28-09 – Ernährungsumstellung und was man damit bewirken kann…

Positionen
Mehr Fisch essen....
Mehr Fisch essen....

Es liegt doch auf der Hand: Wer sich gesund ernährt  hat mehr vom Leben. Und wer gute gedankliche Leistungen auf den Weg bringt, kann sich auch in wohnungseigentumsrechtlicher Hinsicht nicht wie ein ‚Narr‘ nach ‚Eulenspiegel’scher Manier‘ verhalten. Dass es wohnungseigentumsrechtliche Narren zuhauf gibt, die tagtäglich Gerichte mit dummem Zeugs beschäftigen, ist bekannt und daher auf diesem Weblog weder eine Sensationsmeldung, noch in Abrede zu stellen. Wer mit ‚Narren‘ regelmäßig zu tun hat, verspürt auf Dauer  zunehmend abnehmend Freude daran, wenn ‚Narren‘ Anträge verfassen, um auf den Höhepunkt eines künstlerisch wertvollen, inhaltlich aber nutzlosen ‚Theaterauftritts‘ hinarbeiten. Es gilt, Wirrungen in den narrenhaften Gedanken und Vorstellungen therapeutisch aufzuarbeiten oder auch schlicht ‚zur Sprache‘ zu bringen. Dies ist immer dann der Fall, wenn der bearbeitende Richter den Kläger fragt: ‚Was wollen Sie eigentlich damit bezwecken?‘ Der Richter hat dann so ein inneres Gefühl, dass was in Schriftsätzen steht, nicht das ist, was dahinter (in Wirklichkeit) steht.

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27-09 – Wer klagt gegen wen? – Von Parteien

Rechtliches

Das Amtsgericht Tempelhof-Kreuzberg hat in einem Beschluss folgendes herausgefunden:

Zitat

Partei ist, wer in Wahrheit klagt oder verklagt sein soll, nicht schon derjenige, den der Antrag als Partei bezeichnet.“

Quelle lt. Amtsgericht: Baumbach/Hartmann, 60. Auflage, Grdz. vor § 50 Rdn. 4

Merke: Es kann sein, Du wirst verklagt, und erst einmal merkt man das gar nicht. Es stellt sich eventuell erst zu einem späteren Zeitpunkt (des Verfahrens, z.B. durch Klarstellungen) heraus. Oh, Deutschland, Du schwieriges und gerechtes Terrain. Im hier erwähnten Verfahren hatte ein immer wieder gern klagender Wohnungseigentümer ein aussichtsloses, weiteres Verfahren versucht zu benützen, um einen Prozesskostenhilfeantrag (!!) zu stellen. Im Ergebnis war trotz einer Vielzahl von Fehlern und vollkommen haltlosen Behauptungen (Unsubstantiiertheit des Klageantrags) das Amtsgericht zu dem Ergebnis gelangt, dem Prozesskostenhilfe-Antragsteller seinen Wunsch auf Beiordnung eines Rechtsanwalts auf Kosten der Staatskasse abzulehnen.

26-09 – Zugeschaut beim Arbeiten: Die Industriekletterer kommen…

Icon fotowelt

Nein, sie sind keine besonderen Menschen und haben fünf Arme, fünf Beine und einen Kletterholm am Steiß. Sie sind ganz gewöhnliche Menschen, die allerdings körperlich über eine gute Fitness verfügen. Die ist Grundvoraussetzung. Wenn die Verwalterin eine Fassade mal schnell überholungstechnisch anstreichen lassen will, sind sogenannte Industriekletterer eine gute Alternative zu konventionell arbeitenden Firmen aus dem Malergewerk. Wir haben uns freundlicherweise mal einen Satz Fotos von einer derartigen Arbeit zur Verfügung stellen lassen und ermöglichen unseren geneigten Lesern so einen Einblick in die Welt der Kletterfritzen. Viel Spaß beim Ansehen. Wir finden die Fotos ‚befruchtend‘  in jeder Hinsicht und auch insofern, als sie einen mal überlegen lassen, auch andere Wege zu gehen, um zum Ziel zu kommen.

 Link zu einer Fotogalerie Industriekletterer

Die Firma, die diese Arbeiten durchgeführt hat, können wir aufgrund unserer bisherigen Erfahrungen uneingeschränkt weiter empfehlen und dafür gibt es heute den Linktipp des Tages:

Website der Industriekletterer

25-09 – Digitale Schnipsel aus dem Verwalteralltag

Paar digitale Schnipsel aus mehreren Bezirken Berlins sind wieder aufgetaucht. Die seinerzeit vorgenommenen Bemerkungen dazu muss man nicht weiter kommentieren. Viel Spaß. Sie werden zum Zwecke Archivierung erbrachter Lebensleistungen hier zur Verfügung gestellt, müssen aber nicht unbedingt ganz ernst genommen werden.

24-09 – Der Verwaltungsbeirat tagt, Erkenntnisse

Zitat ‚Dienstaufsichtsbeschwerden sind form-, frist- und sinnlos‘

Juristenweisheit aus der öffentlichen Verwaltung – angesprochen von einem Volljuristen (im Ruhestand, ehemaliger Richter)


23-09 – Oma Brink´s Kartoffelhaus in der Gastro-Kritik

Gastrotipp

(Quelle: qype.com)
Teaser Gastrotipp

Oma Brink? Find ich gut. Wir wundern uns, wir finden dieses angestammte Lichterfelde-West-Lokal noch nicht auf qype? Sicher, es gibt eine ganz einfache Erklärung dafür: die Generation der Älteren, zu der auch Oma Brink gehört, die sogenannten ‚Silver Surfer‘, die mögen das Internet nur teils, und Oma Brink versteht mehr vom Kochen, als vom Schreiben befeuernder Gastro-Beiträge? So wirds, nein, so wirts wohl sein!

Oma Brink´s Kartoffelhaus, von der Straße her
Oma Brink´s Kartoffelhaus, von der Straße her

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11-09 – Verfahrensbericht: Eine ‚Contrahage‘ wegen Wohngeld…

Was bitte ist eine ‚Contrahage‚? Nachfolgend wird so eine im Prinzip erläutert.

Zeit für einen (weiteren) Verfahrensbericht aus der Dunkelkammer des Wohnungseigentumsrechts. Ein Verfahrensbericht ist auch ein Bericht über ein verfahrenes Verfahren. – Ein jüngerer Rechtsanwalt hat einen erheblich älteren Mandanten. Wir vermuten ‚Beratungsresistenz‘ des Älteren von beiden. Der jungsche Advokat mag talentiert sein auf anderen Gebieten. Nicht jeder Rechtsanwalt versteht auch was von Wohnungseigentum. Das ist eine andere Baustelle. Die Spruchkammer des Berliner ‚Amtsgerichts Irgendwo‘ hat so einen jüngeren Anwalt heute am Schlafittchen.

Ein Mandant ist ein Mandant und der bringt Penunse, Mücken, Flöhe, Kohle, kurz: Anwaltshonorar. Für Anwälte muss es auch auf eine ‚auskömmliche Gesamtbetrachtung‘ des Mandanten ankommen. Und wenn der Mandant schlicht verrückt ist, heißt das noch lange nicht, dass er nicht eine erquickliche, sprudelnde Geldquelle sein kann. Was soll’s?

Der jungsche Rechtsanwalt klagt jetzt namens seines Mandanten auf Unterlassung der Nutzung von im Untergeschoß befindlichen Kellerräumen als ‚Büro mit intensiver Nutzung‘ durch den Beklagten. In der Teilungserklärung der (kleinen) Wohnanlage befindet sich (aber) diese Regelung. Das stößt irgendwie sauer auf. Alle jetzigen und alle künftigen Wohnungseigentümer, so die entsprechende Klausel, erteilen schon jetzt ihre Zustimmung zu einer derartigen Nutzung. Fest steht auch, dass von irgendwelchen Bedingungen für eine derartige Zustimmung nichts ausgeführt ist. Jetzt werden Bedingungen aufgefahren, sogar gerichtlich. Es geht zur Sache…

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10-09 – Bald eröffnet das 1. Berliner Currywurstmuseum….

Quelle: nahrungsmittel-blog.de
Quelle: nahrungsmittel-blog.de

Gut zu wissen: Es wird bald eröffnet. Genauer gesagt am 16.08.09. Diesen Termin müssen wir uns vormerken und dann ins Currywurstmuseum eilen. Guten Hunger. gesichtspunkte.de vermutet, dass diese Meldung im Wesentlichen unsere Berliner Leser interessiert. Macht nichts. Es muss auch Lokalpatriotismus-Tendenzen geben, oder? In der Schützenstr. 70, unweit vom Checkpoint Charlie, wird das Museum seine Pforten öffnen.

7-09 – Spruch des Tages

Franz Gröning, Ernährungsberater (Foto: Website)
Franz Gröning, Ernährungsberater (Foto: Website)

 Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr“ – Franz Gröning, Ernährungsberater

Auf der Website von Randori Pro, Berlin-Spandau, werden auch Ernährungsberatungen angeboten.

Übergewicht ist ein Schlüssel zu einer negativen Lebensweise, ergo spielt die aktive Beobachtung und Kontrolle des eigenen Körpergewichts eine Schlüsselrolle für ein glückliches, erfülltes Leben.

Der Hinweis durch gesichtspunkte.de hat nichts damit zu tun, dass Vermieter um die zunehmende Über-Belastung von Altbau-Stockwerksdecken aus Gründen des Übergewichts fürchten, sondern ausschließlich mit dem Wunsch, lohnenswerte Lebensziele zu fördern und zu unterstützen. Übergewicht ist in Deutschland kein Einzelproblem, sondern eine gesellschaftliche Gesamtkonsequenz aus industriellem Fertig-Food und falscher Ernährung.

6-09 – Stalking, Teil 2: Die Mieterin Lohsemann und Wut auf Briefkästen

Auszüge aus Erinnerungsprotokollen eines Hausbewohners: Alle Namen wurden wegen der Gefahr von konkreten Rückschlussmöglichkeiten verändert:

 …die Mieterin Frau Lohsemann (*) terrorisiert mich, seitdem ich eingezogen bin. Ich selber rede kein Wort mit ihr. Sie beschimpft und beleidigt mich, sobald sie mich sieht, läuft mir teilweise auf der Straße hinterher. In einem Fall habe ich sogar die Polizei rufen müssen, als sie nicht aufhörte, mir auf der Straße nachzulaufen. In sehr späten Nachtstunden (3.00 bis 5.30 Uhr) spielt sie häufig so laute Musik, dass ich immer wieder geweckt werde. Da die Ruhestörungen oft intensiv, aber nur kurzfristig sind, trifft die Polizei meist nicht rechtzeitig ein.