1643-14 – Branchen & Berufe: Der lästige Streit um die richtige Höhe der Elektrikerrechnung #Positionen

Handwerkerkasten von Bob, dem Baumeister

Positionen

Handwerkerkasten von Bob, dem Baumeister
Handwerkerkasten von Bob, dem Baumeister

Empfehlungsmanagement: Wenn die Hausverwaltung einen Handwerker empfiehlt. Oder der Idee gefolgt wird, das eins und eins zwei ergibt, so von wegen Synergien…. – kommt am Ende rechnerisch (auf Rechnung) „drei“ raus, haben alle Beteiligten ein Problem.

Ein Kunde von vernetzt in seinem Kopf, was er weiß.

Wenn der Elektriker „die anderen Punkte“ im Auftrag der Hausverwaltung bei uns in der Wohnanlage macht, zu denen er bereits beauftragt ist, kann ich den bitten, auch noch diese Kleinigkeit für mich privat zu machen. Die Differenz, die zahl ich.

Das macht er gleich mit. Ein Abwasch.

Da spar ich Geld. Er muss nicht extra anfahren, weil er ja sowieso schon kommt. Eine Anfahrt weniger. Bingo. Eine Win-Win-Situation.

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1641-14 – Video: Der „Conny-Jash-Faktor“ im Leben! Rückschauend betrachtet…vom Schmerz #Lied des Tages

_icon Tageslied/Lied des Tages

Conny-Jash-Faktor

Als Epitaph (griechisch ἐπιτάφιοv bzw. lat. epitaphium, von ἐπί epi ‚bei, auf‘ und τάφος taphos ‚Grab‘; Plural Epitaphe; im Deutschen auch Epitaphium, Plural Epitaphien) wird ein Denkmal mit einer Gedenkinschrift zur Erinnerung an einen oder mehrere Verstorbene bezeichnet. Epitaphe können künstlerisch aufwendig gestaltet sein und befinden sich im Unterschied zum Grabmal nicht zwangsläufig am Bestattungsort. (aus Wikipedia zu „Epitaph“)

Wenn niemand mehr Kultur noch betrachtet, ohne befürchten zu müssen, das Kultur ein Vergehen ist, wird sich niemals mehr an ihr vergehen. Sich ihrer zu bedienen, ohne dafür „zu zahlen“, als eine Sache des wirtschaftlichen Gewinnerwerbs: oh, gottlose Gesellschaft.

In Bitcoins, Interneteuros und mit harten Silberdollar. Dann ist die Zeit der Zwerge gekommen: Und Karl Kraus wusste zu sagen: „Wenn die Sonne der Kultur niedrig steht, werfen selbst Zwerge lange Schatten.“ Peng, das hatte gesessen. Doch wer kennt heute noch Karl Kraus? Die wenigstens, außer vielleicht ein paar Randfichten. . Und vielleicht Michael Maus.

Somebody jedenfalls wusste Bescheid. Der große, alte amerikanische Johnny Cash. Amerika, also der Berliner Speckgürtel.

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1638-14 – Branchen & Berufe: Vom Hausaushang für TELECOLUMBUS

Kampagnen

Gute Kommunikation? Telefon
Gute Kommunikation? Telefon

Auf der Liste unserer beliebtesten Telefonate stehen Anrufe wie dieser ganz, ganz oben. Vor allem, wenn sowieso gerade die Luft brennt und wir Kernaufgaben wahrnehmen: Nämlich erreichbar zu sein. Wenn dann noch so ein Unterirdischer anruft, grrrr………

Rrrinnnggggg.

Guten Morgen.

Guten Morgen.

Mein Name ist Müller.

Aha.

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1635-14 – Positionen: Was man über das Zusammenzurren von gekonnten Argumentationslinien zu sagen pflegt, bzw. denkt! #Zitate

Positionen

Dietrich Brüggemann - Das Sortieren von Argumenten!

Das Sortieren von Argumentationslinien sowie deren Zusammensetzung aus einzelnen Argumenten wird vom selben
Denkapparat geleistet wie das Sortieren von Sätzen sowie deren Zusammensetzung aus einzelnen Wörtern und wiederum deren Zusammensetzung aus Buchstaben. Wer schon letzteres nicht schafft, der wird bei ersterem auch nicht viel zustandebringen. Das ist ein extrem simpler Indikator, ob es sich lohnt, einen Beitrag überhaupt zu lesen, und er funktioniert eigentlich immer.

Mit Verlaub: Es sind die ganz großen Themen, die berühren. Der Filmemacher Dietrich Brüggemann hat das gesagt. Womit er Recht hat. Dietrich Brüggemann lebt in Berlin-Kreuzberg und manchmal in Berlin-Schöneberg, wenn Berlinale ist. Also manchmal. Was Brüggemann sagt, betrifft diejenigen, die sich zu Wort melden, indem sie Text versuchen zu ordnen. Das kann „das gesagte Wort“ sein, manchmal muss es aber nicht sein: Also besser nicht. Sagt Brüggemann. Siehste.

 

1633-14 – Literatür: Darf man tippen?

Kurt.Tucholsky_Darf.man.tippen

Alle Maschinenschreiber werden mich verstehen: Eine Maschine kann einem so vertraut werden wie ein Federhalter. Das Glöckchen zirpt; wir kennen jeden Hebel; wir wissen Bescheid, und wenn die Typenhebel rauschen, so ist das süße Musik zur Arbeit der Gedanken. Und wir wären sehr erstaunt, wenn uns jemand sagte: Wie unpersönlich –! Unpersönlich? Es ist doch unsere, unsere alte und treue Maschine. Und man kann alles lesen. (Tucholsky, Link unten) – Bloggwart meint: Das hat „Pfeffer unterm Arsch“.  XI Gong! Pong!

Darf man tippen? Dieser Text ist relevant und es steht fest: Das Gefühl, was diese Frage betrifft, hat sich verändert. Heute gilt es als ungewöhnlich, handgeschriebene, handgeschöpfte Büttenpapierbriefe zu verfassen. Auch intensive, von Intimität tropfende Kalamitäten wie briefliche Austauschgedanken werden schriftlich vollelektronisch verfaselt. Nicht mit Verschlüsselung. Trinken wir einen TomateNSAaft darauf. Mit grünem Pfeffer, also einer perfiden Schürfnote. Der ganze Text befindet sich ungekürzt hier.

1631-14 – Datenkraken: Erwerber aus Frankreich, Internetrecherchen und Erkenntnislagen, und der Mensch als Netzfundstück

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Vertraulich


Sesamstrasse: Kermit der Frosch – Im Garten eines Kraken

Hier ist der Fisch nochmal:
„Ja ich wäre dort im Garten
um die Arme des Kraken mir anzuschaun
ein Krake hat 8 Arme
ich zähle mal:
1,2,3,4,5,6,7,8
eine menge Krake, was?“
(„Im Garten eines Kraken“, Kermit, Frisch, Muppets, im Original The Beatles)

Professionelles Screening: „Mensch kauft Wohnung“ im Wedding, Rehberge. Verwalter schaut im Netz, mit wem man es hier zu tun hat, die Faktenlage ist äußerst ergiebig:

* Erwerber ist offenbar Franzose.
* facebook vorhanden
* Youtube vorhanden
* XING vorhanden: Arbeitsgeber lt. Profil „XY Deutschland GmbH“ (seit 08.2009)
* Fotoblog vorhanden: http://Superfotograf.wordpress.com/
* Arbeitgeber: Siehe oben
(Alle persönlichen Daten angepasst, verändert, aus „Tatenschutzgründen“)

Nachrichtenlage: Gut, ausgewogen, ausgeglichen, Screening „positiv abgeschlossen“, Fazit: Der Eigentümer darf bleiben. #Alltag – Wir trinken ein Glas OrangeNSAft, prost.

Vorbefasst gewesen: Im Garten eines Kraken – schon früher

1619-14 – Alltag: Der untalentierte Herr Fuchsley, Fuchs auf der Flucht und nie enden wollende Anrufschleifen im #Alltag

Fuchsteufelswild_Banner

http://www.youtube.com/watch?v=7dhZ2VjbxQQ
The Sweet – Fox On The Run

„I don’t wanna know your name cause you don’t look the same
the way you did before, ok, you think you got a pretty face
but the rest of you is out of place“ (aus „Fox On The Run“)

Herr Fuchsley (* Name gegendert) ruft das zweite Mal von seinem Handy aus an. Beim ersten Mal gab ich ihm die Festnetznummer desjenigen, den er zu sprechen wünschte.

Dass er jetzt wieder auf der Ursprungsnummer anruft, war nicht anders zu erwarten. Für so was ist Herr Fuchsley aus Neukölln bekannt. Er gilt als wahnsinnig talentiert, auch in solchen Dingen. „Können Sie sich die Nummer bitte notieren und fest einspeichern?“

Er behauptet jetzt schon das zweite Mal, die Nummer habe er angerufen, die ich ihm zuvor gegeben habe, aber sie sei „nicht vergeben“. Auch wenn´s mir schwer fällt:  „Herr Fuchs, diese Nummer ist vergeben. So wie ich.“ Ich auch. Ich existiere. Also existiert sie auch, die Nummer. „Haben Sie denn die Vorwahl 030 benützt?“ – Da fällt es ihm wie Schuppen aus den Haaren: „Nö, ach,“ und „Ach so!“ – „Na ja, gut, dann werde ich es nochmal versuchen!“ – „Gestern Abend wieder spät geworden, Herr Fuchsley?“  „Tschüs!“ „Tschüs!“ Naja. Fuchsteufelswild bin ich: Runterkochen. In drei Wochen ruft Herr Fuchsley wieder an. Er hat die Nummer wieder verlegt, bei der er anrufen sollte. Und alles fängt wieder von vorn an. Das Fuchs´sche Gesetz! Als „The Sweet“ diesen Song brachten, war Fuchsley noch jünger. Merken konnte er sich diese Zeile oben auch nicht…. wo wir schon dabei sind: Who The F+c* Is Alice?

1618-14 – Positionen: Die Leistungen des Verwalters – und was der Eigentümer davon wahrnimmt!

Präzisa - Die Verwalter

Positionen


Ein Opfer der Steinlaus? Frankfurt/Main, Sprengung des Uniturms

Vor Weihnachten hatte der Vorsitzende dem Verfall der WEG-Anlage am Kudamm durch die berühmte Steinlaus noch den Riegel vorgeschoben. Sein Onkel, der berühmte Zooforscher und Tiersachverständige hatte der Steinlaus, erstmals beschrieben von Vicco von Bülow, zu nationaler Berühmtheit verholfen. In einem flammenden Plädoyer erstritt sein Neffe nunmehr die „Verwaltung durch eine von Einzelschicksalen losgelöste“ Behandlung und Sichtweise. Durch eine große Verwaltungsfirma mit Sachbearbeitern, Gruppenleitern, Teams und vielen Wohnanlagen.

In der Eingangshalle in der Wilmersdorfer Bundesallee hängt ein großes Plakat. Hier residiert die Präzisa, Zusatz „Die Verwalter“. Das ist eine große Bude, die Präzisa. Sagen wir, eine der größten „Verwalterbuden“ Deutschlands. Über mehrere Etagen zieht sich die Präzisa hin. So ca. 400 Eigentümergemeinschaften beispielsweise werden von dort aus verwaltet.

Seit die Firma aus der Kantstr./Ecke Kudamm -am Zoofenster- umgezogen ist und die neuen Räume in der Bundesallee vor einigen Jahren bezog, ist wieder viel passiert. Viel von dem, was Eigentümer gar nicht wahrnehmen. Und einiges, das sich herumspricht.

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1615-14 – Fotowelt: Hat Berlin einen an der Waffel? Oder der Hotelchef? Ein Merkblatt für den Hotelgast zur Übernachtungssteuer! #ÜnStG

Merkblatt für den Übernachtungsgast

Icon fotowelt

Merkblatt für den Übernachtungsgast
Merkblatt für den Übernachtungsgast

http://www.youtube.com/watch?v=-Xaq-Mp2YZg
Ausdruck der Berliner Politik, hier am Platz der Luftbrücke: Der Wackeldackel!

Echtes Berliner Aushängeschild, Zitat: „Um zu verhindern, dass von der Steuer freizustellende Übernachtungsleistungen zu Unrecht der Besteuerung unterworfen werden, sind die Betreiber der Beherbergungsbetriebe in die Prüfung der besteuerungsrelevanten Voraussetzungen eingebunden.“

Tatsächlich: Als sei Berlin „psychisch gestört“, werfen wir versehentlich einen Blick auf dieses Merkblatt. Das ist doch echt krank. Der genaue Wortlaut ist verlinkt unten.

Wie auf einer Hutablage im Auto der Wackeldackel, so schauen wir fassungslos auf den Tresen eines in die Jahre gekommenen Hotels am Platz der Luftbrücke und trauen unseren Augen nicht. Das Pamphlet kommt uns zuerst wie ein Witz vor, aber unbestreitbar liegt es dort auf dem Tresen aufgeklebt, damit es auch jeder sehen kann. Hat der Hotelchef einen an der Waffel? Oder Berlin?

Tante Google hat das Ding auch als pdf zum download gefunden. Lest Euch das mal durch und stellt Euch vor, Ihr seid Berlingast und übernachtet heute Nacht hier in Berlin. Normal ist das wirklich nicht.

Weblotse

 

 

1613-14 – Positionen: Zum „Jahr des Pferdes“ 2014 #Prognosen

2014-01-04-15.11.55_Das.Jahr.des.Pferdes

One day, baby, we´ll be horse, oh yes, oh baby, horse, na und so weiter. – Ist das überhaupt glaubwürdig, dass besonders die Chinesen lebensklug sind? Woher kommt so viel esoterische Weisheit? Dass es dafür sogar ganze Geschenkkalender gibt, und Glückskekse und so was.

„Pferdes“, so sagt dieser Geschenkkalender aus einem China-Restaurant am Ernst-Reuter-Platz, den ich aus Höflichkeitsgründen nicht ablehnen durfte zu nehmen, „sind im Allgemeinen sehr beliebt“. Das stimmt: Wir kennen viele exzellente Gerichte mit Pferd. Manche würden uns sofort aufspießen, wenn wir derlei auch nur erwähnen, die Wahrheit ist: Wir essen kein „Pferdes“, diese Website ist garantiert pferdefleischfrei. Selbst Fertig-Lasagne mögen wir nicht. – Ich würde mich freuen, wenn „chinesische Weisheit“ vom Grundsatz her existiert und freue mich über weitere, lebenslahme Erkenntnisse dazu.

„Weisheit und viel künstlerisches Talent“, wie im Kalender steht? Au ja, so gesehen hat auch das kitschige China-Dingsbums zum Anhängen an die Wand etwas, worauf wir hoffen können. Nicht müssen. Erzähl uns bitte nichts vom Pferd, ist wiederum eine ganz andere Redewendung. Dies vertiefen wir hier nicht weiter. Wir suchen schon lange nach einem sehr, sehr guten China-Restaurant in Berlin, das hier erfüllte unsere Vorstellungen noch nicht komplett. Ausführlicher hier.

Reisschnaps? Zu gefährlich. Lies hier.