2050/14: Nachruf: Richard Kiel „Beißer“

Kerze

Richard.Kiel_Beisser

Nachruf auf „Beißer“?

Ich trau mich nicht: Er ist so schröcklich. Ich hab mir auf die Zunge gebissen.

Viel mutiger, offenbar unerschrocken, der Spiegel.

 

2049/14: Nachruf: Joachim „Blacky“ Fuchsberger

Kerze

Selten hat mich eine Nachricht mehr ins Herz getroffen als heute die über den Tod von Blacky Fuchsberger. Und selten fiel es mir schwerer dazu ein paar passende Zeilen zu schreiben…
weil immer das Gefühl bleibt, dass ich eh nicht in Worte fassen kann, was für ein wundervoller Mensch er war und wie sehr er mir fehlen wird. Es gibt nicht viele Menschen, die ich wirklich bewundere oder als eine Art Vorbild sehe – Blacky war einer davon. Denn er war viel mehr als ein großer Entertainer, Schauspieler oder Moderator – er war ein fantastischer und uneingeschränkt großartiger Mensch.(Oliver Kalkofe auf facebook)

In München verstarb gestern zuhause Joachim „Blacky“ Fuchsberger.

Es kann nicht die Aufgabe dieses Blogs sein, den offiziellen Nachruf zu schreiben. Es gibt berufenere, zuständigere „Organe des öffentlichen Nachrufs“ und die werden dafür bezahlt. Der hier anzulegende Nachruf erfüllt vielmehr eine private Wächterfunktion als Hinzufügung zu denjenigen weiteren Nachrufen, die sich die Journaille so aus der Feder saugt.

Von Joachim „Blacky“ Fuchsberger, so habe ich gerade erst gelernt, ist kolportiert, aber m.E. nicht offiziell als richtig bestätigt, er habe sich in der ersten Zeit seiner beruflichen Betätigung als Radiosprecher in den Fünfziger Jahren vor einer Sendung gern einen genehmigt. Es war diese deutsche Zeit, in der es noch üblich war, härtere Geistgetränke zu sich zu nehmen: Schnaps, Cognac, Weinbrand oder Whiskey beispielsweise. „Blacky“ nahm „Black & White Whiskey“, ein Getränk, das aktuell nicht so groß in Mode ist. Das habe seinen damaligen Chef veranlasst, ihn um Absenz vom „Bölkstoff“ (vom Whiskey) vor Radiosendungen zu bitten. Und das habe letztlich auch zum genannten „Spitznamen“ Blacky geführt. Das ist eine lustige Geschichte aus einem anderen Jahrhundert.

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Leckage - Zunge

2048/14: Instandhaltungsreport: Wo´s leckt?

Banner Report: Instandhaltung

Berlin-Wilmersdorf: Die Leckageortung im Haus ist nichts unanständiges, sondern eine Art gewissenhafte Nachschau, wo´s feucht wird und sich das niemand erklären kann. #HausverwalterABC

So ist es mit „Leckagen“… (Artikel zu Leckagen)

2047/14: Video: Der kleine Oskar Matzerath von einst ist groß geworden und zu Gast bei Johnny Haeusler (FluxFM) #Tipps

_Banner_Die.Blechtrommel


David Bennent im Interview (1979)

„Man kann nicht genug darüber sprechen, was in dieser Zeit passiert ist.“ (David Bennent, im Interview mit Johnny Haeusler, FluxFM, 07.09.14 – 11:30 Uhr – Über die Zeit des Nationalsozialismus in Deutschland)

Er ist Jahrgang 1966 und war von signifikantem Kleinwuchs. Aber er war frech, schamlos und ohne jede Angst und riss im Vergleich zu allen anderen Schauspielern des Schlöndorff-Films „Die Blechtrommel“ die Blicke der Kinozuschauer auf sich, so ist das geflügelte Wort vom „frechen Oskar“ auf ihn passend zugeschnitten. Im übrigen schrie er glasklirrend und gerierte sich in Interviews recht selbstsicher und selten in Wortfindungsschwierigkeiten.

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2046/14: Positionen: Was Konfusius über Neugier, klärende Gespräche und moderne Techniken weiß

Positionen

Konfusius_Email

„Normal ist der menschliche Kontakt im Rahmen eines zielführenden Gesprächs geprägt von dem Interesse, sich zu verstehen und voneinander zu lernen. Eine neue, ganz andere Technik heißt Email, sie ist häufig das Gegenteil davon. Leider.“ – „Normal is a human contact as part of a purposeful conversation, influenced by the interest to understand and learn from each other. A new, completely different technique is called email, it is often the Opposite. Unfortunately.“

Überall gehetzte Menschen, in aller Herren Länder. Die Welt globalisiert sich. Menschen kaufen Wohnungen in fremden Ländern und verstehen nicht, was da „in Deutschland“ abgeht. Der berühmte, alte chinesische Philosoph Konfusius aber ist ein schlauer Mann gewesen. Deswegen verleihen wir seinem weisen Wort hier Gehör.

Denn sie wissen scheinbar, wie man kommuniziert: Per Email. Auf diese komplett elektronische Art und Weise glauben sie, die Dinge vor sich hertreiben zu können. Doch am anderen Ende der Flatrate sitzen Menschen, denen einfach der schwarze Peter zugeschoben wird. Es geht darum: Wer muss was machen und wer ist wofür zuständig. Eine einfache Forderung könnte lauten: Bleib neugierig. Und sei nicht unhöflich. Sondern „beweg Deinen Arsch“ (sorry) und geh ans Telefon. Frage dich durch und schieb das nicht auf eine schriftliche Ebene. Denn auf der schriftlichen Ebene wird alles zu Beton.

Unmöglich, noch etwas aufzuklären. Eine häufige Erfahrung: Für die größten Lappalien werden seitenweise Dokumente eingescannt, komplizierte Fragen in schlechtem Englisch abgefasst und hin- und her gemailt. Ein Anruf würde alles aufklären. Zur beiderseitigen Zufriedenheit. Das Thema ist unerschöpflich. Und ärgerlich.

2045/14: Video: Schöne Wohnung zu vermieten! – Nachmieter gesucht!


Aus „Ladykracher“ – mit Anke Engelke

Sehr schön.

2044/14: Video: Die unerwünschten Nachbarn


Aus „Ladykracher“


Aus „Ladykracher“

Wie man sich wechselseitig zum Einzug besucht, so wird das nachbarschaftliche Verhältnis geprägt. Kracher.

2043/14: Positionen: Von Sabbelsendungen im öffentlich rechtlichen Laber-TV

_danke.Klaus.Wowereit

Herrn W. aus B. habe ich schon gedankt für 13 Jahre bemühtem „Dienst am Volke“, trotz alledem. Trotz Groß-Fluchhafen „BER“ und und und.

Auch die regelmäßigen und zu vielen „Sabbelsendungen“ im deutschen Sabbelfernsehen reißen nun kein neues Ruder der Erkenntnis noch rum. Wowi geht und wirkt gestern Abend im öffentlich rechtlichen Blabla-TV der urlaubsrestgebräunten Sandra Maischberger wieder gefestigter, selbstbewusster und erstarkt. Niemand greift ihn noch ernstlich an, es ist bereits ausgemachte Sache, dass er geht. Das ist auch gut so, findet er selbst.

Keiner der hinzu geladenen Gäste stößt noch irgendein Beerdigungs- oder Beleidigungsrequiem gegen ihn aus oder wirft mit abschließenden Fäkalien nach Wowi. Es ist seltsam: Wenn einer schon geht, wird nicht nachgetreten. Das überrascht. Wowi war offenbar sehr geachtet und wird es in der Erinnerung auch bleiben. Auch Diepgen gibt sich staatsmännisch und würdigt die schwere Aufgabe. Politisch hat W. aus B. den Kopf für ein gescheitertes Projekt Großfluchhafen hinhalten müssen.

Er hat ihn nicht gebaut.

DER SPIEGEL hat die Sendung hier kommentiert. Die Berliner Zeitung hier