477-10 – Twitter Wochenschau: 2010-06-06

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476-10 – Positionen: Ist schon Saure-Gurken-Zeit? Nachrichtenflaute zu vermuten, BILD verlegt Adipositas fest!

FotoPodcast: Jeder Zweite ist zu DICK (Bildzeitung 03.06.10)
FotoPodcast: Jeder Zweite ist zu DICK (Bildzeitung 03.06.10)

Als ich den Laden betrete, sage ich zu Günter (* Name geändert)

Das sind ja heute wieder Schlagzeilen in der Bildzeitung, wie man sie sich wünscht.

Er meint

Kein Problem für mich, oder? Aber für dich: einer war heute schon da. Du bist der Zweite.

Schluck. Schlagfertig ist er, Günter. Günter hat eine „Berliner Schnauze“, so nennt man diejenigen in Berlin, die auf alles eine recht schnell geschossene Antwort verfügbar haben. Eine solche „Kodderschnauze“ (berolinisch für etwas Ähnliches) bezeichnen manche Menschen in Berlin als „ihr Kapital“.

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475-10 – Alltag: Und neu hinzugekommen ist Respekt – seit Köhlers Rücktritt!

 

Aretha Franklin wünschte sich mehr davon. Und nun auch Horst Köhler. Oder anders herum: Er beklagte den mangelnden Respekt vor seinem Amt. Respekt vor dem Anruf eines Anrufers, den man nicht kennt? Sind Sie Mieter oder Eigentümer? Häufige Frage. Manchmal weiß man gar nicht, wer dran ist, und auch mehrfaches Nachfragen ist zwecklos. Respekt. Auch vor dem schwierigen Amt des Verwalters? Eher unwahrscheinlich.

Es muss ein Ruck durch unser Land gehen (Roman Herzog), und dieser Ruck heißt Respekt (Horst Köhler). Weiter arbeiten…

474-10 – DSDSH: Deutschland sucht den Super-Horst! Aus aktuellem Anlass…

_DSDSH  Aktion von gesichtspunkte.de
_DSDSH Aktion von gesichtspunkte.de

Es ist Alltag. Irgendwo in Deutschland ist das erste Mal seit Bestehen der Bundesrepublik Deutschland ein Bundespräsident zurückgetreten. In einer abstrusen Parallelwelt namens facebook gründete sich gerade eine Gruppe mit dem Titel: „Seit Jörg Kachelmann im Knast sitzt, ist das Wetter schlecht“ – Teilnehmer dieser Gruppe sind überwiegend Frauen. Wer hätte das gedacht?

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473-10 – Pressemeldung des Tages: Berliner Polizei übt sich in Zweckentfremdungsverbot

Polizeiticker auf gesichtspunkte.de

Aus der Pressemeldung #1582 vom 01.06. – 10:55 Uhr:

Eine professionell betriebene Cannabis-Indoorplantage entdeckten Beamte des Polizeiabschnitts 36 vorgestern Nachmittag in Gesundbrunnen. Die Polizisten und die Einsatzkräfte der Berliner Feuerwehr waren wegen eines Schwelbrandes gegen 16 Uhr 40 in die Gerichtstraße alarmiert worden. Nachdem der ebenfalls eintreffende 69-jährige Mieter der dort befindlichen Büroräume die Tür geöffnet hatte, fanden sich die Beamten im „Grünen“ wieder. In den speziell hergerichteten Räumen stellten sie 1.400 erntereife Cannabispflanzen, zirka 650 Jungpflanzen, ebenso viele Setzlinge, 630 Blumentöpfe mit Pflanzenstängeln, neun Kilogramm Cannabis-Blattmaterial und Gerätschaften zur Weiterverarbeitung fest.

Merke: Der gründliche Hausverwalter nimmt ab sofort -bitte- eine Extraklausel in den Gewerbemietvertrag auf: „Das Anpflanzen von Rauschgiften stellt keine ordnungsgemäße Nutzung der vermieteten Büroeinheit dar und berechtigt zur Kündigung aus wichtigem Grund.“ – Weiter arbeiten.

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472-10 – Kulturecke: Julia Oschewsky & Band treten am Montag, den 31.05.2010 im Berliner B-Flat auf -Tipp

Sie hat jetzt einen Koffer in Berlin. Und der klingt sau gut.

   01.06.2010, the day after: Auf der Berliner Website blackbirds.tv ist eine umfassende Berichterstattung zu diesem Konzert erschienen.

Julia Oschewsky (Quelle: http://blackbirds.tv)
Julia Oschewsky (Quelle: http://blackbirds.tv)

Ab und zu weist diese Website auf musikalische Perlen hin. So eine ist Julia Oschewsky, eine deutsche Sängerin, die im Jazz zuhause ist und dabei von einer gut funktionierenden Boygroup „aus aller Herren“ Länder unterstützt wird. Bei uns ist über sie mehrfach berichtet worden. Wir erlauben uns daher den zutreffenden und fördernden Hinweis an unsere Leserschaft, dass Julia Oschewsky, die eigentlich in Amsterdam lebt, am Montagabend im Berliner B-Flat ein Gastkonzert gibt.

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Rechercheempfehlung: Bitte beachtet auch und insbesondere die weiterführenden Links in dem Artikel, um einen zutreffenden Einblick über die Arbeit und die Musik von Julia Oschewsky zu erhalten.

471-10 – Twitter Wochenschau: 2010-05-30

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470-10 – Report Instandhaltung: Ich habe den Asian Tiger in mir zutiefst empfunden und entschieden

Hausmeister

Oben ist hinter. Unten ist vorher. Also genau andersrum als sonst (Credo dieses Beitrags zur Reihenfolge der zwei Fotoabbildungen – siehe Folgeseite)

Ich strich zu meiner Gewissheit noch ein paarmal drüber, fühlte, sowas muss auch von der Haptik her stimmen. Dann wusste ich: ich hatte mich nicht verhört. In mir spürte ich ganz klar den „Asian Tiger“. Ich gab ihm dem Vorzug gegenüber „wild Amazon“, das mich nicht in selber Weise berührte. Zu grün: die wilde Amazone. Nein, es würde der „Asian Tiger“ werden, selbst wenn eine Preisdifferenz entstünde. Eine reine Herzensangelegenheit ist keine Frage des Preises, sondern der Intuition. Es ist der Tiger in mir, rroooaaaarrrr….

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469-10 – SPAM: Ich habe 3.000,- € vorzuschlagen, wer will die haben?

Nimm Dir Zeit. Dann hast Du welche, wenn Du sie brauchst. (Tse-Tang, der Ältere aus “Goldene Weisheiten des Sheng Fui”, hier)

Heute Morgen im ePostfach.

screenshot SPAM-Email 26.05.10
screenshot SPAM-Email 26.05.10

Ach so: der rote Aufdruck ist händisch hinterher hinzugefügt und stellt eine  Empfehlung dar.

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468-10 – Personen: Fußball WM kompatibel: der perfekte Verwalter hat ein gutes Timing für Versammlungen

Fifty Five 20.05.10 (© blackbirds.tv)
Fifty Five 20.05.10 (© blackbirds.tv)

Kulturschock pur: Das Foto zeigt die neue Berliner Superband FiftyFive ihres Masterminds Andreas Hommelsheim (kb) bei einem Konzert am 20.05.2010 und wurde uns freundlicherweise von blackbirds.tv (Anmerkungen zur Berliner Musikszene) zur Verfügung gestellt. Die Band hatte die Veröffentlichung ihrer neuen, sehr hörenswerten CD mit einem Klassekonzert vorgestellt. Inhaltlich geht es im nachfolgenden Beitrag um Musik, Musikfans und die Schwierigkeiten im Umgang damit.

Au weia: Heuer (wienerisch, nicht berolinisch) sind Versammlungstermine aber auch nicht ganz leicht zu entwerfen. Es muss ein ganzer Sack von Gesichtspunkten überprüft werden, um dafür zu sorgen, dass die Verwalterin mit ihrem Wunsch nach Kundenkommunikation nicht aneckt.

  • Wir hatten am 19. Mai 2010 bereits darüber berichtet, dass Wohnungseigentümer sich zwar gern zusammenrotten zu Versammlungen (treten nur in Rudeln auf…), dabei aber bitte schön im Vorhinein zu überprüfen wäre, ob am gewünschten Versammlungstag ein Viertelfinalspiel der Fußball WM droht. Ist das der Fall, muss die Versammlung an einem anderen Tag erfolgen.
  • Man muss kein sonderlich großer Prophet sein, um sich vorzustellen, dass die Generation der älter Werdenden irgendwann aus Altersheimen „We will rock you“ skandiert oder im Seniorenchor die „Bohemian Rhapsody von Queen eingeübt wird.

Nun treten weitere, bedeutsame Umstände ein.

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