1731-14 – Positionen: Von Sabbelsendungen im öffentlich rechtlichen Laber-TV

_danke.Klaus.Wowereit

Herrn W. aus B. habe ich schon gedankt für 13 Jahre bemühtem „Dienst am Volke“, trotz alledem. Trotz Groß-Fluchhafen „BER“ und und und.

Auch die regelmäßigen und zu vielen „Sabbelsendungen“ im deutschen Sabbelfernsehen reißen nun kein neues Ruder der Erkenntnis noch rum. Wowi geht und wirkt gestern Abend im öffentlich rechtlichen Blabla-TV der urlaubsrestgebräunten Sandra Maischberger wieder gefestigter, selbstbewusster und erstarkt. Niemand greift ihn noch ernstlich an, es ist bereits ausgemachte Sache, dass er geht. Das ist auch gut so, findet er selbst.

Keiner der hinzu geladenen Gäste stößt noch irgendein Beerdigungs- oder Beleidigungsrequiem gegen ihn aus oder wirft mit abschließenden Fäkalien nach Wowi. Es ist seltsam: Wenn einer schon geht, wird nicht nachgetreten. Das überrascht. Wowi war offenbar sehr geachtet und wird es in der Erinnerung auch bleiben. Auch Diepgen gibt sich staatsmännisch und würdigt die schwere Aufgabe. Politisch hat W. aus B. den Kopf für ein gescheitertes Projekt Großfluchhafen hinhalten müssen.

Er hat ihn nicht gebaut.

DER SPIEGEL hat die Sendung hier kommentiert. Die Berliner Zeitung hier

 

1721-14 – Fotowelt: Heimlich, leise, leise, und immer schön hübsch versteckt…. #Commerzbank

Heimlich, heimlich, hübsch versteckt!

Icon fotowelt

Heimlich, heimlich, hübsch versteckt!
Heimlich, heimlich, hübsch versteckt!

Die auf einem Kontoauszug der Commerzbank ausgedruckte Konditionsänderung ist ein schönes Beispiel dafür, wie dynamisches Vertragsmanagement heute funktioniert: Heimlich, heimlich, hübsch versteckt! Heute hier, morgen dort und übermorgen noch per SMS werden unsere Konditionen, Vertragsklauseln und dergleichen abgeändert. Wir haben das Recht zu widersprechen. Es ist nur sinnlos.

Eine saubere Vorgehensweise könnte die Bundesregierung mal regeln: Dann wäre es vorbei mit einseitigen Änderungsakten und Abänderungen bestehender Verträge müssten expressis verbis vereinbart werden. Nein, das wäre kein Rückschritt, sondern ein Fortschritt: Hin zu mehr Kundenfreundlichkeit. Kostenerhöhungen müssten begründet und schließlich akzeptiert werden. Eine fristlose Kündigung der Geschäftsbeziehung wegen Neueinführung einer Gebühr von 1,90 EUR, wie oben angedacht, ein vollkommen abwegiger Gedanke. Es geht uns hier darum aufzuzeigen, wie es läuft. Und das ist nur ein klitzekleines Beispiel.

1715-14 – Positionen: Die Wohnungssuche von Zärtliche Zunge at GmxPunkt und von Mona Vegano birgt tiefe Einsichten

Ehefrau schaltet Kleinanzeige
Ehefrau schaltet Kleinanzeige

Tolerante Sie sucht tolerante Euch!

Aus dem Anzeigensprengel, zwei Zitate, weil man beim Aufschnappen von öffentlich geposteten Kleinanzeigen im Grunde Copyrights nicht verletzen kann. Um sich aber auch nicht der Kuppelei schuldig zu machen, erfolgt keine Verlinkung mit den Originalanzeigen. Bei Interesse bitte Großtante Gugel danach fragen.

Zärtliche Zunge at gmx Punkt Watt weeeß icke aus dem Berliner Speckgürtel (also Hamburg) will folgende Versprechungen verheißen, und halten wir fest, das wird nicht gerade groß geschrieben:

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1707-14 – Trendforschung: Lasse dich fallen oder: „HowTo be an artist“ #Lebenskunst

trendbarometer

Heute schon selfied? Das #Duckface
Heute schon selfied? Das #Duckface

http://youtu.be/4K6dxojV0Qc
HowTo be an artist

Der Film ist nicht einzubetten, da der Inhaber dies nicht gestattet hat. Bitte auf den Link oben klicken!

In diesem Kurzfilm geht es um die zwiespältige Rolle der allgegenwärtigen Smartphones, die Kommunikation gleichzeitig ermöglichen und verhindern. Zwei Jugendliche wollen sich mit verschiedenen Funktionen ihrer Handys verabreden… – Ein Film der Arbeitsgruppe MKF-Crew der 11+12. Jahrgangsstufe des Humboldt Gymnasiums, Vaterstetten. Leitung: Markus Grimm.
Kategorie: ab 7. JS

Der Film endet mit einem Zitat. „Verweigere dich verantwortlich zu sein. …und ich sage: Tanze so viel wie möglich.“ (Joseph Beuys) Sehtipp.

1706-14 – Trendforschung: Morbus mobiltelefonicum und Gesundheitsdetektivin

trendbarometer

Strategien: Konrad Adenauer beim Boccia
Strategien: Konrad Adenauer beim Boccia

Das Telefon macht morgens um 08:45 -15 Minuten vor Bürobeginn- krrrkkkss und krach, irgendjemand ist dran, ruft mit dem Mobiltelefon an. Passiert häufiger. Auch das niemand mit dir redet. Du gehst ran, frohen Mutes, außerhalb der Bürozeit schon eklatante Dinge weg zu arbeiten, freiwillig. Heute wird nicht verschoben, heute wird gehandelt. Gleich.

Und dann das. Irgendein Gehetzter, ein Gestrauchelter mit zu vollem Terminkalender. Manche rufen an und merken es gar nicht. Haben schon mal um sieben Uhr angerufen, niemanden erreicht. Und dann versehentlich die Wahlwiederholung während der Autofahrt ausgelöst. Wir wissen nun, welchen Radiosender derjenige beim Autofahren hört oder worüber er sich mit der Sitznachbarin unterhält. Schöne Grüße vom Geheimdienst.

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1704-14 – Psychowelt: Von Er- und Besonnenheit, innerer und äußerer Kündigung und dem Formalin des Marginalen.

Psycho-Logik

Merke: Der fristgerechten Kündigung geht überwiegend eine solche voraus, die nicht in Fristerwägungen gedacht ist. Sie ist frei ersonnen. Diese nennt man die innere Kündigung.

Geht allerdings die impulsive, emotionale der fristgerechten nicht voraus, so besteht in der Tat ein Fristenproblem. Denn Marginalien halten sich nicht mit Formalin auf. Oft fehlt ihnen als Lappalien das Licht der Besonnenheit. Marginalien wie diese streben zur Sonne. Hoppla di hopp! Da sind sie. #zumTage

1702-14 – Positionen: Vom „verarscht zu werden“ mit marketingtechnischem Sprachmüll

biggest bohei

Inder Tat

Inder Tat liegt die Kraft. Und was die Internetbude schreibt:

„vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben, uns den Vorgang zu Ihrer E-Mail-Adressänderung zu schildern. Ich bedauere sehr, dass Sie einen schlechten Eindruck von unserem Kundenservice erhalten haben. Dieser ist, das versichere ich Ihnen, nicht exemplarisch für alle Vorgänge. Über den von Ihnen geschilderten Vorfall werden wir selbstverständlich mit den Beteiligten sprechen. Ich gehe davon aus, dass Ihnen bei zukünftigen Anfragen in angemessener Form beigestanden wird.“ (Quelle: Einleitung Kundenschreiben)

Nachruf auf eine früher intakte Geschäftsbeziehung: Etwas ändert sich und führt zu Verärgerung. Kunde reagiert, ruft an. Hotline-Mensch ist überfordert, spricht von „geht nicht“ und „machen wir so nicht“, nervt einfach nur. Belehrt einen eher so beleerend. Okay, besser schriftlich. Der Mann ist ein Hurtz. Schreiben und Antwortschreiben. Und dann das.

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1701-14 – Positionen: Zur Fristenlage der öffentlichen Finanzverwaltung bei der Abgabe von Steuererklärungen

Korrekturvorschlag: Fristenverletzung

Rechtliches

„Mit den im Bundessteuerblatt Teil 1 veröffentlichten gleich lautenden Erlassen der obersten Finanzbehörden der Länder, ist die gesetzliche Abgabefrist des 31.05. 2014 für Steuerpflichtige, die steuerlich vertreten werden, einheitlich allgemein auf den 31.12. 2014 verlängert worden. Die Finanzämter haben die Möglichkeit, Erklärungen mit angemessener Frist für einen Zeitpunkt vor Ablauf der allgemein verlängerten Frist anzufordern.“

Aha, was denn nun?

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1698-14 – Positionen: Also lautet ein Beschluss, dass der Mensch was lernen muss! Wilhelm Busch für Hausverwalter

Wilhelm Busch: Architekten über Statiker
Wilhelm Busch: Architekten über Statiker
Wilhelm Busch: Architekten über Statikern &

Wir sorgen dafür, dass das, was dem Architekten schönes einfällt, nicht einfällt. (gesehen auf birmele-statik.de)

Der Spruch ist weit verbreitetes Allgemeingut und daher nicht wortgeschützt. In ihm verbirgt sich ein statisch nachrechenbarer Kern wie ein Bolide der Rechtschaffenheit.

Nein, das ist wirklich auch Lebenserfahrung.

Macht ein Wohnungseigentümer etwas oder lässt er einen anderen gewähren, z.B. seinen Gewerbemieter in Berlin-Kreuzberg, so ist beizeiten, wenn dies bemerkt wird, die Aufregung manch Maß groß. Um so bemühter ist man schnell bei der Hand flüchtig beim gesprochenen Wort zu versprechen, dass das zwar nicht in Ordnung war, aber erstens nicht zu ändern und zweitens könne man das auch heilen.

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1696-14 – Positionen: Der Mörder guter Geschäftsbeziehungen ist immer der Gärtner

Vanitasbild im Geigenbaumuseum Mittenwald

Positionen

Grün, grün ist die Hoffnung...

In Kürze ist dieses Profil vollständig Dieses Profil ist in Arbeit und wird in den nächsten Tagen vervollständigt. Stand 4.2.2013

Auskunft einer Website am 28.04.14/heute

Nun kommt´s dralle.

Das pralle Leben, wie es wirklich ist. Alle haben gut zu tun. Einige haben so viel zu tun, dass sie schon gar nicht mehr Zeit erübrigen können für Randgedöns. So wie der angesagte Garten- und Landschaftsgärtner aus Berlin-Wilmersdorf, dessen Ruf nun leidet wie ein Hund. Jaul.

Das fängt schon mit der Festnetznummer an. Anruf ohne Anschluss, das Ding wird abgemeldet sein. Und virtuelle Friedhöfe. Der prüfende Kontrollblick auf die Website des Unternehmens ergibt, dass alles viel schöner Schein ist, aber wenn man genauer guckt, so wäre auch hier mal ein Pflegevertrag fällig. Irgendein arbeitsloser Website-Dienstleister könnte ja mal die Provisorien weg retuschieren, damit das Ding wieder aktuell ist.

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