1697/13: News: Handwerkerlohn bei Schwarzarbeit – Und wie sieht es mit der Gewährleistung aus? #Linktipp

Rechtliches

Kommentierung anderswo, ist verlinkt, aber hier interessant:

Ist vereinbart, das Handwerkerleistungen ohne Rechnung erbracht werden, damit die Steuer umgangen werden kann, ist der Vertrag insgesamt nichtig und der Auftraggeber kann keine Gewährleistungsrechte vor Gericht geltend machen, so das Urteil des OLG Schleswig. Die Parteien haben gegen die Vorschriften des Gesetzes zur Bekämpfung der Schwarzarbeit und illegalen Beschäftigung verstoßen (SchwarzArbG), indem sie vereinbart haben, dass die Werkleistung ohne Rechnung erbracht wird, damit der entsprechende Umsatz den Steuerbehörden verheimlicht werden kann. Der Verstoß gegen das Verbotsgesetz des § 1 Abs. 2 SchwarzArbG führt zur Nichtigkeit des gesamten Werkvertrags (§ 134 BGB). Die Nichtigkeit des Vertrages führt dazu, dass der klagenden Auftraggeberin keine vertraglichen Gewährleistungsansprüche zustehen, auch nicht aus Treu und Glauben (§ 242 BGB).

Der Urheber dieser Mitteilung ist unten verlinkt. gesichtspunkte.de bedankt sich beim Herausgeber für die Berichterstattung.

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(EP)

1696/13: Historie: Was Dipl.-Ing. Bunn vom TÜV-Bezirk 1 machte, ist bekannt: Aktenbekannt!

Der Sachverständige Dipl. Ing. Bunn am 27.07.1962

Der Sachverständige Dipl. Ing. Bunn am 27.07.1962

Dass sich Verwalter zuweilen auch in älteren Aktenarchiven herumtreiben, ist fast ein bisschen „Nudistentum“. Sie suchen hart, aber herzlich nach „nackten Fakten“. Über die Baugeschichte, die Historie, wie sie war und was sich noch so zugetragen hat. Dipl. Ing Bunn kann ganz sicher nicht mehr befragt werden: Aber seine Unterschrift hat heute noch Gültigkeit. Verjährt wäre nur der Abnahmeirrtum.

„Ach, Marlene, lass doch das Geweene!“ – Aus Datenschutzgründen geht es aber niemanden etwas an. Fest steht nur so viel: Mit seinem „Federstrich“ besiegelte der Prüfingenieur für den TÜV Berlin, dass die Aufzugsanlage in Berlin-Schöneberg nach Beseitigung erheblicher Schäden wieder in Betrieb genommen werden dürfe. Die Anlage fährt übrigens heute noch: Oft rauf und genau so oft wieder hinunter. Bzw. herunter.  Nach dem Weltkrieg Nr. II hatte es gedauert, bis der alte Aufzug mit Holzkabine, Baujahr 1909, wieder fahren durfte. Es ist ein modernes Märchen, eine Art Wiederinbetriebnahmegeschichte. So wie die Sache mit dem abdankenden Papst: Der schrieb bekanntlich die Erschöpfungsgeschichte ganz neu. Doch das ist eine andere Geschichte. Sie hat wohlweislich nichts zu tun mit dem bewohnten Mehrfamilienhaus in Berlin. Obwohl: Vielleicht zieht ja Benedetto, der Sechszehnte in Kudamm-Nähe: Einfach mal schwoofen jehn! Großartiger Gedanke. Habemus Benetton! Oder so ähnlich.

Marlene jedenfalls liegt wieder ganztags in Berlin-Schöneberg, mit Nachtzeitklausel und garantierter Liegefrist.

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(EP)

1695/13: Foto: Der Briefumschlag des Jahres 2012

Der Briefumschlag des Jahres 2012

Der Briefumschlag des Jahres 2012

Ganz vergessen, hierüber zu berichten. Der Briefumschlag des Jahres wurde am 20.12.2012 abgestempelt im „Briefzentrum 10“ und umgehend zugestellt. Er enthielt Weihnachtsgrüße. Und kurz gesagt: Ist das nicht großartig?

Post, die man gern aufmacht, allerdings mit einem kleinen Phantomschmerz: Es tut weh, ihn aufzureißen. Man spürt es körperlich. Toller Briefumschlag. Zur Sicherheit digitalisiert.

1694/13: Foto: Andreas Gryphius: Es ist alles eitel

Andreas Gryphius: Es ist alles eitel

Andreas Gryphius: Es ist alles eitel

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1693/13: Foto: „Tadele nicht den Fluss, wenn du ins Wasser fällst.“

Tadele nicht den Fluss, wenn du ins Wasser fällst.

Tadele nicht den Fluss, wenn du ins Wasser fällst.

Und mach der Hausverwaltung nicht ein Schuldversprechen, weil du dich selbst nicht klar ausgedrückt hast. Wenn du etwas willst, musst du es sagen. Trau dich, dann wird dir vertraut.- Gesehen in einer Grundschule. Stimmt.

#Eso-Ecke

 

1692/13: News: Das Büro Gotthal investiert in die grundsätzliche Modernisierung des Maschinenparks

Continental-Schreibmaschine

Continental-Schreibmaschine

In die Jahre gekommen: Die Schreibmaschine, hier eine mit dreifarbigem Band. Niemand benützt noch Schreibmaschinen. Ein willkommener Anlass, mal über Sinn und Unsinn des deutschen Formularwesens nachzudenken. Back to the roots: Weil niemand noch Schreibmaschinen benutzt, müssen manche Formulare heute wieder „per Hand“ ausgefüllt werden. Eingespannt wird nur der Bürger. Das Formular bleibt weiterhin unentspannt.

Jetzt erst recht. Der Papst tritt zurück aus Altersgründen. So schleicht man sich aus der Affäre. Es ist ihm zuzugestehen. Es ist einzusehen. Er hat ein „biblisches Alter“ erreicht. So wie manche Büromaschinen, veraltete Software, Rechner, kurz: Hier und da ist auf jedem Fleckchen der Welt Modernisierung angesagt, wenn man mithalten will.

Was für die Katholische Kirche gilt, können sich Hausverwalter ebenso aufs Tablett (neudeutsch tablet PC) schreiben. Das erste Mal volldigital.

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