1458-13 – Nachruf: Ilse S. aus Wedding ist gegangen

Trauerkerze

Trauer - Lyrics: Selma Meerbaum-Eisinger
Trauer – Lyrics: Selma Meerbaum-Eisinger (aufs Bild klicken)

Das Schönste, was ein Mensch hinterlassen kann, ist ein Lächeln im Gesicht derjenigen, die an ihn denken. (Aus der Trauermitteilung) –

Einmal fassen tief im Blute fühlen
Dies ist mein und es ist nur durch dich
Klagt ein Vogel, ach auch mein Gefieder
Näßt der Regen flieg ich durch die Welt
Flieg ich durch die Welt (aus „Am Fenster“, City)

Ilse S. (Baujahr 1935) aus Berlin-Wedding ist tot. Lasst uns lächeln, indem wir an sie denken. Sie war Wohnungseigentümerin am Volkspark Rehberge. Eine Zeit aktiv als Verwaltungsbeirätin. Sie war so alt wie Eltern von Kindern, die wie ich Baujahr 1962 sind. Langsam „kommen die Einschläge“ näher, hat Tony Krahl, Sänger von City („Am Fenster“) mal gesagt, als Herbert Dreilich (Karat) gestorben ist. Wir wachsen nach. Wir kommen dort hin, zuerst sind unsere Eltern dran und irgendwann wir. So ist es und es ist nicht zu ändern.

Ilse S. war eine Großartige.

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1457-13 – Korrekturhilfen: Mein Office-Programm bietet mir immer genügend Alternativen, denn es denkt mit. #Eigentümerentscheidung

Eigentümerentscheidung

Mein Officeprogramm bietet mir immer genügend Alternativen…., denn sonst wäre mein Leben alternativlos! – Viel Weisheit steckt hier drin: Die #Eigentümerentscheidung ist selten eine #Übertrittsentscheidung, sondern korrekt. Wenn sie ohne den Verwalter erfolgt, kann sie wie eine #Obrigkeitsentscheidung wirken. Entscheidungstheoretisch kann es sich auch um eine #Versetzungsentscheidung handelt. Ja, das ist alles richtig und von niemandem zu beanstanden.

Nahezu jeden Tag macht es im Kopf „och“ und „hach“ und „herjeh“ und „haha“, wenn man die Rechtschreibprüfung drüberlaufen lässt, über seine eigenen Ergüsse. Man könnte auf dieser Website ganze Pflasterstraßen mit Pilastern solcher kosmisch komischen Zufälle pflastern. Wenn wir ab und zu einen hervorheben, dann weil er wirklich gut ist.

Suchtipp auf gesichtspunkte: Suchwort „Korrekturhilfe“ – dann gibt´s noch weitere Köstlichkeiten aus dem Büroalltag. Vorausgesetzt, man findet derartiges auch noch komisch. Auf jeden Fall erweitert so ein Tool den eigenen Wortschatz um beträchtliche weitere Möglichkeiten, wenn man für eine solche „Überlagerung“ Spürsinn entwickelt und Spaß am Spiel mit den anderen Ausdeutungen dieser skurrilen Vorschläge hat. Andere schalten ihre Rechtsschreibprüfung gern komplett ab.

1456-13 – Positionen: Heuschreckenfreie Zone

Heuschreckenfreie.Zone

Wer sich immer wieder mit Texten und Werbung für eine Sache befasst, wird feststellen: Es gibt im Grunde immer mehr Ideen, als es eine Sache wirklich verträgt. Deswegen gelangt nur ein Bruchteil davon an die Öffentlichkeit. Gott sei Dank. Oder schade. Egal, manchmal finden sich solche Sachen nach Jahren wieder an. Dann sieht man sie sich an und denkt: Mmmhh, ja, ich weiß noch, wie die Idee dazu entstand. Sie wirklich konsequent in der Öffentlichkeit einzusetzen, scheute man aber.

Aus dem Entwurfskarton „nie verwendet“, eine ältere Idee, die nie in der Öffentlichkeit eingesetzt wurde. Wurde nur entworfen, dann aber ordentlich (siehe oben) weg gepackt und geriet dann in Vergessenheit.

So ist nun mal das Leben. Beim Säubern der Festplatte gefunden. Welcher, ist egal.

1455-13 – Feiertag: Morgen ist „Männertag“

Moderne Haushaltsführung
Moderne Haushaltsführung

Feiertage sind dazu da, um sie zu feiern. Die am nächsten Tag blau machen, werden gefeuert. Auf Feiertage folgen häufig „Feuertage“. „hire & fire“, das ist die Einstellung der cholerischen Unternehmerpersönlichkeiten, die immer stante pede „aus der Hüfte“ agieren, aber nicht weiterdenken, weil der Moment ihnen dazu keine Möglichkeit gebiert. Während er auf Mutters Kochschürze verloren stiert.

Morgen ist „Männertag“. Sie ziehen umher, auf Fahrrädern, und geben sich die Kante, im Sprachgebrauch verwendet für „einen hinter die Binde kippen“. Prost.

Und wer macht den Haushalt hinterher „klar Schiff“? Macht ja nichts: Wir sitzen sowieso alle im selben Boot.

Weblotse

1454-13 – Foto: Das prüfe ich später! Bloß jetzt nicht.

Das prüfe ich später! Bloß jetzt nicht.
Das prüfe ich später! Bloß jetzt nicht.
Das prüfe ich später! Bloß jetzt nicht.

Mit Haftnotizen lässt sich Arbeit organisieren. Was ist wichtig? Der Witz, dass an einem überprüften Ordner mit Papier an jedem zweiten Blatt eine Haftnotiz steckt. Wichtig. Gleich prüfen. Oder später? Egal, irgendwann. Bloß jetzt nicht zu genau drüber nachdenken. Büroalltag.

1453-13 – Fotowelt: Versicherungsprämie

Versicherungsprämie
Versicherungsprämie
Versicherungsprämie

Mieter zum Verwalter: „Die Schweine haben mir Versicherungen abgebucht. Da konnte ich die Miete nicht mehr  bezahlen. – Antwort: Ja, war das denn nicht zu erwarten?

Oft gehörter Spruch von Mietern, die mit der Mietezahlung in Rückstand geraten sind, weil sie unverhoffte Prämienabbuchungen erhielten. Allerdings: Ein Plan sieht anders aus. Eine Vorstellung von den „costs of living“ berücksichtigt die turnusmäßig wiederkehrenden, lfd. Verpflichtungen. Über das Bier am Abend hinaus.

1452-13 – Positionen: Alle sagten, das ginge nicht und dann kam einer, der hat´s einfach gedacht

Positionen

Investitionsbank Berlin - Bundesallee 210, Berlin-Wilmersdorf
Investitionsbank Berlin – Bundesallee 210, Berlin-Wilmersdorf

Alle sagten, das geht nicht. Und dann kam einer, der hat´s einfach gedacht. #Sinnsprüche – Die geistigen Dünnbrettbohrer Deutschlands fressen ihr Sägemehl.

Der Bank an unserer Seite schreiben wir heute wichtige Tatsachenfeststellungen ins Gebetsbuch, wörtlich:

(Anfang) „Also, ich fände es ja zur Vermeidung ständiger monatlicher Buchungen viel besser, wenn Sie für jedes Konto „Accountings“ durchführen und die Buchungsposten nur noch einmal jährlich im Voraus oder im Nachherein abbuchen. Das wäre 11 X weniger Arbeit, als diese ständigen Kleinbeträge ständig wegbuchen zu müssen. Sie sagen jetzt bestimmt, das ist das System und das geht nicht anders. Aber besser wäre das. Ganz ohne Zweifel. Lapidarvorgänge zu einem zusammenfassen, ist der richtige Weg.

Schöne Grüße an die Konzernrevision.“ (Ende)

Dem ist kaum etwas vernünftig entgegen zu setzen. Wir warten auf Antwort.

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1451-13 – Positionen: Die neue TrinkwasserVO macht Ärger, weil Labore und Hausbewohner nicht zusammenarbeiten…

Positionen

Positive oder negative Verwaltung?

Die Legionellen-Prüfungspflicht ist dies Jahr neu eingeführt worden. Sie macht im Ergebnis nur Ärger und die Mieter/Hausbewohner sind extrem uneinsichtig und durchkreuzen die Terminabsprachen der probewilligen Lebensmittellabore. Am Ende verhandeln Verwalter ständig mit Laboren und Bewohnern über die Zutrittsmöglichkeiten, als sei die Prüfung etwas Hirnrissiges, das sich Gebäudeeigentümer ausdenken Nein, das war der Bundesgesetzgeber. Der sich ausgedacht hat, dass das Leben noch nicht komplex genug ist. #Zwischenstatus #TrinkwasserVO

Ein gedachter Augenblick, heute Morgen. Frustrierend: Nachdem zwischen Paris, Berlin-Anderswo und dem Hygieneinstitut hin- und her gemailt wurde, findet morgen nun endlich der Prüfungstermin statt. Er ist gewissenhaft vorbereitet. Heute Morgen kommt das Hygieneinstitut „aus dem Mustopp“ und sagt, man sei im Urlaub gewesen und ob alles klar sei? Bisschen spät. Niemand hat die Absicht, eine Fassade der Bissigkeit zu errichten.

Aber ich.

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1450-13 – FotoPodcast: Frisch denken: Junge versus alte Zöpfe

Frisch denken: Junge versus alte Zöpfe
Frisch denken: Junge versus alte Zöpfe
Frisch denken: Junge versus alte Zöpfe

Immer wieder denken wir an die Dinge, in den Bahnen, in denen wir gewohnt sind zu denken. Wir haben das Denken geübt und nun beherrschen wir es, meinen wir. Das sind die „alten Zöpfe“. Die jungen Zöpfe allerdings, das sind die neuen Wege, die wir beschreiten, die wir so und auf diese Art und Weise noch nie gedacht haben. Es sind Initialzündungen im Kopf. Junge Zöpfe sind wie frisches Obst.

Neue Zöpfe müssen wir uns erst erdenken, um die alten Zöpfe endlich abzuschneiden.

1449-13 – Fotowelt: Gebrochene Treppentralje

Treppentralje
Treppentralje

In Berlin-Kreuzberg ist eine Treppentralje kaputt gegangen. Das kann ja mal passieren. Der Tischler ist unterwegs. Die Reparatur ist eingeleitet.

Hat jemand noch Zweifel? Genau, Hausverwaltungen erledigen ständig solche Aufträge. Möglichst gleich, allen Unkenrufen zum Trotz. Damit sich niemand „den Nuschel“ bricht. Wie die Berliner sagen. Wenn sie zu sowas was sagen.

Weiter arbeiten…