Zitat des Tages: Der Emailverkehr

Zitat

Hallo lieber Herr Gotthal,
das wird erledigt.
Schön, dass aus der Mail-Flut auch mal eine für mich abfällt!
Artige Grüße
Teodorius Zwackelbarth (* Name von der Redaktion geändert)

Der Geschäftsführer eines Dienstleistungsbetriebs auf die Bitte hin, am Freitag in einem frisch renovierten Treppenhaus den neu verlegten Linoleum-Belag einzupflegen! Der Fettdruck ist eine Hervorhebung durch gesichtspunkte.de. Wir freuen uns über die viel gerechtere Verteilung von Emails sehr, nunmehr auch die Geschäftsführer,  und wünschen weiterhin freien eVerkehr.

Das Restaurant ‚Waldhaus‘ an der Onkel-Tom-Strasse in Zehlendorf

Gastrotipp

Waldhaus, Visitenkarte

Waldhaus, Visitenkarte

 

Das Waldhaus Zehlendorf ist hier ursprünglich etwas irreführend verschlagwortet worden als Sommergarten. Dem ist beileibe nicht so. Es stimmt zwar, dass eine Vielzahl von Zehlendorfern vornehmlich an warmen Tagen dorthin schwoft, aber das tut der Gastronomie im übrigen keinen Abbruch. Beispielsweise wird jeden Mittwochabend Spanferkel angeboten, zu einem angemessenen Preis von 12,95 EUR pro Portion (Stand: 03.06.09). Das Waldhaus bittet insoweit um Reservierung. Das hat der Rezensent gerade nicht getan, sondern einen Überraschungscoup gelandet. Spanferkel essen ohne jede Voranmeldung, das war drin. Das Spanferkel frisch aus dem Ofen, mit einer Honig-Senfsoße (Prädikat: superlecker) und Wirsing mit Kartoffelspalten. Wir können uns zusammengefasst nicht beklagen: Das Spanferkel war ‚kross‘ mit lecker Kruste und im übrigen sehr zart.

Mein Beitrag zum externer hyperlinkWaldhaus Sommergarten auf Qype.

Sicherheitswarnung: Hausordnung in Gefahr

Wie der Stern in seiner Online-Ausgabe berichtet, kann es nicht ausgeschlossen werden, dass Nackte sich einfach so ‚in die Botanik‘ stellen, um sich von ihrem Freund ablichten zu lassen. In den von uns verwalteten Häusern ist das allerdings bislang, gottseidank, noch nicht vorgekommen. Wir können nur warnen vor den ’nackten Wilden‘, die aus autoerotischen Beweggründen nicht einmal davor zurückschrecken sollen, sich am Müllplatz der Wohnanlage oder gefesselt an die Teppichklopfstange ablichten zu lassen. In solchen Fällen, empfiehlt gesichtspunkte.de, einfach sofort die Polizei zu holen. Hausbewohner müssen sich nicht wider Willen mit nackten Fakten wie diesen befassen. Prädikat: wertvoll!

Geschichte in Augenblicken: Das ‚Aufmüpfen oller Kabachen‘ im Wandel der Zeiten…

Historie

 

Wir schreiben das Jahr 1980 und ein Auszubildender beginnt seine berufliche Zukunft als externer hyperlinkKaufmann in der Grundstücks- und Wohnungswirtschaft. Die Auszubildenden der externer hyperlinkDeutschen Gesellschaft zur Förderung des Wohnungsbaues, kurz DEGEWO, waren schon anfänglich in erste Untergruppierungen von Jugendlichen verstrickt. Es gab die ersten Popper, eine Spezies, die inzwischen ausgestorben ist. Schicken Seitenscheitel, eine Möhren-, nein Karottenhose, schwarze Lackschuhe mit Schleifchen drauf. Gott bewahre. Wohnungswirtschaftler waren allerdings nicht Punks, denn das hätte nicht zusammen gepasst. Die Eltern nicht weniger Heranwachsender auf der Suche nach beruflichem Profil empfehlen uns: ‚Geh doch zur Polizei, das ist sicher, und die suchen noch Nachwuchs.‘ Gut, pro forma mal einen Einstellungstest und dann noch Hotelkaufmann. Ein ganz schwieriges Unterfangen. In ganz Berlin(West, anno 1980) bilden sie zwei Hotelkaufleute aus. Das Steglitz International hat gerade eröffnet und der Personalchef will sich noch nicht zur Frage äußern, ob denn auch Auszubildende eingestellt werden. Das Arbeitsamt, Referat Lehrstellensuchen, am Ernst-Reuter-Platz empfiehlt kaufmännisch Interessierten: Mach doch Kaufmann in der Grundstücks- und Wohnungswirtschaft! Was? Diesen Beruf gibt es? Und -schwupps- schon eingestellt. Die Idee hört sich bestechend an: ‚Die städtischen Wohnungsbaugesellschaften in Berlin bauen und bewirtschaften öffentlich geförderten sozialen Wohnungsbau für die breiten Schichten der Bevölkerung.‘ Das hat so was von Sozialarbeit, gemeinnützigem Beruf und edler Tätigkeit.

22. September 1981 – Potsdamer Str., Schöneberg: Der aus Westdeutschland eingereiste Hausbesetzer externer hyperlinkKlaus-Jürgen Rattay gerät unter tragischen Umständen unter die Räder eines Linienbusses der BVG und wird zu Tode geschleift.

Weiterlesen