948/10: Kommunikation: Via iPhone ist nicht leicht und Immobilienmakler nicht der Beruf der Zukunft!

gesichtspunkte.de heute im Rausch guter Kommunikation. Wer kennt das nicht? Antwort: Alle, die kein iPhone haben. Aha, jetzt gibt es bad news, siehste Steve Jobs, man kann noch Dinge besser machen an dem Ding, das jeder haben will. Der facebook-Dialog, den Häuptling „Stinkende Socke“ (Profilname geändert) heute aus seinem Tipi fernüberwacht hat, ging auszugsweise so, wobei die persönlichen Daten aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes, aber das wisst Ihr ja, köstlich der Dialog:

Profilinhaber: „das RAR UND WERTVOLL (* Name geändert) steht zur miete — schickes kleines lokal, fertig eingerichtet, mit sehr kleiner profiküche, keller und terrassenausstattung .. von J.R. Kelly (* Name geändert) bestens eingeführt. -> 2150,- netto kalt / 50 000,- ablöse / knaackstraße 3585, direkt am wasserklo (*Ort geändert). tel. des schnöselmaklers: 030 12 34 56 78 (* Telefonnummer geändert)

Häuptling Stinkende Socke (* Name geändert): Ups. Ein Schnöselmakler. Es heißt doch: „Schon mit einer Immobilie nährt der Makler die Familie.“ (Bauernweisheit)

Ladeninteressent (ohne Name): Markier nein danke:-) kosten nur Geld und bringen nicht hatte grade einen für ein Objekt der wollte 10.000 € und wusste nicht mal das der Betreiber Insolvenz angemeldet hat

Ladeninteressent: iPhone sei dank ich meine markler

Häuptling Stinkende Socke: Das iPhone-Rechtschreibprogramm ist einzigartig, oder? Meintest du eigentlich „Makler“? Ich bin gerade nicht an meinem iPhone….

Dieser Dialog, der über eine facebook-Pinnwand gelaufen ist, sagt vieles: Er sagt etwas über das Ansehen von Immobilienmaklern und über die Schwierigkeiten, ein Telefon der Marke iPhone adäquat zu benutzen, ohne dass einem ständig die Worte verbessert werden, die man zu tippen beabsichtigt. Ein lehrreicher Dialog mit Haken und Ösen, aber nicht ohne Wahrheit.

947/10: Schornsteinfeger: Von der hohen Kunst guter Kommunikation, der Dumpfbacke und böse sein!

„Wer verbreitet Angst und Schrecken, wer vernichtet, was er will? Jeder versucht sich zu verstecken vor dem Hund von Baskerville.“ („Der Hund von Baskerville“, 1971, als Synonym für den Berliner Schornsteinfeger?) – Hinzuzufügen ist: Dass ein Chef seinen Mitarbeitern nicht richtig Aufträge erteilt, ist gar nicht mal so selten. Dagegen zu sagen ist lediglich nur, dass es dann nicht die Aufgabe Dritter ist, Arbeitsaufträge erst mit Sinn zu erfüllen, sozusagen vom Hörensagen und nach dem Motto: „Er könnte wohl das gemeint haben!“ Auch Hausverwalter sind da manchmal ganz gern „Endkunden“, für die ein gewisser Verbraucherschutz programmiert ist!

Nein, nein, kein Problem, Herr Müller (* Name geändert)! Herr Müller ist Mitarbeiter des Schornsteinfegermeisters Herrn Piepenbrink (* Name geändert) in Berlin Wedding (* Bezirk nicht geändert) und ruft mich heute Morgen an. Er steht entweder irgendwo auf einem Dach oder in einem Keller, jedenfalls ruft er nicht vom Festnetz an. Viele Menschen rufen lediglich nur per Mobiltelefon an, von irgendwo, manchmal auch aus dem Nirgendwo.  Man merkt das an mehreren Dingen:

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