hinterkopf des ausgerasteten Mieters, knallt ihm eine, dass er wieder runterkommt. Nicht in Berlin-Zehlendorf.

In Zehlendorf, in Zehlendorf ist wieder jemand mit dem Kopf im Torf. Was soll man auch machen in Zehlendorf? So hätte Rainald Grebe es vertont. Oder zumindest so ähnlich.

(EP)