956/10: Multikulti: Heißt Multikulti in Wirklichkeit Muttikult? Oder was soll das?

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China - Land des gefrorenen Lächelns!

China - Land des gefrorenen Lächelns!

 China bleibt in der Diskussion über den diesjährigen Friedensnobelpreisträger Liu Xiaobo hart. Die Entscheidung des Nobel-Komitees, den Preis an den inhaftierten chinesischen Dissidenten zu vergeben, habe keinerlei Einfluss auf das politische System und das Gremium zeige zudem „keinen Respekt für Chinas Justiz“, sagte ein Regierungssprecher am Dienstag. Wer versuche, das chinesische System zu ändern, begehe einen „riesigen Fehler“, sagte der Sprecher des chinesischen Außenministeriums in Peking. Viele Politiker nutzten die Entscheidung des Komitees, dem inhaftierten Oppositionellen den Friedensnobelpreis zuzuerkennen, „um China anzugreifen“, fügte Ma Zhaoxu hinzu. Indem die Regierung in Norwegen, wo das Nobel-Komitee tagt, diese „falsche Entscheidung“ unterstützte, habe sie sich dafür entschieden, „die bilateralen Beziehungen zu ruinieren“. (Quelle: Kleine Zeitung, Österreich vom 12.10.10, Link am Ende des Artikels)

Nein, nicht nur Politiker! Niemand will und darf das politische System von China -bspw. aus Deutschland- ändern. China sollte aber seinen …

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955/10: FotoPodcast: In manchen Einrichtungen ist der Beschilderungswahnsinn komplett! #Schilderwahn

Antje Jackisch - Bitte die Tür ranziehen...

Antje Jackisch - Bitte die Tür ranziehen...

Wo bleibt eigentlich der zivile Ungehorsam? In Stuttgart haben wir doch Vorbilder, oder? Am Bahnhof funktioniert er noch. Und dort? Du gehst in ein Krankenhaus und alles voll mit Schildern, Hinweisen und Texten, die du lesen sollst. Über das gesetzlich vorgeschriebene Maß hinaus, im Laufe der Zeit ergänzt durch Mitarbeiter des Krankenhauspersonals. Und irgendwann bekommst du eine richtiggehende Wut, reißt alle ergänzten Beschriftungen laut randalierend von der Wand und brüllst in die Flure: „Ich bin doch nicht blöd, Mann!“

Wenn man nur einen Moment länger, als man meint, nachdenkt, kommen Schilder wie das hier nun wirklich nicht dabei heraus. Antje Jackisch war heute in einem Krankenhaus, aus einem unschönen Anlass, der hier nichts zur Sache tut. Als sie nun heraus kommt und ihr Digitalfotowerkzeug säubert von den digitalen Sammlerstücken eines Nachmittags im Krankenhaus, ist sie überrascht. Sie hat eine Bilderserie mit vielen, vielen Fotos geschossen, die die Beschriftung mit Hinweisen, Verhaltensmaßregeln und dergleichen betreffen. Nur allein die Beschriftung in einem Krankenhaus zu fotografieren, das wäre noch nicht so fatal. Schlimm wird es erst, so der Eindruck von außen, wenn das Personal in diesen Einrichtungen versucht Regeln zu entwickeln, die das ohnehin vorgeschriebene, deutliche Beschriften (wie z.B. mit Etagen- und Fluchtwegplänen) noch ergänzt. Anstatt einfach mal einzugestehen: Es gibt eine Menge Dumpfbacken, und es nützt auch nicht so viel, noch zusätzliche Hinweise aufzuschriften. Wenn man sich den hier Gezeigten ansieht, wird deutlich: das ist nicht einmal für „halbwegs normale“ Menschen klar verständlich!

Merke: Manchmal ist weniger mehr. Nicht alles im Leben lässt sich super beschriften. Der Fotografin rufen wir -schon etwas legasthenisch, aber reimend, zu: Dantje, Antje! Gut gesehen! Und alles Gute!

954/10: FotoPodcast: Herbst (von Heinz Erhardt und mit einem Foto von Wolfgang Rügner)! #Berlin inside

Wolfgang Rügner: Herbstzeit (von Heinz Erhardt)

Wolfgang Rügner: Herbstzeit (von Heinz Erhardt)

Banner FotocreditsDanke, Wolfgang Rügner!


Trude Herr und Heinz Erhardt – Fahrschule – (via Youtube)

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953/10: Linktipp: Die Kreuzberger Chronik zeichnet die Momente des dortigen Lebens nach! #Lesetipp

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 Die Oranienstraße im Herzen Kreuzbergs: „O wie Orient und Olive, O wie Opium, Osmane und Ouzo. In der O-Straße gewinnt jeder Oberwasser, der offensiv obrigkeitsfeindlich eingestellt ist“ – so schwärmt das Septemberheft der Kreuzberger Chronik. (Ulrich Stock, Die Zeit, 40/2000 – Artikel „Wieder ´ne Vereinigung‘) Oder -wie es IDEAL in „Berlin“ besang: “ „Im Affenzahn die Rolltreppe rauf, zwei Türken halten die Beamten auf. Oranienstraße, hier lebt der Koran, dahinten fängt die Mauer an.“

Dass die Linkhaftung in Deutschland auf dem vermutlich inzwischen gerade abgearbeiteten Prüfstand des Bundesgerichtshofs stünde, hatten wir neulich berichtet. In Kreuzberg allerdings schreibt dagegen schon seit 1998 die Kreuzberger Chronik an und die Website ist hier unten verlinkt.

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