1605/12: Fotowelt: Und wo wir schon dabei sind: Unkollegiales Verhalten!

Bitte die Hauseingänge gegenüber benützen!

Bitte die Hauseingänge gegenüber benützen!

Merke: Auch in küstennahen Städten und Gemeinden ist das Schiffen vor fremden Haustüren gänzlich untersagt. Im allgemein ist es sogar unbotmäßig vor den eigenen Haus- und Hoftüren der Republik.

Wer genau dieses Foto geschossen hat, ist unklar. Kennerhafte Kreise behaupten, es sei in Aachen geschossen worden! Das ist für den Kontext egal. Ein besonders widerliches Beispiel für die Unkollegialität unter Hausverwaltern ist das Schild. Eventuell.

Oder war das ein Mieter dieses Hauses? Die Gegend um Aachen gehört ja wie der Rest der Welt eindeutig zum so genannten Berliner Speckgürtel. Weswegen wir auch solche Aachener Erfahrungen an die Netzgemeinde weitergeben. Not und das eigene Bedürfnis: Mit etwas Pech kommt es zum Verwürfnis. Urin schädigt die Umwelt, diese ist sowie so gerade „in Umweltzungen“ begriffen. Männeken Pis, holla di hiti, auch die Putzfrau, der Hauswart und die Bewohner sind nicht gerade glücklich, angesichts dessen!

(EP)

1604/12: Erfahrungshorizonte: Wenn die Nachbarverwaltung einen Dachschaden hat, muss sie das wissen! Auch wollen!

Dachdeckergerüst in Berlin-Wedding

Dachdeckergerüst in Berlin-Wedding

Termin zur Bauabnahme: Die zerschlissene Schornsteingruppe ist neu aufgemauert worden. Die Arbeiten sehen gut aus. Es ist, als hätte sich die Dachlandschaft insgesamt verbessert, alles ist aufgewertet. Im schönen Stil der gesunden Schornsteingruppen sticht heute negativ ein mehr als faustgroßes Loch in der Dachhaut eines Nachbargrundstücks auf. Das der Nachbarverwaltung zu melden, ist allerdings mehr als anstrengend. Es gehört Idealismus dazu. Dass alles besser wird!

Das (Nachbar)Haus (rechts von uns) im Berliner Arbeiterbezirk Wedding sieht im Grunde genommen, ehrlich gesagt, heruntergekommen aus. Als Verwalter des Nachbargrundstücks macht man sich Sorgen. Auch ums eigene Haus. Was ist, wenn das abfärbt, nach dem Motto: „Hach, mit der Gegend hier geht´s bergab!“

So wie wenn man im Bus säße, in den Öffentlichen. Wenn dein Sitznachbar bisschen ungewaschen daherkommt. Das Haus hat schon eine Patina. Am Kirchdach wünscht man sich welche, auf Berliner Altbauten spricht Patina Bände von Untätigkeit. „Hier wird nüscht gemacht“, bestätigt mir dann auch der erste Mieter, der mir auf mein Klingeln hin aufmacht, 1. Obergeschoss Treppenhaus links, von der Straße aus gesehen. Die hier zuständige Hausverwaltung will ich wissen, sage ich. Und das stimmt auch. Wenn Hausverwalter klingeln, so sage ich, sind sie keine Versicherungsvertreter oder Drücker für Kabelfernsehabos. Hausverwalter klingeln nie aus nichtigem Anlass. Vorausgesetzt sie sind überhaupt mal vor Ort.

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