13-09 – Stop stalking: Wenn Nachbarn stalken, sind massivste Gegenmaßnahmen richtig und zielführend

 

Stop Stalking - Nachbarn
Stop Stalking – Nachbarn

Zitat Wo Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht“ (Sponti-Spruch, Berlin, frühe 80-er Jahre)

Wenn Nachbarn stalken, sind konkrete Abwehrmaßnahmen zu treffen. Die große, weite Welt des Internet ist voll von Berichten über Stalking. Auf Twitter ist die Suche danach ergiebig. Gegen die obsessive Verfolgung und Nachstellungen von Stalkern ist die vom ehemaligen New Yorker Bürgermeister Rudolph Guliani einstmals eingeführte Null-Toleranz-Politik ein richtiger, zielführender Schritt. Mit aller Härte ist dem Stalker klar zu machen, dass sein auf Freiheitsberaubung gerichtetes Tun nicht akzeptiert wird und sämtliche legalen Schritte hiergegen ins Feld geführt werden.

Wichtig ist: Gegen Stalking sind nur und ausschließlich legale Mittel anzuwenden. Auch wenn die Justiz das Problem in Deutschland erst seit kurzem als Straftatbestand eingeführt hat, hat der Betroffene keine anderen Möglichkeiten als beispielsweise diese:

* Strafrechtliche Anzeige des Stalkers

* zivilrechtliche Schritte bei Gericht, eventuell gleich aus mehreren Rechtsgründen, selbst wenn hinreichender Grund zu der Annahme besteht, dass die Gerichte Stalking nicht besonders gut kennen und scharf abwägen müssen zwischen der Freiheit eines Menschen (selbst wenn dieser ein Stalker ist) und dem Schutzbedürfnis eines Opfers

* gezielte Information der Öffentlichkeit, der Nachbarn, Freunde, der Umgebung. Hierzu kann beispielsweise in Zeiten des Internets durchaus gehören, seine Beobachtungen in Form von digitalen Tagebüchern (Weblogs) zu veröffentlichen. Hierbei ist streng auf die Bestimmungen des allgemeinen Persönlichkeitsrechts zu achten. Auch Stalker genießen strafrechtlich ein Grundrecht auf eine „Unschuldsvermutung“. Für die mit Folgen für die persönliche Freiheit maßgeblichen Sanktionierungsmöglichkeiten ist in Deutschland ganz allein der Staat verantwortlich. Beachte: Ein Stalker verfolgt sein Opfer permanent und weiß auch 100%.-ig Bescheid darüber, auf welchen Websites sich sein Opfer regelmäßig betätigt. Wenn das Opfer daher Beschreibungen absurden Täterhandelns oder Darstellungen einer befremdlichen Realität eines Stalkers in dezidierter Weise abgibt, dann fühlt sich der Stalker bereits wieder erneut als Opfer seines Opfers. Denn er kann den Gedanken nicht ertragen, dass Menschen ein Recht auf freie Meinungsäußerung haben, wenn sie gezielt darstellen, wie absurd, negativ und unvollkommen das Leben eines Täters für sie ist. Eine kontinuierliche Information der Öffentlichkeit -selbst wenn aus Persönlichkeitsrechtserwägungen konkrete Namensnennungen zu unterlassen sind- folgt daher beispielsweise folgende Maxime gesunden Menschenverstandes: ‚Es ist besser, von der Wahrheit verletzt, als von einer Lüge getröstet zu werden.‘ (Khaled Hosseini, „Der Drachenläufer“, Berlin-Verlag 2003)

Stalker sind Menschen, die psychische Probleme haben, denen es menschlich in ihrem eigenen Leben nicht gut geht. Sie sind verzweifelt oder sie fühlen sich in krankhafter Weise im Recht. Sie bekämpfen andere Menschen, denen sie unbewusst das vermeintliche Lebensglück neiden oder von denen sie glauben, dass sie sie verletzt haben. Sie bekämpfen insbesondere auch die freie Meinung anderer Menschen, da diese distanziert sein kann und entgegengesetzt. Ihr Ziel ist die Veränderung ihres Opfers mit Mitteln seelischer, psychologischer oder (sogar) körperlicher Gewalt. Wenn das Opfer daher Angst vor dem Stalker hat, fühlt sich der Stalker am Ziel. Dabei überschreiten sie Grenzen des gesunden Menschenverstandes. Wenn ein Stalkingopfer einen Stalkingtäter darum bittet, derartiges zu unterlassen, fühlt sich der Stalker insgeheim bestätigt. Er freut sich, dass seine Rechnung aufgeht. Er meint, den anderen erfolgreich niedergekämpft zu haben. In Wirklichkeit ist aber der Stalkingtäter nur emotional nicht in der Lage, mit dem Leid anderer Menschen zu empfinden, Rücksicht zu nehmen und selbst zurückzustecken. Der krankhafte Erfolg des Stalkers besteht bereits darin, selbst vom Opfer wahrgenommen zu werden. Schon das allein reicht ihm aus, um sich selbst besser zu fühlen. Der Täterkreis ist von den Forschern zum Thema Stalking in sechs wesentliche Tätergruppen unterteilt worden.

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10-09 – Report: Das Leben der anderen… häusliche Gewalt – Es gibt klare rechtliche Grundlagen

Das Leben der anderen...

Die Bundesjustizministerin hat die Sache klar dargestellt. Sie sagt, häusliche Gewalt in körperlicher oder seelischer Form findet überwiegend im engen sozialen Nahraum, also „zu Hause“ statt. Für viele Opfer gehört sie zum bedauerlichen Alltag. Sie kommt in allen gesellschaftlichen Schichten vor. Dort, wo die Polizei eigene Datenerhebungen anstellt, trifft die Polizei fast ausschließlich auf männliche Täter. In einer Berliner Erhebung waren 86,4% der Tatverdächtigen Männer. Nicht zu Unrecht titelte daher auch der Spiegel (Ausgabe 2/2008) daher „Junge Männer – Die gefährlichste Spezies der Welt„. Doch das Unterthema „Junge Männer“ ist in Wirklichkeit zu ergänzen durch Gruppe aller übrigen Täter, die in allen Lebensalters-Abschnitten daherkommen.

Der Schutz der Betroffenen war bislang wenig gewährleistet, gesteht die Ministerin denn auch ein. Wenig Vertrauen in staatliche Institutionen kommt hinzu. Wer Strafanzeigen stellt, muss sich fragen lassen: ‚Was hat der Täter getan?‘ Die Polizei hat hier und da Stalking-Spezialisten, die sich mit nichts anderem beschäftigen, aber in entscheidenden Augenblicken im Urlaub sind. Eine Vertretung steht nicht zur Verfügung. Man habe sich an die Polizeiwache zu wenden, und auch diese stellt in solchen Situationen gern auf Berliner Mundart die Frage: ‚Und, wat hat er jetan?‘ – Anwälte, Rechtspfleger und Sachverständige empfehlen, in solchen Situationen vor allem eins zu tun: Öffentlichkeit herstellen, andere informieren. gesichtspunkte.de stellt zu diesem Randbereich Öffentlichkeit durch regelmäßige Informationen her.

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104-09 – Report: Das Leben der anderen – Nach Claudia Hattitten nun Angriff von OmaSilva @Twitter

Das Leben der anderen...

follow me
follow me

Der Kurzzeichen-Dienst Twitter hat viele nützliche Aspekte und wird auch von uns genutzt. U.a. eröffnet er uns Blogschreibern die Möglichkeit, unsere Texte per Kurznachricht an eine weltweit in Frage kommende Gemeinde von möglichen Interessenten zu zwitschern. Eine Kurzzeit-Beobachtung von gesichtspunkte.de während der letzten vier Wochen zeitigt aber auch eine ganz nervige Geißel moderner Digitalwelten. Die Nutzer von Twitter sind Folgende und Verfolgte zugleich und am Verhältnis der einen zu den anderen kann man auch den Sinn oder den Unsinn eines solchen Accounts -manchmal erst auf den zweiten Blick- erkennen. Die Beobachtung, dass unserem Account in den letzten vier Wochen zunehmend „digitale Leute“ folgen (followen), die selber gar nichts zu sagen haben, interessiert uns aber doch. Denn wer nichts zu sagen hat, selbst aber beispielsweise 550 Menschen auf der ganzen Welt folgt, ist doch einigermaßen verwunderlich. Sind das isolierte, vereinsamte Menschen, die auf diese Weise wenigstens marginal am Leben anderer partizipieren möchten? Das vielleicht auch manchmal. Regelmäßig aber verfolgen derartige Accounts ganz andere Ziele.

Ein Beispiel von vielen ist die Twitternutzerin (lieber nicht anklicken) ‚OmaSilva‘, aber sie ist gewiss nicht repräsentativ für alle übrigen, ähnlich einseitig betriebenen Accounts bei Twitter. OmaSilva verfolgt  seit heute unseren Twitteraccount. Sie sieht so aus und sie hat bislang lediglich eine Nachricht gezwitschert: ‚Das ist mein Problem. Ich bin süchtig nach Sex! Aber mein letzter Boyfriend war so tight, das wir keinerlei Sex hatten.‘ Und dann ein Link zum draufklicken.

Twitter User OmaSilva990 - Screenshot 12.08.09 - addicted to sex
Twitter User OmaSilva990 - Screenshot 12.08.09 - addicted to sex***493 Menschen werden von OmaSilva verfolgt!

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102-09 – Handwerker: Wie man transparente, richtige Angebote schreibt und Leerlauf vermeidet!

So muss man sich nicht behandeln lassen!

Eine Art Generalkritik an die Gruppe der Handwerker, weil es uns einfach zu lange dauert, bis wir „in die Puschen kommen“ können. Wir sind als Verwalter fremden Vermögens in erster Linie daran interessiert, dass es schnelle, funktionierende Problemlösungen gibt. Und in diese Kategorie „schnelle Problemlöser“ kommen auf unserer geheimen Datenkartei „Handwerker“ nur solche Handwerker, die nachhaltig unter Beweis stellen, dass sie gut organisiert sind und ergebnisorientiert denken. Langfristig denken und am Ball bleiben.

Handwerker - Umstandswauwau oder Problemlöser?
Handwerker – Umstandswauwau oder Problemlöser?

Zitat Bietet dem Kunden, was ihm gefällt, eine gute Leistung, für wenig Geld.“ (alte deutsche Redensart)

Immer wieder superärgerlich sind ‚dahin geschlunzte‘ Kostenvoranschläge, die gedankenlos abgefasst, unvollständig aufgestellt und mangelnd transparent nachgewiesen werden. Es gibt (leider) wenige Handwerker, die große Lust haben, gut verständliche Angebote zu schreiben. Das wird seine Gründe haben. Handwerker wollen verdienen. Und das sollen sie auch. Wir würden nur gern verstehen, ob wir über „den Löffel balbiert“ werden, oder ob es sich um ein Angebot handelt, dessen Kalkulation einsichtig ist? Gleich zwei Firmen gehen uns heute damit gehörig auf den Wecker. Und beiden Fällen liegt -natürlich- auch der widerliche Handlungsdruck zugrunde, den Störungen der Haustechnik nach sich ziehen. Hier muss nämlich rasch gehandelt werden. Und -bei genauerem Nachdenken- fallen heute drei Handwerksfirmen dadurch auf, dass sie einfach unprofessionell mit uns professionellem Auftraggeber umgehen, umzugehen versuchen!

Im ersten Fall geht es um die Lüftungsanlage einer Tiefgarage. Ärgerlich genug schon, derartige Sachen bleiben oft länger als nötig liegen, weil die Handwerker schon ihre Bürotage so begrenzt als möglich halten. Am Schreibtisch lässt sich zu wenig Geld verdienen? Das Angebot ist längst angekündigt und es kommt einfach nicht. Erst wegen der Nachfrage eines Wohnungseigentümers der Anlage in Berlin-Zehlendorf erfahren wir, frisch aus dem Urlaub zurück, das Angebot sei ihm versprochen worden. Schon da schlechte Kommunikation. Was hindert eigentlich einen Handwerker daran, eine Kurzmitteilung an die auftragsdurchführende Verwalterin abzusetzen: „Die Sache wurde angesehen, der besichtigte Schaden bedarf eines Kostenvoranschlags, der kommt am …..(bitte eintragen)….‘. Das ist gute Kommunikation, an der man niemals sparen darf. Weil sie nützlich ist. Eine Kleinigkeit, die die Verlässlichkeit stark hochsetzt. Häufig ist es aber umgekehrt, wie oben geschildert. Wir beauftragen eine Firma mit der Störungsbeseitigung. Die findet heraus, dass sie eine größere Leistung anbieten muss, sagen wir für ca. 800,- EUR, und das soll -richtigerweise- in einem Kostenvoranschlag dargelegt werden. Die Firma sagt das im Gespräch mit unserem Kunden vor Ort so dahin und hält sich wegen der Kosten aber gänzlich bedeckt. Handwerker schaffen sich gern Freiräume, wenn sie Gefahr laufen, in verbindliche Angaben wie Preise, Leistung, Qualität und Überprüfbarkeit zu geraten. Genau das aber macht den guten Handwerkerkontakt im täglichen professionellen Betrieb einer Hausverwaltung aus, die sich durchaus als großer Auftraggeber verstehen kann.

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95-09 – Netzfundstück: die ‚Internetpräsens ensteht‘ demnächst

Keep it under control!

screenshot 'hvpopp.de' am 15.08.09 (Quelle:homepage)
screenshot 'hvpopp.de' am 15.08.09 (Quelle:homepage)

gesichtspunkte.de muss zwangsläufig auch bei der geschätzten Kollegenschaft immer mal wieder ‚herum gucken‘, und so geschah es heute Morgen auch. Auf der Website des Kollegen aus der Kreuzberger Möckernstraße ‚entsteht demnächst eine Internetpräsens‘, wird gesagt, aber richtig ist: die Internetpräsens hat schon längst angefangen. Denn das Präsens bezeichnet eine grammatikalische Zeitform (lat. praesens – gegenwärtig).

Ist es aber ein ‚aktuelles Präsens‘, also ein einmaliges oder wiederkehrendes Ereignis der Gegenwart, was uns die genannte Homepage als Besucher anbietet?

Oder eher ein ‚resultatives Präsens‘, also ein in die Gegenwart hineinreichendes Ereignis der Vergangenheit, also in Wirklichkeit eine Art Karteileiche? Hat der im Aufbau befindliche Internetkollege am Ende nur kurz dran gearbeitet, um diesen -jetzigen- Zustand bereits seit längerem in die Gegenwart hineinreichen zu lassen? Könnte demzufolge auch von einer Art ‚historisches Präsens‘ auf dieser Website abgebildet sein, also in etwa: 14. Januar 1994: Das Internet wird eingeführt. 20. September 1998: Der Kollege beschließt, eine Website zu errichten. 24. Februar 2001: Der Kollege schreibt die historischen Feststellungen auf einer html-Seite nieder: ‚Hier entsteht demnächst eine Internetpräsens.‘ War es so?

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94-09 – Netzfundstück: Der Fernsehturm in Berlin kann mit dem in Toronto nicht mithalten!

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Sailor – Girls Girls Girls (1976)

Bei wichtigen Redaktions-Recherchen zu berlinspezifischen Top-Themen fand die Redaktion von gesichtspunkte.de folgenden interessanten Artikel über „architektonische Details des Fernsehturms in Toronto“. Das dazugehörige Foto haben wir  auf Seite 2 des Beitrags eingestellt und dort mit dem Ursprungsbeitrag verlinkt. Der Blogger, der offenbar technisch profund berichtet, schrieb folgendes, Zitat:

Fernsehturm in Toronto

Hatte ich euch schon mein Foto vom Fernsehturm in Toronto gezeigt? Er ist 553 Meter hoch und wurde nach dreijähriger Bauzeit 1976 fertig gestellt und am 26. Juni für den Publikumsverkehr geöffnet.

Der Turmschaft besteht, anders als bei den meisten Fernsehtürmen, aus einer hexagonalen Röhre (Y-förmiger Querschnitt), die von drei “Rippen” gestützt wird. Dieser Querschnitt ist zwar architektonisch interessant, hat aber den Nachteil, dass die Konstruktion eine große Windwiderstandsfläche hat. Dies führt zu einer drei- bis viermal größeren Windlast als bei einem runden Schaft. Trotzdem bewegt sich die Antennenspitze bei Wind von 200 km/h nur 1,07 m aus der Senkrechten.“

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93-09 – The Euro Polonian Community is following you…

Wat mutt dat mutt - Logo (Quelle: Homepage)
Wat mutt dat mutt - Logo (Quelle: Homepage)

Jeden Tag eine neue Überraschung. Heute bekommen wir eine Email aus einem Beitrittsland der Europäischen Gemeinschaft, von dem noch 1988 niemand dachte, es würde jemals beitreten können. Das Land gehörte fest zu den Warschauer-Pakt-Staaten und hat einen weltweit sehr geachteten Papst längere Jahre gestellt. Unwichtig, welches Land es ist. Ein sehr schönes Land, übrigens. 🙂

Und in welcher Sprache verständigt man sich. Es sind zwei offenbar sehr gebildete, nette Menschen, die bei angesehenen Zeitungen arbeiten. Sie haben immer wieder hier in Berlin zu tun, das brachte sie auf die Idee, Wohnungseigentum zu erwerben. In dem Land, rechts neben uns, von dem unwichtig ist, welches es ist, :-), gibt es übrigens schon immer eine relativ hohe Eigentumsquote von fast 90% – will sagen: für die Polen 🙂 ist es ein gewöhnlicher Vorgang, Wohnungseigentum zu erwerben.

Huch, schrieb ich, dass es sich um Polen handelte? Na gut, jetzt ist es raus. Wir führen folgende Emailkorrespondenz, today:

(Zitat Anfang)

“ Therefore we have some questions:

1.Why we should pay your Office 45,00 euro?? (*Betrag geändert)

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92-09 – Knackig: Wohnungseigentümerversammlungen vollkommen nackend abhalten? Eine innovative Idee?

Positionen

Goldene.Tulpe.Award

Knackig nackich: Die englische Werbeagentur Onebestway aus Newcastle (Geburtsort des Sängers Sting) hatte bereits sichtliche Blessuren aus internationalen Finanzkrise davon getragen: Sechs Mitarbeiter mussten entlassen werden. Die Stimmung war auf dem Tiefpunkt und die Aufträge blieben aus. Der Firmenpsychologe David Taylor besuchte die Agentur auf Veranlassung einer TV-Produktionsfirma und gab die eindeutige Order: Hosen runter.  ‚Keine Klamotten, keine Scheu – das ist die Idee,‘ fasst Agenturchef Michael Owen (39) den nudistischen Arbeitstag rückblickend zusammen. ‚Das Ausziehen ist nur der erste Schritt, sich im Büro besser zu verständigen.‘

gesichtspunkte.de hat dieses soziale Experiment mit Interesse sofort nach allen denkbaren Seiten hin abgewogen. Die Idee, beispielsweise eine Versammlung von Wohnungseigentümern vollkommen nackt durchzuführen, stößt dabei nicht auf grundsätzliche Bedenken und könnte ein erfolgversprechender Lösungsansatz bei bislang unbewältigten Gemeinschaftsproblemen sein.

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90-09 – Skandal in Spandauer Treppenhaus: Brutalo-Elektriker klemmt Mieter raus

Stilblüte Mehrdeutigkeit
Stilblüte Mehrdeutigkeit

Als Stilblüte bezeichnet man handgeschriebene, gedruckte, gelegentlich auch mündlich überlieferte Formulierungen, die durch einen Missgriff in der Wortwahl, Wortstellung oder durch Doppeldeutigkeit ungewollt komisch wirken. Viele angebliche Stilblüten sind Phantasieprodukte. Oder sie sind Berufsjargon. Um letzteren handelt es sich hier offenbar.

Als Hausverwaltung können wir den heutigen Servicebericht des Elektrikers nicht gutheißen, er schreibt uns über seinen Arbeitseinsatz in Berlin-Spandau:

Zitat in der Treitschkestr. 9 (* Straßenname geändert) ist folgendes von unserem Techniker festgestellt worden: Sprechanlage blockiert, durch Abklemmen von Anlagenteilen Fehler eingegrenzt, Fehler in Whg. Gülhan (* Name geändert) (nicht anwesend), Gülhan raus geklemmt, Anlage funktioniert.“

Auch Elektriker müssen mehr Feingefühl beweisen. Mieter raus klemmen, das geht gar nicht. Nicht vergessen: Vom Einsatz mancher Handwerker schließen Kunden von Hausverwaltern auf ihre Auftraggeber.

Hinweis für Seiten- und Späteinsteiger in die elektrischen Lehrberufe:
Seit 1968 ist die deutsche Musikerformation Guru Guru aktiv. Schon 1974 besang die Band um den Schlagzeuger Mani Neumeier in einem ihrer berühmtesten Songs ausgiebig den ‚Elektrolurch‘. Okay, hat jetzt nicht direkt was mit Verwalteralltag zu tun, dafür aber umso mehr mit ‚die Elektrikers‘. Attend: Ab 05:19 kommen die wesentlichen Lyrics, die allein zur Fortbildung der elektrotechnischen Berufe hier hineingestellt wurden. – Merke: Mieter niemals raus klemmen!