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    Verivox.de verglich Strompreise: Private Haushalte zahlen viel zu viel dafür

    Von Bloggwart | 6.Oktober 2009

    icon_linktipp

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    Die Nachrichtenagentur ddp meldet heute:

    Zitat Trotz halbierter Großhandelspreise an der Leipziger Strombörse European Energy Exchange (EEX) müssen private Haushalte in Deutschland einem Medienbericht zufolge für Strom 5,8 Prozent mehr zahlen als im Vorjahr. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des unabhängigen Vergleichsportals Verivox.de, wie die «Bild»-Zeitung (Dienstagausgabe) berichtet. Stromversorger hätten die günstigen Einkaufspreise nur an Sondervertragskunden wie zum Beispiel Konzerne weitergegeben. Hier sanken die Preise laut Statistischem Bundesamt um 8,5 Prozent. (Umfassende Meldung hier)

    Merke: Fettgedruckte Prozentsätze, die Differenz zwischen beiden beträgt rechnerisch 14,3%. Ist das nicht Betrug?

    ***

    Deswegen geht uns diese Meldung alle an. Denn ob wir den Stromanbieter wechseln, oder ob wir bei einem zu teuren Lieferanten bleiben, das ist auch eine Frage der persönlichen Bequemlichkeit. Und doch halten wir uns immer wieder die Frage vor das geistige Auge: Können wir uns leisten, zu viel zu bezahlen?  Allerdings hatten auch wir hier schon des Öfteren die These vertreten, dass wechselnde, fliegende Geschäftsverbindungen in einer Art ständigem Brokergeist (mit tagesaktuellen Preischarts) eventuell auch nicht das Credo vernünftig verwaltender Haus- und Grundstückverwalter sein müssen. Hinzu kommen hintergründige Fragen über die Quellen derartiger Energien im Hinblick auf eine ökologisch korrekte Einstellung dazu (Stichwort: Strom aus erneuerbaren Energien). Die Verbraucherzentrale Sachsen-Anhalt rät, Stromverträge kritisch unter die Lupe zu nehmen.

    Hausverwalter sind im Bereich der Vertragspflege und -steuerung zunehmend gefordert. Denn ein “hopping” im ständigen Wechsel zwischen verschiedenen Anbietern muss nicht nur jetzt, in diesem Augenblick, nachprüfbar vernünftig sein. Der Wechsel muss sich auch im Nachhinein als richtig herausstellen. Um diesen Beweis überhaupt führen zu können, müssen also die ‘links liegengelassenen’, gekündigten Lieferanten und deren Tageskonditionen im weiteren Verlauf nichtsdestotrotz im Auge behalten werden. Eine kaum noch verwaltbare Aufgabe, angesichts eines umfassenden Tagesgeschäfts. Wie heißt das Sprichwort: ‘Die Enten sind am Ende fett.’

    Weiterführende Links

    Verivox.de

    gesichtspunkte.de – Die Verträge sind gemacht

    gesichtspunkte.de – Von Verträgen und dem Wandel der Zeiten

    gesichtspunkte.de – Furioses Kabelfernsehen! Und Tütensuppe forever

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