1549-13 – Alltag: In der Eingangspost der Haus- und Grundstücksverwaltung geht ein gar lustig Treiben vonstatten! Gestatten?

Lehrer Lämpel: Die neuen Leiden des jungen W.
Lehrer Lämpel: Die neuen Leiden des jungen W.
Lehrer Lämpel: Die neuen Leiden des jungen W.

Nach Zusendung der emailadresse, nehme ich Dich/Sie gerne in unsere mail-Verteiler für Paartanz- und/oder Kreistanztermine auf! (Signaturangabe einer Email an die Hausverwaltung)

Das Anliegen war ja noch gut gewählt. Die Antwort unsererseits dauerte Sekunden, auch am Abend zufällig noch am Arbeitsplatz. Die Ursprungsmail war -richtigerweise- eher kurz und privat gehalten. Als dann aber sofort die Antwort geschossen kam, freute sich die Empfängerin der schnellen Antwort und drückte auf Antworten. Dabei wird automatisch die vorkonfigurierte Signatur im Antwortmodus mit eingerückt. Und da steht es nun: Das beste, was Füße jetzt tun können, ist tanzen.

Nur ja nicht jetzt eine Email schreiben und Aufnahme in  den newsletter…. – Halten wir so kurz als möglich fest: Es lebe der Gesellschaftstanz! – Ich muss weg: Die nächsten Tanzschritte abstimmen, vorwärts, rückwärts, seit und ran….

1548-13 – Linktipp: 10 Dinge, die alle Eltern ihren Kindern über Behinderungen sagen sollten

icon_linktipp

Vertraulich

http://youtu.be/xhasLyfuT4Y
Paul Simon live: 50 Ways To Leave Your Lover

„Wir können auch fantastisch sein.“ 50 Ways to love Your leaver, den zu lieben, der Dich verlassen hat, oder „leave Your lover“, Deinen Liebhaber zu verlassen! 10 things to tell Your children about beeing handicaped! Mit Aufzählungen für vollständiges Verstehen werben, Bahnen brechend… – Oder wie man die Glasknochenkrankheit einem Kind erklärt!

Raul Krauthausen hat sie aufgeschrieben, inspiriert von einem englischsprachigen Text, der ihm als Vorlage zur Verfügung stand. Er ergänzte sie mit eigenen Bemerkungen bzw. Erfahrungen. Vollständig ist die Liste damit noch nicht.

Und bevor der Wind uns in Richtung seines Artikels trägt: Baut Rampen und barrierefreie Zugänge zum Rest der Welt. Endlich.

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1547-13 – Foto des Tages: Anke´s Zeugnis, die Leiden des jungen Werther, Bauernschläue und Bibelgebote

Anke´s Zeugnis

Icon fotowelt
Fotowelt!

Bibelgebot: „Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten.“ – Bauernschläue: „Mit Speck fängt man Mäuse.“ Johann-Wolfgang von Goethe: „Ein Mensch, der um anderer willen, ohne dass es seine eigene Leidenschaft, sein eigenes Bedürfnis ist, sich um Geld oder Ehre oder sonst etwas abarbeitet, ist immer ein Tor.“ aus: Die Leiden des jungen Werther

Wir sind gedanklich im Jahre 1977 in der Klasse 6 b in Grabow, einem kleinen Ort in Mecklenburg-Vorpommern (Berliner Speckgürtel). Anke bekommt ihr Zeugnis. Es wird abgerechnet über´s vergangene Jahr Schule. Und wie.

1977 war die Zeugniswelt noch in Ordnung. Eine rundum gelungene „Gesamteinschätzung“ gibt das Zeugnis her, eine Schülerin mit einer positiven Menschwerdung, nicht nur in der Art ihrer schulischen Leistungen und deren Beurteilung. Auch der „social impact“ stimmt. Nach Art des Systems, in dem schulische Leistungen hier beurteilt zu werden pflegen, ist die Schülerin positiv beleumundet. Sie selbst hat dazu einige Distanz, inzwischen.

Das Zeugnis liest sich wohlfeil.

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1545-13 – Shift happens: 1 Mülltonne abbestellen

Shift.happens

Die „Wertstofftonne“ muss weg. Seit dem 01. Januar 2013 hat sich ALBA Berlin mit der BSR aufgeteilt. Was die einen nicht machen, lassen die anderen liegen. Oder stehen.

Die 240 L-Tonne soll weg. Stattdessen soll zusätzlich eine 240 L-Papiertonne hin. Am 07. August geht der Auftrag raus. Ein Autoreply von ALBA, Angelika Broichganz (* geändert) lässt ausrichten, sie liest keine Emails, sie würden auch nicht beantwortet. So eine Autoreply schaffe ich mir auch an. Ist auch gemütlicher.

Am 16.10. steht die Wertstofftonne immer noch. Frau Broichganz ist inzwischen ausgeschieden bei ALBA. Wieder habe ich die vier ALBA-Gesellschaften adresstechnisch am Wickel, die für mich wichtig sind. Zwei fliegen heute raus. Es gibt sie nicht mehr. Zwei andere heißen jetzt nicht mehr Deutschland GmbH und Consulting GmbH. Sie heißen jetzt plötzlich Alba Berlin GmbH. Im Westen nichts neues: Dr. Schweitzer, ALBA-Vorstand, hat wieder Unternehmensmonopoly gespielt. Einmal im Jahr ändern alle diese Gesellschaften ihre Namen und Zuständigkeiten. Fünf Telefonate, drei Emails und zwei weitere, die zurückkommen, obwohl sie lediglich zurückgeschickt wurden mit dem Hinweis: Bitte antworten Sie nicht auf diese Email. Na, dann eben nicht.

Guten Tag weiterhin.

1544-13 – Fotowelt: Der Irrläufer des Tages #Telekom

Irrläufer Tierkörperbeseitigung
Irrläufer Tierkörperbeseitigung
Irrläufer Tierkörperbeseitigung

Brisant: Mit einem falsch eingetüteten Brief kann man den Datenschutz eines Briefempfängers nachhaltig verletzen. Oder die Gefühle desjenigen, der den Brief unzuständigerweise erhält.  Mokant: In seiner Email schrieb der Geschäftskundenbetreuer, wenn der Auftrag abgewickelt sei, würde er sich über eine positive Bewertung freuen. Stattdessen gibt es jetzt beim Briefeempfänger erst einmal eine kognitive Bewertung: Ist dieses Schreiben überhaupt für uns?

Das Team Telekom heißt in diesem Fall „Dssd“ (Team 3). Dort versenden sie Auftragsbestätigungen in Sachen „Router“, sozusagen „Route 66“. Ein Datenhighway soll geschaffen werden, teuflischer wäre nur „Route 666“. Nicht schlecht, was Team 3 macht. Es war nicht die Post, die diesen Brief eintütete, er wurde im Unternehmen Telekom eingetütet, mit einem Brief, der an uns gerichtet war. Wir allerdings haben von Tierkörperbeseitigung wenig Ahnung.

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1543-13 – Positionen: Heizkostenabrechnungen, Kugelkopfschreibmaschinen, Kostenmeldungen und #Techem

Heizkostenabrechnung durch TECHEM

Positionen

Heizkostenabrechnung durch TECHEM
Heizkostenabrechnung durch TECHEM

Der Mensch ist immer ein individueller. Eventuell ein Guter. Oder auch nicht. Was TECHEM angeht, so nimmt dieser Tage „die übliche Übung“ der Heizkostenablesungs- und Abrechnungsprofis“ Wunder. Wundersam die dortigen Vorstellungen, wie gute Zusammenarbeit funktioniert. Okay, wir geben zu, dass wir nicht ganz „die übliche Übung“ veranstalten. Wir machen uns Sorgen um die Richtigkeit von „extern ausgelagerten Abrechnungsaufträgen“.

Anders als andere Hausverwaltungen haben wir immer die Idee verfochten, selbst „vollkompetent“ zu handeln und die Heizkosten- und Warmwasserkostenabrechnungen auf der Grundlage der Heizkostenverordnung selbst anzufertigen. Eins ist klar: Das Verteilen von solchen Kosten ist nicht schwieriger, als das Verteilen der im Übrigen angefallenen Wohnkosten eines Wirtschaftsjahres. Man muss ein wenig Fachwissen über die HeizkostenVO besitzen und das war´s.

Was ist anders als in der „ganzen, üblichen Branche“?

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1542-13 – Breaking News: Am 10. Oktober 2013 findet bundesweit ein #Blitz-Marathon statt

news

Polizeiticker auf gesichtspunkte.de
Polizeiticker auf gesichtspunkte.de

wer rast, tötet • wir sind es leid, andere menschen leiden zu sehen • rasen ist unsozial (meint die Berliner Polizei und kündigt Radarkontrollen massiv an

Apropos zu schnell fahren: Morgen lieber nicht. Diesen Tipp gibt man besser weiter an Freunde, Bekannte und bekennende Geschwindigkeitssünder. Einfach den Link weitermailen.

Am 10. Oktober (morgen) geht es den Rasern auf Deutschlands Straßen an den Kragen. Überall wird fotografiert: Also nicht vergessen, die Haare zu kämmen und das Konterfei zu rasieren (Männer) bzw. zu schminken (Frauen). Die in Berlin und in Brandenburg geplanten Standorte (Änderung bleibt vorbehalten) hat gesichtspunkte.de hier als Service zur Verfügung gestellt.

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1541-13 – Korrekturhilfen: Das Officeprogramm bietet einem im Leben manch vergnügliche Wortalternative #Maklerklausel

Korrekturhilfe zu "Maklerklausel"
Korrekturhilfe zu "Maklerklausel"
Korrekturhilfe zu „Maklerklausel“

Sagten wir schon, dass eine derartige Sammlung vergnüglicher Alternativvorschläge auf facebook dokumentarisch immer wieder ergänzt und zur Vergnügung gestellt wird? Falls nicht, jetzt ja. Das ist schon ganz schön schräg, was einem Officeprogramme so anbieten, wenn man einen Text mit der Rechtschreibprüfung durchforsten lässt. Es ist ein Software-Algodingsbums, nicht mehr, nicht weniger. Aber vergnüglich.

Ist eine „Maklerklausel“ im Versicherungsvertrag im Grunde eine „Mauerkelle“. Ja, genau, warum eigentlich nicht?

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1540-13 – Redensarten-Index: „Mit der Tür ins Haus fallen“ im Berufe des Hausverwalters

Redensarten-Index: Ins Kraut schießen!

„Darf ich mal mit der Tür ins Haus fallen?“ ist eine eher ungünstig verbrämte Redewendung des Hausverwalters im Außendienst und lässt zu viel Spielraum für mistverständliche Dienstinterpretationen seitens der geneigten Kundschaft zu. #nurmalso

Selbiges gilt für die Verabschiedung nach dem gemeinsamen Wohnungsbesichtigungs-Innentermin und die Redewendung: „Ich mach mich mal aus dem Staub!“ Wie auch nach dem Kabelbrand in der Wohnung, bei Schadenbesichtigung und mit der Feststellung des Hausverwalters: „Sie sind schwer auf Draht, was?“ Wenn vor dem Wohnungsfenster eine große Eiche jegliche Sicht versperrt, beruhigt man den Bewohner nicht mit der Feststellung: „Sie sehen aber auch den Wald vor lauter Bäumen nicht.“ Es geht auch ums Benehmen. – Manch garstig Plattitüde, übe!